Preputiokompatibler Urologe in Köln

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    • Preputiokompatibler Urologe in Köln

      Siehe

      Und die Kommentare darunter.

      Das ist die Praxis: urologie-am-ring.de/ in Köln.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • „Sollte die Operation aus ...religiösen Gründen erwünscht sein, zahlt die Krankenkasse den Eingriff nicht. In fast allen Fällen kann die Operation in der Praxis in lokaler Betäubung schmerzfrei durchgeführt werden.“

      Auch rituelle Zwangsbeschneidungen können in dieser Praxis durchgeführt werden? oder
      sind hier religiöse Beschneidungen an Erwachsenen gemeint?
    • Aber immerhin wird wahrheitsgemäß auf die vielen vorhandenen Nerven in der Vorhaut aufmerksam gemacht. Sehr viele Urologen machen das nicht oder spielen dieses Thema runter. Alternativen zur Beschneidung werden auch aufgezeigt.


      Urologogie am Ring schrieb:

      Je nach Befund und/oder Wunsch können verschiedene Arten der Beschneidung durchgeführt werden. Im Vordergrund zur Wahl des Vorgehens stehen natürlich medizinische Gründe, es können aber auch kosmetische Aspekte berücksichtigt werden. Wichtig ist zu bedenken, dass sowohl das innere als auch das äußere Vorhautblatt viele Nerven beinhaltet, die bei sexueller Aktivität dem Vorhautträger viel Spass bereiten können. Außerdem schützt die Vorhaut die Eichel. Insofern sollte eine Beschneidung gut überdacht werden.

      urologie-am-ring.de/maennergesundheit/phimose/
    • Zum einen, ja, die Informationen die dort auf der Internetseite gegeben werden zu den operativen Möglichkeiten eine Phimose zu beheben, vorbildlich, gerade das Zugeständnis, dass das innere Vorhautblatt maßgeblich zum Empfinden beim GV beiträgt.


      Aber schon zu Anfang..."Deshalb hier die Wahrheit über Beschneidung", da könnt ich schon kotzen...was ist die Wahrheit???

      Und dann zum Schluss bei ca. 8Min 28

      "Lassen Sie sich nicht verunsichern, von Sachen die im Internet geschrieben werden. Natürlich sind Leute bei denen es nicht gut gelaufen ist eher bereit im Internet was zu veröffentlichen zu dem Thema"

      Denen wird noch einer, bei dem es nicht so gut gelaufen ist eine Mail schreiben...und auch noch fragen, wie die das den mit rituellen Beschneidungen an nicht einsichts- und einwilligungsfähigen Menschen handhaben...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • romati schrieb:

      Das würde mich auch interessieren, wie er die "Wahrheit" herausgefunden hat
      Mich auch...vor allem, was sieht der jetzt eigentlich als die Wahrheit? (für mich gibt es eh keine Wahrheit, sondern nur Tatsachen oder Sichtweisen...was ist seine Sichtweise? Von mir gemachte Beschneidungen sind gut?)
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Er beschreibt ja gut und anschaulich die verschiedenen Möglichkeiten einer Beschneidung...auch die "muslimische" Art, wobei er dazu sagt, das er persönlich die nicht so gerne macht, er sagt auch warum...aber er macht sie? Wobei, wenn jemand das selbstbestimmt für sich einfordert und haben will...warum sollte er das nicht gerne machen?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Man sollte auch die Kommentare auf YouTube, und die antworten des Arztes lesen :FP02 ...sehr zu empfehlen, er macht keine rituell motivierten Beschneidungen und er macht lieber alternative Eingriffe zur Phimosebehandlung, als eine Beschneidung

      Sehr zu empfehlen, positive Ausnahmeerscheinung unter Urologen :thumbup:
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Ich war in 09/2016 in dieser Kölner Praxis bei dem Herrn Gralla (der ja im Gegensatz zu seinem Kollegen eine relativ hohe Medienpräsenz hat) hab ihm von meiner Vorhautamputation, den Folgen sowie der manuellen "Vorhautwiederherstellung" berichtet und auch den DTR (desinfiziert) zur Inaugenscheinnahme dabeigehabt. Es war teilweise eine überraschend positive Erfahrung. Aber der Eindruck war eben etwas zwiespältig. Einerseits zeitgemäße Behandlungsansätze, andererseits aber das bekannte Herunterspielen von Problemen. Ich bat vor allem um eine Bescheinigung der Behandlungsnotwendigkeit zur Kostenübernahme bzw. Erstattung für den DTR, etc.. Was durch den Arzt auch erfolgte. Die Erstattung wurde durch die GKV (TK) allerdings leider abgelehnt (Da keine Zulassung als Heil- bzw. Hilfsmittel und keine Studien vorliegen). Was die Einschätzung der Unnötigkeit und der negativen Folgen meiner Vorhautamputation (wg. einer symptomfreien Phimose im Alter von 11 1/2 Jahren) anbelangt war er mit mir immerhin z. T. einer Meinung ("Das wird häufig gemacht, nicht weil es gemacht werden muss sondern weil es gemacht werden kann, das ist leider richtig ja." "Dann hätte man die Eltern ordentlich aufklären müssen." "Früher dachte man auch noch, man könne mit einer zusammengerollten Zeitung Herztöne abhören oder müsse Hodenhochstand bei Säuglingen sofort operieren."). Allerdings bestritt er, dass eine Phimose bei 12-Jährigen noch physiologisch ist und sich diese durch Hormoneinflüsse und den pubertären Wachstumsschub von alleine löst. Die negativen Folgen hat er wie erwähnt etwas heruntergespielt ("Ich habe viele Patienten, die beschnitten sind und mir sagen: "Ja es wurde halt gemacht und es ist ok.") und hat wie die TK auch eine Psychotherapie in Betracht gezogen ("Ist ihr Problem das Problem oder der Umgang mit dem Problem.").

