Irgend was fehlt hier - Michael Rosenkranz, Arzt und Beschneider

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    • Irgend was fehlt hier - Michael Rosenkranz, Arzt und Beschneider

      in der Beschreibung - hat man das nur vergessen zu erwähnen?

      Am achten Tag

      Wie sagte Stefan Kramer noch so schön? Wir müssen darüber reden....
      Where have all the foreskins gone
      long time passing
      where have all the foreskins gone
      long time ago
      where have all the foreskins gone
      doctors cut them one by one

      When will we ever learn, when will we ever learn?
    • R(h)einwein wrote:

      Geradezu idyllisch diese Beschreibung einer Beschneidungszeremonie. Man könnte fast Lust bekommen, es an sich vollziehen zu lassen. (würg)
      Wären da nicht "die Ängste", "die Sorgen", "die Nervosität" und "die Anspannung". Warum bloss, wenn alles doch so idyllisch ist?
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Zertifiziert, ethisch inakzeptable EMLA-Salbe zu schmieren - aber auch nur, wenn es die Eltern nicht lieber "nach Altväter Sitte" haben wollen.
      "Zertifiziert" hört sich richtig gut an! Der Herr Fleischmann ist sicher auch "zertifiziert"?
      Where have all the foreskins gone
      long time passing
      where have all the foreskins gone
      long time ago
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      doctors cut them one by one

      When will we ever learn, when will we ever learn?
    • Der Mohel ist auch nach dem Ritual noch für die Familie da. „Manchmal
      machen sich die Eltern Sorgen, weil die Wunde etwas nachblutet. Das ist
      aber kein Problem.“ In all den Jahren hat es bei dem Gelsenkirchener
      Arzt noch keine ernsthaften Komplikationen gegeben [auf die er aufmerksam wurde]
      Mit eventuellen Komplikationen dürfen sich auch die Notaufnahmen der Krankenhäuser bzw. in weniger dringlichen Fällen die kinderchirurgischen Ambulanzen herumschlagen.
      Wenn der Typ in Gelsenkirchen wohnhaft ist, aber der betroffene Säugling in 150km weiter entfernt wohnen, werden die Eltern wohl kaum zu Herr Rosenkranz fahren oder warten bis Herr Rosenkranz herbei gefahren kommt, zu zumal, Komplikationen wenn sie auftreten sich auch nicht immer an die Geschäftszeiten halten.
    • werner wrote:

      Wären da nicht "die Ängste", "die Sorgen", "die Nervosität" und "die Anspannung". Warum bloss, wenn alles doch so idyllisch ist?

      Das geht sogar noch weiter:

      „Beim gemeinsamen Mahl fällt die Anspannung endgültig ab, die Familie ist glücklich wegen der überstandenen Brit Mila.“

      Wenn alles so schön und toll ist, warum ist man dann erst glücklich, wenn es überstanden ist. Der Vorhautamputierer Michael Rosenkranz ist sich wohl doch dessen bewusst, was er dem armen Säugling und seinen Eltern antut.

      Was ich mich hier frage ist, ob dieser Vorhautamputierer den Eid des Hippokrates geleistet hat. Vermutlich nicht, denn sonst dürfte er ja nicht die Genitalien von wehrlosen Kindern unwiderruflich schädigen:

      "Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach
      meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie
      zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden." (Eid des Hippokrates)
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)