Clitoraid

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    • "Reading further set off my alarm bells. The organisation is founded by what can only be described as a cult – the Raelian Foundation – run by a fellow who calls himself Rael and who claims to be extending a message from human-like aliens who visited him in the 1970s and told him they had created humanity scientifically."

      ips.org/blog/mdg3/2010/04/clit…ing-genuine-well-wishers/
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Rael ist ein lustiger Kerl.
      Er ist Autorennen gefahren, dann hat er seine Sekte aufgemacht. kurzum: Benzin und Mädels...
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • @werner, weiter unten im Text steht Folgendes:
      Rael himself supports the most controversial ideas. He set up Cloneaid to support human cloning and most recently asserted that victims of pedophilia may not be so traumatised as we would like to believe. I’m pretty convinced that in Clitoraid he has only his own self interests at heart.
      I’m not the only one. A group calling themselves Feminists Challenging Clitoraid has set up a petition to challenge Rael, charging Clitoraid as a humiliating and racist exploitation of the issue of Female Circumcision for dubious fundraising purposes.
      So what might have been a good thing turns out to be a complete farce and I see dangerous potential for the further exploitation of women who have already been harmed under the guise of religion and cultural practices being lured into a cult that will further exploit and harm them.
      Feminists Challenging Clitoraid - The Petition Site
      "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
      "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)
    • Unklar bleibt, was die KritikerInnen an der Kampagne demütigend finden und die Organisation hat das auf ihrer FAQ-Seite auch entsprechend kommentiert: FAQ (Frequently Asked Questions) :: - Clitoraid.org Restoring a Sense of Pleasure and Dignity. Ich jedenfalls fände es erhebend, wenn eine Organisation irgendwo auf der Welt Geld für Vorhautwiederherstellungen zur Verbesserung der sexuellen Genussfähigkeit sammeln würde. Die dürfen das dann auch gerne als Adoption bewerben. Von den sonstigen Vorstellungen von Rael mag man halten, was man möchte - sie tun hier auch nichts zur Sache - aber die Clitoraid - Initiative einschließlich ihrer Kritik an der jüngsten deutschen Gesetzgebung ist ein Volltreffer.
    • Pensador wrote:

      Unklar bleibt, was die KritikerInnen an der Kampagne demütigend finden
      Wenn man sich ein bisschen näher damit beschäftigt, wird das schon ziemlich klar. Schon die Operationsmethode ist höchst umstritten, auch das Versprechen, dadurch (wieder) Orgasmen zu erreichen, ist mehr als zweifelhaft. Darüber hinaus ist die Reduktion der Kampagne auf sexuelle Lust ( "Pleasure Hospital") schon ziemlich merkwürdig und weist auf die Ideologie der dahinter stehenden Organisation, die sich selbst " Religion" nennt, hin. Dass Afrikaner/innen zumindest misstrauisch sind, wenn amerikanische "Philantropen" sich schon wieder ihrer Geschlechtsteile " bemächtigen" wollen (wenn auch diesmal zur Steigerung und nicht zur Reduzierung ihrer Sexualität), ist zumindest verständlich. Clitoraid hat seit 2006 350 000 $ eingesammelt und wollte schon in diesem Jahr das Krankenhaus eröffnen. Jetzt fehlen immer noch 100 000 $ und die Eröffnung ist auf Oktober 2013 verschoben.

      Für mich ist das ein weiteres Beispiel zum Thema "Beifall von der falschen Seite". Ich will nicht mit solchen Organisationen in einen Topf geworfen werden. Das schadet der Sache mehr als es nützt. M.E. tun die " sonstigen Vorstellungen" einer Organisation eben doch was zur Sache. Ich persönlich lehne solchen " Beifall von der falschen Seite" ab, weiss aber auch, dass dazu hier unterschiedliche Meinungen existieren.
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Pensador wrote:

