"The Danes will support the prohibition of circumcision of children"

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    • Wenn es wirklich ein Problem darstellen sollte, wenn Dänemark das einzige Land wäre, dann ließe sich leicht Abhilfe schaffen.

      Ansonsten scheint mir das so ein Spiel mit einer heißen Kartoffel zu sein und die Religionsvertreter müssen nur zusehen, daß sie die Entscheidungen in den Ländern so timen, dass das Land in dem die Entscheidung gerade ansteht, immer das erste wäre. Darum fürchten sie Island auch so als Dammbruch. Wenn ich mir anhören muss, dass die Legalisierung in Deutschland, bei der überhaupt nicht um Kindeswohl und Risiken diskutiert wurde, und das Ergebnis, wie es einer Komikernation angemessen ist, per Anweisung von Frau Merkel vorgegeben wurde, nun dafür herhalten muss, daß die Beschneidung ja völlig koscher ist, wird deutlich, warum das denen so wichtig ist.
    • Opposition party the Socialist People’s Party (SF) says it will vote in favour of any proposal to ban circumcision of boys.

      Kirsten Normann Andersen schrieb:

      “We think it’s very simple. We had no problems deciding to forbid female circumcision, we had no problem scrapping the right for parents to smack children, and now it’s time to get to grips with this issue,”
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    • Google Trans schrieb:

      There is no doubt that Social Democracy is against circumcisions of children,
      So, sie sind also dagegen!
      Ei, und was haben sie bisher dagegen unternommen?

      Was, was, was???

      Jetzt könne also auch die dänischen Jungs ggf. aus vollem Hals einstimmen:

      Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!




      Our concern is, among other things, that if Denmark goes alone...
      Immer dieselbe Kacke. Immer sich hinter den anderen verstecken.
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    • Google Übers. schrieb:

      Both the Danish People's Party's Health Rapporteur, Liselott Blixt, and Naser Khader from Conservatives have expressed concern about whether Denmark can smoke in international storms if we, as the first country in the world, adopt a ban on circumcision.
      Was ist das für eine feige, erbärmliche Geisteshaltung? Wenn Luther Angst vor einem Shitstorm gehabt hätte, hätte er nie seine 95 Thesen veröffentlicht.

      Wir können doch nicht das erste Land sein, das Kinderrechte ernst nimmt!

      Und wenn Island nun Nägel mit Köpfen macht?
      Heißt es dann: "..concern about whether Denmark can smoke in international storms if we, as the second country in the world, adopt a ban on circumcision."?
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    • Die israelische Botschaft macht Druck

      Wer gedacht hatte, es gäbe nur "In Anbetracht der deutschen Geschichte..." als "Totschlag-Argument", der wird eines besseren gelehrt - Dänemark hatte zwar die meisten Juden gerettet, aber hat auch Dreck am Stecken!

      Google Übers. schrieb:

      "Denmark has a particularly unfortunate history in relation to a number of countries and a number of Muslim communities.
      Die einen sagen: "wir können nicht das erste Land sein", die anderen befürchten einen Domino-Effekt - wat denn nu?

      nyheder.tv2.dk/samfund/2018-04…-danmark-i-internationalt
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    • Jetzt geht auch noch die "Ton-Debatte" los:

      "Genitalverstümmelung", "Zwangsamputation", igittpfuibah, wie kann man denn nur so etwas schreckliches sagen? ;)

      Anne Sofie Allarp schrieb:

      ...legalizing the FGM after the age of 18
      Offenbar meint Anne Sofie Allarp, erwachsene Frauen hätten kein Recht auf "Schönheitsoperationen" oder wären nicht zu selbstbestimmten Handlungen fähig.

      Gleiche Rechte für beide Geschlecher? Ja wo kämen wir denn da hin?

      b.dk/kommentarer/tonen-er-en-d…met-i-omskaeringsdebatten
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    • Wie üblich, werden die Weichen hinter verschlossenen Türen gestellt:

      google übers. schrieb:


      Five ministers must discuss circumcision behind closed doors
      Not less than five ministers will be in friday in consultation on the circumcision of boys.
      Here, the Minister for Health, the Minister for Justice, the Minister
      for Foreign Affairs, the Minister for Defense and the Minister of Church
      Affairs "shall explain the considerations, reasons, considerations,
      prospects and potential consequences that may be associated with the
      imposition of a ban" on a closed consultation.

