Weigerung Sohn zu beschneiden kostet eine Israelin 140$/Tg

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    • Sein Kommandeur rief ihn extra an und teilte ihm mit, er brauche sich nicht zu genieren, weil er intakt sei.
      coole Reaktion. Sein Immigrationshintergrund hat da womöglich miteingespielt. Bei einem gebürtigen Israeli könnte dies, grade unter den Kameraden, vielleicht doch anders aussehen.
      Art. 2 GG:
      (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.
    • Der oberste Gerichtshof hat heute die tägliche Strafe eingefroren.

      jpost.com/National-News/High-C…ve-son-circumcised-335569
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • "The child is now one year old and was not originally circumcised eight days after being born due to medical problems."
      "“It seems that the will of the woman in preventing the circumcision is
      connected to trying to force [her] husband to [agree to] her claim for
      reconciliation,” the rabbinical judges wrote, saying however that this
      “will certainly distance the husband from wanting reconciliation.”"

      Bin mir grad nicht sicher, aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, daß sich beide einig waren, den Sohn nicht beschneiden zu lassen, bis es zu der Trennung kam und der Vater auf die Beschneidung nun besteht um der Mutter sozusagen noch einen mitzugeben... Ich muss das nochmal suchen.
      In dem Sinne erscheinen mir die Zitate wie ein weichgewaschenes umgeschreibe... beschneidung habe wegen medizinischer gründe nicht stattgefunden... mutter wehre sich jetzt um dem vater eins reinzudrücken...
    • aus gonnen.org/?p=422 :

      Avigdor Feldman Interview about Elinor's Appeal to The High Court of Justice

      Orly Vilnai: By the way, how come he has reached the age of one and still not circumcised?

      Avigdor Feldman: They did not circumcise him because he was born
      prematurely. Then the mother was against circumcision, and as long as
      they lived together, the father respected her objection to circumcision,
      but now they are in the midst of a divorce battle, and the father
      raised the circumcision as a weapon in the divorce battle.


    • Die Argumente und Blickwinkel der einzelnen Beteiligten dieser Diskussion sind wirklich bemerkenswert.

      Orly Vilnai: It’s a matter of religion versus an invasive intervention in the body of a human being

      Avigdor Feldman: A matter that complicated was not addressed yet by the courts. Because you have here three parties: The mother who is adamant not to circumcise, the father who wants to circumcise, and let’s presume that he acts in good faith and not using the issue as a weapon in the divorce battle, and you have a baby lying in his crib, unaware ….

      Guy Meroz: There is one more thing we didn’t discuss yet. A day will come when this boy will be 13 or 18 years old, and he will be able to make a decision that he wants to get circumcised, but this boy will never be able to choose otherwise if it is done now.

      Avigdor Feldman: True.

      Orly Vilnay (addressing Guy Meroz): When you circumcised your two sons, did you ask them?

      Guy Meroz: No, that’s exactly the point I’m making.


      Avigdor Feldman: So, things can develop in such a way that the whole question of circumcision will be examined, I mean, people, our society today is very pluralistic, we’re not talking about the society that was here in the 1950’s and the 1960’s, so people will begin to ask themselves why are we circumcising in the first place, what is this thing.

      Guy Meroz: It’s about time. But, you know, there are the struggles in Germany…

      Avigdor Feldman: Exactly. The rabbis, by the way, wrote in their verdict: “We shall not join the nations of the world who carry out actions against circumcision.” I guess the High Court of Justice will issue an interim order, they will not force her to circumcise until a hearing will take place. What will the decision be, it’s hard to tell.
    • A message from Elinor:

      Dear supporters - Shalom

      As most of you already know, the latest on the Brit Milah case is as follows:
      An appeal has been filed to The High Court of Justice last Wednesday, and yesterday an interim injunction was issued regarding the ruling of the rabbinical court. I finally can breath a little. No doubt these are nerve wracking days. It’s not easy at all. I recall that moment on Sunday when I first posted about this case with tears in my eyes so I couldn't even see what I was writing and I asked your kind help.
      No doubt you have done and still do a sacred and faithful work and thanks to you I am here and you give me strength and power in such a remarkable way in this insane battle.
      I hug you all a huge hug and say again thank you thank you thank you from the bottom of my heart!
      With great appreciation,
      Elinor

