"There are misconceptions concerning phimosis and circumcision, especially in parents from Mainland China and from lower socio-economic classes. Doctors’ opinions are the most important factor guiding parental decisions on circumcision. Thus, family physicians’ advice and education are important to avoid unnecessary circumcisions."
Beiträge von werner
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Hier noch mal die FAKTEN im Video (Animation)
"Circumcised men and their partners experience sexual dysfunctions more frequently that intact men and their partners a scientific study performed by Prof. Morten Frisch (et al9 suggests. The research team suggests further studies on the subject which suggests that the negative consequences of circumcision even in seemingly successful cases can be far reaching."
Foreskin Explained with Animation | Just a Snip - against genital mutilation aka circumcision
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Hier ein Radio-Bericht des "Karlsruher Institut für Technologie" zu oben genannten Veranstaltung.
Der Bericht schliesst mit dem Satz:
"Zum Schluss verliess man die Veranstaltung eher ratlos und fühlte sich unwillkürlich erinnert an Diskussionen, die in Spanien zwischen Befürwortern und Gegnern zum Stierkampf geführt werden."
Für diesen Vergleich sollte man dem Autor den "Orden wider den tierischen Ernst" verleihen.
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Man kann ja beobachten, dass in den Foren, in denen beschnittene Männer über sexuelle Probleme berichten, ihnen von beschnittenen Männern, die damit keine Probleme haben, in aller Regel entgegengehalten wird, ihr Problem befinde sich "zwischen den Ohren" bzw. im Mangel an Phantasie, diverse Sexpraktiken durchzuführen. Jemandem ohne jeglichen Beweis zu unterstellen, er bilde sich seine Traumatisierung nur ein, ist infam und bedeutet eine erneute Traumatisierung.
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Wie ausserordentlich tröstend muss es doch für eine durch eine Vergewaltigung schwanger gewordene Frau sein, wenn sie durch das Austragen des Kindes "das Fundament unserer freiheitlichen Gesellschaft" sichert. Genauso wie es das beschnittene Kind trösten sollte, dass seine Beschneidung den "Rechtsfrieden" sichert, und es die Opfer sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester trösten sollte, dass ihr Schweigen den inneren Zusammenhalt der Kirche sichert.

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Sollte man nicht mal das wahre Problem suchen und erkennen?
Und worin liegt Deiner Meinung nach das wahre Problem? Dass Männer eine Ausrede suchen, um kein Kondom benutzen zu müssen?
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Kaum war mein Hinweis auf das Schweigen des Kardinals im Beschneidungsforum erschienen, entschuldigte sich Meisner per Presseerklärung.