      So hat man sich Demokratie immer vorgestellt - 83% der Dänen lehnen BGM ab - und frei nach Loriot - "lassen sie nur, wir machen das schon!"


      altinget.dk/artikel/dagens-ove…er-tilbud-om-otte-procent
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    • ..the Minister for Health, the Minister for Justice, the Minister
      for Foreign Affairs, the Minister for Defense and the Minister of Church
      Affairs...
      Was hat eigentlich der Außenminister damit zu tun, wenn es um die Rechte der dänischen Jungen geht?

      Und was der Verteidigungsminister? Droht ein Krieg, wenn Jungen vor Genitalvervstümmelung geschützt werden?
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    • Selbstbestimmung schrieb:

      Und was der Verteidigungsminister? Droht ein Krieg, wenn Jungen vor Genitalvervstümmelung geschützt werden?

      Mir liegt hier ein Witz auf der Zunge, den ich mir aber besser verkneife, gerade wenn es um Dänemark, dem Land der unerschrockenen Karikaturisten geht ;)

      [Ironie on] Wenn ich das ganze richtig verstanden habe, soll das Strafmaß für eine Zwangsbeschneidung bei maximal sechs Jahren liegen. Das kann Vor- und Nachteile mit sich bringen. Wenn ein Kind mit 10 Jahren zwangsbeschnitten wird, könnte es seine Eltern nach deren Haftentlassung brutal verprügeln, ohne dafür nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt zu werden. Wird ein Kind aber mit 12 Jahren beschnitten, wäre es wohl zweckmäßig hier "Milde" walten zu lassen und das Strafmaß nicht ganz auszuschöpfen. [Ironie off]
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • ... wird keine Weltkriegessituation hervorrufen
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • I'm not going to hit a button, which in fact means we put the Jews out of Denmark.
      Wie, kann das nicht jeder selbst entscheiden ob er in Dänemark bleiben will?

      Prohibition will not be constitutional
      Following the consultation, the Attorneys of the Ministry of Justice have examined the case, and the conclusion is, according to the Minister of Justice, that there will be no constitutionality in a ban.
      Es mag ja an der Google-Übersetzung liegen, aber für mich hört sich das an, als wäre ein Verbot verfassungswidrig. (Man sollte ja eigentlich meinen, Genitalverstümmelung wäre das, zumindest nach der deutschen ist sie das)

      Circumcision of girls and women is already illegal in Denmark.
      Na, dann mal ran! Gleichberechtigung! Oder haben die Mädchen nur das Glück, dass Juden Jungen beschneiden und nicht Mädchen?
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    • Google sagt schrieb:

      Das Verbot wird nicht verfassungsgemäß sein
      Nach der Konsultation haben die Anwälte des Justizministeriums den Fall untersucht, und laut dem Justizminister ist die Schlussfolgerung, dass es in einem Verbot keine Verfassungsmäßigkeit geben wird.
      Das hört sich doch genauso an. Verbieten geht nicht, peng! Scheiß auf Kinderrechte!

      Und das hört sich dann wieder ganz anders an:


      Aber Søren Pape Poulsen sagt, dass die Kronjuristen in seinem Ministerium kein Verbot verfassungsmäßig finden.
      - Es ist eine politische Entscheidung. Wir können das Gesetz hier nicht vorschieben.
      "Wir können die Verfassung nicht vor uns vorantreiben. Es ist nicht möglich, dass wir sagen können, dass nach der Verfassung und der Religionsfreiheit kein Verbot möglich ist. Wenn das Parlament ein Verbot verhängt, könnten sie wahrscheinlich gut sein, sagt der Justizminister.
      Scheiß Google-Übersetzungen, es bleibt schwierig.
      Wir müssen wohl dänisch lernen... ;)


      Wenn das Parlament ein Verbot verhängt, könnten sie wahrscheinlich gut sein,
      Ja, das wäre gut. Richtig gut!
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    • Google schrieb:

      - Government's attitude - when balancing everything and weighing it - it is not a ban. That status quo continues.
      Status quo - wie vor 5.000 Jahren. Im 21. Jahrhundert werden Jungen nach bronzezeitlichen Geseŧzen verstümmelt.