      (translated by Eran Sadeh)
    • Eran Sadeh im Interview

      [video]http://www.youtube.com/watch?v=MB5AsYhnlBo[/video]
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Hab mir das Video grad angesehen. Wenns nicht so traurig wär, müsste man über diese groteske Situation wirklich lachen.
      Währen Eran Sadeh ein Argument nach dem anderen bringt, hat sein Gegenüber nichts anderes auf Lager als: Es ist seit mehr als 4.000 Jahren so, es ist jüdisches Gesetz, es ist Elternrecht.
      Eran Sadeh: Danke! :thumbup:
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Weguer wrote:

      Wenns nicht so traurig wär, müsste man über diese groteske Situation wirklich lachen.Währen Eran Sadeh ein Argument nach dem anderen bringt, hat sein Gegenüber nichts anderes auf Lager als: Es ist seit mehr als 4.000 Jahren so, es ist jüdisches Gesetz, es ist Elternrecht.


      Der fängt schon an mit: "I'm not a doctor, I'm professor." Dann unterbricht er Eran ständig und muss von der Moderatorin zurückgepfiffen werden. Er versucht, das Judentum und das Überleben des Judentum krampfhaft an der abgeschnittenen Vorhaut kleiner Jungen festzumachen und leiert die üblichen Dogmen runter. Die Behauptung, überall dort, wo Beschneidung aufgegeben worden war, sei das Judentum als solches verschwunden, halte ich für gewagt. Ich habe noch nie davon gehört, dass eine Gruppe Juden irgendwo die Beschneidung aufgegeben hat und dann bei dieser Gruppe das Judentum vom Erdboden verschwunden ist. Das erscheint mir doch arg an den Haaren herbeigezogen zu sein. Als Eran von sich sagt, er sei Jude und sein Sohn auch, versucht der Typ das ins Lächerliche zu ziehen nach dem Motto: "du ißt gern Falafel."

      Die Moderatorin gefällt mir durchaus gut, sie greift Erans Argumente mehrmals auf.
    • Weguer wrote:


      Währen Eran Sadeh ein Argument nach dem anderen bringt, hat sein Gegenüber nichts anderes auf Lager als: Es ist seit mehr als 4.000 Jahren so, es ist jüdisches Gesetz, es ist Elternrecht.


      Er hat natürlich nichts anderes auf Lager, weil es einfach nichts anderes gibt. Die medizinischen "Argumente" zählen in der Religion ja nichts.
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Interessant ist auch, dass Prof. Jacobovici sagt, man bezeichne "andere" nicht als Barbaren, sondern als "Unbeschnittene". Aha. Unbeschnittene sind quasi Barbaren, hat man dir die Vorhaut amputiert, bist du ok und gehörst dazu.
      Er argumentiert auch nicht etwa mit sachbezogenen Argumenten, sondern fast durchgehend, mit wenigen Ausnahmen, mit religiösen Überzeugungen.
    • Klar Professor ist doch die Steigerung von Dr. Oder? ^^
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Maria Werner wrote:

      Die Behauptung, überall dort, wo Beschneidung aufgegeben worden war, sei das Judentum als solches verschwunden, halte ich für gewagt.


      Die genital intakten Söhne jener jüdischen Eltern, die ihre Söhne nicht haben die Vorhaut radikal abschneiden lassen - sie können sich doch nicht in Luft aufgelöst haben? Die sind doch nach jüdischer Definition Juden.
      Sinn macht das nur, wenn man sagt: "das Judentum reduziert sich auf Genitalverstümmelung."

      Das kann doch wohl nicht wahr sein.

