Peter Dabrock klopft sich zum großen Ethikverrat auf die Schultern

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    • Peter Dabrock klopft sich zum großen Ethikverrat auf die Schultern

      Peter Kinderverräter Dabrock schrieb:

      Der wahrscheinlich einflussreichste Text, den der dt. Ethikrat je verfasst hat war zugleich der kürzeste *kicher, kicher* eine gewissen Ironie, aber das ergab sich tatsächlich daraus, dass dieser kurze Text, den wir verfasst haben offensichtlich genau zur richtigen Zeit publiziert wurde, das war als wir die Beschneidungsdebatte 2012 hatten...
      "ausgerechnet Deutschland" *grins"
      Und dann haben wir gesagt - aber fünf Punkte ... müssen berücksichtigt werden. Und das war in der aufgeheizten öffentlichen Debatte .. ein Diskursöffner gewesen, und dannach sind diese Empfehlungen tatsächlich auch alle aufgenommen worden in den Gesetzentwurf
      Die Perversion des Wortes Diskursöffner - die Empfehlung war klar als Diskursabwürger gemeint



      Kritisches Nachhaken von der Moderatorin? NULL!
      Man bietet einfach nur eine Platform zur Selbstverherrlichung.
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • und dannach sind diese Empfehlungen tatsächlich auch alle aufgenommen worden in den Gesetzentwurf

      Das ist einfach eine kackfreche Lüge

      Hier die Empfehlung des Ethikrats:

      Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, rechtliche Standards für eine Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen zu etablieren und dabei folgende Mindestanforderungen umzusetzen:
      1. umfassende Aufklärung und Einwilligung der Sorgeberechtigten
      2. qualifizierte Schmerzbehandlung
      3. fachgerechte Durchführung des Eingriffs sowie
      4. Anerkennung eines entwicklungsabhängigen Vetorechts des betroffenen Jungen.
      Darüber hinaus fordert der Ethikrat die Entwicklung und Evaluation von fachlichen Standards für die Durchführung der Beschneidung unter Mitwirkung der Betroffenen und der beteiligten Gruppen.
      Der Ethikrat hätte Gelegenheit genug gehabt, mit Betroffenen, die unter ihrer VA leiden zu reden Stattdessen ließ er sich lieber von Latasch über den Tisch ziehen.

      Mit handverlesenen Videos.

      Mit einem stark gekürzten (u.a. um das Penisabsaugen mit dem Mund, und das lange Gebrüll des Babys mit seinem schmerzverzerrten, hochroten Gesicht) "Beschneidungs"-video und einem Schock-Video von einem Ohrlochstechen (das auch gekürzt erscheint, um den entsprechenden Eindruck zu schinden - wenn man genau hinschaut, scheint das Mädchen am Ende anzufangen zu grinsen)
      Latasch sagte, die (mit der Eichel verachsene) Vorhaut würde mit einer Knopfsonde gelöst - ein ohne Betäubung sehr schmerzhafter Vorgang. Auf der gekürzten Videosequenz die er vorführte war davon nichts zu sehen. Nachfragen von anderen Ratsmitgliedern dazu - keine.

      Das ist die "Debattenkultur" des Ethikrats!

      Und dass Dabrock von dieser skandalösen Diskursmanipulation auch noch herumschwadroniert - es schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht.

      circumstitionsnews.blogspot.co…s-circumcision-video.html

      Märchenonkel Leo erklärt beim Ethik-Quiz die Anästhesie

      Ein Film über eine jüdische Beschneidung

      ethikrat.org/mitteilungen/2012…ds-fuer-die-beschneidung/
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    • Neu

      Man muss hier doch die Chronologie beachten:

      Am 19.07.2012 beschloss der Bundestag mehrheitlich:


      Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
      im Herbst 2012, unter Berücksichtigung der grundgesetzlich geschützten
      Rechtsgüter des Kindeswohls, der körperlichen Unversehrtheit, der Religions-
      freiheit und des Rechts der Eltern auf Erziehung, einen Gesetzentwurf vorzule-
      gen, der sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von
      Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.
      Damit war die Sache gelaufen! Der Bundestag hatte sich verbindlich festgelegt, einfach so, ohne große Beschäftigung mit dem Thema, aus der la main.

