Metzizah B'Peh und Beschneidung

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    • Metzizah B'Peh und Beschneidung

      Russell Lindquist kann nicht nachvollziehen, warum einigen Leuten schaudert, wenn sie von der Praxis des Blutabsaugens hören, nicht aber davor, dass von dem Penis etwas abgeschnitten wird. Im Verhältnis, sagt Lindquist, sei es immer noch besser, wenn an einem Penis gesaugt werde, als wenn man etwas davon wegschneide.

      Metzitzah b'peh is not worse than circumcision
    • Immer schwierig

      mit "ist nicht so schlimm wie" etc.

      Aber die geschilderte Schizophrenie ist absolut einleuchtend und nur durch die kulturhistorische Brille zu erklären.

      Man könnte es genauso andersherum sehen, zumal, bei einmaligem Penisablutschen eines Säuglings zwar zweifellos sexueller Missbrauch vorläge, aber kaum Traumata und keine körperlichen Folgen zurückblieben.

      Nur ist die Perspektive derer, über die sich Linquist wundert, ja eine andere:

      sie wollen ja ausdrücklich Abschneiden, und das Ablutschen ist gesellschaftlich schwer vermittelbar.
      So ist die offiziell geäußerte Haltung z.B. des ZdJ klares Kalkül.