      Interessant ist auch, dass Prof. Jacobovici sagt, man bezeichne "andere" nicht als Barbaren, sondern als "Unbeschnittene"


      Hm, sind die vielen genital vollständigen Juden hier in D jetzt "andere", oder haben sie nur das Glück, von Jacobovici nicht als Barbaren bezeichnet zu werden?
      Und wie werden Muslime bezeichnet? "Beschnittene" Barbaren? "Beschnittene" andere?
      Mein Schwanz gehört mir!
      (gilt auch für Jungen)
    • Auch mit dieser Petition kann man Elinor unterstützen. Die Entscheidung des Gerichts wird voraussichtlich am 6. Januar erfolgen. Bislang wurde die Strafe, das ist sicher schon erwähnt worden, per einstweiliger Verfügung gestoppt. Eine EV ist eine vorläufige Entscheidung, die in einem Eilverfahren gefällt wird. Nun scheint es, wenn ich alles richtig verstanden habe, im Hauptsacheverfahren ernst zu werden.

      Text der Petition:

      The Jewish Circumcision Resource Center represents Jews around the world who question circumcision and choose not to circumcise their sons.

      An Israeli religious court has fined a woman for refusing to circumcise her infant son. The matter is part of an ongoing divorce case. In Israel, religious courts have authority over various family matters like marriage, divorce, and child welfare. Circumcision is viewed as a requirement among religious Jews. Israel has struggled for generations to reconcile its religious and secular traditions.

      The woman has said that she does not wish to harm her son. Circumcision has been shown to result in physical, sexual, and psychological harm.

      As the caretaker and mother, she has the right to forgo circumcision like thousands of other Israeli parents. No civil law requires circumcision in Israel. When parents disagree, as in this instance, the default position is to let the child decide about circumcision when he is older.

      She appealed the case to the Israeli Supreme Court, a civil court, which issued a temporary injunction (restraining order), freezing the rabbinical court’s decree. The father’s response is due in the Supreme Court on January 2, 2014.

      We urge you to sign this petition to ask the Israeli Supreme Court to issue its final ruling in favor of this mother’s right to protect her son.
    • Ein Psychologe im französischen Radio kommentierte das so: "kollektive Neurose"
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • R2D2 wrote:

      "Rabbis to court: Uncircumcised boy will suffer 'serious psychological damage’"
      haaretz.com/news/national/.premium-1.567832

      Ein früherer Fall, in dem eine Mutter mit dem Kind zum Christentum übertreten wollte, wurde vom Rabbi zitiert:

      Attorney Rabbi Shimon Yaakobi wrote:

      '"Children have a right not to have their religion changed without their knowledge. Since they are still incapable of forming an opinion, it is the role of the state to protect their right not to have their religion changed, and to protect them from attempts of this kind.

      In that case, the children were born and brought up as Jews. In their family and their natural environment they are surrounded by Jews. The children did not express any desire to join the mother’s sect.


      Zum aktuellen Fall meinte der Rabbi:

      "The minor child who is the object of this affair was born to a normal Jewish-Israeli family,” he wrote. “In their natural surroundings the couple and their children are surrounded by Jews who perform circumcisions on their sons. In a year or two the minor will attend a nursery school where he will be surrounded by children who were circumcised, and it is no secret that toddlers are capable of noticing anything unusual, and enough said."
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Failure to circumcise one's Jewish infant son will cause the child emotional harm by way of ostracizing him from his Jewish peers, ....


      "to circumcise one's Jewish infant" - vielleicht sollte man das dem Hall-of-Shame-König Schramm mal zukommen lassen, der Ärmste glaubt ja immer noch ein männliches Kind würde durch Genitalverstümmelung zum Juden.... :thumbdown:
      Mein Schwanz gehört mir!
      (gilt auch für Jungen)
    • werner wrote:

      Ein früherer Fall, in dem eine Mutter mit dem Kind zum Christentum übertreten wollte, wurde vom Rabbi zitiert:

      Attorney Rabbi Shimon Yaakobi wrote:

      '"Children have a right not to have their religion changed without their knowledge.