      Status quo:

      Dänemark: Arzt darf keine Jungen mehr verstümmeln

      Dänemark: Drei Monate alter Junge war in Lebensgefahr - drei Monate Gefängnis


      aftenposten.no/nyheter/iriks/B…-i-telefonen-7379866.html


      Was auffällt: von Seiten der Regierung wird immer um den heißen Brei herumgeredet. Es fällt nie das Tabu-Wort "Vorhaut". Nie davon, dass die den Jungen GEHÖRT. Ihr EIGENTUM ist.

      Dass die zerstört wird.
      Nie davon, dass die Vorhaut FUNKTIONEN hat. Funktionen, die anschließend fehlen. Dass ein Teil der Sensorik fehlt.

      Stattdessen: aber die Religion, aber die Juden, tätärätätä!
      Das ist doch etwas einseitig, im 21. Jahrhundert, wo man so viel auf Gleichberechtigung der Geschlechter hält.
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    • Die einschlägig bekannte Bundesanstalt für politische Verblödung mal wieder, mit einer handverlesen-rosinengepickten Presseschau:


      Dänemark diskutiert derzeit über ein Beschneidungsverbot, nachdem eine Gruppe eine Petition ins Parlament einbrachte, die Beschneidungen an minderjährigen Jungen generell verbieten will. Die dänische Presse kann dem Vorschlag nicht viel abgewinnen.
      An erster Stelle natürlich das einschlägig bekannte Kristeligt Dagblad.

      Die Kampagne von Intact erhält Unterstützung von Teilen der Gesellschaft, deren Werte weit entfernt von denen westlicher Demokratien sind. Das ist beunruhigend.
      Die Werte von 87% der Dänen sind weit entfernt - von was?

      So was zitiert die Anstalt natürlich nicht:

      Google Übersetzung schrieb:

      87 Prozent der Bevölkerung wollen in Dänemark ein Beschneidungsverbot für Jungen. Es ist Zeit, dass wir diesen Wunsch erfüllen, schreibt Carl Valentin.

      Oder:

      Chefredakteur der grössten regionalen Tageszeitung spricht sich für MGM-Verbot aus

      eurotopics.net/de/198319/soll-…beschneidungen-verbieten#
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    • Selbstbestimmung schrieb:

      Stattdessen: aber die Religion, aber die Juden, tätärätätä!

      Das ist doch etwas einseitig, im 21. Jahrhundert, wo man so viel auf Gleichberechtigung der Geschlechter hält.

      Irgendwie ist alles ganz einfach und doch wieder auch kompliziert. Wir leben z.B. in Deutschland in einer Gesellschaft, wo über ein Drittel der Menschen dem Atheismus angehören. Rund 55% werden dagegen dem christlichen Glauben zugerechnet. Schaut man sich die Kirchenplanungen an, so würde maximal jeder fünfte dieser 55% an Weihnachten einen Platz in der Kirche finden. Dennoch labern Politiker etwas davon, welche Religionen zu Deutschland gehören und welche nicht. Ich für meinen Teil muss hier jedoch klar feststellen, dass lediglich der Atheismus zweifelsfrei zu Deutschland gehört, weil alle anderen Gruppierungen faktisch im Gegensatz zur nominellen Zählweise klar in der Minderheit sind.

      Wir leben eben im 21. Jahrhundert wie "Selbstbestimmung" richtig geschrieben hat und somit ist auch Gleichberechtigung ein Teil unserer gesellschaftlichen Identität geworden. Religion, welche sich daher über die Zwangsbeschneidung von Kindern mit ausschließlich männlichem Geschlecht zu definieren versucht, passen nicht mehr in diesen Kontext. Sie wirken zu recht archaisch und damit obsolent. Was bedeutet dies aber nur für das Judentum oder den Islam? Nur Dummköpfe sind nicht dazu in der Lage orthodoxe Fanatiker von den übrigen Religionsmitgliedern zu unterscheiden. Und sicherlich ist es Fakt, dass auch viele ihre Kinder nur haben beschneiden lassen, weil sie "moralisch" (die Moral ist nach meiner Sichtweise die verhurte Form der Ethik) keinen Ausweg sahen und auch der Gesetzgeber sie nicht daran hinderte.

