Komplikationsraten in Utah

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    • Komplikationsraten in Utah

      The Society of Pediatric Urology schrieb:

      Published complication rates are lower than clinical practice suggests.

      [...]

      CONCLUSIONS: The incidence of post-circumcision complications at 2 years is much higher than expected at 11.5%, but does not appear to be influenced by age at circumcision, healthcare setting or a rural vs. urban location. A minority of subjects needed reoperation during the ensuing 2 years.
      11.5% Komplikationsrate und das in den USA, wo man kaum von mangelnder Erfahrung auf dem "Gebiet" sprechen könnte.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • The two most common complications were phimosis in 433 (6.9%) and other wound related complications such as acquired torsion, buried penis and edema in 168 (2.7%). Infectious/inflammatory (1.2%), urethral (0.5%), and bleeding (0.3%) complications were rare. 101 (1.6%) patients underwent surgical revision or lysis of penile adhesions.
      Phimose als Komplikation einer Beschneidung?
    • Ich gehe davon aus, dass es hier um eine Komplikation bzw Folge der teilweisen Beschneidung geht. Dabei zieht sich ja der verbliebene Narbenring zusammen und verengt die Vorhaut.
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    • Die Zugriffe aus diesem Forum waren gleich so heftig, dass es einer DDOS-Attacke gleichkam. ;)

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      Where have all the foreskins gone
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      doctors cut them one by one

      When will we ever learn, when will we ever learn?
    • Ein britischer Rabbi fordert jetzt eine "Qualitätssicherung".

      A national body would help to “weed out untrained circumcisers....
      Offenbar gibt es mehr Komplikationen als man je zu hören bekommen würde.

      "Unkraut jäten"? Und warum erst jetzt? Offenbar allein deshalb:

      He claimed criticisms of circumcision were reaching “greater levels of intensity than ever before”
      Ansonsten könnte alles weiter laufen wie bisher? Also geht es nicht um Schadensverminderung, sondern darum, Kritiker zu besänftigen?


      They also ensure mohelim registered with the society are insured.
      Wenn's richtig schief geht, bekommen die Eltern Knete, und alles ist "gut". Es soll ja nicht der Schaden des Verstümmlers sein *Brech*

      thejc.com/news/uk-news/rabbi-c…tor-circumcision-1.459797
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    • Weguer schrieb:

      Ich gehe davon aus, dass es hier um eine Komplikation bzw Folge der teilweisen Beschneidung geht. Dabei zieht sich ja der verbliebene Narbenring zusammen und verengt die Vorhaut.
      Das habe ich mir schon gedacht. Aber welchen Sinn bei Leuten die Pro Beschneidung sind macht eine Teilbeschneidung.
      Was mich neugierig macht wie wird dann die Phimose behoben. Bei ca. 1% der Jungen wird angegeben das Chirurgische maßnahmen notwendig sind.
    • Die Teilbeschneidung an sich kann ja unbeabsichtigt sein. Davon ist auch hier die Rede:
      kansas.com/living/health-fitness/article203095614.html

      Remember, circumcision involves some risks: bleeding, infection, taking too much — or not enough — foreskin, and possible injury to the penis
      Wenn es also dummerweise mal "not enough" war, kann sich dadurch eine Phimose entwickeln und der Junge wird sehr wahrscheinlich nochmal unters Messer müssen.
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    • Dazu sollte man noch anmerken, dass es sich bei der Studie um eine retrospektive Studie handelt. Retrospektive Studien sind naturgemäß ungenau - und zwar ungenau, in dem Sinne, dass sie die tatsächlichen Komplikationsraten mininieren.


      Diese ganzen Studien, die der Neugeborenenbeschneidung eine geringe Komplikationsrate beimessen, und die gerne angeführt werden, um die These vom "risikoarmen Eingriff" zu rechtfertigen, sind alles retrospektive Studien - beruhend auf einer Ausweitung von Krankenhausunterlagen. Darin werden überhaupt nur Komplikationen registriert, die in dem kurzen Zeitraum zwischen der Beschneidung und der Entlassung von Mutter und Kind stattfinden. Sämtliche Komplikationen, die nach der Entlassung aus dem Krankenhaus auftreten, sind daher schon mal gar nicht enthalten.


      In der vorliegenden Studie haben sich die Autoren die Mühe gemacht die Komplikationen anhand von Codierungen in einem Zeitraum von 2 Jahren zu ermitteln. Und die Komplikationsrate steigt entsprechend an.


      Das bedeutet, dass die tatsächliche Komplikationsrate in Utah sogar noch über den festgestellten 11.5% liegt.