Schwellung nach Beschneidung und unordentliche Naht

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    • Schwellung nach Beschneidung und unordentliche Naht

      Hallo liebe Community,
      Ich schreibe zurzeit auf meinem Telefon deshalb fasse ich mich kurz: am Mittwoch dem 15.02 wurde ich per laser im Ausland beschnitten. Kommunikation mit dem Arzt ist umständlich und ich will auch nicht weiter dara uf eingehen wieso oder warum ich das gemacht habe. Anbei schicke ich Bilder von der Naht und der Schwellung. Ich mache mir Sorgen das es unprofessionell gemacht wurde da die nähte anfangs mehrere centimeter lang waren (ich habe sie später ein wenig gekürzt) Die Schwellung welche auf dem ersten bild zu sehen ist war nach einem Tag nach der OP so ausgeprägt und ist noch nicht zurückgegangen. Jede Bewegung ist sehr unangnehm mit dem Ding in der Hose. Ich würde mich freuen wenn mich jemand beraten kann ob das noch im grünen bereich ist oder ich lieber einen anderen Arzt aufsuchen sollte. Und ob ihm vielleicht noch etwas anderes ungewöhnliches auffällt. Zudem würde mich interessieren ob das ein loose high cut ist. Vielen Dank und liebe Grüße
    • Wie sind keine Ärzte; zudem ist es schwer, nach so kurzer Zeit eine Statement abzugeben. Die OP. ist ja quasi erst wenige Tage her. In diesem Forum wurde die Schwellung nach Beschneidungen häufig beklagt und diskutiert. Auch die Frage nach dem Beschneidungsstil ist m.E. verfrüht.
      Ich habe an mehreren Stellen im Forum auf Erfolge mit den Präparaten Wobenzym und Phlogenzym verwiesen, die den Heilungsprozess beschleunigen und vor allem den Körper unterstützen, Blutergüsse und Schwellungen schneller abzubauen. Wir haben z.B. nach dem Extrahieren von Zähnen beste Erfahrungen damit gemacht. Beide sind rezeptfrei.

      An Deiner Stelle würde ich den Verlauf der kommenden Tage abwarten und dann einen Arzt konsultieren.
    • sause18 wrote:

      An Deiner Stelle würde ich den Verlauf der kommenden Tage abwarten und dann einen Arzt konsultieren.

      Das sehe ich anders bzw. würde ich hier eher zu früh als zu spät einen Arzt konsultieren.

      Anonym1995 wrote:

      Ich schreibe zurzeit auf meinem Telefon deshalb fasse ich mich kurz: am Mittwoch dem 15.02 wurde ich per laser im Ausland beschnitten. Kommunikation mit dem Arzt ist umständlich und ich will auch nicht weiter dara uf eingehen wieso oder warum ich das gemacht habe.

      Du brauchst wohl auch nicht weiter auf das Thema eingehen oder die Hintergründe näher ausführen, denn Du hast ja bereits alles gesagt. Der Beschneider sitzt im Ausland und ist für Dich somit unerreichbar. Kein Wunder also, dass Du nun verunsichert bist bzw. Angst hast, dass hier was schief laufen könnte. Und natürlich wirst Du wohl auch davor Angst haben, hier zu einem Urologen vor Ort zu gehen, der Dir dann noch vor der Untersuchung die Fragen stellen wird, auf die Du hier ja auch nicht weiter eingehen willst.

      Ich würde Dir aber dennoch raten, jetzt wenigsten den Mut aufzubringen und doch zu einem Arzt zu gehen. Vielleicht ist es falscher Alarm, aber selbst dann hat dies einen großen Vorteil für Dich. Denn dann müsstest Du nicht in einem absoluten Notfall noch schauen, an wen Du Dich wenden kannst, damit der das zu Ende bringt, was dieser unverantwortliche Beschneider im Ausland angerichtet hat (Stichwort: Nachsorge, Hilfe bei Komplikationen).
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • ich bin vorraussichtlich noch 3 Wochen im Ausland (indonesien), spreche allerdings die Sprache nicht. Also ich bin durchaus noch vor Ort und kann Kontakt zum Beschneider herstellen. Nur wird der seine Arbeit schöner reden als sie ist. Dann gehe ich morgen zu einem anderen Beschneider um auf Nummer sicherzugehen. Vielen Dank für deine Antwort. Achja sieht die Naht für dich normal oder seltsam aus?
    • Ich bin unbeschnitten und habe keine Ahnung davon, wie so eine Naht aussehen soll. Nur ist selbst mir als Laien bewusst, dass es nach einer OP, was die Amputation der Vorhaut ja ist (i.d.R. wird die Hälfte der Penishaut amputiert), üblich ist, dass ein Arzt(!) sich die Wunde wenige Tage nach dem Eingriff nochmals anschaut. Schließlich sollte ja auch in Deinem Interesse vermieden werden, dass sich hier unbemerkt eine Infektion oder andere Komplikationen entwickelt, welche noch gravierendere Folgen mit sich bringen könnten.