      Was würde aber geschehen, wenn diese Menschen mit Hilfe eines gesetzlichen Verbotes etwas an die Hand bekämen, was ihnen als Argument helfen könnte, von der Zwangsbeschneidung Abstand zu nehmen. Es gab Juden wie Sigmund Freud, welche den geistigen Horizont besaßen und daher ihre Kinder vor diesem grausamen Ritual bewahrten. Wir können oder dürfen aber aus meiner Sicht nicht erwarten, dass alle Mitglieder der beschneidenden Religionen diese Einsicht aus eigener Kraft entwickeln. Vielmehr ist es daher die Pflicht der Regierungen aller Staaten oder sogar der EU hier mit Gesetzen zu intervenieren. Wir mahnen selbst Raucher, welche "nur" sich selbst schädigen mit abschreckenden Bildern, wir warnen vor exzessivem Alkoholkonsum oder vor Spielsucht, aber beim Thema Zwangsbeschneidung, wo unschuldigen Kinder grausames Leid angetan wird, bleiben wir stumm(!)

      Dänemark scheint mir persönlich ein guter Anfang zu sein, um hier sukzessive ein Zwangsbeschneidungsverbot für ganz Europa auf den Weg zu bringen.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • So eine Scheiße :cursing: :

      Denmark’s ruling Liberal Party has come out against a ban on the circumcision of young boys, meaning the controversial citizen’s proposal is unlikely to make it through parliament
      Das nennt sich Demokratie. Was zählt schon der Wille von 87% der Dänen?

      The citizen's proposal for the ban had received 44,685 votes at the time of writing, bringing it within a whisker of the 50,000 it needs to force a vote in the Danish parliament....
      Opinion polls in the past have found that close to three quarters of Danes support a ban on the circumcision of boys and the Danish Medical Association has also called for it to be illegal under the age of 18.
      Das kann doch abgewichste Politprofis nicht erschüttern.

      Aber über "Politikverdrossenheit" darf sich dann auch niemand wundern.

      thelocal.dk/20180424/denmarks-…o-oppose-circumcision-bam
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    • Selbstbestimmung schrieb:

      Das nennt sich Demokratie. Was zählt schon der Wille von 87% der Dänen?

      Der größte Lobbyist in einer Demokratie ist der Wähler selbst. Sicherlich haben hier wohl 87% gegen die Zwangsbeschneidung gestimmt und sich somit dafür entschieden, dass in ihrem Land die Menschenrechte nicht nur auf dem Papier verankert sein sollen. Werden diese 87% aber der jetzigen Regierung einen Laufpass geben, weil diese wissentlich die Grundrechte von Kinder bzw. das Recht auf körperliche Unversehrtheit missachtet. Die Wähler in Dänemark lassen sich mit Sicherheit genauso billig kaufen wie die Bürger hier in Deutschland. Bevor hier Menschen auch nur den Hauch eines Risikos eingehen würden, ihren eigenen Wohlstand zu gefährden, nehmen es die Bürger doch lieber in Kauf wenn kleine Babys oder Jungs Höllenqualen erleiden müssen. Dies ist nämlich der Preis, wenn man Parteien wie die CDU & Co. wählt.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • NoCut schrieb:

      Dies ist nämlich der Preis, wenn man Parteien wie die CDU & Co. wählt.
      Das ist der Preis einer "repräsentativen" (welch Hohn!) Demokratie ohne direkte Elemente wie Volksabstimmungen. Wo man nur Gesamtpakete bzw. "das kleinste Übel" bzw. "die Katze im Sack" wählen kann.

      Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass die Grünen, die doch immer so auf "Natur! Natur!!!" "Erhaltet die Feuchtbiotope!" machten und die ich 2009 gewählt hatte 2012 mehrheitlich für die Legalisierung von Genitalverstümmelung stimmen würden. Das hatte bei der Wahl 2009 jedenfalls keine der Parteien angekündigt. Ich fühle mich von denen hintergangen, meine Stimme wurde missbraucht.

