bjkj über cicumcision bias

  • Gibt es einen Circumcision Bias?

    ab Seite 588 aus dem Heft 10/12: http://www.kinder-undjugendarzt.de/download/43.%2…/kja10_2012.pdf

    Sehr interessant finde ich folgenden Abschnitt, der die Beschneidung als eigenen "Wirtschaftszweig" darstellt, nordamerikanische Sicht und AAP bezogen. Ebenso zeigt sich die Bedenklichkeit der Befürworter als Hinweis einer möglichen Wiederentfachung der FGM als Einnahmequelle...

  • Immer noch empörend sind folgende Tatsachen.


    Zitat

    "Die AAP zitiert zur Anästhesie bei der Säuglingsbeschneidung im Wesentlichen die Zusammenstellung der Cochrane Bibliothek von 2004. Darin werden wissenschaftliche Studien an 2500 kleinen Jungen zusammengefasst. Sie stammen überwiegend aus den USA. Die Kinder wurden für statistische Vergleiche entweder mit schmerzbekämpfenden Maßnahmen verschiedener Art, oder mit Plazebo, oder ohne jegliche schmerzdämpfenden Maßnahmen operiert. Das bedeutet, dass bis ins 21. Jahrhundert im Rahmen medizinischer Wissenschaft und alleine im Rahmen dieser Literaturzusammenstellung etwa 1000 Neugeborene bewusst und absichtlich ohne jegliche Betäubung beschnitten wurden. Hinzu kommen frühere Studien und solche, die neuer sind, wegen etwaiger Qualitätsmängel nicht in die Cochrane Bibliothek aufgenommen wurden. Alle diese Studien mussten von einer Ethikkommission genehmigt werden. Ganz offenbar besteht im medizinisch wissenschaftlichen Bereich der USA eine erschreckende ethische Leichtfertigkeit beim Thema Beschneidung, die von den Wissenschaftlern selbst niemals problematisiert wurde."

    Wir sprechen hier von Zeiten, in denen die Erkenntnisse über das Schmerzempfinden von Säuglingen längst publik war.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

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