      Von den sonstigen Vorstellungen von Rael mag man halten, was man möchte - sie tun hier auch nichts zur Sache -
      Da bin ich mir nicht so sicher... m.E. hat dieser Rael seine Glaubwürdigkeit verspielt. Ach übrigens, er hat auch schon auf einem Berg irgendwelche Ufos erwartet. Seine geistige Gesundheit halte ich für ziemlich angegriffen und sein Ego für reichlich überdimensioniert.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Die sonstigen Vorstellungen wären dann und nur dann ein Problem, wenn sie geeignet wären, irgendjemand zu schaden und nur in einem solchen Fall würde ich von "Beifall von der falschen Seite" sprechen. Hier scheinen wir es doch eher mit harmloser Esoterik zu tun zu haben, die bestenfalls, wie Guy richtig feststellt, geeignet ist, die Glaubwürdigkeit von Rael selbst zu beschädigen. Ob die Operationsmethode effektiv ist, vermögen wohl nur die behandelten Frauen selbst zu beurteilen. Dass es nur um eine teilweise Wiederherstellung gehen kann, ist sowieso klar. Diejenigen, die zitiert werden, scheinen ja eine Verbesserung zu bestätigen und ich sehe keinen Grund, diese Aussagen anzuzweifeln. Das Ziel, sexuelle Genussfähigkeit wieder herzustellen, verdient allemal Anerkennung. Mit der Frage, ob es dazu bessere Methoden gibt, überschreiten wir wahrscheinlich den derzeitigen Stand der Forschung und betreten den Bereich der Spekulation.

      Im Übrigen können auch ungewöhnliche Wege zielführend sein und der Grat zwischen Genius und Wahnsinn ist bekanntlich nur schmal. Bevor ich mir ein endgültiges Urteil erlaube, werde ich mir den Laden mal persönlich anschauen; vielleicht wissen ja auch Leute wie Irmingard Schewe-Gerigk, Isabel Henriques oder Christa Müller aus der Anti-FGM-Bewegung mehr. Die Erfahrung zeigt, dass auch Leute, die auf den ersten Blick schrill erscheinen, im persönlichen Gespräch häufig vernünftige Ansichten erkennen lassen. Das gilt etwa für eine junge Frau [edit: Name entfernt], deren Namen ich nur aufgrund eines Pamphlets in Erinnerung hatte, das wir alle im Sommer als zu schrill und aufgrund seiner unfokussierten Polemik als wenig hilfreich (wie man in der Diplomatie sagt) empfanden - Ihr erinnert Euch vielleicht an den "Bund gegen Anpassung" [edit: Zusatz entfernt]. Noch in Helsinki im Oktober habe ich bezüglich einer Zusammenarbeit mit diesen Leuten zu Vorsicht geraten, aber als ich die Frau [edit: Name entfernt] letzten Mittwoch in Berlin erlebte (auf derselben Bühne wie Baba, Ali Utlu, Walter Otte, Irmingard Schewe-Gerigk, Raju Sharma, eine Vertreterin des Zentralrats der Ex-Muslime und einen in Schweden lebenden Intaktivisten aus dem Iran) und danach kurz Gelegenheit hatte, mit ihr zu sprechen, musste ich dieses Urteil revidieren. Ich erlebte eine äußerst sensible, kluge junge Frau voller Menschlichkeit und Empathie.

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    • REKONSTRUKTION DER KLITORIS «Eine richtige Frau werden»

      Rekonstruktion der Klitoris: «Eine richtige Frau werden» - Beobachter
      Was eine Beschneiderin ihr als Kind ­genommen hatte, bekam sie als Frau von Gabor Varadi zurück. Mit einer Opera­tionstechnik, die bisher vor allem in Frankreich bekannt ist, rekonstruierte der Genfer Chirurg die Klitoris seiner Patientin. «Der Eingriff ist simpel», sagt Varadi. Die Klitoris mit ihren 11 bis 15 Zentimetern Länge liegt grösstenteils im Körperinnern versteckt. Bei der Genitalverstümmelung zerstörte die Beschneiderin nur die äusserste Spitze von Manuels Klitoris. «In einem kurzen Eingriff musste ich die Klitoris etwas ­he­rausziehen, um so ihre volle Länge ­wiederherzustellen», erklärt Varadi.