      Wir brauchen direkte Demokratie, das auf-den-Kopf-stellen des Volkswillens durch die Regierungen in Sachen Jungenverstümmelung ist nur ein Beispiel dafür.

      Davon haben diverse Parteien immer mal wieder gefaselt - und dann haben sie es regelmäßig schnell wieder vergessen.


      WP schrieb:

      Die Linke brachte 2010 und 2014 eigene Gesetzentwürfe über eine Volksgesetzgebung in den Bundestag ein sowie 2012 einen über Referenden bei Änderungen der europäischen Verträge
      Vorreiter waren die 1980 gegründeten Grünen, die direktdemokratische Verfahren nach ihrem Einzug in den Bundestag 1983 erstmals wieder im Parlament thematisierten. Eine Gruppierung der Grünen gründete 1983 eine „Aktion Volksentscheid“, deren Forderungen 1985 in das Wahlprogramm der Grünen für die Bundestagswahl 1987 übernommen wurden
      "Thematisiert" - schön, dass wir mal drüber gesprochen haben!

      SZ schrieb:

      Union und SPD wollen bundesweite Volksabstimmungen
      Viele Bürger wünschen sich mehr direkte Demokratie - das könnte bald Wirklichkeit
      werden: Innenminister Friedrich von der CSU und der Sozialdemokrat
      Oppermann wollen Plebiszite auf Bundesebene ermöglichen. Geht es nach
      den beiden Chefs der zuständigen Koalitionsarbeitsgruppe, könnten Bürger
      sogar vom Bundestag beschlossene Gesetze zu Fall bringen.

      Schwafel, schwafel - verarscht, verarscht!

      Eine positive Haltung zu direktdemokratischen Verfahren resultiert häufig aus der Diagnose einer in Deutschland weit verbreiteten und seit langem wachsenden Politik- und vor allem Parteienverdrossenheit, die sich von einer Außenseiterposition seit den frühen 1990er Jahren zum Allgemeingut entwickelt habe.[99] Das Repräsentativsystem sei in einer Krise, die demokratische Kontrolle der politischen Klasse funktioniere nicht mehr, parlamentarischen Entscheidungen mangele es an Legitimität, die politische Elite handele selbstbezogen, so dass es zu Reformblockaden komme.[100] Als einer der Hauptgründe wird angeführt, dass auf Bundesebene über die Bundestagswahl alle vier Jahre hinaus keine Teilhabe des Wahlvolkes an politischen Entscheidungen vorgesehen ist. Das Fehlen bundesweiter Volksentscheide und Referenden wird deshalb teilweise als Demokratiedefizit oder Partizipationsdefizit bewertet
      Und das Partizipationsdefizit führt direkt zum Praeputialdefizit.


      hpd schrieb:

      Das Aktionsbündnis „Jetzt ist die Zeit: Volksentscheid. Bundesweit“ startete am 28. September 2017 mit einer Pressekonferenz und einer Bildaktion in Berlin. Seitdem unterzeichneten über 257.000 Menschen die Petition
      257.000 Unterschriften? - Da sagen sich unsere Politbonzen doch: WTF!

      Gewählt ist gewählt, ihr könnt uns jetzt nicht feuern, das ist ja das Geile an der Demokratie...
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    • Ich finde es befremdlich, dass sich diverse Parteien und Regierungsmitglieder jetzt, wo die Petition noch läuft schon festlegen. Und irgendwie undemokratisch.

      Denn was signalisiert das denn den Dänen?

      "Eure Petition ist ein totgeborenes Kind. Ihr könnt unterzeichnen, was ihr wollt, wir machen das nicht.
      Also lasst es doch besser gleich!"

      Damit greifen sie in eine laufende Petition ein.

