Arzt rät zur Beschneidung

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    • Arzt rät zur Beschneidung

      Hallo Leute,

      Vor einiger Zeit habe ich (33) eine Phimose bekommen. Eine Dehntherapie brachte nichts und jetzt soll beschnitten werden. Mittlerweile habe ich mich auch an den Gedanken gewöhnt, wäre da nicht 1 Sache: Mein Penis ist im schlaffen Zustand nur ca. 4 cm lang, wobei ca. die Hälfte davon der Vorhautzipfel ausmacht. Wenn der Vorhautzipfel dann weg ist, habe ich im Prinzp keinen Schwanz mehr, sondern nur noch eine Eichel. Und das kann ich mir einfach nicht vorstellen bzw. mich damit abfinden. Ging es jemanden ähnlich?
      Gruß
    • Hallo Jimmy86, willkommen bei uns im Forum!
      Zunächst mal: Es klingt vielleicht provokant für Dich, aber: ich hab Schwierigkeiten damit, mir vorzustellen, dass eine Dehntherapie bei Dir nichts bringen würde.
      Ich spekuliere jetzt mal und vermute, Du hast sie zu kurzfristig betrieben und/oder mit falschen Vorstellungen.
      Ich erwähne das immer wieder, sowohl beim Thema der Vorhautrestauration als auch beim Thema Phimose:
      Das Dehnen der Vorhaut/Resthaut ist kein Selbstzweck. Nicht das Dehnen bringt den Erfolg - es geht beim kontinuierlichen Dehnen einzig und allein darum, einen Reiz auf die Haut auszuüben und sie zum Wachstum anzuregen. Entweder im Umfang (bei einer Phimose) oder in der Länge (beim Restoring).
      Dafür braucht man Geduld und Disziplin, am besten auch geeignete Hilfsmittel.
      In Deinem Falle z.B. Phimocure. Hier gibt es einen sehr ausführlichen Erfahrungsbericht dazu:
      beschneidungsforum.de/thread/8…-durch-dehnen-beseitigen/

      Und selbst wenn diese Dehntherapie aus irgendeinem Grunde bei Dir nicht klappen sollte, was spricht denn gegen eine vorhauterhaltende OP-Technik wie die Dorsalinzision oder die Triple Inzision?
      Warum die Amputation?
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • ich habe ca. 1 Jahr die Dehntherapie durchgeführt und dabei habe ich immer eine kortisonhaltige Salbe aufgetragen. Meine Vorhaut ist sehr vernarbt, deshalb meinte der Doc, nachdem das mit dem Dehnen nicht funktioniert hat, dass er beschneiden würde. Und nach der langen Zeit wäre ich auch glücklich wiedermal schmerzfreien Sex zu haben. Deshalb bin ich jetzt fast soweit der OP zuzustimmen.
    • War die Vorhaut schon vor der Dehntherapie vernarbt oder entstanden die Narben durch das Dehnen?
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    • Verletzungen und Narben hätten durch das Dehnen keinesfalls entstehen dürfen, das ist sehr wichtig.
      Kommen vorhauterhaltenden OP-Techniken infrage? Falls nicht: Warum nicht?
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    • Servus Jimmy86,

      nur nochmal für mein Verständnis...vor einiger Zeit (wie lange?) entstand bei dir eine Phimose, vorher warst du da beschwerdefrei?

      Eine Phimose entsteht NIE ohne Grund...wurde schon geschaut, was da Ursachen ist? Denn wenn die Ursache nicht beseitigt ist, immer weiter besteht, da hilft einem die beste und längste Dehntherapie nichts...aber auch Vorhauterweiterung/sparsame Beschneidung werden das Problem dann nicht dauerhaft lösen...

      Diabetes, LS (Biopsie)...wurde das schon ausgeschlossen?

