Aufklärungstext für Männer, die sich beschneiden lassen wollen

    • Aufklärungstext für Männer, die sich beschneiden lassen wollen

      Hier mal ein Text von mir, den ich mir aus verschiedenen Infos zusammengestellt und dann geschrieben, und teilweise aus dem englischen übersetzt hab. Ich poste ihn gerne bei irgendwelchen Beschneidungsdiskussionen oder wenn ich merke, jemand ist sich nicht sicher, ob der Eingriff richtig ist.

      Ich bin beschnitten und mir geht es gut. Daraufhin frage ich ganz gerne: Woher weißt du, wie die Farbe aussieht, wenn du nur in Schwarz und Weiß kennst?

      Zur Bedeutung und Wichtigkeit der Vorhaut: Sie schützt die Eichel, und hält sie feucht. Ohne Vorhaut muss der Penis Hautschichten zum Schutz aufbauen, wie die Unterseite der Füße. Es ist wie der Unterschied zwischen Babyfüßen und Erwachsenenfüßen.
      Als beschnittener Mann bleiben dir ungefähr 4000 der fast 30 000 Nerven, mit denen du geboren wurdest, und dann härten diese verbleibenden Nerven ab, was das Gefühl noch mehr mindert, deshalb sagen spät im Leben beschnittene Männer, sie hätten 90% des Gefühls an ihrem Penis verloren. Abgesehen davon, dass die Vorhaut mehr Empfindung gibt, gibt sie auch mehr Kontrolle darüber, wie viel Empfindung die Eichel erhält. Ohne Vorhaut ist diese ständig erregt und bekommt nie eine Pause.

      Der Penis und die Klitoris erfüllen ähnliche Funktionen, teilen ein gemeinsames Design und entwickeln sich biologisch aus den gleichen Gewebe, beide sind ein inneres Organ, welches für den Großteil des Lebens bedeckt sein soll, ähnlich wie die Augäpfel für einen guten Teil unseres Lebens (wenn wir blinzeln oder schlafen) und die Finger und Zehen durch unsere Nägel geschützt werden. Wenn wir die Augenlider oder die Fingernägel chirurgisch amputieren, werden wir mit den Auswirkungen eines Organs konfrontiert, das die Natur als inneres vorgesehen hat, welches wir nun zu einem äußeren machen. Um diesen Schaden zu überleben, muss sich das Organ anpassen. Um dies zu tun, wird sich eine Vielzahl von Merkmalen ändern (sowohl sofort als auch progressiv im Laufe der Jahre): Der pH-Wert wird verändert, die Temperatur wird in diesem Organ nicht länger stabil bleiben, Feuchtigkeit und Schmierung werden nicht aufrechterhalten, was zu Trockenheit führt Antikörper und gesunde Mikroflora, die früher zum Schutz dienten, werden aufhören zu existieren, und der Aufbau mehrerer gehärteter Hautschichten wird stattfinden. Unser Körper kann versuchen, sich selbst zu heilen, indem er Hautbrücken oder erneute Adhäsionen über der Amputationsstelle ausbildet. Unsere Augäpfel und Fingerspitzen würden dickflüssig, trocken, verfärbt und funktionierten nicht mehr in der Art, wie sie entworfen wurden. So ist es auch mit der Eichel des Penis oder der Klitoris. Wenn wir das Organ, die Vorhaut, entfernen, die dazu dient, die Gesundheit, den pH-Wert, die Temperatur, die Schmierung, die Antikörper, die Bewegung und das Funktionieren der Genitalien zu schützen und zu regulieren, haben wir die Form so drastisch verändert, dass der Zwecke zu dem sie geschaffen wurde, nicht mehr erfüllt wird, bzw. diese so wichtigen Eigenschaften verloren gehen.
      Der dramatische Unterschied ist auch für jeden Laien offensichtlich, der die intakten menschlichen Genitalien gegenüber jenen beobachtet, die nicht länger in ihrem ursprünglichen Gesamtzustand verbleiben.

