Beitrag bei Echte Mamas

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    • Weguer wrote:

      Danke, Franzi1102 :love:
      Kein Problem... es gibt mir das Gefühl etwas zu tun.... meinen Sohn kann ich nicht mehr retten.. aber vielleicht andere und dabei helfen das endlich ein Umdenken und bessere Aufklärung statt findet ... ihc hätte mir so sehr gewünscht das irgendwer: sei es der Kinderarzt, eine Mama-freundin, der Kinderchirurg oder eben ein Bereicht in einer Zeitung, einmal erklärt hätte was eine Phimose ist, wie man sich von Anfang bis Pubertät um einen Jungen seinen Intim bereich kümmern muss, ab wann Handlungsbedarf besteht, was es für Alternativen gibt etc. .... das hätte mir alles so geholfen eine bessere, überlegtere und aufgeklärtere Entscheidung zu treffen!

      Um so mehr ich drüber nachdenke finde ich das ganze Vorgehen der meisten Kinderärzte da auch einfach komisch / Übergriffig... es sollten nie ok sein einem Kind einfach so ans Genital zu gehen... kann der Junge nicht z.b. auch selbst dem Arzt zeigen wie weit er zurück schieben kann ( und wenn er es noch nicht weiß, kann man ja sagen , der papa soll das mal zeigen) .... ich hab das damals auch nicht als so schlimm empfunden aber wenn ich mir das ganze genauer betrachte finde ich es einen Eingriff in die Intimsphäre des Jungen!
    • klar ist Lena die Redakteurin, steht ja auch so am Ende... Ich kenne einige die nicht den Mut finden nur annähernd etwas zu veröffentlichen!!!
      Ich bin gespannt ob der Bericht auf anderen Kanälen zu finden sein wird wie Facebook und Insta...
      2017 gabs schon mal so einen Beitrag auf Facebook, allerdings hatte hier eine Mutter über die Wunschbeschneidung über ihren Sohn gepostet.
      Echte Mamas Posts

      Die Kommentare dazu ruften bei vielen wieder etwas wieder in Erinnerung!!!
    • joggi wrote:

      klar ist Lena die Redakteurin, steht ja auch so am Ende... Ich kenne einige die nicht den Mut finden nur annähernd etwas zu veröffentlichen!!!
      Ich bin gespannt ob der Bericht auf anderen Kanälen zu finden sein wird wie Facebook und Insta...
      2017 gabs schon mal so einen Beitrag auf Facebook, allerdings hatte hier eine Mutter über die Wunschbeschneidung über ihren Sohn gepostet.
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      Die Kommentare dazu ruften bei vielen wieder etwas wieder in Erinnerung!!!
      wenn ich sowas lese, da kocht es richtig in mir.... die eine schreibt ihr Sohn musste aus mediznischen Gründen beschnitten werden aber wenn sie nochmal einen bekommt lässt sie ihn auch beschneiden wegen der Hygiene.... jeder der sein Kind einmal so leiden sehen hat wie ich meinen Sohn nach der OP ( er hatte die ersten Tage schlimme schmerzen und panick vor jedem Verbandswechsel) , der würde mit gesundem Menschen verstand niemals ohne Not das einem weiteren Kind antun....

      ich glaub es ist wirklcih schwierig sich in die Situation der Muslimischen Mütter zu versetzen, wenn man so aufgewachsen ist und es nicht anders kennt, aber gerade da müsste auch mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit hier endlich auch ein Umdenken statt findet. Im Prinzip ritzt man seinem Kind seine Religion in den Körper und das kann nicht sein.... das Kind ist sein Leben lang als Muslim oder Jude gezeichnet egal ob er den Glauben später leben will oder nicht.... ja , unsere Kinder sind auch getauft, aber das bisschen Wasser auf der Stirn hinterlässt keinen bleibenden Schaden, sie können sich mit 14 frei entscheiden ob sie konformieren möchten oder nicht, wenn nicht , ihre Entschiedung die absolut so akzeptiert wird von uns!
    • Franzi1102 wrote:

      …Im Prinzip ritzt man seinem Kind seine Religion in den Körper und das kann nicht sein.... das Kind ist sein Leben lang als Muslim oder Jude gezeichnet egal ob er den Glauben später leben will oder nicht.... ja , unsere Kinder sind auch getauft, aber das bisschen Wasser auf der Stirn hinterlässt keinen bleibenden Schaden, sie können sich mit 14 frei entscheiden…—————————————————————————


      Du sagst es muslimische und jüdische Eltern zeichnen dadurch für immer ihre Söhne. Eine Genitalverstümmelung (Beschneidung) an einem nicht einwilligungsfähigen Kind hat für mich nichts mit Religionsfreiheit zu tun, vor allem, wenn man dabei die Religionsfreiheit des Kindes verletzt und es ist nicht nur das was man verletzt , sondern auch das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit. Es ist wirklich sehr schade das, dass anscheinend viele nicht stört, bzw. gefühlt keinen juckt.
    • Ich finde die Kommentare gut und zeigen das es in die richtige Richtung geht! Ich selbst finde es sehr gut, dass auch die Leitlinie von 2017 immer bekannter wird. Dieses Dokument verstehen viele viel leichter da das nicht nur "Internet bla bla bla" ist, sondern fundiert! Ich rate auch immer mehr Eltern und Betroffene dazu sich Rechtsbeistand zu holen. Bei Gesprächen mit Eltern kommt dann oft das Gefühl auf, das Ihren Söhnen die Vorhaut amputiert wurde, was nicht hätte sein müssen. UND auch kommt es vor das das was alles besprochen und ausgemacht wurde der nächste Chirurg ignoriert und später ohne jede Emotion zu Protokoll gibt, das aufgrund der ausgeprägten Enge eine Teilbeschneidung nicht möglich war und eine radikale Beschneidung notwendig war und dass das ohnehin besser sei, weil es da auch zu keinen weiteren Verengungen mehr kommen kann. Ich bin froh darüber das sich die ganze Familie nun zusammengetan hat und gegen diese Vorgehensweise ankämpft! Im Namen der Familie DANKE für deinen Artikel, er bestärkt die Familie in ihrem vorgehen!