      Da Du in Indonesien bist und vermutlich eher "rudimentären" Zugriff aufs Internet hast, kleiner Hinweis am Rande. Das Beschneidungsforum setzt sich gegen medizinisch nicht indizierte Beschneidungen ein bzw. will denen helfen, die unter den Folgen ihrer (Zwangs-)Beschneidung leiden. Es geht also explizit nicht um postoperative Fragen unmittelbar nach einer Beschneidung.

      Deine Frage ist daher so ähnlich, wie wenn jemand sich in einem Wunschkinderforum danach erkundigen würde, ob es normal sei, dass man nach einer kürzlich durchgeführten Abtreibung noch Unterleibsschmerzen verspürt.

      Charta des Forums
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • So ein kleines Update meinerseits:

      Sorry das ich hier wohl im falschen Forum gelandet bin, da dachte ich mir bei "beschneidungsforum" nichts weiter dabei. Aber ist ja auch egal ich lasse den Beitrag so stehen und erzähle noch ein bisschen vom weiteren Verlauf um eventuell jemandem zu helfen der ähnliche Probleme hat wie ich.

      Ich war heute bei einem anderen Arzt hier in der Nähe, welcher kurz einen Blick darauf geworfen hat, der meinte, dass die Schwellungen in Ordnung sind und er nicht entzündet ist. Aber dass er noch 2 bis 3 Tage "nässen" wird und es erst dann besser wird mit der Heilung und den Schmerzen. So habe ich dass aufjedenfall verstanden. Die Nähte sehen deshalb so komisch aus, weil bei der OP 2 unterschiedliche Drähte genommen wurden: einer für die innere Haut der sich selbst auflöst bzw in Gewebe verwandelt und einer für außen, welcher sich 3 Wochen nach der OP von selbst rausdrücken soll. Das hat er wahrscheinlich gemacht, da ich einen Blutpenis habe und er vermeiden wollte, dass eine Naht reißt.
      Optisch hat sich immernoch nichts geändert, sieht genauso wie auf den Fotos oben aus. Dies ist jetzt mein 5. Tag nach der OP. Schmerzen habe ich bei jeder Berührung der Naht egal ob ein Reiben an der Hose oder Druck vom Verband, deshalb nehme ich immernoch regelmäßig Schmerztabletten.

      Liebe Grüße!
    • Bin Laie (kein Arzt) und beschnitten. Sieht nach high and loose aus (so wie bei mir), also "Glück im Unglück". Der Schniedelschnippler hat also relativ viel drangelassen, ich hoffe, auch das Frenulum. Ärzten gegenüber bin ich skeptisch. Ob die Wunde gut verheilt, merkst Du selbst am besten und wenn Dir ein Arzt sagt, da sei eine Nachbeschneidung unbedingt nötig, würde ich ihm kein Wort glauben.

      Die Aussage "ich habe sie später ein wenig gekürzt" verstehe ich nicht ganz. Hast Du den Arzt gebeten, sie zu kürzen?
    • Du lässt im Ausland genauer gesagt in Indonesien mal so zwischendurch einen Arzt, dessen Sprache du nicht verstehst, mit nem Laser an dein bestes Stück, und dass ohne vorherige richtige Aufklärung, Beratung, ohne die Möglichkeit der Nachbetreuung. Was genau hast du dir unter einer Vorhaut OPvorgestellt? 8o :whistling: :FP01

      Okay, verständlich, dass du da nicht näher drauf eingehen willst. :whistling:

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • Charlie Mike wrote:



      Die Aussage "ich habe sie später ein wenig gekürzt" verstehe ich nicht ganz. Hast Du den Arzt gebeten, sie zu kürzen?
      Ich habe nur die abstehenden Drähte leicht gekürzt. Kann man auf den Bildern ganz gut sehen: Das Bild vom ganzen Penis ist ein Tag nach der OP, dort sind die Fäden noch sehr lang. Und alle anderen Bilder sind vom 3.Tag nach OP, da hab ich schon überall mehr als 1cm abgeschnitten.