      Es erinnert entfernt an das undemokratische Prozedere bei der Installation des §1631d, wo den Abgeordneten aufgenötigt wurde, sich per Resolution festzulegen, bevor überhaupt nur eine ausreichende Debatte stattgefunden hatte.
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    • Selbstbestimmung schrieb:

      Ich finde es befremdlich, dass sich diverse Parteien und Regierungsmitglieder jetzt, wo die Petition noch läuft schon festlegen. Und irgendwie undemokratisch.
      Auf jeden Fall ist das undemokratisch. Mir ist aufgefallen, das, seit es diese Aussagen gibt, die Unterschriften der Petition schneller hochschnellen. Die Aussage das man in jedem Fall gegen ein Verbot ist, zeugt auch von der Angst die diese Politiker haben.
      "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


      George Santayana (1863-1952)
    • Selbstbestimmung schrieb:

      Das ist der Preis einer "repräsentativen" (welch Hohn!) Demokratie ohne direkte Elemente wie Volksabstimmungen. Wo man nur Gesamtpakete bzw. "das kleinste Übel" bzw. "die Katze im Sack" wählen kann.

      Wenn man seine Stimme abgibt, wählt man tatsächlich die Katze im Sack. Ich bin mir aber fast sicher, dass jetzt zwar 87% der Dänen gegen die Zwangsbeschneidung sind, die Politiker aber ähnlich wie bei uns den Willen der Bürger einfach ignorieren und die Dänen am Ende genauso dämlich sind wie die Deutschen und nichts daraus lernen werden.

      Wir werden dann von den Politikern belogen und betrogen, wenn wir diese wider besseres Wissen im Amt bestätigen. Wer sich z.B. aus Angst vorm Kommunismus fast in die Hose macht und daher keine sozialistische Partei wählen will, kann doch statt den etablierten Parteien dennoch z.B. die Partei der Humanisten, Partei der Vernunft oder die Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz wählen.

      Dänemark wird aber wie Deutschland mit 99% Wahrscheinlichkeit bei der nächsten Wahl wieder die Parteien wählen, welche jetzt ein Verbot der Zwangsbeschneidung verhindern. Und das wissen die Politiker genau. Warum sollen die jetzt auf den Willen der Bürger Rücksicht nehmen, wenn denen am Ende eine korrupte aber bereits bekannte Regierung mehr bedeutet als die Schmerzen und das Leid, welches hier vorwiegend Kindern jüdischer oder islamischer Eltern angetan wird. Am Ende heißt es dann eben, dass es ja nicht das eigene Problem sei und man ja schließlich versucht hätte (für sich) "das kleinste Übel" zu wählen.

      "Die Dich verarschen, die hast Du selbst gewählt."
      Quelle: die-beste-band-der-welt.de/texte/geraeusch/deine_schuld.htm
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • Selbstbestimmung schrieb:

      Unser Bundespräsident meint, wir Deutschen wären genetisch minderwertig.

      Wenn ich mir hier die Bundestagswahlen nach Verabschiedung des § 1631d BGB anschaue, hat der doch gar nicht so unrecht *** duck weg ***

      Am 12.12.12 hat die damalige Regierung sich öffentlich gegen unsere Verfassung, gegen die Menschenrechte und für das Recht ausgesprochen, dass Kinder im Namen jeder beliebigen Religion gequält und verstümmelt werden dürfen. Und was haben die Deutschen mit ihrer "politisch minderwertigen DNA" getan, sie haben die GroKo zwei Mal wieder im Amt bestätigt.

      Wir sind keine Dänen (und schon gar nicht Schweizer), obwohl ich auch denen nicht zutraue, dass die diejenigen politisch abstrafen werden, welche sich gegen die Menschenrechte positionieren.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • Last month, Defense Minister Claus Hjort Frederiksen of the ruling Venstre centrist party said his party would vote against the draft resolution, the Berlingske newspaper reported. But several members say they would break party discipline and vote in favor, the report said. If they leave the party over the issue, it could jeopardize the coalition.
      Jetzt ist echter Schneid gefragt! Man bekommt sonst langsam den Eindruck, dass ein Herr Goldschmidt bestimmt, wo es in Europa lang geht.