Erzbischof Joachim Kardinal Meisner: Beschmender Vorgang darf sich nicht wiederholen
"Ich bin aber überzeugt, dass wir diese Position des absoluten Lebensschutzes nicht relativieren dürfen, weil wir sonst die Menschenwürde insgesamt relativieren. Sie ist unteilbar. Auf ihr ruht unser Bild vom Menschen als Ebenbild Gottes, unser Verständnis von der menschlichen Person und nicht zuletzt das Fundament unserer freiheitlichen Gesellschaft. Der Ruf unseres Gewissens verpflichtet uns, alles zu tun, dass die Entscheidung immer zugunsten des Lebens ausfällt."
In der Praxis sieht das dann so aus:
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Ohne die eventuelle ethische Fragwürdigkeit solcher Untersuchungen diskutieren zu wollen, weise ich bezüglich der in diesem Thread diskutierten Frage, ob der Mensch als "egoistisches Monster" auf die Welt kommt auf folgenden Spiegel-Artikel hin.
"Unsere Resultate passen zu der Idee, dass eine primär impulsive Reaktion in Menschen darauf abzielen kann, zu helfen und zu kooperieren", schreiben sieim Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Dagegen werde kalkulierendes - also egoistisches - Verhalten erst im Lauf des Lebens erlernt."
Verhalten: Mensch st von Natur aus hilfbereit und solidarisch - SPIEGEL ONLINE
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Seinerzeit benötigte Kardinal Meisner, der bekanntlich um ein prägnantes Wort nie verlegen ist, nur wenige Tage, um sich vehement gegen das Kölner Urteil zur Beschneidung zu äussern. In der aktuellen Debatte um die Abweisung von Vergewaltigungsopfern in seinem Erzbistum schweigt der Kardinal jedoch bis heute.
Wir müssen also auf frühere Aussagen Meisners zurückgreifen, z.B. auf diese:"Nächstenliebe ist kein Freundlichkeitsbrei."
Interview mit Kardinal Meisner: "Ich bete jeden Abend fr die Terroristen" - SPIEGEL ONLINE
Wäre dieser Satz nicht ein schönes Motto für katholische Krankenhäuser bzw. Orte, an denen Beschneidungen stattfinden?
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Man versuche sich vorzustellen, dass ein Mohel mit seinem mit 75%igem Alkohol ausgespülten Mund an der frischen Beschneidungswunde des Säuglings saugt. Der Mohel fügt also dem Kind einen weiteren höllischen Schmerz zu - dieses Mal aber nicht, um den Bund mit Gott zu festigen, sondern einzig und allein, um sich selbst zu schützen.
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" In the Orthodox rite, after making the incision, the mohel actually sucks the wound to draw out blood and promote clotting. Since babies can acquire the virus through their mothers, this creates risks for mohels. The AIDS virus, however, cannot survive a solution of 75% alcohol so a quick swishing of 150 proof rum prior to the sucking will avoid all problems."
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"Ein Erwachsener übt totale Macht aus über den Körper und die Seele eines Kindes - das allein ist furchtbar. Dass er es im Namen der Institution, der guten Sache, der Religion, gar Gottes tut, macht das Verbrechen unfassbar."
Der Satz bezieht sich natürlich nicht auf die Beschneidung. Die ist ja bekanntlich ein " Geschenk".

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"Für eine Christin mag es verwunderlich oder sogar verletzend sein, wenn sich ein Muslim duscht oder wäscht, nachdem er mit ihr geschlafen hat...Im Koran, der das Wort Gottes selbst ist, steht sogar, dass sich ein Muslim die Hände waschen muss, wenn er einen Christen anfasst. Wenn er mit einer Christin schläft, muss er folgerichtig den ganzen Körper waschen."
Für die meisten Christinnen ist es viel verwunderlicher bzw. verletzender, wenn sich ein Mann nicht VOR dem Beischlaf wäscht. -
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Im Februar 2011 pflichtete SZ-Redakteur Heribert Prantl mit Nachdruck einer Entscheidung des ECHR bei, dass das kirchliche Arbeitsrecht gegen die Menschenrechte verstosse.
"Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strasburg schaut sich das alles sehr genau an. Im September vergangenen Jahres hatte er die Kündigung eines Kirchenmusikers wegen einer außerehelichen Beziehung für menschenrechtswidrig erklärt... Die Richter dort sind ... nicht bereit, das umfassende, Arbeitnehmer so oft diskriminierende Sonderarbeitsrecht zu akzeptieren, das in Deutschland im Bereich der kirchlichen Wohlfahrt praktiziert wird. Die Straßburger Linie entwickelt sich so: Der normale Angestellte soll nicht darunter leiden, dass in Deutschland viele Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser nicht vom Staat, sondern von Kirchen betrieben werden. Kirchen sind zwar religiöse Tendenzbetriebe. Sie müssen sich aber auch an die rechtlichen Tendenzen halten. Davon hängt die Zukunft ihrer Wohlfahrt ab."
Kündigung - Wer bei der Kirche arbeitet, fällt vom Glauben ab - Karriere - Süddeutsche.de
Dass Prantl nur eineinhalb Jahre später genauso vehement dafür eintritt, dass die Verletzung der körperlichen Unversehrheit von Säuglingen und Kleinkindern (also ein weit erheblicherer Eingriff als das Arbeitsrecht) nichts mit Menschenrechtswidrigkeit, sondern mit "Religionsfreiheit" zu tun habe, finde ich einfach nur widerlich.
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In einem Beitrag für "Christ&Welt" kommt SZ-Redakteur Heribert Prantl auf die mythische Bedeutung der Jungfrauengeburt zu sprechen, die er vor deren biologischer und sexualkundlicher "Aufklärungsverblödung" in Schutz nimmt.
"Wer meint, die Jungfrauengeburt sei eine Unterabteilung der Sexualkunde und in Marias Vagina zu veri- oder falsifizieren, der ist borniert oder aufklärungsverblödet."
"Die Sprache des Credos ist ein mythische, keine historische oder biologische."
Diese Aussagen könnte man ohne weiteres auch den Kritikern der religiös indizierten Knabenbeschneidung ins Stammbuch schreiben, deren Herumreiten auf "körperlicher Unversehrheit" geradezu ein Paradebeispiel für "Aufklärungsverblödung" darstellt.

