Markus C. Schulte von Drach

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    • Markus C. Schulte von Drach

      Mich wundert, dass der früher so BGM-kritische Schulte von Drach in diesem Artikel nicht auf die angeblich so "indentitätsstiftende" Genitalverstümmelung eingeht, bei der die Vorhaut eines Jungen für immer stiften geht:
      Die Identitätspolitik übernimmt gerade die Kategorien der Diskriminierung wie Hautfarbe, Herkunft, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung und anderes, betont diese als Gruppenmerkmale ausdrücklich und erklärt sie zu einem essenziellen Teil des menschlichen Wesens.
      Ein ganz grundsätzliches Problem mit der Identitätspolitik wird in der Regel überhaupt nicht angesprochen: Sie greift ausgerechnet auf jenes menschliche Verhalten zurück, das auch das Fundament des Rassismus und jeder Form von Fremdenfeindlichkeit bildet: Menschen denken in Kategorien – auch in Bezug auf andere Menschen. Sie neigen dazu, sich zu Gruppen zusammenzuschließen und dann die Merkmale besonders zu betonen, über die sich die Gruppe identifiziert. So wird der Kontrast zu anderen Gruppen systematisch verstärkt, während etwa Unterschiede innerhalb der eigenen Gruppe ausgeblendet werden, erklärt Antweiler.
      Vor diesem Hintergrund weist der Kulturanthropologe Antweiler darauf hin, dass sogar der Begriff "Vielfalt" gefährlich werden kann. "Es sollte uns zu denken geben, wenn jetzt sogar die extreme Rechte kulturelle Vielfalt gut findet", warnt er. Es werde leider notorisch vergessen, dass Menschen in vieler Hinsicht gleich sind, biologisch und auch kulturell.
      Es sei denn, man macht sie gewaltsam ungleich.

      hpd.de/artikel/identitaetspoli…giftet-gesellschaft-19384
      Where have all the foreskins gone
      long time passing
      where have all the foreskins gone
      long time ago
      where have all the foreskins gone
      doctors cut them one by one
      When will we ever learn, when will we ever learn?