      Heute ist es genau eine Woche nach OP und es geht sehr langsam voran. Gestern bin ich mit Kompresse und Taschentuch über der Eichel das erste Mal für längere Zeit nach draußen gegangen und hatte wieder etwas Spaß. Das Ergebnis waren sehr starke Schmerzen beim reinigen und Verbandwechsel am Abend.
    • Hallo Anonym,

      es wird dauern, leider. Das Problem ist ja auch, das der Penis gern eine Erektion hat morgens oder auch nachts und das er vom heilen immer auch leicht gekitzelt wird, was auch eine Erektion nach sich zieht.

      So das dort der Fortschritt immer wieder einen kleinen Nachschritt ergibt.

      Ich habe vor Jahren ganze drei bis vier Wochen zu tun gehabt, bis man das ganze wieder schmerzfrei
      bewegen konnte. Schlafen ging wohl, aber ich wachte morgens mit Schmerzen auf. Kann mich noch gut daran erinnern, auch wenn es schon einige Jahre her ist.
      Auch der Urin ist ja nicht gerade durch seine "Pflegende" Wirkung bekannt und er verzögert oder erschwert die Heilung ja auch.

      Schnelles Gehen tat damals auch ganz furchtbar weh.

      Mein Rat ist erst mal: Hab etwas Geduld. Möglichst schonend Pflegen und die Salben und Verbände immer gut wechseln. Gibt der Sache etwas Zeit.

      Wird schon wieder....
    • Heute ist der 9. Tag nach der Op. Schwellung und schmerzen immernoch vorhanden, da tut sich sehr wenig. Die Schmerztabletten hab ich vorgestern abgesetzt dass wurde mir zu ungesund. Solange ich den Verband trage habe ich leichte Schmerzen und wenn ich die Vorhaut zurückziehe nachdem ich den Verband abgemacht habe brennt alles da unten. Danke Torben für die Aufbauenden Worte, ich denke bei mir dauert die Heilung auch ein wenig länger als gewöhnlich. Gestern und heute kamen leichte Nachblutungen dazu und nässen tut die Wunde auch noch. Meinen Arzt habe ich das bereits mitgeteilt und der meinte ich soll weiterhin die salbe raufmachen und die Verbände regelmäßig wechseln. Hat jemand eventuell Tipps zur besseren Genesung? Anbei schicke ich noch ein paar Bilder.
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    • Hallo Anonym1995,

      ich bin kein Arzt, aber was ich sehe, sieht so schlecht vom Heilungsprozeß nicht aus. Also nach einer OP ist natürlich der ganze Bereich gestresst und beansprucht, auch durch die Erektionen wird das immer wieder extrem gespannt.

      Da hat Weguer was gutes sich einfallen lassen, vielleicht würde dir das auch helfen:


      weguer wrote:

      Ich musste zwei Korrektur OPs über mich ergehen lassen und hatte dabei dasselbe Problem. Zwar gingen diese Nähte nicht rundum, dennoch war jede Erektion eine Qual und beim ersten Mal riss auch bei mir die Naht auf. Deshalb habe ich mir als alter Bastler für den Heilungsprozess nach der zweiten OP was ausgedacht, was wirklich hervorragend funktioniert hat:
      Das Problem ist ja, dass der Penis dicker wird bei der Erektion. Sofern nicht extrem "straff" beschnitten wurde, ist die Längenausdehnung kein so ernsthaftes Problem.
      Also muss es darum gehen, diese Dickenzunahme zu verhindern. Ich habe dazu eine leere Klopapierrolle der Länge nach aufgeschnitten und soweit gekürzt, wie das nötig ist. Zum Schlafen gehen hab ich mir diese Rolle dann um den schlaffen Penis geschoben und mit einem Klettband wieder gut verschlossen. Der Längsschnitt in der Klorolle ermöglicht, dass man sich das Teil in der Dicke genauso anpassen kann, wie mans braucht. Natürlich nicht so eng, dass es unangenehm wird, aber doch so eng wie möglich. Das wars. Bei einer Erektion wacht man zwar auf, aber die Naht muss sich nicht dehnen (weil sie es schlicht und einfach nicht kann), schmerzt und reißt nicht. Bei meiner zweiten OP hatte ich dadurch überaus ruhige Nächte und kein Problem mehr. Ich kann dieses Prinzip wärmstens empfehlen!
    • Also die Wundheilung scheint doch den Bildern nach zu Urteilen sehr geht zu verlaufen. Nichts gerötet, nichts eitert, nichts Nässt.

      Du hast dich aber sehr sparsam beschneiden lassen, auch das Frenulum ist noch da :thumbsup:

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.