Malcolm Ohanwe: "Kanakische Welle": Podcast über Beschneidung:

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    • Malcolm Ohanwe: "Kanakische Welle": Podcast über Beschneidung:

      Malcolm Ohanhe und Marcel Aburaika haben in ihrem Pocast "Kanakische Welle" hat eine Folge zum Thema "Beschneidung und Penis-Gesundheit" veröffentlicht.

      open.spotify.com/episode/73Pdz…si=nAs-qhTWTsuaIC-WTlSxmg


      Aus dem Vorstellungstext des Podcast:




      In dieser Folge erzählen wir ob wir beschnitten sind oder noch eine Vorhaut haben und sprechen über unser Verhältnis zu unserem Geschlechtsorgan und lassen auch euch mit reichlichen Sprachnotizen zu Wort kommen und beantworten alle eure Fragen! . .
      Wir treffen die urologische Arzhelferin Iman und die Urlolog_innen Dimitrios und Özge und klären wirklich alle Fragen über Penis-Gesundheit, Vorhaut, Eichel, Hoden und wie Beschneidungen ablaufen. Außerdem kriegen wir wertvollen Input dazu von unseren eigenen Eltern und einem Theologen aus den Niederlanden.


      Den ersten Reaktionen zu urteilen, muss es sich um einen unterirdischen Beitrag handeln.

      Der Podcast ist sehr lange - 105 Minuten!!!

      Hat jemand sich jemand die Pocast-Folge angehört, und kann mir (und dem restlichen Forum) eine kleine Zusammenfassung des Podcast und der Statements der angekündigten Interview-Partner geben?!!
    • Der Twitter-Nutzer Steffen Wasmund hat eine kurze Zusammenfassung verfasst, die hier wiedergeben will: twitter.com/Steffen_Wasmund/status/1287026825248616455

      Die aus meiner subjektiven Sicht fürchterlichsten Stellen habe ich markiert.
      Der Journalist Malcolm Ohanwe @MalcolmOhanwe wollte schnell was über #Beschneidung machen.Eingeleitet wird das Ganze mit einem Ekel-Frame: "was ist ein Pilz am Penis" und "Käseschmiere", begleitet von Schulhofgelächter und Ekellauten. "Vorhautkäse", "Eichelkäse" schon klar, wo es langgehen soll.

      13:30 Diskriminierung: Nach der Kritik am Bodyshaming macht Mohanwe ganz bewusst "trotzdem" weiter mit Bodyshaming.

      Ab 22:20 min wird eine Harnröhrenverengung geschildert, die wahrscheinscheinlich erst durch die Beschneidung im Kindesalter entstanden ist.Ab 24:55 beschreibt ein Beschnittener die Notwendigkeit, Gleitcreme bei der Masturbation verwenden zu müssen.Bei 27:35 wird geschildert wie Tanten(!) den Penis der Kinder solange "küssen" bis die Kinder anfangen zu "pinkeln". "Die Oma greift plötzlich in den Schritt ..." Dann die wichtige Frage: "Kann man etwas vermissen, was man nie hatte?" M. Mohanwe besucht seine Cousine, die sich besonders auf Beschneidungen freut. Erste Quelle für seriöse Journalisten.

      54:30 Nach langen Minuten Gespräch über stinkende Penis und Vulven (müssten die dann nicht auch beschnitten werden?) endlich der erlösende Satz: "Ich bin beschnitten. Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Penis stinkt ist so ..." Der reine Beschnittene ist eben der Tenor.

      85:00 Frage nach dem optimalen Alter der Beschneidung. Die Urolgin behauptet, das Kind merkt gar nichts.

      88:15 Hier behauptet die eine Urologin - die ihre eigenen Kinder beschneiden ließ - die Vorhaut "hat nicht wirklich eine Funktion. Die schützt halt die Eichel und das war's." Das wird dann wenigstensdurch die andere Urologin widerlegt. Dann wird noch behauptet, 80% der Männer müssen sich im Laufe des Lebens beschneiden lassen. Das ist natürlich Unfug. Und mit 8-Jahren ist ein Kind nicht einwilligungsfähig für diese Operation, da ein 8-Jähriger die sexuellen(!) ..... Auswirkungen offensichtlich nicht beurteilen kann.99:28 Nochmal die Lüge von der Urologin: "weil früher oder später das dann tatsächlich kommt, dass man sich beschneiden lassen muss."

      Das war also alles andere als ein "allumfassender Einblick". Mit seriösem Journalismus hat das leider nichts zu tun.Die #Beschneidung nach dem verfassungswidrigen § 1631d BGB ist eine Menschenrechtsverletzung. Wegen der medizinsch nicht notwenden Körperverletzung und wegen der lebenslangen Änderung der sexuellen Empfindung. Die sexuelle ...


