Der Tagesspiegel: Das Grundrecht auf eine ungestörte Religionsausübung zählt zu den Menschenrechten.

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    • Der Tagesspiegel: Das Grundrecht auf eine ungestörte Religionsausübung zählt zu den Menschenrechten.

      Der zweite fatale Reflex ist die Haftbarmachung des Islam für Verbrechen, die einige wenige Muslime in seinem Namen verüben. Es ist zum Haareraufen: Schon die Integrationspolitik wird oft mit Debatten über Kopftücher, Schächten, Beschneidung, Minarett- oder Moscheebauten überfrachtet. Doch solche Debatten als Reaktion auf Terroranschläge zu führen, wirkt – ob beabsichtigt oder nicht – wie eine Kollektivbestrafung. Das Grundrecht auf eine ungestörte Religionsausübung zählt zu den Menschenrechten. Wer dieses Recht gegenüber einer Glaubensgemeinschaft einschränkt oder von deren Anhängern besondere Wertebekenntnisse verlangt, die Andersgläubige nicht ablegen müssen, offenbart eine erschreckende Vorurteilsstruktur.

      tagesspiegel.de/politik/syrien…-offen-sein/12683082.html

      Weitere Menschen- oder gar Kinderrechte kennt der nun schon einschlägig bekannte Malte Lehming offenbar nicht.


      Das ist richtig, die Eltern dürfen sich abschneiden lassen was sie wollen. Ausser die Mütter, da gibt es gewisse Einschränkungen (§226a StGB) - zumindest für den Verstümmler.

      Was ein Baby als seine Religion und die Ausübung der zugehörigen Freiheit versteht ist unklar. Vermutlich *kräh, gluggs, räbäh!*

      Also vorher (hat es je eine Zeit ohne Anschläge gegeben?) sollten wir schon die Klappe halten, und jetzt gefälligst erst recht.
      Wie hiess das gerade erst noch? "Je suis Charlie!" Einen grösseren Gefallen als wegen irgend welcher Anschläge die Klappe zu halten können wir dem IS nicht tun.

      BTW: Was sind das beim TSP für Chaoten von Web-Designern? Ich kann die angeblich zur Zeit 29 Kommentare nicht einsehen, weder auf dem PC noch mit dem Telefon.
      Obwohl das menschliche Genie in verschiedenen Erfindungen mit verschiedenen Mitteln zu einem und demselben Ziel antwortet, wird es nie eine Erfindung weder schöner, noch leichter, noch kürzer als die der Natur finden, weil in ihren Erfindungen nichts fehlt und nichts überflüssig ist." Leonardo da Vinci
    • Wenn Lehming es pfundweise bekommt "Dieser Text löst seit seiner Veröffentlichung im November 2010 in unregelmäßigen Abständen bis heute Wellen zum Teil starker Empörung aus", dann kann er plötzlich auch anders. OMG, der Mann ist anscheinend tatsächlich "leitender Redakteur" beim Tagesspiegel...
      Gute Nacht, TSP!

      Malte Lehming wrote:

      Vermeintlich kulturelle Besonderheiten mindern seiner Meinung nach nicht die Schuldfähigkeit von Delinquenten
      Sollte man meinen. Bei Lehming ist das halt - mal so - mal so.

      Der Text sagt viel darüber aus wie Lehming gestrickt ist.
      Obwohl das menschliche Genie in verschiedenen Erfindungen mit verschiedenen Mitteln zu einem und demselben Ziel antwortet, wird es nie eine Erfindung weder schöner, noch leichter, noch kürzer als die der Natur finden, weil in ihren Erfindungen nichts fehlt und nichts überflüssig ist." Leonardo da Vinci
    • Malte Lehming irrlichtert mal wieder über "Menschenrechte":


      Liegen wir richtig, wenn wir Verstöße gegen Grundrechte in anderen Ländern kritisieren? Und wie weit dürfen wir damit gehen?
      Wir liegen auf alle Fälle richtig, wenn wir Verstöße gegen Grundrechte (körperliche Unversehrtheit u.v.a.m.) im eigenen Land kritisieren!
      Aber das kapiert Lehming ja nicht.


      Ein ähnlicher Als-ob-Mechanismus ist im Bereich der Ethik wirksam. Wir sagen: Menschenrechte sind Grundrechte. Sie gelten universell, also für jeden Menschen, überall. Keine Einschränkung... kann durch Verweis auf regionale oder kulturelle Besonderheiten gerechtfertigt werden. Die Meinungsfreiheit darf nicht zu Gunsten bestimmter religiöser Überzeugungen außer Kraft gesetzt werden.
      LOL, das schreibt ausgerechnet Malte Lehming!


      Die Tradition der Witwenverbrennung, wie sie immer noch bei den Rajputen in Nordindien praktiziert wird, ist ebenso abzulehnen wie die weibliche Genitalverstümmelung in vielen afrikanischen und mehrheitlich muslimischen Staaten.
      Und die männliche Genitalverstümmelung? Im eigenen Lande? ?(


      Körperliche Unversehrtheit, Religions- und Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung (inklusive sexuelle Selbstbestimmung) und Gleichberechtigung sind als Normen nicht verhandelbar.
      Soll man jetzt lachen oder weinen?


      Malte Lehming wrote:

      Sexuelle Selbstbestimmung sollte wie keine Selbstbestimmung zum Fetisch werden. Das hat zuletzt die Debatte über die Beschneidung gezeigt.
      Der Mann ist eine tragikomische Witzfigur!


      Was bis heute an dieser Geschichte beeindruckt, ist der nüchterne, sachliche Ton, mit dem das Entdeckerteam die größten Grausamkeiten indigener Völker beschreibt. Von Empörung keine Spur
      Wirklich, total beeindruckend - für Lehming.


      Was ist der Neu-Seeländer, der seinen Feind im Kriege umbringt und frisst, gegen den Europäer, der zum Zeitvertreib einer Mutter ihren Säugling, mit kaltem Blut, von der Brust reißen und seinen Hunden vorwerfen kann?
      :FP01


      Zurück ins Jahr 2021. Die Jetztzeit mit ihren Normen ist unsere Zeit. Weil wir in ihr leben, müssen wir die Menschenrechte absolut setzen. Eine „reservatio mentalis“ (geheimer Vorbehalt) verbietet sich. Es ist richtig, universell geltende Werte zu haben und zu verteidigen.
      aber für Lehming nur rosinengepickte Werte. Für Mädchen ja, für Jungen nein.

      Und dann kommt nachgeschoben das "aber":

      "Es ist richtig, universell geltende Werte zu haben und zu verteidigen.", aber... bzw "indes". Doch nicht so ganz!


      Das Wissen um die historische Bedingtheit unserer normativen Ordnung verpflichtet indes zu einer Reflektion über den eigenen Status in der Als-ob-Welt. Forster und Cook verleugnen ihre Werte nicht, sondern vergewissern sich ihrer Rolle und Geschichte in dem abrupten Aufeinanderprallen zweier Traditionen.
      Laber, Rhabarber...


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      Danke, "nicht geschenkt!" :D

      tagesspiegel.de/kultur/gelten-…e-behaupten/27392538.html
      Obwohl das menschliche Genie in verschiedenen Erfindungen mit verschiedenen Mitteln zu einem und demselben Ziel antwortet, wird es nie eine Erfindung weder schöner, noch leichter, noch kürzer als die der Natur finden, weil in ihren Erfindungen nichts fehlt und nichts überflüssig ist." Leonardo da Vinci