      Der Ethikrat wusste also, was kommen würde. Der Bundestag hatte die Weichen gestellt.
      Der Ethikrat hat dann mehr als einen Monat gebraucht, um das noch ein wenig auszuschmücken, mit unsinnigen Feigenblättchen wie dem "Vetorecht" zu garnieren. Man wusste, was eh kommt, und wollte sich nicht in die Nesseln setzen. Ob es in der Sache im Vorfeld Kommunikation zwischen Ethikrat und Politik gab, wir wissen es nicht. Jedenfalls wäre im Ethikrat der fast ausschließlich mit religionsnahen Ratenden besetzt war und angesichts der geladenen Sachverständigen jede Entscheidung zu Gunsten des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit eine Sensation gewesen.

      (Wie Juristen richtig argumentierten, kann ein "nicht einsichts- und urteilsfähiges" Kind kein Vetorecht bzgl. einer Operation haben - eben weil es "nicht einsichts- und urteilsfähig" ist. Das betrifft aber nur medizinisch notwendige Operationen, alle anderen Operationen sind eh ein Verstoß gegen Kinderrechte.) Wenn also ein Kind einen schweren Herzfehler hat, und ohne OP sterben würde, dann kann das Kind noch so auf den Boden stampfen "Will nicht!" - es ist noch nicht in der Lage, die Sache zu überblicken - man wird ihm schonend beibringen, dass es nicht anders geht, und es wird operiert werden - evtl. sogar gegen den Willen der Eltern, wenn die Sache medizinisch eindeutig ist.
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    • Neu

      Für Peter Dabrock hat sich die Handreichung für die Regierung ausgezahlt: 2016 wurde er zum Vorsitzenden dieses Ethik(ver)rats gewählt.

      Von einem Ethikrat unter diesem bzgl. Kinderrechte sattsam vor sich hingrinsenden und kichernden Vorsitzenden kann man sich keinen Fortschritt im Sinne des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit erwarten


      Dabrock 2012 schrieb:

      In nicht wenigen Ethiken gilt der Grundsatz: Im
      Zweifelsfall zählt das Recht des Schwächsten,
      sind vulnerable Personen vorrangig zu beach-
      ten. Das ist hier offensichtlich das Kind

      Und gleich drauf: großes Schwurbel, Schwurbel, um eben das auf den Kopf zu stellen, Gleich drauf geht es nur noch um Elterninteressen.
      Kein Baby wünscht sich, dass ihm Schmerzen zugefügt werden! Dass ihm ein gesunder Teil seines Körpers für immer kaputt gemacht wird.

      In nicht wenigen Ethiken, aber nicht bei Dabrock, und nicht in diesem einseitig besetzten Gremium mit dem hochtrabenden Titel "Deutscher Ethikrat"


      Dabrock schrieb:

      Zu erfolgen hat eine
      nachgewiesene wirkungsvolle schmerztherapeutische Maßnahme nach den Kriterien der Medizin.
      Was in Bezug auf Babys nichts als ein nicht einmal frommer Selbstbetrug ist.
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    • Neu

      R2D2 schrieb:

      Frau Woopen hat ein Bundesverdienstkreuz erster Klasse
      *prust*, dieses Lametta haben schon so viele Pfeifen bekommen.... manche haben das auch zurückgeben, oder gar nicht erst angenommen.

      Ärztezeitung schrieb:

      Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Professor Christiane Woopen, wandte sich gegen zu viel Eile bei der geplanten gesetzlichen Neuregelung. Sie halte Schnelligkeit in diesem Fall für verfehlt, sagte Woopen dem "Focus".
      Das hat man ja gesehen. Kaum ein Gesetz wurde so ratz-fatz übers Knie gebrochen.

      WELT schrieb:

      "Wenn der Gesetzgeber die Beschneidung bei Jungen ermöglichen will“, so Woopen im Gespräch mit der „Welt“...
      Da versteckte sich jemand hinter dem Bundestag, so nach dem Motto "ich habe das ja nicht bestellt, aber was soll man machen... Rückgrat ist was anderes.
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