      Das alles ist mir allerdings noch zu ungenau und auch verwirrend.
      Mich würde interessieren, wie das Bodyshaming von Malcolm Ohanwe und Marcel genau aussahe. Was haben Sie konkret verächtliches geäußert.

      Auch möchte wissen, welche Urologin es war, die erklärte "das Kind spürt nichts", "Die Vorhaut hat nicht wirklich eine Funktion" "80% der Männer müssen sich im Laufe des Lebens beschneiden lassen". War das jemals ein und dieselbe Urologin? Wird der vollständige Name der Urologin angegeben? Mich würde hier jeweils der vollständige Wortlaut interessieren.

      The post was edited 2 times, last by Sokrates ().

    • Wer schnell durch medizinischen Unsinn und männliche Schutzmechanismen zu Hauf (z.B. ständige Albernheit der Protagnisten) getriggert wird, sollte sich das besser nicht anhören.

      Wer in der Lage ist zu sehen, dass hier zwei kulturell Betroffene überhaupt eine Sendung ausrichten, in der auch leidvoll Betroffene zu Wort kommen (vor dem Hintergrund, dass fast alle deutschen Medien dies seit Jahren konsequent unsichtbar machen), in der auch fachlich Richtiges genannt wird (die Vorhaut als erogene Zone), in der das Bodyshaming bei MGM überhaupt Thema ist - kann dieser Sendung sicher auch etwas Positives abgewinnen.
      Denn sie bietet Raum auch für wichtige Infos, die im Allgmeinen immer ausgeklammert werden. Und lässt damit Widersprüche zu in einer Thematik, in der ja eigentlich alle nach politischer Vorgabe angepasst strammzustehen haben, sonst setzt es was. Das wird viele Menschen zumindest zum Nachdenken anregen
      An der jämmerlichen Stufe, an der die westliche Welt bei MGM noch steht, ist das schon mal was.
    • Sehe ich auch so. Ich hab mir eine gute Stunde davon angehört und musste kurzzeitig mehrfach unterbrechen, weil mir das unsachliche Geschnatter der offenbar kulturell deutlich vorbelasteten Medizinerin schwer auf den Sack ging.
      Aber bei all dem hanebüchenen Unsinn, der da bisweilen verbreitet wird, sehe ich eben auch die positiven Seiten.
      Gerade, dass betroffene Männer aus einer beschneidenden Kultur zu Wort kommen und auch Negatives und Leid zur Sprache kommen (wenn auch nur am Rande) finde ich sehr, sehr wichtig. Wann fand man das zuletzt in "Leitmedien"?
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • @Pizarro73

      Danke für deine Stellungnahme.
      Ich konnte mir den Beitrag nicht selbst anhören. Dazu habe ich schlicht nicht die Nerven. Deshalb habe ich nur die Kurz-Zusammenfassung von Stefan Wasmund, auf die ich mich beziehen konnte.

      In dessen Zusammenfassung war von Berichten von Leidvoll-Betroffenen keine Rede.

      Die ständige Albernheit der Protagonisten ist für mich persönlich kein allzu großes Problem. Was für mich das Problem ist, sind die laut Stefan Wasmunds Zusammenfassung unterirdischen Aussagen einer oder zwei Urologinnen. Derartige Aussagen habe ich leider erwartet, weshalb ich meine Zuhörerschaft zum Podcast auch nach circa 15 min beendet habe.

      Du schreibst, dass die Vorhaut als erogene Zone genannt würde. Aber genau das wird durch die eine Ärtzin laut Wasmunds Zusammenfassung verneint. Wer in der Sendung ist es denn eigentlich, der die erogene Zone charakterisiert? Die andere Urologin? Oder eine andere interviewte Person?
    • Ich habe mir diesen Blödsinn nicht angehört, dazu ist mir die Zeit zu schade. Immerhin kamen wohl auch negativ Betroffene zu Wort.
      Diesen sogenannten Ärztinnen gehört die Approbation entzogen. Sie kennen offenbar nicht eine einzige Aufgabe der männlichen Vorhaut, geschweige denn ihre Hauptaufgabe als sexualsensorisches Organ. Wenn ich lesen muss, dass sie grundlos die eigenen Kinder verstümmeln haben lassen, wird mir schon wieder schlecht. Ja ja, Frauen, die geborenen Opfer. Sexueller Missbrauch durch das vermeintlich schwache Geschlecht ist real, wie man hier mal wieder sieht. Nichts anderes ist es in diesem Fall.
    • @fsx100

      Ich wundere mich generell, dass in dem Podcast zwei! weibliche Urologinnen zur Wort kamen. Denn im Vorstellungstext war von "Urolog_innen Özge und Dimitrios" die Rede. Dimitrios ist doch ein männlicher Vorname?!