      Amid intensive lobbying by Jewish groups, a parliamentary committee last week said it is advising parliament to scrap the bill, thus dramatically diminishing its chances of being put to a vote.
      The developments in Denmark and Iceland, as well as the lifting of temporary bans in Germany in 2012, show that education and intervention can have an impact on the debate, and I’m sure it will also if the motion is brought to a vote” in Denmark, Goldschmidt said.
      jta.org/2018/05/02/news-opinio…looming-vote-circumcision


      “We are going to have to deal with this movement, which is especially strong in the Scandinavian countries,” Goldschmidt said.
      algemeiner.com/2018/05/01/euro…ghter-leading-rabbi-says/
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    • Eine Dänin erklärt Frauen für unzurechnungsfähig.

      Sie fordert, dass Frauen weniger Rechte als Männer haben sollen. Kein Recht, selbstbestimmt über chirurgische Genitalmodifikationen zu entscheiden.

      Jungen hingegen sollen ihrer Meinung nach weniger Rechte als Mädchen haben.

      So hat man sich die Gleichberechtigung der Geschlechter immer vorgestellt! :FP01

      Nach Alter gespiegelt.

      Frauen könnten unter Druck gesetzt werden - Männer etwa nicht? Wenn ein Mann, vor Liebe blind dem Drängen nach Zirkumzision seiner Angebeteten nachgibt, ist das dann so richtig freiwillig? Und sie ihm dann bald darauf den Laufpass gibt, wie bei Nils Juel - dumm gelaufen? Oder sie auf Konversion zum Judentum/Islam besteht "sonst wird das nichts mit uns!"?

      Also was? Selbstbestimmte Körpermodifikationen erst ab 60?

      Wie können die dermaßen unterdrückten Frauen denn mit 18 überhaupt in die Ehe einwilligen? Könnte doch Zwang dahinterstecken! Ehe erst ab - ja wann?

      Ist die Vorhautamputation bei Jungen denn "freiwillig"?

      Google-Übers. schrieb:

      ...the current legal situation is not a gender discrimination, says Vrouwfos Director Henriette Laursen
      Henriette Laursen hat offenbar noch nichts von "ästhetischer Intimchirurgie" Labiareduktion, bzw -resektion, Klitoris-Vorhaut-Entfernung, Verkleinerung von als zu groß empfundener Klitoris-Spitze, "Designer-Muschis" usw. bei "westlichen" Frauen gehört.

      Oder dass erwachsene Frauen aus dem Westen nach Afrika fliegen um "ihrer Kultur" zu entsprechen.

      GGM würde aus ganz anderen Gründen gemacht als BGM behauptet Laursen. Aber seltsam:

      Unvergleichlich? Total was anderes?

      Vielleicht sollte sich Laursen mal mit Frau Dr. Fuambai Sia Ahmadu unterhalten? Ob die von wem unter Druck gesetzt wurde?

      Dr. Fuambai Sia Ahmadu: Female circumcision – women must have the right to choose

      Es hat schon was, wenn in der heutigen Zeit eine Frau in Europa fordert, Frauen sollten WENIGER Rechte als Männer haben.
      Aber Im Grunde - fast wie im dt. Bundestag, 2013, §226a StGB. Wobei man sich da das lächerliche Hintetürchen "Ästhetik" gelassen hat - wenn es "ästhetisch" motiviert ist - OK, wenn es traditionell motiviert ist - schwere Straftat. Frau muss also ggf. das richtige sagen! :wacko:

      Men's circumcision is more about tradition and religion and is sometimes also health-proof.
      Blödsinn. Aber wieso heißt es jetzt auf einmal "Men's" und nicht "Boy's"? Über das, was Männer mit sich machen wird doch gar nicht diskutiert!

      kristeligt-dagblad.dk/danmark/…enge-med-kvindeomskaering
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    • Google Übers. schrieb:

      Would Kvinfo back up the proposal if it only meant an age limit for circumcision of boys?
      "We choose not to take a position but simply to find that there are good reasons for both of them.
      Das nennt man geschlechtsübergreifende Solidarität!

      Ach, das ist von der Startseite von "Kvinfo":

      Google Übers. schrieb:

      Enjoy gender and gender equality
      Wow! Gibt es einen Orden der Scheinheiligkeit?