      Der "Vorhautwiederherstellung" stand er erwartungsgemäß ablehnend gegenüber (er habe davon schon gehört halte aber nicht viel davon) und verwies auf die Verletzungsgefahr und den hohen Aufwand ("Da müssen Sie ja mit hohem Kraftaufwand dran ziehen bis da etwas passiert" "Aber das ist doch auch sehr lästig für Sie wenn Sie jeden Morgen dran denken müssen, "jetzt muss ich dieses Teil schon wieder anlegen") und verglich diese Praktiken von der Seriösität her mit Vorrichtungen zur Penisverlängerung, die er mir in einer Vitrine quasi als Gruselkabinett zeigen wollte. Ich fand diesen Arzt leider eher unfreundlich (kann natürlich auch die Tageskonform gewesen sein). Ich hatte den Eindruck dass ihm mein Anliegen und mein Problem erst nicht richtig deutlich wurden und er mit zunehmender Gesprächsdauer genervter wurde da er an mir ja auch kein Geld verdienen konnte. Die Vitrinenexponate hat er mir dann doch nicht gezeigt, sich den DTR nicht angeschaut, die körperliche Untersuchung fiel dann auch weg. Na ja, was soll er auch machen, eine neue hundertprozentige Vorhaut kann er mir ja auch nicht hervorzaubern. Den Kollegen habe ich nur kurz gesehen. Er wirkt aber zumindest in den YT-Videos deutlich sympathischer. Ich glaube der Anlass meines Besuchs wurde eher als etwas skurril aufgefasst. Vielleicht war mein Besuch ja für den Arzt inhaltlich eindrücklich genug, dass er ihn in einem evtl. neuen Buch erwähnen und verarbeiten wird. Was ich bemerkenswert finde, dass ich bei dem Facharzt als GKV-Patient wie auf der HP versprochen innerhalb weniger Tage einen Termin bekommen habe. Das war gut. Die Praxis war modern ausgestattet, angenehm eingerichtet und das Personal war nett. Ich wäre gerne auf mehr Verständnis (nach der Devise: Sie müssen die Amputation zwar akzeptieren und weder ich noch sie können den ursprünglichen Zustand wiederherstellen, aber ich erkenne zumindest ihr Problem an.) und auf eine noch kritischere Betrachtung der Vorhautamputation gestoßen (Ich befürchte aber, dass war fast das Höchstmaß was man einem Arzt abverlangen kann. Eine bereits erfolgte OP will man dann wohl doch nicht zu kritisch sehen um seine Kollegen nicht zu sehr in die Pfanne zu hauen und das Vertrauen nicht zu stark zu erschüttern). Insgesamt aber denke ich auch, dass es sich bei den beiden Ärzten um empfehlenswerte, fachlich sehr gut ausgebildete, und vor allem (vorhaut-)kompetente und eher vorhautfreundliche Mediziner handelt, die der neuesten Behandlungsrichtlinie folgen, zunächst abwarten und dann konservative und moderne Behandlungsmöglichkeiten anwenden um die Bedeutung der Vorhaut und um die Folgen deren Entfernung wissen. Das sieht man ja auch an der YT-Veröffentlichung und den Reaktionen der Praxis auf die Kommentare. Also wenn (im Raum Köln) zum Urologen dann in diese Praxis! Vor allem bei Kindern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Glatze Glatze ()

    • statze Buur schrieb:

      Allerdings bestritt er, dass eine Phimose bei 12-Jährigen noch physiologisch ist und sich diese durch Hormoneinfluss und den pubertären Wachstumsschub von alleine löst
      Bei meinem Ältesten Sohn hat sich das erst mit fast 13 von ganz allein, spontan gegeben...
      Und es gibt doch eine Studie, wonach das Durchschnittsalter wo sich das gibt (ohne Behandlung?) bei 11,5 Jahren liegt?

      statze Buur schrieb:

      Die negativen Folgen hat er auch etwas heruntergespielt ("Ich habe viele Patienten, die beschnitten sind und sich sagen: "Ja es wurde halt gemacht und es ist ok.")
      Die Folgen herunterspielen...machen leider viele, Ärzte, Urologen, Therapeuten...inzwischen denke ich, dass dies auch auf eine Art Hilflosigkeit, Ohnmacht dem Problem gegenüber geschuldet ist? Vielleicht war er auch dadurch ein wenig genervt?