      Das Schneiden von weiblichen und männlichen Genitalien, insbesondere in der Art und Weise, dass die Vorhautamputation in der männlichen Beschneidung durchgeführt wird ist nicht nur unmittelbar schädlich für ein neugeborenes Baby; es verändert den erwachsenen männlichen Körper ständig und beeinflusst auch alle künftigen Sexualpartner.
      Die männliche Vorhaut, eines der reichsten innervierten und elastischsten Gewebestücke im männlichen Körper.
      Wenn ein Mann beschnitten wird, werden einige der erotischsten Bereiche des Penis entfernt: die Vorhaut, die normalerweise die Eichel bedeckt und das Frenulum.
      Das Frenulum enthält hohe Konzentrationen von Nervenenden, die empfindlich auf feinste Berührung reagieren.
      Die Eichel wurde von Natur aus so konzipiert, dass sie die ganze Zeit bedeckt ist, außer während der sexuellen Aktivität. Nach der Erektion entfalten sich beide Vorhautschichten auf dem oberen Penisschaft, wobei das stark innervierte Frenulum, die Eichel und die innere Vorhaut exponiert und für sexuelle Aktivität bereit gehalten werden. Dies ist einer der Gründe, warum die Penisspitze im Mittelpunkt der sexuellen Erregung steht.
      Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass hoch erogenes Gewebe, das der weiblichen Klitoris entspricht, sich im Kern des Penis befindet, unter der Korona (dem hakenartigen Kopf des Penis) und der koronalen Spitze. Dieses empfindliche Gewebe erstreckt sich über den gesamten Schaft des Penis bis zum Schamhügel, wo es sich verzweigt und in das Becken und auf den Beckenknochen analog zur Anatomie der weiblichen Klitoris fortsetzt. Obwohl der Penis Nerven enthält, die durch Druck sexuell erregt sind, enthält seine Spitze die größte Dichte dieser Nerven und ist daher der am meisten sexuell ansprechende Teil, genauso wie die Spitze der Klitoris der empfindlichste Teil ist. Und wie die Spitze der weiblichen Klitoris wird die Penisspitze sexuell durch die angenehmen Empfindungen stimuliert, die durch die Massagebewegungen der Bewegung der Vorhaut während des Geschlechtsverkehrs erzeugt werden.
      Die Beschneidung kann dazu führen, dass ein Mann härter arbeitet, um einen Orgasmus zu erreichen, was zu einer emotionalen und physischen Distanzierung von seinem Partner führt. Wenn ein beschnittener Mann Sex hat, muss er sich möglicherweise intensiv auf die erotischen Empfindungen konzentrieren, die er empfängt, während er gleichzeitig unangenehme Empfindungen ausblendet. Die Befragten gaben oft an, dass ihre beschnittenen Partner zu sehr arbeiten müssten, um einen Orgasmus zu erreichen. Und aufgrund des entfernten erotischen Gewebes kann er die Empfindungen, die zum Orgasmus führen, oder die Reaktionen seines Partners nicht genießen.

      Interessant ist auch, dass eine Studie an intakten und beschnittenen Penissen durchgeführt wurde, um die Empfindlichkeit zu testen. Sie benutzten Frequenzwellen, beginnend mit der niedrigsten Frequenz und erhöhten sie, bis die Männer etwas fühlten. Die fünf empfindlichsten Bereiche auf einem intakten Penis waren auf der Vorhaut. Für beschnittene Männer war eine viel höhere Frequenz nötig, um etwas zu fühlen.
      Weil ein durchschnittlicher Penis ungefähr 24.000 Nerven hat, wobei 20.000 auf der Vorhaut sind.

      Hygiene
      Die Leute glauben fälschlicherweise, dass der beschnittene Penis sauberer ist, weil Smegma reduziert ist, aber Tatsache ist, Smegma ist vorteilhaft, nicht schlecht. "Smegma ist wahrscheinlich die am meisten missverstandene, am meisten ungerechtfertigt verunglimpfte Substanz in der Natur. Smegma ist sauber anstatt schmutzig. Es ist vorteilhaft und notwendig. Es befeuchtet die Eichel und hält es glatt, weich und geschmeidig. Seine antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften halten den Penis sauber und gesund. Alle normalen männlichen und weiblichen Säugetiere produzieren Smegma. " - Dr. Thomas J. Ritter aus dem Buch "Was Ärzte Ihnen nicht über die Beschneidung erzählen".
      Nur die richtige Hygiene ist notwendig.
      Frauen sind schwerer sauber zu halten als Männer, aber sie waschen sich mit Wasser, sie schneiden ihre Schamlippen nicht ab.Die Reinigung des intakten Penis dauert weniger Zeit als das Zähneputzen.

      Bedenke, wenn du beschnittene Männer nach Ihrer Meinung fragst:
      Es ist nicht so, dass alle Männer glücklich sind, die beschnitten werden, es ist einfach so, dass sie, wenn sie es einmal sind, ihre wahren Gedanken und Gefühle oft für sich behalten und Zufriedenheit oder Gleichgültigkeit vortäuschen, um das Beste daraus zu machen.
    • Das ist mein zweiter Text. Vielleicht auch interessant für euch zu lesen.