      Diese Behandlung lindert nicht nur die Schmerzen, sondern gibt den Frauen auch das sexuelle Lustempfinden zurück, wie ­eine aktuelle Studie aus Frankreich ergab (siehe «Wiederherstellung des Lustempfindens»).
      Ramatoulaye Manuel strahlt. Vier ­Wochen liegt die Operation zurück. Sie hat ihr Leben verändert. Das Gehen fällt ihr schwer, denn die Wunde brennt noch. «Doch es ist ein guter Schmerz. Ich muss ihn ertragen, um endlich eine richtige Frau zu werden», sagt die 37-Jährige. Von diesem Eingriff erfahren hat Manuel von einer Freundin, die in Frankreich lebt. Auch sie hatte ihre Scham rekonstruieren lassen, nachdem sie gemeinsam mit Ramatoulaye Manuel beschnitten worden war. In ihrem Herkunftsland, dem westafrikanischen Guinea.

      Seit sieben Jahren gibt Frauenarzt Gabor Varadi beschnittenen Frauen ihr Geschlecht zurück. Gemeinsam mit einem anderen Gynäkologen gründete er die Organisation Swiss & Love, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Gesellschaft über Genitalverstümmelung aufzuklären, Spenden für Betroffene zu sammeln und ihnen mit ­diesem Eingriff das Leben zu erleichtern.
      "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
      "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)
    • Richtigstellung

      Hier spricht die im zitierten Post erwähnte "junge Frau", deren Namen nun zum Glück wegeditiert wurde.



      Ich möchte betonen, daß ich mit dem Bund gegen Anpassung nichts zu tun hatte und habe!



      Nachdem ich nun im Internet das vermutlich gemeinte Flugblatt gefunden

      habe, muß ich schon sagen, daß es an Rufschädigung grenzt, damit in

      Verbindung gebracht zu werden.



      Alle diejenigen, die das Gerücht weitergetragen haben möchte ich bitten, es zu revidieren.



      Sollte irgendjemand mit Absicht dieses Gerücht in die Welt gesetzt haben, dann soll er dafür in der Hölle schmoren!



      Kopfschüttelnder Gruß



      Eben diejenige

      Pensador wrote:

      Die Erfahrung zeigt, dass auch Leute, die auf den ersten Blick schrill erscheinen, im persönlichen Gespräch häufig vernünftige Ansichten erkennen lassen. Das gilt etwa für eine junge Frau [edit: Name entfernt], deren Namen ich nur aufgrund eines Pamphlets in Erinnerung hatte, das wir alle im Sommer als zu schrill und aufgrund seiner unfokussierten Polemik als wenig hilfreich (wie man in der Diplomatie sagt) empfanden - Ihr erinnert Euch vielleicht an den "Bund gegen Anpassung" [edit: Zusatz entfernt]. Noch in Helsinki im Oktober habe ich bezüglich einer Zusammenarbeit mit diesen Leuten zu Vorsicht geraten, aber als ich die Frau [edit: Name entfernt] letzten Mittwoch in Berlin erlebte (auf derselben Bühne wie Baba, Ali Utlu, Walter Otte, Irmingard Schewe-Gerigk, Raju Sharma, eine Vertreterin des Zentralrats der Ex-Muslime und einen in Schweden lebenden Intaktivisten aus dem Iran) und danach kurz Gelegenheit hatte, mit ihr zu sprechen, musste ich dieses Urteil revidieren. Ich erlebte eine äußerst sensible, kluge junge Frau voller Menschlichkeit und Empathie.
    • Burkina Faso: Staat behindert Clitoraid-Klinik

      Clitoraid hat in Burkina Faso eine Klinik gegründet, die von FGM betroffenen Frauen eine Klitoris-Wiederherstellung anbieten soll.
      Diese wird aber vom Staat unter bürokratischen Vorwänden an der Behandlung der Patientinnen gehindert - wahrscheinlich wegen des Drucks katholischer Gruppen:

      de.globalvoicesonline.org/2014…nung-eines-krankenhauses/

      Besonders bemerkenswert finde ich den katholischen Doppelstandard:
      FGM ist in Europa pfui, in Afrika ok...