Mythos "AfD ist für ein Beschneidungs-Verbot"

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Mythos "AfD ist für ein Beschneidungs-Verbot"

      Wird ja gerade rauf und runter behauptet. Und was man immer wieder hört, wird schon stimmen.
      Ist aber falsch.
      "Die AfD" könnte man nur behaupten, wenn ein Bundesparteitag je einem solchen Beschluss zugestimmt hätte. Das ist nicht der Fall.
      Beim vorletzten Bundesparteitag wurde ein solcher Antrag in bester Grünen-Manier schon im Vorfeld abgebügelt und gar nicht behandelt.
      Beim letzten Parteitag wurde ein solcher Antrag abgelehnt.
      Fakt momentan ist also: die AfD ist GEGEN ein Kinderbeschneidungsverbot.
      Daran ändern auch mehrere Landtagswahlprogramme aus Sachsen und Bayern nichts. Die haben für bundespolitische Themen höchstens Signalfunktion.
      Einzelne Aussagen von AfD-Politikern ändern auch nichts daran. Solche gibt es auch in den anderen Parteien.
      Mehr noch: die AfD ist sogar die EINZIGE Partei im Bundestag, die für Zwangs-MGM ist. Denn alle anderen Parteien haben dazu ja nie eine Abstimmung durchgeführt. Angesichts der panischen Angst, die der grüne Bundesvorstand 2012 vor einer Abstimmung der Anträge auf dem Bundesparteitag hatte, könnte man sogar vermuten, dass Volker Becks Partei näher dran ist am Kinderschutz als die AfD.
      Fazit:
      Volker Beck und die AfD sind einer Meinung bei MGM.
      So ist der aktuelle Stand.
      Alles andere ist Wunschdenken(?) und/oder absichtliche Verschleierung von Fakten.
      Und wer Falsches immer wieder wiederholt betreibt Propaganda.
      Mir jedenfalls stößt es sehr übel auf, dass eine Dreckspartei wie die AfD durch solche Propaganda von Volker Beck, Felix Klein u.a. besser dargestellt wird als sie ist.
      Das hat sie nicht verdient.

      "Keine Mehrheit fand auch eine Initiative nach einem Verbot der Beschneidung bei Jungen."
      domradio.de/themen/kirche-und-…liesst-wahlprogramm-koeln
    • Ob die AfD nun für oder gegen BGM ist, wäre mir wurscht - wählen würde ich die eh nicht.

      Bemerkenswert finde ich aber, dass dieser abscheuliche Anschlag in Halle sofort wieder in Konnotation mit "Beschneidung" gebracht wird, und zwar vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein:


      Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat der AfD erneut vorgeworfen, Stimmung gegen Juden
      zu machen. »Die AfD hat sehr viele judenfeindliche Positionen«, sagte
      Klein am Freitag im ZDF-»Morgenmagazin«. »Ich erinnere zum Beispiel an
      die Position, es soll das rituelle Schächten verboten werden.«


      Das würde es gläubigen Juden unmöglich machen koscher zu essen. »Was sie
      aber nun einmal machen«, sagte der Beauftragte. Auch gebe es »eine
      nicht ganz eindeutige Haltung der AfD zu Beschneidung
      Wer also eine "nicht ganz eindeutige Haltung zu BGM hat" ist ein "geistiger Brandstifter" und legt den Grundstein für so etwas Schreckliches wie in Halle? (Ganz abgesehen davon, dass s.o. die AfD eine erschreckend eindeutige Haltung dazu hat)

      Ich habe auch eine ganz eindeutige Haltung zu BGM, aber anders herum als die AfD.

      juedische-allgemeine.de/politi…denfeindliche-positionen/

      There is no skin like foreskin
    • 70 % der befragten Deutschen hatten sich 2012 gegen eine Legalisierung von BGM ausgesprochen - und diese Zeitung erdreistet sich, sich "Volksstimme" zu nennen:

      sog. Volksstimme wrote:

      Wer diese [gemeint sind BGM und betäubungsloses Schlachten] im Judentum fundamentalen Gebote zur Disposition stellt, spricht Juden in Deutschland das Recht ab, in diesem Land zu leben.
      Und die genital vollständigen männlichen Juden in Deutschland - leben die nicht?

      Und haben die Rechte von allen Jungen in Deutschland, z.B. das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit nur etwas mit alttestamentarischen Geboten zu tun?

      There is no skin like foreskin