      Deshalb würde ich mich auch für den exakten Namen der Urologinnen interessieren und ihre wortgetreuen Aussagen.
    • Kann es sein, dass eine der interviewten Frauen, die Herr Wasmund als Urologin bezeichnete, gar keine Ärtzin ist sondern eine Arzthelferin.

      Laut dem vorher verlinkten Webseite des Podcast heißt die ebenfalls interviewte Arzthelferin Iman Dawoud und ist die Cousine des Malcolm Ohanwe.

      Die Frage ist nun, von wem stammen die fragwürdigen Aussagen? Von der Ärztin oder der Arzthelferin?
    • Nachdem sich wohl mehrere negativ betroffene Männer gemeldet haben, hat die Kanackische Welle nun ihren Podcast um die Stimmen einiger dieser Männer erweitert. Diese erweiterte Fassung ist nun hier zu hören:
      kanackischewelle.podigee.io/30-penis-vorhaut-beschneidung

      Ich freue mich über die Offenheit und Bereitschaft der Macher dieses Podcasts, auch diese negativen Stimmen zu bringen und somit das bisher doch recht schiefe Bild gerader zu rücken.
      Zudem wurden die schriftlichen Informationen auf der Seite nochmal erweitert:

      Kanackische Welle wrote:

      . . www.beschneidungsforum.de
      • Empfehlungen von anderen Personen mit medizinischem Fachwissen sind: -- Der Ex-Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Dr. Wolfgang Bühmann -- Der Chefarzt der Kinderurologie und -chirurgie einer Nürnberger Kinderklinik, Prof. Maximilian Stehr -- Der Ulmer Kinderarzt Dr. Christoph Kupferschmid.
      Die beiden letzteren haben an der derzeit aktuellen medizinischen Leitlinie „Phimose und Paraphimose“ mitgearbeitet.

      Vielen Dank hierfür an die Macher und natürlich auch an die Männer, die sich hier noch einbringen.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • New

      Ich habe den Podcast erst jetzt entdeckt. Bei vielen Sachen standen mir die Haare zu Berge bzw. haben sich mir die Fußnägel aufgerollt..

      Die Mutter von Marcel wollte es nicht, hat es aber nicht geschafft, ihren Sohn davor zu beschützen.
      Wer weiß, vielleicht wäre er sonst heute begeisterter Vorhaut-Fan. Oder würde sich über seinen intakten Penis gar keine Gedanken machen.

      Also macht es Sinn, nach dem Duschen die Vorhaut einfach mal noch ein bisschen zurückgezogen zu lassen, so dass die Eichel trocknen kann.

      Mit dieser Ärztin geht die Phantasie durch. Die Eichel ist überhaupt nicht für den Zustand "trocken" konzipiert. Das System Eichel / innere Vorhaut ist ein natürliches Feuchtgebiet, ähnlich wie die Mundhöhle oder die Vagina.
      Seit -zig Jahren ziehe ich die Vorhaut nach dem Waschen sofort wieder über die Eichel. Ist nach meinem Empfinden auch viel angenehmer.
      Die geringen Mengen Wasser, die unter der Vorhaut verbleiben schaden überhaupt nicht. Seife darf da natürlich nicht zurückbleiben.


      Das mit dem "Peniskult" war mir nicht so bekannt. Hätte ich auch nicht haben müssen, dass da Leute mich anglotzen wollen oder an meinem Gemächt rumfummeln.

      Für mich erschreckend, wie pornofixiert die Sexualität mancher Jungen Leute heute ist. Pornos sind doch eine Scheinwelt!

      Dass die meisten Männer sich im Alter zirkumzidieren lassen, weil sie Probleme mit ihrer Vorhaut hätten wäre mir neu.
      Da hätten die Chirurgen ja für sonst nichts mehr Zeit.
      Das mag es ja bei schlecht eingestellten Diabetikern geben, ich kenne persönlich keinen Fall.
      Hätte Morris doch bestimmt groß herausposaunt.

      Die meisten Patienten, die mit Balanitis kommen, haben eine Vorhaut.

      Das ist kein Wunder. Die meisten Männer haben eine Vorhaut. :D

      "Manchmal kostet es auch mehr Geld"


      - ach da findet sich doch bestimmt ein verständnisvoller Arzt aus der Community, der "Indiziert" aufschreibt.


      Ich rate jedem - weil früher oder später es ja tatsächlich kommt, dass man sich beschneiden lassen muss...

      Wie bitte???


      Ja, klar wenn man schon seit 20 Jahren Vorhäute amputiert, dann hat man ja auch gut daran verdient...

      und dann gleich noch die Adresse der Praxis durchgeben - früher nannte man das "Schleichwerbung"
      There is no skin like foreskin