Kannte ich noch gar nicht:
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Dieser Artikel scheint vom Juli letzten Jahres zu sein. Prof. Franz hatte sich damals als einer der ersten Mediziner kritisch zur Beschneidung geäussert, z.B. in der FAZ. Wurde hier auch schon im Forum diskutiert. Selbst wenn man Psychoanalyse als Spekulation bezeichnet, muss man Prof. Franz in einem Punkt recht geben.
"Der schmerzlich-traumatische Eingriff erfolgt faktisch, bewusst wahrnehmbar und unter direktem Zugriff auf den libidinös und narzisstisch hoch besetzten Genitalbereich. Der ängstigende Gewaltaspekt unterliegt dabei einer bemerkenswerten Verleugnung durch die beteiligten Erwachsenen. Er wird rationalisiert als festlich und forciert freudig gestalteter Männlichkeitsritus. Der kleine Junge, der ja in keiner Weise an der Schwelle zum Mannesalter steht, wird mit hypermaskulinen Attributen und großen Geschenken zum Mann erklärt, eigentlich aber von Erwachsenen manipuliert.“
(Übrigens gibt des bei Medizinaspekte auch ein " Ärzte-TV". Erfreulicherweise äussern sich dort verschiedene Ärzte zum selben Thema unterschiedlich.
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Dieser Artikel ist GOLD.
Ich kannte den auch noch nicht. -
Der Artikel beschreibt die individual- und sozialpsychologischen Wirkungen des Beschneidungsrituals sehr eindrucksvoll.
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Das Beste von Prof. Franz ist dieses Interviev.
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