      Dieses Argument spricht - konsequent zu Ende gedacht - eher gegen als für Beschneidung.
      Ein Kind, das zur Welt kommt, hat erst mal gar keine Religion. Die Aufnahme in eine Religionsgemeinschaft bedeutet eine Änderung dieser Areligiosität, ware nach Ansicht des Rabbis also nicht zulässig.
      Und selbst wenn man unterstellt, daß ein Kind schon mit Geburt Jude, Christ, Moslem oder was auch immer ist, dann ist eine Beschneidung überflüssig (wie Selbstbestimmung schon richtig angemerkt hat).
      Ein gerupfter Spatz verspottet das Gefieder seiner Artgenossen. (Sorbisches Sprichwort)
    • oO - dass man dich mal nicht der Rabulistik bezichtigt. Aber ich sehe in deiner Argumentation nur Stichhaltiges.
      Das ist richtig gnadenlos, die Argumentation des Rabbis umgekehrt zu verwenden.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Eine Entscheidung soll voraussichtlich am 25. Februar gefällt werden.

      Attorney General Yehuda Weinstein urged the High Court of Justice on Tuesday to overturn a rabbinical court ruling ordering a woman to circumcise her son.

      In a brief submitted to the High Court, Weinstein said the rabbinical court had “exceeded its authority.” Moreover, he added, “it’s doubtful that the rabbinical court’s decision was based on the principle of the child’s welfare.”

      The case arose out of divorce proceedings between the woman, known as Elinor, and her estranged husband. During those proceedings, conducted in the Netanya Rabbinical Court, the husband, angry over Elinor’s refusal to circumcise their son, asked the court to order her to do so.

      The rabbinical court sided with the father, saying that circumcision is a religious obligation. It also ruled that for every day on which Elinor refused to circumcise her son, she would be fined 500 shekels ($142) for contempt of court. This decision was subsequently upheld by the Rabbinical Court of Appeals, which added that circumcision would also benefit the child: He will want to integrate into the society of which he is part, and in a country where most of the population is Jewish, most boys are circumcised.

      In December, Elinor appealed this decision to the High Court. Via attorneys Marcella Wolfe and Avigdor Feldman, she argued that forcing her to circumcise her son constituted religious coercion and violated her right to freedom from religion. Her attorneys also raised technical arguments about whether the rabbinical court had the authority to issue such an order.

      The High Court issued an interim injunction freeing her of the need to pay the fine while the case was being heard, and an expanded panel of justices is due to hear the main case on February 25.
      HAARETZ
    • Klar Professor ist doch die Steigerung von Dr. Oder?


      Nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Dr. ist ein akademischer Grad, und zwar der höchste. Professor ist kein akademischer Grad, sondern eine Berufs- bzw. Amtsbezeichnung. Man kann Professor sein, ohne einen Doktorgrad zu haben und natürlich umgekehrt. Man denke nur an den abgebrochenen Studenten Joseph Fischer.

      Wenn also jemand "Doktor" in "Professor" korrigiert, sollte man normalerweise davon ausgehen, dass er keinen Doktorgrad hat. Ansonsten ist es einfach nur peinlich.
      Mein Schwanz gehört mir!
      (gilt auch für Jungen)
    • Selbstbestimmung wrote:


      Nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
      Hm, ist nicht die Habilitation ein höherer Grad als der Doktor, und muss nicht - zumindest in Deutschland - jemand habilitiert sein, um Professor zu werden, so dass Professor tatsächlich höher ist als Doktor? ?(
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Die Habilitation ist kein akademischer Grad. Einige Unis verleihen einen Dr. habil., aber das ist letztlich auch nur ein Doktorgrad.
      Die Habilitation ist nicht zwangsläufig die Voraussetzung für eine Professur, aber sie ist der übliche Weg.

      de.wikipedia.org/wiki/Akademis…#Arten_akademischer_Grade

      Ich kannte mal eine Professorin die keinen Doktor hatte. Soll gar nicht schlecht gewesen sein auf ihrem Gebiet.

      Im Grunde gibt es kein Verpflichtung, jemanden mit einem akademischen Grad oder mit einer Berufsbezeichnung anzureden - das ist kein Bestandteil des Namens. Kann man, muss man nicht.

      Die Sonderstellung des Doktorgrades rührt daher, dass er in D als einziger in den Perso eingetragen werden kann. Und genau dass führt zu der "Titelgeilheit" (obwohl es gar kein Titel ist), den Googlebergers, den gekauften Promotionen... gehört abgeschafft.
      Mein Schwanz gehört mir!
      (gilt auch für Jungen)