      Entwicklung, Anatomie und Funktion der männlichen Vorhaut


      Kapitel 1: Entwicklung der Vorhaut

      Das normale Wachstum bzw. die normale Entwicklung der männlichen Vorhaut wird sowohl von großen Teilen der Ärzteschaft, als auch Eltern vielfach falsch verstanden. Dieses Missverständnis hat zweifellos zu vielen unnötigen, fälschlich indizierten Beschneidungen kleiner Jungen geführt.

      Der Normalbefund bei der Geburt des Jungen ist seine sehr lange Vorhaut mit einer verengten Spitze. Ein Zurückziehen der Vorhaut ist bei fast allen Säuglinge nicht möglich, weil die verengte Spitze nicht über die Eichel passt. Darüber hinaus ist die Schleimhautoberfläche der inneren Vorhaut mit der darunterliegenden Schleimhautoberfläche der Eichel verklebt. Auch diese natürliche Verklebung macht ein Zurückziehen der Vorhaut unmöglich. Diese normale entwicklungsbedingte Enge wird manchmal fälschlich als Phimose diagnostiziert. Tatsächlich ist die normale, entwicklungsbedingte Enge keine Krankheit. Sie ist einfach ein natürlicher Entwicklungszustand.

      Die Verklebung der Vorhaut mit der darunterliegenden Eichel wird manchmal fälschlich als „Verwachsung“ bezeichnet. Die Verklebungen der Vorhaut mit der Eichel lösen sich in seltenen Fällen bereits mit 3-5 Jahren, fast immer aber dauert es länger. Eine große Zahl Studien aus unterschiedlichen Ländern belegten unabhängig voneinander, dass dieser normale Ablösungsprozess bei einigen Jungen bis zum Ende der Pubertät andauern kann.

      Wenn der Säugling zum Jungen und der Junge zum Mann heranwächst, treten eine Anzahl Veränderungen auf: Die Vorhautspitze weitet sich, der Penisschaft wächst schneller als die Vorhaut, wobei sich der Vorhautüberstand verringert. Die Membran, welche die inneren Vorhaut mit der Eichel verbindet, löst sich von allein auf und ermöglicht so der Vorhaut sich von der Eichel zu lösen. Die Vorhaut wird somit von allein zunehmend zurückziehbar.

      Viele Ärzte auch in den deutschsprachigen Ländern werden über die normale Entwicklung der Vorhaut unzureichend ausgebildet. Folglich diagnostizierten immer wieder Ärzte fälschlich einen normalen, entwicklungsbedingten Zustand als „Phimose“

      Zahlreiche Ärzte erhielten nie diese Fülle an Informationen über die Entwicklung der Vorhaut, weil dieses Detailwissen nicht Teil des Standardlehrplans ihres Medizinstudiums war. Solche Ärzte sind natürlicherweise unfähig, eine normale, entwicklungsbedingte Vorhautenge (wie hier beschrieben) von einer krankhaften, therapiebedürftigen pathologischen Phimose zu unterscheiden. Auch können solche Ärzte nur falsche Angaben machen, ab wann die Vorhaut zurückziehbar sein sollte. Solche Ärzten können diverse, viel zu frühe ( „bis zum 3 Lebensjahr“, „bis zur Einschulung“, „vor der Pubertät“) Zeitpunkte angeben, bis zu diesen eine Vorhaut „unbedingt“ zurückschiebbar sein müsse. Auch können solche nur unzureichend ausgebildeten Ärzte bestrebt sein, die Vorhaut vorzeitig zurückzuziehen, was einerseits traumatisch für die kindliche Psyche ist, andererseits auch ein Gewebstrauma am Penisgewebe auslösen kann.

      Die Vorhaut enthält Muskelfasern, die die Vorhautspitze verschlossen halten, solange das Kind nicht uriniert. Dies kann Eltern und Ärzte dazu verleiten die Öffnung für kleiner zu halten, als sie in Wirklichkeit ist.

      Fast alle Jungen kommen mit einer engen, zudem mit der darunterliegenden Eichel verklebten und deshalb nicht-zurückziehbaren Vorhaut zur Welt. Das ist ein normaler entwicklungsphysiologischer Zustand und kein Grund zur Besorgnis.
      Das Zurückziehen der Vorhaut darf niemals erzwungen werden. Sie wird sich zurückziehen lassen, wenn sie bereit dazu ist. Es gibt kein „richtiges“ Alter, ab dem die Vorhaut zurückziehbar sein muss.
      Eine verengte, nicht zurückziehbare Vorhaut bei Jungen ist Teil der körperlichen Entwicklung und verursacht gewöhnlich keine Probleme. Die Vorhaut wird sich von ganz von selbst weiten, bis sie sich vollständig zurückziehen lässt. Ungefähr 50-60% der Jungen im Alter von 10 Jahren können ihre Vorhaut nicht oder nur teilweise zurückziehen. Das ist der Normalbefund. Nach der Pubertät nimmt der Prozentanteil von Jungen mit vollständig zurückziehbarer Vorhaut von selbst sukzessive zu.