      Eine 2. Meinung von einem Urologen hast du dir noch nicht eingeholt? Oder vielleicht mal bei einem Hautarzt anfragen?
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • Die Verengung entstand vor ca. 2 Jahren, vorher hatte ich nie Schwierigkeiten. Der Doc hat es sich angeschaut und mich gefragt, ob ich mal eine Verletzung gehabt hätte. Dann sagte er etwas von genetisch bedingt und wollte eigentlich zeitnah beschneiden. Auf meine Bitte hin haben wir es mit Dehnen versucht und ich war immer bei ihm zur Kontrolle. Das dehnen hat aber wie gesagt nix gebracht.
      Jetzt nach dieser langen Zeit will ich das Problem gelöst haben und habe mich mit der Beschneidung (fast) abgefunden. Der Doc meinte auch gleich, dass er hier eine radikale Beschneidung durchführen wird, um das Problem endgültig zu lösen. Meine Angst ist wie gesagt, dass die Vorhaut einen großen Teil meines Schwanzes im schlaffen Zustand ausmacht, und wenn die weg ist, habe ich 1. kaum noch was in der Hose und 2.: reicht die verbliebene Haut dann überhaupt noch bei einer Erektion, wenn "er" anwächst, oder spannt dann etwas?! Der Doc meinte das hätte er bei den Beschneidungen, die er durchgeführt hat, bisher noch nicht erlebt.
    • Jimmy86 wrote:

      . Der Doc meinte auch gleich, dass er hier eine radikale Beschneidung durchführen wird, um das Problem endgültig zu lösen.
      Was heisst radikal? Einen Beschneidungsstil "radikal" gibt es nicht. Ich vermute eher, er beherrscht wie die meisten nix anderes. :FP01

      "Um das Problem endgültig zu lösen", das ist auch so eine Aussage, wo ich nur so vom Stuhl aufspringen würde" 8o

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • brokendream wrote:

      Also ganz ehrlich: Such dir einen anderen Arzt.
      Solange nicht die Ursache geklärt ist würde ich nicht zum Skalpell greifen.
      Wenn er noch nicht mal Diabetes oder Lichen Sclerosus anspricht halte ich den Arzt nicht für kompetent.
      :thumbup: :thumbup: Unbedingt.

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • Diabetes habe ich nicht. LS, kann sein er hat es mal mit erwähnt. Für mich war das alles auch total neu. Hab es nie für möglich gehalten dass man mit 30 noch eine Phimose bekommen kann. Dachte immer man hat es von Geburt oder eben gar nicht. Aber wie ist das jetzt bei einem extremen Blutpenis wie bei mir. Wenn er hart wird wird er um einiges grösser. Wenn er aber komplett beschnitten ist, fehlt die Haut ja dann bei der Erektion. Oder nicht?
    • Wenn sehr viel Haut entfernt wurde, kann es bei Erektionen zu Schmerzen kommen, weil dann überhaupt keine bewegliche Haut mehr vorhanden ist. Dies ist eine häufige Komplikation, wenn der Operateur die Größe des Penis im steifen Zustand nicht richtig berücksichtigt

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • Jimmy86 wrote:

      Aber wie ist das jetzt bei einem extremen Blutpenis wie bei mir. Wenn er hart wird wird er um einiges grösser. Wenn er aber komplett beschnitten ist, fehlt die Haut ja dann bei der Erektion. Oder nicht?
      Wenn dein Beschneider zu viel Haut amputiert, dann kann es natürlich zu schmerzhaften Erektionen kommen. Es kann auch zu einem sogenannten ,,Zelt'' kommen, wenn sich die Haut von deiner Leiste mitanhebt.


      Jimmy86 wrote:

      Dachte immer man hat es von Geburt oder eben gar nicht.
      Alle Säugetiere kommen mit einer Phimose auf die Welt. Männlein wie Weiblein.


      Jimmy86 wrote:

      LS, kann sein er hat es mal mit erwähnt.

