Ärzte die nicht beschneiden wollen - abgekoppelt von einer Diskussion

  • Ich war bei drei Urologen:
    Der erste wollte mich nicht beschneiden, "es wäre alles in Ordnung." Er war wohl zu faul oder hätte nicht genug verdient (auf KK kosten)

    Verrätst Du uns die Adressen des vorhautfreundlichen Urologen? Das ist etwas, das hier wirklich von Interesse ist. Solche Ärzte sind rar...

    "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

    "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


    George Santayana (1863-1952)

  • Die Aussage, ob ich in 5 oder 10 Jahren noch lebe, bezog sich ausschließlich auf die Sache mit Bus (oder ähnlicher Fall, z.B. Tot aufwachen)

    Nein, mir ist nicht alles egal.
    Ich bin 30 und habe im Idealfall noch genug Jahre vor mir.

  • Du warst bei 3 Urologen, und hast 3 absolute unterschiedliche Diagnosen und Therapieempfehlungen bekommen? das ist der Grund warum ich hier gelandet bin, die grottige uneinheitliche Beratung der Urologen. Mir wurde gesagt das es nur so möglich sei, keine andere operative Möglichkeit bestehe mein Problem anders in den Griff zu bekommen...warum sollten mich Ärzte anlügen? also ließ ich es machen...Und hier im Forum hab ich inzwischen genügend Geschichten von anderen Männern gelesen, denen es ähnlich erging...

    Oder die Geschichten von Müttern, denen Urologen weismachten, dass ihr Sohn eine böse Phimose habe und dies sofort beschnitten werden müsste und nur radikal Sinn mache. Inzwischen kenne ich einen Urologen der sagt, dass er keine Kinder beschneide, da er bisher ALLE bisher mit Salbe hinbekommen habe. Bei Männern helfe es bei 10%. Ein anderer sagte mir, dass er fast alle Kinder mit Salbe hinbekomme, und bei denen es nicht helfe habe er den Verdacht, dass die nur nicht konsequent genug waren...und dann wieder die Zahlen, dass 10% aller Jungen (ca.28.000!!!) hierzulande jedes Jahr wegen der Scheindiagnose Phimose beschnitten werden...

    Vor ein paar Jahren hab ich mir einen Fuß bei einem Arbeitsunfall versaut. Keinen Schritt seither ohne Schmerzen. Damals war ich lange in Krankenhäusern. Da hab ich einen Mann kennengelernt, der Jahre vor mir eine ähnliche Verletzung erlitt. Er war in der Klinik, da er sich seinen Fuß hat amputieren lassen weil er die Schmerzen nicht mehr aushielt. Manchmal ist eine Amputation das kleinere Übel. Aber dies sollte immer eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung der betroffenen Person sein.

    Eine Empfehlung "Mach dies, hab ich auch machen lassen, bin super zufrieden damit" halte ich für unseriös und moralisch verwerflich. Das hat keinen Informationsgehalt um eine Entscheidung zu treffen.

    Wie schon gesagt, mir geht es hier nicht um das verbreiten meiner Schauermärchen, sondern um Aufklärung über Behandlungsmöglichkeiten und die möglichen Folgen einer Beschneidung

    Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama

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