MGM als Aversionstherapie

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    • MGM als Aversionstherapie

      Hannes Stein mal wieder mit seinen "psychoanalytischen" Theorien:

      Stein: Also es gibt eine psychoanalytische Erklärung, die geht so: Bei der Beschneidung - jüdische Jungs werden ja am achten Tag nach der Geburt beschnitten - gibt man dem Säugling einen Tropfen Alkohol, um ihn ein bisschen zu betäuben danach. Das war übrigens bei meinem Sohn auch so, der kriegte einen Schnuller, der in Rotwein getunkt wurde. Und die psychoanalytische Erklärung ist also, dass jüdische Jungs danach den Geschmack von Alkohol mit der Erinnerung an ein höchst schmerzhaftes Erlebnis verbinden und dass sie deswegen lieber nichts trinken. Also, das ist die psychoanalytische Erklärung.

      Höchst schmerzhaft, gut dass er das mal klar stellt. Dank "angemessener Betäubung".

      Siehe auch:

      Humor...

      deutschlandfunk.de/juedischer-…ml?dram:article_id=349206
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    • Die Aversionstherapie entspricht ja auch den Überlegungen von Dr. Kelloggs, der für die Jungs die Beschneidung und für die Mädchen Karbolsäure als angemessen sah, um diese nach seinen kranken Vorstellungen zu "erziehen".

      Er selbst war ja offenbar eher analfixiert bzw. frönte er sexuell offenbar der Klismaphilie.

      Vielleicht wäre es daher etwas intelligenter, wenn sich Leute wie Hannes Stein vorher überlegen würden, welche Abgründe sich auftun, wenn das Thema Aversionstherapie im Raum steht. Wie bei Kelloggs reden wir ja hier von Kindern, die keinerlei therapeutischen Bedarf aufzeigen!
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • Jetzt ist es schon nur noch ein "ziemlich unangenehmes Erlebnis":

      Hannes Stein wrote:

      ...und traditionell werden sie nach der Beschneidung betäubt....
      Das ist eher ungewöhnlich, dass Patienten nach der OP betäubt werden.
      Vor allem, dass man ihnen zur Betäubung Alkohol verabreicht, denn Alkohol ist kein Betäubungsmittel.

      Aber irgendwie scheint der Stein hier im Forum mitzulesen, er ist jetzt auf den Knackpunkt mit dem weiblichen Geschlecht gekommen und redet jetzt auch von Genetik - nur gut, dass er nicht Sarrazin heißt! ;)

      PS: aber wenn Stein jetzt seine Vor-Liebe für "sündteure Single Malts" (wer angibt, hat's nötig?) outed, dann hat es wohl entweder mit der Aversionstherapie, oder mit den Genen, oder mit der Religion nicht geklappt.
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    • Wenn Hannes Stein jetzt von der Aversionstherapie abgekommen ist und mit seiner zweiten These dann eher in Richtung Erziehung tendiert, ist doch alles in bester Ordnung. Jedes Kind hat ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und eine Zwangsbeschneidung verstößt hier somit gegen das Gesetz.

      Seine rassenideologische Erklärung in seiner ersten These, würde ich gerne aus "historischen" Gründen tendenziell eher ignorieren. Außerdem kann ja auch ein Goi zum Jude werden oder anders ausgedrückt sind es ja nur Vollpfosten, die Rassismus mit Religion verwechseln (beide Begriffe beginnen zwar mir "R", können aber von durchschnittlich intelligenten Menschen durchaus voneinander abgegrenzt werden).

      Und die dritte These von Herrn Stein wirkt wie mit der Brechstange als Begründung zurechtgebogen. Anders ausgedrückt ist das aus meiner Sicht völlig meschugge. (BTW, aus Trauben kann man nicht nur Wein machen und wenn die verderben, wo soll hier dann der "Segen" sein?!)

      Fazit: Es gibt gute Gründe, warum Zwangsbeschneidungen ethisch nicht vertretbar sind. Die märchenhafte bis zum ideologisch geprägten Rassismus hinreichenden Erklärungsversuche bezüglich eines vermeintlich geringeren Alkoholkonsums zeigen deutlich, dass Einwände der Verfechter der Zwangsbeschneidung i.d.R nicht ernst genommen werden können.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • Hannes Stein ist richtig innovativ. Er hat jetzt allen Ernstes nach dem der zweiten Art und dem über Bande schon wieder eine neue Form des - ja was schon? - natürlich "Antisemitismus" erfunden!

      Tätä - heureka! Der Chanukka-Antisemitismus!


      Das ist nämlich, wenn man für ein Recht auf körperliche Unversehrtheit ist. Nicht nur für Frauen, Männer und Mädchen. Für alle.


      Als in Deutschland vor ein paar Jahren allen Ernstes debattiert wurde, ob Juden die Knabenbeschneidung untersagt werden sollte, die ein Kernbestandteil der jüdischen Religion ist, gehörten Rechtskonservative zu den wütendsten Beschneidungsgegnern. Welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Nichtjuden sollen bitte vor allem verstehen, dass es sich auch bei Antisemitismus à la Chanukka um Antisemitismus handelt.
      Also, wenn das so ist Herr Stein, dann ist das "Der Antisemitismus, wo man mit muss!" :D

      Aber es ist natürlich einfach Quatsch. 70% der Deutschen sind keine Antisemiten, egal was ein Hannes Stein in der vermeintlichen "Welt" vor sich hinkräht.

      Konservative gehörten zu den "wütendsten Beschneidungsgegnern"? Komisch, die Union hat fast einstimmig für den 1631d gestimmt, bei SPD und Grünen war die Zustimmung weit geringer, die Linken waren mehrheitlich dagegen.

      Einen der allerwütendsten Kinderentrechter, Norbert Geis (der mit der "durchrassten Gesellschaft") kann man wohl mit Fug und Recht als "rechtskonservativ" bezeichnen. Ich würde sogar noch ein "ultra-" voranstellen.

      welt.de/debatte/kommentare/art…Antisemitismus-lehrt.html
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