Da die medizinischen Folgen für vertretbar gehalten werden, ist auch nichts daran auszusetzen

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    • Da die medizinischen Folgen für vertretbar gehalten werden, ist auch nichts daran auszusetzen

      Die Schweizer Medizinethikerin Susanne Brauer in der FAZ
      Besonders heikel werden solche Konflikte immer, wenn es um Kinder geht. Vor ein paar Jahren bewertete das Kölner Landgericht die Beschneidung eines Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung. Wie haben Sie die Diskussion erlebt?


      Bei uns in der Schweiz war das auch ein Thema. Die Kernfrage ist, wie weit die Autonomie der Eltern, über das Kind zu entscheiden, gehen darf und wo das Kindeswohl dieser Entscheidungsfreiheit eine Grenze setzt. Der Eingriff einer Knabenbeschneidung ist zwar irreversibel, aber zum Beispiel in den Vereinigten Staaten sehr weit verbreitet, wo dafür medizinisch-hygienische Gründe angeführt werden. Da die medizinischen Folgen für vertretbar gehalten werden, ist auch nichts daran auszusetzen, dass sich die Medizin in den Dienst von gesellschaftlichen Trends und persönlichen Wünschen stellt. Vor diesem Hintergrund scheint es mir sehr wichtig zu sein, Knabenbeschneidungen auch aus religiösen Gründen zuzulassen.
      "zwar irreversibel, aber" - hä?
      Weil man die US-Bürger vor rd. 150 Jahren mit allerlei Blödsinn ("hilft gegen die gefährliche Masturbation") verkohlt hat, ist das mit dem "irreversibel" nicht so schlimm?

      Persönliche Wünsche von Babys und Kleinkindern? "Au ja, aua, aua, bidde, bidde!" ?(

      Aber selber intakt, gell, Frau Brauer?

      Müller-Lüdenscheidt würde fragen "Ethikerin wollen sie sein?

      PS:
      Susanne Brauers Buch „Glaube und Rituale im medizinischen Kontext“ erscheint am 29. Juni 2020 im Theologischen Verlag Zürich
      Passt scho! (wohl eher "Religionsethikerin"?)

      faz.net/aktuell/gesellschaft/w…edizin-gibt-16835883.html
      Schafft endlich die Todesstrafe für die Jungenvorhaut ab!
      Sie ist genauso unschuldig wie die Genitalien von Mädchen.
    • bewertete das Kölner Landgericht die Beschneidung eines Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung
      Eine blutige OP war immer eine Körperverletzung, ist eine Körperverletzung, und wird immer eine Körperverletzung bleiben.

      Was für ein Blech diese Zeitungsfritzen so schreiben... :huh:


      Das entscheidende ist - strafbar!
      Schafft endlich die Todesstrafe für die Jungenvorhaut ab!
      Sie ist genauso unschuldig wie die Genitalien von Mädchen.
    • Medizinethikerin Susanne Brauer: "Die Religion kann eine Falle sein"

      Die Religion kann eine Falle sein - verdammt, das stimmt! z.B. für Teile der Geschlechtsorgane von Kindern.


      Frau Brauer, Sie sind Philosophin und beschäftigen sich mit dem Thema Religion und Medizin. Ist das ein Spannungsfeld, das zu Konflikten führt? Nicht unbedingt, aber es kommt vor. Zum Beispiel, wenn aus religiöser Überzeugung heraus Eingriffe an Kindern durchgeführt werden sollen, die medizinisch nicht erforderlich sind
      Das kommt uns bekannt vor.


      Besonders heikel werden solche Konflikte immer, wenn es um Kinder geht. Vor ein paar Jahren bewertete das Kölner Landgericht die Beschneidung eines Jungen aus religiösen Gründen als Körperverletzung. Wie haben Sie die Diskussion erlebt?