      KVINFO is Denmark's Knowledge and Development Center for gender, gender equality and diversity and the gathering place for research, knowledge and information about the contemporary gender equality debate.
      Und dann haben sie herausgefunden, dass die Gender doch nicht so equal sind und dass Frauen weniger Recht auf "diversity" haben als Männer.
      So kann man seine Organisation auch ad absurdum führen.

      kvinfo.dk/
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    • Die Geschichte mit Judentum und einem Zwangsbeschneidungsverbot bzw. einer Altersgrenze für aus medizinischer Sicht überflüssige Beschneidungen, ist wohl das größte Hindernis für ein umfassendes Umdenken. Es wird lieber ein Kopftuch verboten oder man ordnet den Schwimmunterricht für Mädchen an, als hier einer massiven Kinderrechtsverletzung Einhalt zu gebieten.

      Am Wochenende hatte ich hier mit einem Freund eine sehr interessante Diskussion. Sein Argument war es, dass ein Zwangsbeschneidungsverbot durch die jüdische Community selbst angestoßen werden müsste bzw. dass man gerade nach dem Holocaust nicht das Recht hätte sich hier einzumischen. Und jetzt müssen wir zusehen, wie selbst in Dänemark der Versuch einer gesetzlichen Änderung sich gegen den Vorwurf der Feindseligkeit verwehren muss.

      Vielleicht sollte man hier mal einen Schritt zurück gehen und das ganze mal wieder in einem größeren Kontext betrachten. Wie wäre wohl die Einschätzung, wenn es im Judentum keine Zwangsbeschneidung von Kindern gäbe und diese z.B. nur im Islam praktiziert würde. Wie würde sich hier "Bayern", Deutschland oder Dänemark äußern oder dafür sorgen, dass die Rechte der Kinder gewahrt bleiben. Und selbst wer hier noch zweifelt, soll sich doch mal selbst fragen, wie er darüber denken würde, wenn es weder im Judentum noch im Islam eine Beschneidung gäbe und lediglich vereinzelte Sekten darauf bestehen würden, dieses Ritual an ihren Kindern verüben zu dürfen.

      Es wird hier schnell klar, dass wir hier nicht über das Thema Religionsfreiheit sprechen und jedem müsste hier auch sofort klar sein, dass die Religionsfreiheit uns nicht im geringsten interessieren würde, wenn nur Sekten dieses Ritual verüben würden. Umgekehrt wird jeder Versuch diese Grausamkeit zu unterbinden als feindseliges Verhalten gegenüber dem Judentum diffamiert.

      Was ist dies aber mit Judentum und der panischen Angst davor, hier religiösen Gefühle zu verletzen. Menschen jüdischen Glaubens würde schon im Mittelalter viel Unrecht angetan und die Schrecken des Holocaust sind noch lange nicht vergessen. Wir können doch aber nicht durch eine falschverstandene Rücksichtsnahme hinnehmen, dass hier Kindern Leid und Schmerz ertragen müssen bzw. deren Rechte auf körperliche Unversehrtheit beschnitten wird.

      Wer uns hier als Feind sieht, wird uns bei allem und jedem als Feind betrachten, wenn wir ihm nicht immer und überall alles zugestehen. Wollen wir aber zur Marionette solcher Erpresser werden? Wollen wir Menschenrechte bzw. die Rechte von Kindern, die sich selbst nicht wehren können für solche Menschen über Board werfen.

      Ich möchte hier klar stellen, dass sich meine Kritik nicht gegen die Menschen richtet, die ihren Glauben für sich leben, sondern nur gegen jene, welche hier kompromisslos alle als Feinde beschimpfen, die sich darum bemühen die Menschenrechte über den Stand von vor über zweitausend Jahre hinweg voranzutreiben. Außerdem richtet sich meine Kritik ausdrücklich nicht gegen die Religionen in ihrer Ganzheit, sondern ausschließlich gegen das Ritual der Zwangsbeschneidung. Ich habe kein Problem damit, wenn sich erwachsene Männer dazu entschließen wie beim Übertritt in die entsprechenden Religonsgemeinschaften beschneiden zu lassen. Umgekehrt habe ich aber Null Verständnis dafür, wenn sich Eltern einbilden sie hätten das Recht willkürlich über die körperliche Unversehrtheit ihrer Kinder frei zu verfügen.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)