      Zum Lichensclerosus:

      https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/lichen-sclerosus-eine-chronische-hauterkrankung-im-genitalbereich/ wrote:

      Der Lichen sclerosus kann mit kortikoid-haltigen Salben behandelt werden, welche insbesondere im Genitalbereich den störenden Juckreiz lindern und die Entzündungen abklingen lassen können. Werden diese regelmäßig auf den betroffenen Stellen angewendet, verschwinden beim Großteil der Betroffenen die Beschwerden. Durch eine frühe und konsequente Therapie können langwierige und komplikationsreiche Erkrankungsverläufe vermieden werden.
      Führt das Auftragen der Kortison-Cremes nicht zum Erfolg, kann der behandelnde Mediziner das Kortison auch direkt in die Haut der betroffenen Gebiete spritzen. Versuchsweise können auch Salben angewendet werden, die das Immunsystem ein Stück weit unterdrücken. Starke Hautveränderungen können einen operativen Eingriff notwendig machen.
      Wurde das alles schon bei dir probiert? Vielleicht lohnt es sich ja auch mal zum Frauenarzt zu gehen. Die Vagina und der Penis sind sich in vielen Hinsichten ähnlich. Ist aber nur eine Idee von mir...

      Edit: Habe gerade gelesen:

      https://www.anwalt.de/rechtstipps/warum-maenner-nicht-zum-frauenarzt-duerfen_060741.html wrote:

      Frauenärzte dürfen grundsätzlich keine Männer behandeln.

      https://www.anwalt.de/rechtstipps/warum-maenner-nicht-zum-frauenarzt-duerfen_060741.html wrote:

      Ausnahmen müssten zulässig sein
      Ein Hautarzt wäre in dem Fall wahrscheinlich aber immernoch kompetenter als ein Urologe, denke ich.

      Jimmy86 wrote:

      Die Verengung entstand vor ca. 2 Jahren, vorher hatte ich nie Schwierigkeiten
      Ist deine Phimose wirklich in nur zwei Jahren entstanden? Das kommt mir wie ein extrem kurzer Zeitraum vor. Da muss doch etwas mit deiner Gesundheit passiert sein.
      (Pino) Nicht die Wahrheit tut weh. Sondern die Lügen davor.

      The post was edited 4 times, last by Philip: Frauenärzte dürfen grundsätzlich keine Männer behandeln. ().


    • Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • John1984 wrote:

      Wenn sehr viel Haut entfernt wurde, kann es bei Erektionen zu Schmerzen kommen, weil dann überhaupt keine bewegliche Haut mehr vorhanden ist. Dies ist eine häufige Komplikation, wenn der Operateur die Größe des Penis im steifen Zustand nicht richtig berücksichtigt
      kann er nicht vorher nachmessen?
    • Nur so eine Idee.
      Schnapp dir einen abwaschbaren Filzstift und wenn du eine Erektion hast markiere den Eichelrand unter der Vorhaut. Wenn die Erektion abgeklungen ist kannst du vielleicht anhand der Markierungen besser deine tatsächliche Situation einschätzen.
      Mach davon vielleicht Bilder um später vergleiche zu haben. Ein geübter guter Chirurg/Urologe kann dann die Situation besser einschätzen.
      Ich würde noch die Meinung eines Hautarztes einholen.
    • Jimmy86 wrote:

      LS, kann sein er hat es mal mit erwähnt
      LS kann nur mit einer Biopsie, histologischen Untersuchung diagnostiziert werden...alles andere ist Kaffeesatzleserei...

      Jimmy86 wrote:

      Dachte immer man hat es von Geburt oder eben gar nicht.
      Es gibt unzählige Gründe, warum man auch noch als Erwachsener eine Phimose bekommen kann...bei manchen reicht eine Antibiotikatherapie, wodurch Pilze "überwuchern" können, und es dadurch zu einer Verengung kommen kann...