      Aber ansonsten hört sich das ja positiv an...danke für deinen Bericht
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • statze Buur schrieb:

      Die negativen Folgen hat er wie erwähnt etwas heruntergespielt ("Ich habe viele Patienten, die beschnitten sind und mir sagen: "Ja es wurde halt gemacht und es ist ok.")
      Vielleicht mal wieder ein Rollenspiel...du (oder gerne jeder andere...) bist Urologe, bist dir der ganzen Problematik durch Beschneidung bewusst, was das machen kann, welche neg. Folgen...was sagt ihr einem Mann, der zu euch kommt, weil er unter den Folgen seiner Beschneidung leidet...?

      statze Buur schrieb:

      und hat wie die TK auch eine Psychotherapie in Betracht gezogen ("Ist ihr Problem das Problem oder der Umgang mit dem Problem.").

      Zum einen, eine Therapie bei einem guten Therapeuten schadet nie (wobei ein Therapieversuch bei einem schlechten mehr Schaden als Nutzen anrichten kann...) zum anderen kann man sich klarer werden wo der Schwerpunkt der Problematik liegen kann?

      "Ist Ihr Problem das Problem oder der Umgang mit dem Problem"...geile Formulierung...ist nicht immer nur das ein Problem, wo ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll?

      Bei mir würde ich sagen, ich habe was, das für mich ein Problem ist, und ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Aber auch kein Therapeut konnte mir da eine Antwort drauf geben...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • statze Buur schrieb:

      Allerdings bestritt er, dass eine Phimose bei 12-Jährigen noch physiologisch ist und sich diese durch Hormoneinflüsse und den pubertären Wachstummschub von alleine löst. Die negativen Folgen hat er wie erwähnt etwas heruntergespielt.
      Vielleicht würde dieser Urologe es nicht herunterspielen wenn er selber beschnitten wäre. Da er dann den Unterschied selber merkt. Wenn man unbeschnitten ist kann man das doch gar nicht merken und beurteilen, welche negativen Folgen man ohne Vorhaut hat. Und ich vermute stark das er nur das weitergibt, was er auch gelernt hat. Das eine Phimose schon mit 12 Jahren längst behoben sein muss. So etwas hat er nur gelernt und sagt es dann auch auch weiter, wie in deinem Zitat eben.
    • @Urolüge

      Da habe ich auch einen deutlichen Fall:
      Der Sohn guter Freunde von mir ist schwerstbehindernd, kann sich praktisch nicht bewegen. Geschweige denn "bügeln".
      Die Vorhaut war bis zum Alter von 14 Jahren total eng. X Mal wollten die Ärzte MGM bei ihm durchführen, besonders wenn er eh operiert wurde. Die Eltern sagten immer nein, weil er schon genug durchgemacht hat.
      Mit 15 Jahren auf einmal: alles beweglich. Sogar ohne "bügeln".
    • Pizarro73 schrieb:

      @Urolüge Die Vorhaut war bis zum Alter von 14 Jahren total eng. X Mal wollten die Ärzte MGM bei ihm durchführen, besonders wenn er eh operiert wurde. Die Eltern sagten immer nein, weil er schon genug durchgemacht hat. Mit 15 Jahren auf einmal: alles beweglich. Sogar ohne "bügeln".

      Was bedeutet MGM und Bügeln? Ich stehe irgendwie Sprichwörtlich auf dem Schlauch. :(
    • Pizarro73 schrieb:

      Mit 15 Jahren auf einmal: alles beweglich. Sogar ohne "bügeln
      Eigentlich unmöglich laut Ärzten...ein Wunder...oder normal, wenn man Kindern die Zeit gibt sich entwickeln zu können, ohne sie in irgendwelche festgelegte Zeitpläne zu zwingen wann was wie zu funktionieren hat?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Nur der Regionalität halber: Mir wurde heute von einer Mutter zugetragen, daß Dr. Odenthal in Leverkusen die TP bzw. Erweiterungsplastik beherrschen, durchführen und erfolgreich anwenden soll. Ich kenne die Praxis allerdings nicht aus eigener Anschauung.

      (Und mein Sohn (fast 14) hat dieser Tage verlauten lassen, die Verengung ist komplett gelöst ohne Salbe ohne bewusstes Dehnen etc. d.h. wir können dieses Problemfeld endlich abhaken)
      Gruß
      Hickhack
    • Hickhack schrieb:

      daß Dr. Odenthal in Leverkusen die TP bzw. Erweiterungsplastik beherrschen, durchführen und erfolgreich anwenden soll.
      :||
      Danke!
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
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