Alternative Behandlung statt kortisonhaltige Salbe -> Weihrauchsalbe eventuell ergänzt mit Schwarzkümmelsalbe -> Erfahrungen?

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    • Sokrates wrote:

      Hallo Rolf

      Ich hoffe sehr, dass Du einen Anwalt hast, der Dir zur Seite steht und Du den Prozess nicht ganz allein schultern musst.
      Das hoffe ich auch! Wir werden sehen! Allein sind wir hoffentlich nie! Ich habe in den letzten Tagen über den Vatertag mit anderen Vätern Kraft gesammelt.

      brokendream wrote:

      Gutachten falsch datiert ist
      Nicht das Gutachten ist falsch datiert. Die Stellungnahme des Rechtsanwalts als Verfahrensbeistand des Sohnes ist falsch datiert. Ich denke es ist, weniger von Bedeutung. Wichtiger ist die Stellungnahme. Ich habe heute nochmals eine juristische Eingabe gemacht.

      Bela2012 wrote:

      Buch von Gunnar Kunz "Unberührbar
      Habe ich nun vom OLG zurück erhalten. Die anderen Bücher, wie das freche Pimelbuch oder Ent-Hüllt liegen noch beim BVerfG, vielleicht sollte ich diese einmal anfordern und auch ans OLG ein zweites Mal schicken, nachdem diese schon letztes Jahr dort waren.
    • update: Gestern 7.6. habe ich vom OLG den Beschluss erhalten. Zum Glück sind mir einige Punkte zugesprochen worden und meine Beschwerde hatte Erfolg. Doch bezüglich der Phimose hat die Einzelrichterin das "mangelhafte" Gutachten Pro-Beschneidung leider anerkannt.

      Rückblickend betrachtet hätte ich wohl auf Euch besser hören sollen und einen anderen Rechtsbeistand wählen, sollen, der sich Pro-Vorhauterhaltung besser einsetzt. Warum meine Anwältin keine Gegengutachten gefordert hatte und nur auf den Verdienst in der ersten Instanz aus war, weiß ich nicht.

      Ich hoffe die Mutter wartet nun einen Entscheidung des BVerfG ab und eine BVerfG hat Erfolg, denn eine Rechtsbeschwerde hat das OLG auch nicht zugelassen. Wahrscheinlich hätte ich noch BGH-Beschneidungsprozesse zitieren müssen.

      Könntet ihr mir noch einige auflisten?
    • Scheinbar sehr kurios ist die EinzelrichterIn in Ihrer Meinung, obwohl sachlich gesehen die Beschreibung des Sachverhalts ganz gut gelungen ist, doch "etwas weltfremd". Warum eine Frau in der zweiten Instanz statt eines Mannes über die männliche Vorhaut entscheiden darf und sich dieses Themas überhaupt annimmt und es nicht an einen männlichen Kollegen als "erfahreneren" Experten überträgt, ist mir schleierhaft. Warum drücken sich hier die männlichen OLG Richter?

      Da behauptet die Einzelrichterin, ich hätte das Wohl meines Sohnes nicht im Blick. Die Einzelrichterin, meint, ein Restrisiko einer Zirkumzision und mögliche Spätfolgen sind geringer einzustufen, da ohne Zirkumzision der Sohn in der wünschenswerten positiven Entwicklung der eigenen Sexualität gehemmt werden würde.

      Eine Phimose-Leitlinie und drei gegenteilige Ärzte-Meinungen scheinen keine rationalen Argumente gegen ein Pro-Beschneidungs-Gutachten in den Augen einer OLG-Einzelrichterin zu sein. Andere Standpunkte von Ärzten reichen nicht aus. Das wäre normal.

      Alle lokalen Ärzte würden unabhängig von einander agieren. Was zu loben ist, dass die OLG Einzelrichterin eine kritische Einstellung gegenüber dem Gesundheitssystem für förderlich hält.

      Ferner meint die Einzelrichterin, ich hätte Angst und Angst wäre kein guter Ratgeber. Ferner Eltern versuchen, sich mit den Argumenten der allein sachkundigen Ärzten auseinandersetzen. Dass ich mich für das langfristige, nachhaltige Wohl des Sohnes einsetze, statt eine örtlich lokalen und vielleicht temporären Modeerscheinung nachzugeben einsetze, übersieht die OLG Einzelrichterin völlig. Ich habe gar keine Angst, ich opfere und investiere lediglich meine Energie, Kraft, Zeit und Geld für die Erhaltung der natürlichen Schöpfung, vorliegend jetzt beim Sohn, (sonst auch für Frauen und Paare, sowie einen Werteerhalt privat).

      Die Mutter, das Jugendamt, der Verfahrensbeistand des Sohnes und die OLG Einzelrichterin scheinen dagegen Angst zu haben, wenn die Ärzte nicht zeitig, den Sohn irreversibel körpererletzend behandeln, würde der Junge nicht mehr so unbefangen gegenüber einer Operation stehen, deshalb sollte er möglichst bald beschnitten werden. Deshalb macht doch die Ex-Frau das gesamte juristische Verfahren und übersieht, dass alle Beteiligten sich darüber freuen, beschäftigt zu werden.

      Dass die Arguemte der Ärzte gegen die Phimoseleitlinie widersprechen und die Beschwerdefreiheit des Sohnes, interessieren die OLG Einzelricherin scheinbar nicht und behandelt die Einzelrichterin in nicht einem Satz würdigend ab.

      Zumindest erkennt die OLG Einzelrichterin, dass es sich um einen schwerwiegenden Eingriff in das Sorgerecht des Vaters zum Wohl der Kinder handelt und sieht aber trotzdem, dass eine Beschneidung das Wohl des Sohnes besser entsprechen würde, so dass sie mir das Sorgerecht für die Gesundheitsvorsorge des Sohnes komplett entzieht, wenn dies nicht noch durch eine höhere Instanz aufgehoben wird.

      Warum könnte so eine Entscheidung von grundsätzlicher Bedeutung sein oder gibt es eine Rechtsfortgbildung oder eine uneinheitliche Rechtsprechung in dieser Sache? Ist Euch so etwas bekannt??? Dann könnte eine dritte Instanz zum BGH eröffnet sein, die jetzt derzeit eher verwehrt erscheint bzw. wurde.

      Dann könnte vielleicht auch auf dieser Ebene der Fall weiter getragen werden und eine Rechtskraft ausgesetzt werden, was vielleicht für eine im Raum stehende Zirkumzision vorteilhaft wäre.

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