      Bei uns in der Schweiz war das auch ein Thema. Die Kernfrage ist, wie weit die Autonomie der Eltern, über das Kind zu entscheiden, gehen darf und wo das Kindeswohl dieser Entscheidungsfreiheit eine Grenze setzt. Der Eingriff einer Knabenbeschneidung ist zwar irreversibel, aber zum Beispiel in den Vereinigten Staaten sehr weit verbreitet, wo dafür medizinisch-hygienische Gründe angeführt werden. Da die medizinischen Folgen für vertretbar gehalten werden, ist auch nichts daran auszusetzen, dass sich die Medizin in den Dienst von gesellschaftlichen Trends und persönlichen Wünschen stellt. Vor diesem Hintergrund scheint es mir sehr wichtig zu sein, Knabenbeschneidungen auch aus religiösen Gründen zuzulassen. Dass Juden und Muslime ihre Religion frei praktizieren können, gehört zu einer toleranten, pluralistischen Gesellschaft.
      "aber zum Beispiel in den Vereinigten Staaten sehr weit verbreitet" - verdammt - was ist das für ein Argument? Dort gibt es auch die Todesstrafe - in Euopa lange abgeschafft.
      Dort ist auch die Züchtigung von Kindern weit verbreitet und in allen Bundesstaaten erlaubt - hier verboten. Und da kommt man auch mit Berufung auf die Bibel nicht durch.


      Geht es um die medizinischen Folgen (Kind überlebt i.d.R.), oder die Folgen für die Sexualität? Eine Frau definiert, dass ein Teil des männliche Erregungsystems überflüssiger Luxus wäre! *Brech*

      Ethikerin wollen sie sein?


      "persönlichen Wünsche"? Nein, daran ist überhaupt nichts auszusetzen. Wenn die Eltern sich aus "persönlichem Wunsch" ihre Penis- bzw. Klitoris-Vorhaut oder auch noch a bisserl mehr amputieren lassen wollen - nur zu!

      Es hat aber noch nie ein Baby oder Kleinkind "persönlich gewünscht", dass ihm Schmerzen zugefügt werden, und dass ihm etwas vom Geschlecht abgeschnitten wird.

      "Dass Juden und Muslime ihre Religion frei praktizieren können, gehört zu einer toleranten, pluralistischen Gesellschaft."

      Tolerant - gegenüber den Kindern, oder den Erwachsenen? Gegenüber der genitalen Autonomie von Kindern?

      Sind Juden und Muslime eigentlich "Besser-Religionsgesellschaften"? Warum dürfen dann die "12 Stämme" und andere "Freikirchen" ihre Kinder nicht züchtigen, wie es in der Bibel steht? Ach, OK, bei Frau Brauer in der Schweiz, da ist das Kinder-Verprügeln ja erlaubt. Da ist man ja tolerant - bis zum gebläuten Podex.

      Körperstrafen – Die Schweiz sträubt sich gegen ein Verbot

      War die "tolerante" Frau Brauer da beratend tätig? Oder gar selber tätlich?

      So etwas möchten wir hier in Deutschland aber nicht mehr, Bibel hin oder her!

      Und wie steht es mit jenem Muslimen die unter dem "freien praktizieren" ihrer Religion verstehen, nicht nur den Jungen, sondern auch den Mädchen die Vorhaut zu rauben?

      Ich möchte wetten, das ist für die "Ethikerin" Brauer auch OK - denn sie ist ja so tolerant und "pluralistisch".

      Eine solche unethische Ethikerin würde auch bestens in den "Deutschen Ethik(ver)rat" passen.

      Ein "Karl Wilde" schrieb dazu den Kommentar:

      Beschneidung von Kindern befürworten ? Nein !


      Dass eine gebildete Frau die Beschneidung von Jungen - auch aus religiösen Gründen - befürwortet, ist ein Unding. Dies ist Körperverletzung. Erwachsene können es gerne selbstverantwortlich tun. Dies einem Kind anzutun ist nicht akzeptabel, da nicht reversibel.

      Danke! :thumbup:


      faz.net/aktuell/gesellschaft/w…edizin-gibt-16835883.html


      OMG, mein Gedächtnis! :S Das hatte ich ja schon mal verlinkt. Auch bei der FAZ wird alles recycelt. :rolleyes:
      Schafft endlich die Todesstrafe für die Jungenvorhaut ab!
      Sie ist genauso unschuldig wie die Genitalien von Mädchen.