Schmerztherapie nicht gesichert

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    • Genau das hatte ich erwartet!

      Professor Dr. Theo Dingermann - Mitglied der Chefredaktion wrote:

      Handlungsbedarf

      Ich meine, es gibt hier einen unmet medical need, eine schnellst­möglich zu schließende Versorgungslücke. Zum einen sollte es möglich sein, eine über Jahrtausende gepflegte religiöse Tradition weiter ausüben zu können. Andererseits muss aber auch den nachvollziehbaren gesetzlichen Vorgaben Rechnung getragen werden, nach denen Schmerzfreiheit bei dem Eingriff zu garantieren ist. Das ist nicht der Fall. Und somit wird das Problem des Off-Label-Use eines Lokalanästhetikums schon fast zur Marginalie.
    • Genau. 1631 d ist also nur vorübergehend problematisch. Nur so lange, bis dass auch bei Säuglingen eine perfekte und risikolose Anästhesie und Analgesie möglich ist.

      Die Taddios dieser Welt sind aufgerufen, sich durch die Palette aller bekannten oder noch zu synthetisierenden Wirkstoffe mit entsprechenden Eigenschaften aus dem Fundus der Pharmazeutischen Chemie zu experimentieren und zu testen. Liebe Säuglinge, haltet Euch bereit!
    • ""Professor des Jahres"

      Na ja, "Unicum" kann man so oder so verstehen.. :D

      Ich meine, es gibt hier einen unmet medical need,...


      Und ich meine, einer Zeitschrift mit solch dämlichen Denglisch sollte man sofort das Abo kündigen.

      Klar, jetzt wird flott was neues auf den Markt geworfen, was viel besser ist als das was es bisher gab. Bis die das merken, dass das noch schlechter oder sogar gefährlicher ist... wie oft wurde das jetzt schon durchexerziert?

      Es gibt viel zu verdienen, sacken wir's ein!

      Der größte Witz ist "medical need", medizinische Notwendigkeit. Gerade die gibt es bei der neonatalen Genitalverstümmelung eben nicht. Einfach bleiben lassen! Was der Typ in Wahrheit meint ist "religious need".

      There is no skin like foreskin
    • Selbstbestimmung wrote:

      Klar, jetzt wird flott was neues auf den Markt geworfen, was viel besser ist als das was es bisher gab.

      Mit Verlaub - das ist doch Quatsch. Nur weil der "Professor des Jahres" meint, es müsse was auf den Markt geworfen werden, findet das noch längst nicht statt. Der Professor hat nicht die mindeste Ahnung, worum es geht. Für einen renommierten Pharmazeuten in einer pharmazeutischen Fachzeitschrift ist das ein höchst peinlicher Fauxpas.
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.