Ein Brief an die Jüdische Allgemeine zu deren Artikel "Ausgeblendet"

  • Hallo Leute. Ich habe die Nase voll von den Artikeln in dieser Zeitung und den Leuten, die sie verfassen. Daher (verursacht durch den Artikel "Ausgeblendet" (sieh Thread 8.Novembe) habe ich denen jetzt diesen Leserbrief gemailt:

    Mal sehen ob was kommt (per E-Mail, Post oder sonstwie).

  • Habe mich etwas kürzer gefasst:

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    in diesem Artikel


    Jüdische Allgemeine / POLITIK / 9. November - Ausgeblendet


    schreibt der Autor unter anderem:


    Exemplarisch sind jene 700 Akademiker, zumeist Juristen und Ärzte, die anlässlich des Kölner Urteils in einem Offenen Brief ihre Kritik am Judentum damit anführten, ein »assoziativer Verweis auf den Holocaust« sei für sie als »Vertreter des Kinderschutzgedankens« »nicht hinnehmbar«. Diese »Assoziation« stand allerdings nur bei den Verfassern und Unterzeichnern selbst im Raum.Dazu folgendes:


    Der angesprochene "Offene Brief" erschien in der FAZ am 21.07.2012


    Offener Brief zur Beschneidung: „Religionsfreiheit kann kein Freibrief für Gewalt sein“ - Inland - FAZ


    Mehr als eine Woche vorher gab es bereits folgende Veröffentlichungen:


    Reaktion auf Kölner Gerichtsurteil: Rabbiner vergleichen Beschneidungsverbot mit Holocaust - Panorama | STERN.DE

    Rabbiner rügen Beschneidungsurteil: „Schwerster Angriff seit dem Holocaust“ - Zeitung Heute - Tagesspiegel


    Die Behauptung, die Assoziation zwischen Holocaust und Beschneidungsverbot stünde nur bei den Verfassern des "Offenen Briefs" im Raum, ist somit objektiv falsch. Richtig ist, dass Sie und andere Sprecher jüdischer Verbände etc. diese völlig abwegige Assoziation ständig benutzen, um Beschneidungsgegener zu diffamieren, wobei Sie sich offensichtlich nicht bewußt sind, was für ein Bild der jüdischen Allgemeinheit Sie hier vermitteln.


    Mit freundlichen Grüßen

    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
    George Orwell

  • B.O.Bachter - gut so, schließlich müssen ja unsere Gedanken in beide Gehirnhälften eines Redakteurs. Normalerweise reicht zwar eine, aber der sie verbindende Balken scheint bei einigen vor die Augen gerutscht zu sein.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!