DRINGEND, Fragen zu Verjährung

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    • Gerhard wrote:

      Kann ein Geschädigter nicht auch einen eigenen Gutachter beauftragen und dessen Gutachten in den Gerichtsprozess einbringen?
      Durchaus machbar, jedoch wird die Gegenseit das Gutachten vermutlich anzweifeln.

      Wenn ich die Beiträge von Yelok richtig in Erinnerung habe, ist die Patientenakte unvollständig. Eine unvollständige Patientenakte ist natürlich nicht optimal. Der Gutachter muss ja prüfen, nicht nach dem heutigen Wissensstand der Medizin, sondern nach dem Stand zum Zeitpunkt der damaligen Beschneidung. Wenn dann der Anamnese- und/oder Aufklärungs- und Einwilligungsbogen nicht vorhanden ist oder unvollständig ist, ist das natürlich nicht optimal.
      Ich bin mal gespannt, wie die Sache ausgeht. Sollte Yelok den Prozess gewinnen, wird die Versicherung ( wie fast immer in solchen Prozessen ) gegen das Urteil und Berufung oder Revision gehen, denke ich zumindest mal. Die Versicherungen können sich solche langen Verfahren problemlos leisten.
    • Die Sache ist noch weit davon entfernt zuende zu gehen.

      Wir haben einen nicht neutralen Sachverständigen bekommen, der im Gutachten alle Tatsachen so verdreht hat, wie es ihm gerade passt.

      Jetzt sägen wir an seiner Glaubwürdigkeit und es sieht so aus, als ob wir diese Schlacht gewinnen können. Dann würde ein neuer ernannt und das alte Gutachten gegenstandslos. Es ist sehr kostenintensiv Krieg gegen einen gerichtlichen medizinischen Sachverständigen zu führen...
    • Yelock wrote:

      Jetzt sägen wir an seiner Glaubwürdigkeit und es sieht so aus, als ob wir diese Schlacht gewinnen können. Dann würde ein neuer ernannt und das alte Gutachten gegenstandslos. Es ist sehr kostenintensiv Krieg gegen einen gerichtlichen medizinischen Sachverständigen zu führen...
      Ja, das weiß ich und Nerven kostet es auch sehr viel.