      Jimmy86 wrote:

      Dann sagte er etwas von genetisch bedingt
      Sorry, aber so einen Scheiß habe ich noch nie gehört...wie: du fährst an einen Baum, hast Verletzungen/Probleme dadurch...und weil der Doc unfähig ist die Ursachen zu beheben...muss genetisch bedingt sein und alles was nicht lebensnotwendig ist und nicht mehr funktioniert entfernen wir?

      Jimmy86 wrote:

      Das dehnen hat aber wie gesagt nix gebracht.
      Wenn die Ursachen nicht behoben sind kann dehnen und keine vorhauterhaltende OP oder sparsame Beschneidung was bringen!!!

      Jimmy86 wrote:

      Der Doc meinte auch gleich, dass er hier eine radikale Beschneidung durchführen wird, um das Problem endgültig zu lösen.
      Kann er überhaupt was anderes wie radikal? Wie steht der eigentlich zu rituellen Beschneidungen an Kindern? Ich würde zu keinem gehen, mich behandeln lassen, der nicht alle OP Techniken beherrscht oder nicht med. indizierte an nicht einsichts und einwilligungsfähigen Menschen macht...

      Jimmy86 wrote:

      Jetzt nach dieser langen Zeit will ich das Problem gelöst haben
      Die Informationen hast du...dein Körper, deine Entscheidung, aber ich würde mir auf jeden Fall noch eine Zweitmeinung anhören und dann noch zu einem Hautarzt gehen, Ursachenforschung betreiben und nicht nur Symptome behandeln...

      Jimmy86 wrote:

      Wenn er aber komplett beschnitten ist, fehlt die Haut ja dann bei der Erektion. Oder nicht?
      Kommt drauf an, WIE der beschneidet, es gibt nicht DIE Beschneidung, sondern zig Varianten...

      Jimmy86 wrote:

      Der Doc meinte das hätte er bei den Beschneidungen, die er durchgeführt hat, bisher noch nicht erlebt.
      Mich hat mal ein Arzt richtig "angemotzt", weil ich sagte, dass ich es Sch... finde, dass sich bei mir bei Erektion behaarte Haut von Hoden und Bachdecke hochzieht, die Haut komplett spannt "Zu kurz gibt es nicht" und denn Raum verlassen und mich sitzen lassen...
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • Jimmy86 wrote:

      Der Doc meinte auch gleich, dass er hier eine radikale Beschneidung durchführen wird, um das Problem endgültig zu lösen.
      Insofern überhaupt tatsächlich eine Beschneidung notwendig sein sollte, sollte es immer ein Beschneidungsstil sein, wo noch genügend von der empfindlichen inneren Vorhaut übrig bleibt, also high & tight. Einer low & tight Beschneidung würde ich niemals zustimmen. Wichtig ist, dass der Beschneidungsstil auf der Einwilligungserklärung vermerkt ist. In der Facharztausbildung lernen die Ärzte nur den low & tight Stil, daher muss man manchmal einen Arzt suchen, der high & tight beschneidet. Grundsätzlich immer eine Zweitmeinung einholen und wie in deinem Fall zusätzlich noch bei einen Hautarzt vorstellen. Dein Arzt scheint nicht viel Ahnung über die verschiedenen Arten der Phimose zu haben, sonst würde er nicht sagen, diese wäre genetisch bedingt. Das ist nämlich absoluter Unfug.
    • seppel wrote:

      Jimmy86 wrote:

      Der Doc meinte auch gleich, dass er hier eine radikale Beschneidung durchführen wird, um das Problem endgültig zu lösen.
      Insofern überhaupt tatsächlich eine Beschneidung notwendig sein sollte, sollte es immer ein Beschneidungsstil sein, wo noch genügend von der empfindlichen inneren Vorhaut übrig bleibt, also high & tight. Einer low & tight Beschneidung würde ich niemals zustimmen. Wichtig ist, dass der Beschneidungsstil auf der Einwilligungserklärung vermerkt ist. In der Facharztausbildung lernen die Ärzte nur den low & tight Stil, daher muss man manchmal einen Arzt suchen, der high & tight beschneidet. Grundsätzlich immer eine Zweitmeinung einholen und wie in deinem Fall zusätzlich noch bei einen Hautarzt vorstellen. Dein Arzt scheint nicht viel Ahnung über die verschiedenen Arten der Phimose zu haben, sonst würde er nicht sagen, diese wäre genetisch bedingt. Das ist nämlich absoluter Unfug.
      Aber man kann doch nicht so einen kleinen Penis high & tight beschneiden lassen. Schon mal daran gedacht dass es bei einer Erektion dann zu heftigen Überspannungen und eventuell Schmerzen kommt? Weil die Narbe dann weiter nach hinten geht und der Blutpenis in die länge wächst. Das ist nämlich das Problem. Kleine Penise sind oftmals Blutpenise und werden bei einer Erektion richtig groß. Daher ist auch keine high & tight Beschneidung empfehlenswert.
    • gin wrote:

      @Phil21

      Das sagen manche Ärzte. Ist das wirklich so? Ich glaube nicht.
      Ich selber habe einen Blutpenis und bin von diesen Problem betroffen. Schlaff komme ich nur bis zum Eichelrand. Aber wenn mein Penis steif ist und größer wird, geht alles soweit nach hinten. Und deshalb sollte sich Jimmy nicht high & tight beschneiden lassen. Und wenn er die OP so macht, geht es nicht mehr Rückgängig zu machen.

      The post was edited 1 time, last by Phil21 ().

    • gin wrote:

      Das schaffen aber nur manche plastische Chirurge. Bei den Urologen kannst du ruhig vergessen.
      Dem muss ich widersprechen. Es gibt auch Urologen, die das können. Das sind aber meist keine Urologen mit Deutschen Namen, sondern Urologen mit Migrationshintergrund. Ärzte die aus dem Arabischen Raum kommen, können high & tight, weil dort sehr häufig Richtung high & tight beschnitten wird. Urologen die ursprünglich aus den USA kommen ( gibt es aber nur extrem wenige ) können selbstverständlich auch high & tight, da dies in den USA der übliche Beschneidungsstil ist.


      gin wrote:


      • Das. was hier Seppel schreibt, ist so wie so falsch. Wenn musst die VA wirklich sein, dann ist der Art high&loose beste. Keine stramme Beschneidung, wie er schreibt. Aber die VA ist wirklich nur die ganz letzte Lösung

      Quatsch. Meine Antwort ist genauso richtig, wie deine. Bei beiden Beschneidungsstilen bleibt gleich viel von der inneren Vorhaut übrig. Der Unterschied liegt lediglichlich in der Straffheit. Wobei high & tight nicht zwigend sehr stramm beschnitten werden muss, dies auch meist nicht wird, es sei denn der Patient wünscht dies ausdrücklich. Bei einer normalen high & tight Beschneidung ist die Schafthaut auch noch beweglich, wenn auch deutlich weniger als bei high & loose. Wichtig ist, dass bei einer Beschneidung so viel wie möglich von der empfindlichen inneren Vorhaut übrig bleibt, insofern eine Beschneidung überhaupt tatsächlich notwendig ist. Bei low & tight bleibt halt von der inneren Vorhaut so gut wie nichts mehr übrig, was zu wesentlich deutlicheren Gefühlsverlusten führt, als bei high & tight oder high & loose
    • Ich glaube bevor wir uns hier weiter über Beschneidungsstile wie in einem Fetischforum streiten sollte eigentlich das wichtigste sein das soviel Gesundes Gewebe wie möglich erhalten bleibt.
      Welcher Stil das am Ende in falle einer Beschneidung wäre ist erstmal nebensächlich.

