Heiner Bielefeldt, "Menschenrechtler" aus Erlangen, plädiert für das Recht auf Kinderbeschneidung

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Heiner Bielefeldt, "Menschenrechtler" aus Erlangen, plädiert für das Recht auf Kinderbeschneidung

      deutschlandfunkkultur.de/histo…ml?dram:article_id=210674

      Irgendwer setzt dem bisher dagewesenen die Krone auf und legt die Latte wieder ein wenig höher.
      Es ist schon auch wieder amüsant, was da draussen so alles kreucht, fleucht und sein Unwesen treibt...
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Nein, Kinder sind, wie Frauen und Haustiere, genau wie Möbelgegenstände zu betrachten. So war das jedenfalls vor 2000 Jahren und so ist es für manche noch Heute.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Den Link habe ich schon gestern eingestellt. Ich plädiere nochmal dafür, ein bisschen mehr System in die Arbeit zu bringen. Z.B. alle Links in einem Ordner sammeln. Das macht auch die spätere Recherche einfacher.
      Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
      Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)
    • Menschenrechtler?

      ist eben kein Männchenrechtler! sondern nur ein Menschenrechtler...
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • „Der Vorwurf, dass wir unsere Kinder quälen, trifft jüdische Väter und jüdische Mütter mitten ins Herz hinein."
      Dann lassen wir doch die Vorwürfe. Ich möchte doch nicht, daß sich jemand schlecht fühlt.....
      Geht`s noch dämlicher?
      @R(h)wein: ICH finde eine Linksammlung auch hilfreich....
    • Was bei solchem Geschwurbel nie fehlen darf, ist der Verweis auf die VIELFALT, die mittlerweile selber schon fast zu einer Art Heiligtum geworden ist.

      Je mehr also von irgendetwas vorhanden ist, desto besser, völlig egal um was es sich handelt. Mich erinnert das ja immer an Leute, die beim Italiener "Pizza mit allem" bestellen.
      Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
      George Orwell
    • Herrlich, immer die gleiche Leier von den benebelten Gläublingen.

      Seine Einstellung wird übrigens hieraus deutlich:

      Heiner Bielefeldt (* 12. April 1958 in Titz-Opherten) ist ein deutscher Theologe, Philosoph und Historiker. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit Juni 2010 ist Bielefeldt Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrats.

      Ganz offensichlich ist der gute Mann zuerst Theologe und dann Menschenrechtler. Was allerdings jemand mit derart befangener Argumentationslogik in den genannten Positionen zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Wobei, Moment, eigentlich nicht. Vermutlich hat er das richtige Parteibuch.
      Art. 2 GG:
      (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.
    • Heiner Bielefeldt: „Es geht nicht um Sonderrechte, sondern um ein Menschenrecht: Das Menschenrecht der Religionsfreiheit“, sagte Bielefeldt. Der Staat dürfe Bedingungen formulieren, wie eine solche Beschneidung vor sich zu gehen habe – aber er könne nicht die religiöse Praxis verbieten.
      Das ist schon heavy. Nach der Logik ist dann auch die islamische weibliche Beschneidung Menschenrecht. Und auch die Inquisition der katholischen Kirche. Sollte ein Pabst für Ungläubige wieder Foltermethoden einführen, kann er sich ja dann auf die Menschenrechte berufen.
    • Ava wrote:

      " Menschenrecht auf Beschneidung"- da widerspreche ich gar nicht! Von mir aus in der Salamitechnik: Jeden Tag ein bißchen.
      ABER DOCH NUR JEDER FÜR SICH SELBST.SEIT WANN HAT MAN MENSCHENRECHTE AN DRITTEN?

      Genau das ist der springende Punkt. Es gibt keine Pflicht zur körperlichen Unversehrtheit und das sollte es auch nicht geben. Deshalb ist auch der immer wieder auftauchende Begriff "Beschneidungsverbot" für das Kölner Urteil so blödsinnig. Auch ohne Sondergesetz darf sich jeder, der will, beschneiden lassen.

      Aber Kinder zu beschneiden, die noch weit davon entfernt sind, eine solche weitreichende Entscheidung treffen zu können, ist etwas ganz anderes.
      Erwachsen sein ist heilbar !
    • "...sagte, dass Menschen ein Recht auf die freie Ausübung ihrer Religion hätten – und dass auch der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen für „das Recht des Kindes auf religiöse Sozialisation“ eintrete. Zu dieser Sozialisation gehöre auch das Ritual der Beschneidung...."
      Den Teil mit der Beschneidung hat er wohl dazu gedichtet. Ich unterstelle Afrikanern, die ihre Mädchen beschneiden, auch nicht per se schlechte Menschen zu sein, aber ich maße es mir an, sie durch meine Kritik an ihrem Ritual " tief zu verstören".
      Derjenige, der hier zweierlei Maß anlegt, ist er: Körperliche Eingriffe, die seinen Geschmack treffen und seiner religiösen Einstellung entsprechen( nebenbei: Was für ein Wahn- Operationen für Gott!), sind zu tolerieren, die anderen sind sind verwerflich......
      Wenn wir das nämlich mal ganz wertfrei betrachten, so stellt sich die Frage, warum es so verwerflich ist, Frauen einen Teil ihres Körpers zu nehmen, sie zu " unterwerfen" und es andererseits in Ordnung ist, Jungen einen Teil ihres Körpers zu nehmen, weil" Gott es will". Wer entscheidet denn moralisch, welcher Zweck gut und welcher schlecht ist? Herr Bielefeld? Ist er "moralischer" als die Afrikaner? Warum? Weil er Christ ist? Weil er Europäer ist?!
      "...Der Vorwurf, dass wir unsere Kinder quälen, trifft jüdische Väter und jüdische Mütter mitten ins Herz hinein.“ ...."
      Da ist man doch glatt versucht zu sagen:" Dann laßt es doch einfach sein!"
    • Heiner Bielefeldt mal wieder:

      Heiner Bielefeldt wrote:

      Niemand kann die Religionsfreiheit in Anspruch nehmen, um ein anderes Menschenrecht zu zerstören
      Sagt derselbe Mann, der sich für das "Recht" der Eltern einsetzt, ihre eigene religiöse Überzeugung in die Genitalien von Jungen schneiden zu dürfen.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/