Was "als religiös geboten" VERSTANDEN wird darf der Staat nicht verbieten

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    • Was "als religiös geboten" VERSTANDEN wird darf der Staat nicht verbieten

      Hier geht es zwar um die Zurschaustellung religiöser Symbole durch Lehrkräfte in einer nicht-konfessionsgebundenen staatlichen Schule. Entscheidend ist aber, dass hier ein Gericht befindet, dass religiöses Recht vor weltlichem, demokratisch beschlossenen Recht kommt.
      (ein Kopftuch kann man immerhin ggf. auch ablegen, GM ist irreversibel)

      ...auf ein als verpflichtend verstandenes religiöses Gebot zurückzuführen ist“, sei die Berliner Regelung ein „unverhältnismäßiger Eingriff in die Religionsfreiheit“
      „Eine multireligiöse Stadt muss das aushalten
      Und kleine Jungen müssen das dann auch aushalten. Es geht nur noch ums Aushalten und ums Müssen. Demnächst dann wohl auch kleine Mädchen. Wenn's halt religiös vorgeschrieben ist. Es muss noch nicht mal "verpflichtend" sein, es reicht schon, wenn es von irgendwelchen Eltern als "verpflichtend verstanden" wird.
      D.h. Eltern können sich das selbst definieren. "Wir verstehen das aber als religiös verpflichtend, basta!"

      Warten wir mal ab, wenn vermehrt Bohra oder Malaysier einwandern.... =O

      cicero.de/innenpolitik/bundesa…nke-verfassungsbeschwerde
      There is no skin like foreskin
    • Lt. Verfassung sind weltanschauliche Gemeinschaften Religionsgemeinschaften gleichgestellt.
      Man darf also gespannt sein, was für Symbole Lehrkräfte bestimmter Weltanschauungen demnächst als "weltanschaulich verpflichtend" empfinden im Unterricht zu tragen. 8o

      Wird der Staat dann mit der Erbsensortiererei anfangen: die (vom Staat so empfundenen) guten Religionen/Weltanschauungen ins Töpfchen, die schlechten Religionen/Weltanschauungen ins Kröpfchen? Oder wie?

      Das Bundesarbeitsgericht hat sich erlaubt die Schleusen zu öffnen.
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