Wie es sich bei der Beschneidungsdebatte gehört darf aber auch bei einem bekennender Katholiken ein kleiner Seitenhieb auf die jüdischen und islamischen Religionskollegen nicht fehlen.
"Jungfrauengeburt – das ist ein emanzipatorischer Begriff in der Bibel. Er besagt, dass etwas Neues zur Welt kommt, das nicht patriarchaler Macht entspringt."
Nun mag man bezweifeln, dass das Christentum nicht "patriarchalischer Macht entspringt", für Prantls impliziten "Hinweis", dass Judentum und Islam gleich zweifach (Zeugung plus Beschneidung) patriarchalische Macht ausüben, bin ich jedenfalls dankbar.

Heribert Prantl: Wer viel weiß, betet - Christ und Welt
Ich schlage übrigens das Wort "Aufklärungsverblödung" schon jetzt für das "Unwort des Jahres 2013" vor.
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Hier der Link zu dem von Prof. Putzke erwähnten Alternativvorschlag seines Kollegen Prof. Walter
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Wie wäre es mit einem Link auf das Buch auf amazon.com und den Hinweis, dass das Buch unter seinem Titel auch über Google gefunden werden kann.
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In einer am 17.1.2013 veröffentlichen grossangelegten Studie mit 4072 Probanden, von denen 35,9% beschnitten und 64,1% nicht-beschnitten waren, wurde die These widerlegt, dass Beschneidung die Infektion mit humanen Papillomviren (HPV), die u.a. zu Gebärmutterhalskrebs führen können, verhindert bzw. einschränkt.
"A total of 4072 healthy men ages 18–70 years were enrolled in a study conducted in Brazil, Mexico, and the United States. Enrollment samples combining exfoliated cells from the coronal sulcus, glans penis, shaft, and scrotum were analyzed for the presence and genotyping of HPV DNA by PCR and linear array methods. Prevalence ratios (PR) were used to estimate associations between MC and HPV detection adjusting for potential confounders.
MC was not associated with overall prevalence of any HPV, oncogenic HPV types or unclassified HPV types. However, MC was negatively associated with non-oncogenic HPV infections (PR 0.85, 95% confident interval: 0.76-0.95), in particular for HPV types 11, 40, 61, 71, and 81. HPV 16, 51, 62, and 84 were the most frequently identified genotypes regardless of MC status."
http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-2334-13-18.pdf -
Wien - Beschneidung: Verfahren eingestellt
"In ihrem Anliegen will die Initiative nun „alle Rechtsmittel ausschöpfen“, offensichtlich seien dem Staat und der Justiz Kinderrechte „augenscheinlich ziemlich egal“, hieß es dort."