      Anhand des Schwarz-Weiß Bildes kann keiner von uns einschätzen wie schlimm die Situation für Jimmy tatsächlich ist.
    • brokendream wrote:

      Ich glaube bevor wir uns hier weiter über Beschneidungsstile wie in einem Fetischforum streiten sollte eigentlich das wichtigste sein das soviel Gesundes Gewebe wie möglich erhalten bleibt.
      Welcher Stil das am Ende in falle einer Beschneidung wäre ist erstmal nebensächlich.
      Ich bin in keinem Fall pro die Beschneidung, das habe ich hier schon geschrieben, aber ich musste Seppel schreiben, dass er sich irret. Das wollte ich schon frühe schreiben aber ich habe das gelassen aber meine Geduld schon geendet.

      Sonst, ich kenne ein Fall, ein Mann erst in 40 Jahre eine sekudare Phimosis gekriegt und die Salbendehnungtherapie hat ihm geholfen.
    • brokendream wrote:

      Ich glaube bevor wir uns hier weiter über Beschneidungsstile wie in einem Fetischforum streiten sollte eigentlich das wichtigste sein das soviel Gesundes Gewebe wie möglich erhalten bleibt.
      Welcher Stil das am Ende in falle einer Beschneidung wäre ist erstmal nebensächlich.
      Zustimmen muss ich dir, dass es wichtig ist, dass so viel wie möglich gesundes Gewebe erhalten bleibt. Was anderes sage ich ja auch nicht. Aber gerade deswegen ist ja der Beschneidungsstil so wichtig ( insofern überhaupt wirklich eine Beschneidung nötig ist, wie wir alle wissen ist eine Beschneidung meist gar nicht nötig sondern man bekommt das Problem auch anders in den Griff ), denn je nach Stil bleibt mehr oder weniger Gewebe übrig. Bei der in Deutschland üblichen Beschneidungsart low & tight beispielsweise bleibt so gut wie gar nichts mehr an Gewebe übrig. Da ist die empfindliche innere Vorhaut praktisch so gut wie komplett entfernt, im Vergleich zu high & tight oder high & loose.

      Was auch wichtig ist, insofern man um eine Beschneidung tatsächlich nicht herum kommt weil alle anderen Versuche gescheitert sind, dass man den gewählten Beschneidungsstil, dann in der Einwilligungserklärung zur OP auch konkret angibt. Ansonsten läuft man Gefahr, dass der Arzt oder die Ärztin einfach low & tight beschneiden. Im Netz findet man ja solche Berichte, wo Personen sich darüber beklagen, dass der Arzt dann einfach anderes beschnitten hat, wie zuvor mit dem Patienten abgesprochen. Wenn dieser Vermerk in der Einwilligungserklärung fehlt, kann man den Arzt oder die Ärztin nicht einmal jur. belangen. Ich kenne selbst 2 Fälle aus meinem Bekanntenkreis, wo genau das passiert ist und die Personen nun massive Probleme haben, sprich massiven Gefühlsverlust haben. Abgesprochen war mit dem Arzt, bzw. Ärztin dass high und tight beschnitten werden sollte damit viel von der inneren Vorhaut übrig bleibt. Was war passiert, low & tight beschnitten. Als das festgestellt wurde, hatte der Arzt das heruntergespielt, alles halb so wild. Solche Aussagen kennen wir ja, gibt es hier im Forum ja einige nachzulesen. Der eingeschaltete Anwalt, konnte auch nichts erreichen, eben weil der besprochene Beschneidungsstil nicht konkret im Aufklärungsbogen bzw. Einwilligungserklärung schriftlich fixiert wurde. Der Arzt hatte das dann so dargestellt, als wäre nur ganz im Allgemeinen über die Beschneidungsstile gesprochen worden. Folge: die Klage wurde abgewiesen.

      The post was edited 2 times, last by seppel ().

