Dissertation zur Triple Inzision

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    • Dissertation zur Triple Inzision

      Diese Doktorarbeit befasst sich mit der Gegenüberstellung der Zirkumzision und der Triple Inzision.

      Auf der verlinkten Seite finden wir zwar nur die Zusammenfassung, diese jedoch ist eindeutig:
      Es konnte gezeigt werden, dass die Jungen, die durch eine Triple Inzision operiert wurden, statistisch signifikant über kürzere Zeit Schmerzen erleiden mussten als die Jungen, die durch eine Zirkumzision operiert wurden. Ebenfalls waren die vorhauterweiterten Jungen in ihrem Alltag, insbesondere beim Laufen und beim Anziehen von Unterwäsche, weniger eingeschränkt als die zirkumzidierten Kinder. Die Gesamtbeurteilung der jeweiligen Operation am Ende des Fragebogens ergab ebenfalls einen statistisch signifikanten Unterschied. Insgesamt waren die Eltern der vorhauterweiterten Kinder mit mehr ‚sehr gut’ Beurteilungen zufriedener als die Eltern zirkumzidierter Kinder. Wir können nach Beendigung dieser Studie mit Sicherheit sagen, dass die Triple Inzision bei der operativen Phimosebehandlung eine sinnvolle Alternative darstellt.

      ... lässt sich abschließend mit Sicherheit noch einmal feststellen, dass mit der Triple Inzision ein sinnvolles und sicheres Verfahren zur operativen Therapie bei Phimose gefunden wurde, und dass in Zukunft Eltern und Patienten nach individuellem Ästhetikempfinden entscheiden werden, welche Operationsmethode für sie die Richtige ist.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Das Eltern nach "Ästhetikempfinden" zu entscheiden hätten, ob die Vorhaut komplett amputiert oder eine vorhauterhaltende Maßnahme ergriffen wird, ist eine ausgesprochen absurde Vorstellung. Im Übrigen ist es begrüßenswert, dass sich die Arbeit intensiv mit der Thematik befasst.
    • Dann wollen wir mal hoffen, dass mit dem Ästhetikempfinden die ebenfalls angesprochenen Patienten selbst gemeint waren. Alles andere wäre definitiv inakzeptabel.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Maria Werner wrote:

      Das Eltern nach "Ästhetikempfinden" zu entscheiden hätten, ob die Vorhaut komplett amputiert oder eine vorhauterhaltende Maßnahme ergriffen wird, ist eine ausgesprochen absurde Vorstellung. Im Übrigen ist es begrüßenswert, dass sich die Arbeit intensiv mit der Thematik befasst.

      Warum die "Ästhetik" heute so ein Thema ist, ist mir beim besten Willen schleierhaft. Im Namen der Ästhetik werden heute bei beiden Geschlechtern im Genitalbereich rumgeschnippelt, obwohl es gar nicht notwendig. Eltern und Volljährige machen sich hier Probleme, wo gar keine sind.
    • Maria Werner wrote:

      Das Eltern nach "Ästhetikempfinden" zu entscheiden hätten, ob die Vorhaut komplett amputiert oder eine vorhauterhaltende Maßnahme ergriffen wird, ist eine ausgesprochen absurde Vorstellung. Im Übrigen ist es begrüßenswert, dass sich die Arbeit intensiv mit der Thematik befasst.

      Stimmt. Dieser Textzeile bereitet mir auch Unbehagen, auch wenn ich Herrn Therhardt sehr dankbar bin, dass er sich in seiner Dissertation mit diesem Thema befasst hat. Medizinethisch ist das nicht nur bei Genitaloperationen ein absolutes No Go.
      Die Entscheidung Triple Inzision oder Zirkumzision sollte auf Basis der jeweiligen Diagnose (Krankheitszustand), und der medizinischem Wirksamkeit der Behandlung erfolgen, wobei bei gleicher Effektivität dem weniger invasien Eingriff der Vorzug gegeben werden sollte.