    • seppel wrote:

      brokendream wrote:

      Ich glaube bevor wir uns hier weiter über Beschneidungsstile wie in einem Fetischforum streiten sollte eigentlich das wichtigste sein das soviel Gesundes Gewebe wie möglich erhalten bleibt.
      Welcher Stil das am Ende in falle einer Beschneidung wäre ist erstmal nebensächlich.
      Zustimmen muss ich dir, dass es wichtig ist, dass so viel wie möglich gesundes Gewebe erhalten bleibt. Was anderes sage ich ja auch nicht. Aber gerade deswegen ist ja der Beschneidungsstil so wichtig ( insofern überhaupt wirklich eine Beschneidung nötig ist, wie wir alle wissen ist eine Beschneidung meist gar nicht nötig sondern man bekommt das Problem auch anders in den Griff ), denn je nach Stil bleibt mehr oder weniger Gewebe übrig. Bei der in Deutschland üblichen Beschneidungsart low & tight beispielsweise bleibt so gut wie gar nichts mehr an Gewebe übrig. Da ist die empfindliche innere Vorhaut praktisch so gut wie komplett entfernt, im Vergleich zu high & tight oder high & loose.
      Ich selber kann mich mit dieser Antwort nicht anfreunden. Auch wenn noch die innere empfindliche Vorhaut zum teil erhalten bleibt, wird Sie durch die Beschneidung beschädigt. Jeder weiß doch das eine Vorhaut über tausend Reiznerven hat, die bei einer Beschneidung dauerhaft verloren gehen. Und wenn die Eichel dauerhaft freiliegt wird Sie auch unempfindlicher. Dadurch spürt man auch weniger. Man hat einfach weniger Gefühl beim Mastubieren, wenn die Eichel unempfindlich ist. Und was nützt eine innere Vorhaut wenn man die Eichel bei high & tight gar nicht mehr bedecken kann? Gerade dort wird Sie doch unempfindlicher weil sich die Eichel nicht bedecken lässt. Und sich dann eine Art schützende Hornhautschicht über die Eichel bildet.
    • Phil21 wrote:

      Ich selber kann mich mit dieser Antwort nicht anfreunden. Auch wenn noch die innere empfindliche Vorhaut zum teil erhalten bleibt, wird Sie durch die Beschneidung beschädigt. Jeder weiß doch das eine Vorhaut über tausend Reiznerven hat, die bei einer Beschneidung dauerhaft verloren gehen. Und wenn die Eichel dauerhaft freiliegt wird Sie auch unempfindlicher. Dadurch spürt man auch weniger. Man hat einfach weniger Gefühl beim Mastubieren, wenn die Eichel unempfindlich ist. Und was nützt eine innere Vorhaut wenn man die Eichel bei high & tight gar nicht mehr bedecken kann? Gerade dort wird Sie doch unempfindlicher weil sich die Eichel nicht bedecken lässt. Und sich dann eine Art schützende Hornhautschicht über die Eichel bildet.
      Zum einen sollte die Beschneidung grundsätzlich immer nur das aller letzte Mittel sein, was eingesetzt wird. Zum anderen ist es bei der Beschneidung so, dass danach die Eichel entweder komplett freiliegt oder zum größten Teil. Selbst bei high / loose, liegt im Schnitt 3/4 der Eichel frei. Kenne einige die high & loose bzw. low & loose beschnitten sind, deren Eichel liegt auch zum größten Teil frei. Am besten ist es immer, wenn man sich gar nicht beschneiden lässt. Letztlich ist es egal, welchen Stil man wählt, Gefühlsverluste hat man immer, je nach Stil mehr oder weniger, daher sollte man sich es immer gut überlegen ob man sich beschneiden läßt oder nicht.
    • Wir sind schon klein bisschen off topic aber der high&looseart macht die kleinste Schade. Das Bändchen bleibt, grosser Teil der inneren Vorhaut auch und Penishaut ist ziemlich frei. Im jedem Fall ist das die beste Startposition für Foreskinrestauration. EIn Prager Urologe (Name erinnere mir nicht mehr) schrieb, dass er dieser Beschneidungart generell macht. Aber er ist eine Ausname. Die andere Urologen machen bei uns fast generell die radikalste VA.

      Ich habe bei uns die ältere Männer wohin schicken. Ich empfehle bei uns, die bis 19 Jahre sind, einen Arzt, der, wenn die OP wegen Narbenphimosis wirklich nötig ist, so operiert, dass ganze Vorhaut bleibt.
    • Hallo,

      Ich halte es für wichtig, nicht über Beschneidungsstile zu diskutieren,
      sondern würde - zuallererst - die Ursache für die entstandene Phimose klären.
      Wann wurdest Du auf Diabetes untersucht?
      War es ein Bluttest zu dem Du nüchtern erscheinen musstest?
      Mir hat man immer erklärt, die hohen Blutzuckerwerte seien normal,
      die übrigen Anzeichen hat man ignoriert.
      Erst ein Arztwechsel, Grundlegend, in allen Disziplinen, hat ein befriedigendes Ergebnis gebracht.
      Ich bin heute beschwerdefrei, mit intakter Vorhaut und stand vor ca 2 Jahren dort, wo Du jetzt auch stehst.
      Suche meinen ersten Beitrag hier in der Gruppe, "Beschneidung bei Narbenbedingter Phimose", vllt hilft der Dir weiter.
      Ich hatte sehr viel Glück, in der Arztwahl, wie auch hervorragende Hilfe hier aus der Gruppe.
      Ich lehne Kortisonhaltige Salben z.B. ab, was ich, zum dehnen benutze, sind Arnikahaltige, Arnika soll die Zellregeneration unterstützen und Ringelblumen (Calendula) haltige, unterstützt den Heilungsprozess, Salben und Öle.
      Kortison macht die Haut dünner, "Papierartiger", den Effekt lehne ich rundweg ab, genug Haut ist vorhanden, wenn sie nicht vorschnell entfernt wird.
      Kortison sollte mal Entzündungsprozesse verlangsamen und dadurch die Abheilung unterstützen, heute sieht man, die Nebenwirkungen, als Allheilmittel an.
      Kortison, ist für mich, das Antibiotika der Neuzeit. Bald wird man die ungehemmte Verwendung verurteilen.
      Aber auch ich laber hier rum und schweife ab.
      Leider wird sich erst im nachhinein erweisen ob Deine Entscheidungen richtig und zielführend waren.
      Ich wünsche Dir ein glückliches Händchen und noch ausreichend Gedult

      Ab ist ab, ob hinterher besser oder nicht wird keiner vorhersehen.

      Gruß
      Jupdidu
    • gin wrote:

      EIn Prager Urologe (Name erinnere mir nicht mehr) schrieb, dass er dieser Beschneidungart generell macht. Aber er ist eine Ausname.
      Zu meiner Jugendzeit in den 80er Jahren war high & loos bzw. low & loos nichts ungewöhnliches. Diesen Beschneidungsstil hatten einige bei mir in de Schule bzw. im Verein. Der low & tight Stil kam erst, als die älteren Ärzte in Rente gingen und die Jungen Ärzte die Praxen übernommen hatten bzw. die Krankenhäuser sich den Unis angegliedert hatten und Lehrkrankenhäuser wurden. Das liegt eben an deren Ausbildung, wo nur low & tight geschult wird. Zumindest in meiner Region war da so. Aber du hast Recht, wird sind off Topic, deswegen schreiben ich in diesem Thread dazu nun auch nichts mehr.

      Jimmy86 sollte sich auf jeden Fall eine Zweitmeinung einholen und nicht nur auf den einen Arzt vertrauen und der Ursache weiter auf den Grund gehen, auch durch weitere Untersuchungen.