      Sollte eine enge oder nicht zurückziehbare Vorhaut für den jungen Mann zum Problem werden, stehen heute eine Vielzahl konservativer Behandlungsalternativen anstelle einer Zirkumzision zur Verfügung.


      Kapitel 2: Funktion und Bedeutung der Vorhaut

      Die Vorhaut ist ein spezialisiertes Organ, mit schützenden, sensorischen, mechanischen und sexuellen Funktionen, die durch ihre Amputation vernichtet werden. Sie macht 50% (manchmal auch mehr) des beweglichen Hautsystems des Penis aus. Auseinandergefaltet entspricht sie der Größe einer Postkarte.

      Dieses hoch spezialisierte Gewebe bedeckt normalerweise die Eichel (welche eigentlich ein inneres Organ ist) und schützt diese vor Reibung, Austrocknung, Verhornung (Keratinisierung) und Schmutzstoffen jeder Art.

      Die Vorhaut ist des Weiteren eine besonders erogene Zone, und der mit am stärksten mit Nerven durchsetzte Teil des Penis.

      Das gefurchte Band, das vom Frenulum entspringt und die Vorhautöffnung umkreist, enthält Nervenenden, die in netzartigen Furchen angeordnet sind und sich nahe des Überganges von der Schleimhaut zur normalen Haut befinden.

      Die Vorhaut enthält das Gewebe des Penis, das am empfindlichsten gegenüber leichten Berührungen ist. Die Beschneidung verringert den sensorischen Input zum zentralen und vegetativen Nervensystem und verlängert somit die Zeit bis zur Samenerguss.

      Sie ist nicht an den darunterliegenden Körperteil gebunden und kann während des Geschlechtsverkehrs frei vor und zurück über den Schaft gleiten. Während des Geschlechtsverkehrs gleitet der Penis so in seiner Vorhaut, wodurch Reibung, vaginale Trockenheit und Hautabrieb reduziert werden und den Geschlechtsverkehr für beide Partner angenehmer und vergnüglicher macht. Die Kraft die zur Penetration benötigt wird, nimmt um das 10- fache zu, wenn die Vorhaut nicht mehr vorhanden ist.

      Die Nervenenden in der Vorhaut werden durch Bewegung und Dehnung stimuliert. Das Dehnen der Vorhaut und des Frenulums sorgt für erogene Empfindungen und für die Ejakulation.
      Das Frenulum ist die wichtigste erogene Zone des männlichen Körpers. Der Verlust dieses feinen Bändchens aus dicht mit Nerven besetztem, sexuell empfindlichen Gewebe verringert die Intensität und Fülle des sexuellen Empfindens.

      Die Nerven der Eichel sind im Eichelkranz konzentriert. Die Vorhaut gleitet vor und zurück über die Eichel während des Geschlechtsverkehrs, sie schützt folglich den Eichelkranz vor direkter Stimulation. Beim beschnittenen Jungen und Mann, entfernt diese anatomische Veränderung den Schutz der Nerven des Eichelkranzes vor direkter Stimulation. Die Nerven des Eichelkranzes können während des Geschlechtsverkehrs hyper-stimuliert werden und eine Ejakulation vor dem gewünschten Zeitpunkt auslösen. Diese Hyper-Stimulation kann von der Einzelperson jedoch nicht kontrolliert werden. Einige beschnittene Männer leiden an vorzeitigen Samenergüssen wegen dem fehlenden Schutz der Vorhaut, und dass trotz einen allgemeinen Sensitivitätsverlust des Penis.

      Die Beschneidung entfernt die wichtigste sensorische Komponente der Vorhaut, tausende aufgewickelte Tastrezeptoren, welche auf feinste Berührungen reagieren -die sogenannten Meissner-Körperchen. Auch gehen 40000 spezialisierte erogene Nervenendungen verschiedener Art verloren. Zusammen können diese feinste Bewegungen, feinste Temperaturänderungen und feinste Texturabstufungen wahrnehmen.
      Die Nerven der Eichel sind im Eichelkranz konzentriert. Die Vorhaut gleitet vor und zurück über die Eichel während des Geschlechtsverkehrs, sie schützt folglich den Eichelkranz vor direkter Stimulation. Beim beschnittenen Jungen und Mann, entfernt diese anatomische Veränderung den Schutz der Nerven des Eichelkranzes vor direkter Stimulation. Die Nerven des Eichelkranzes können während des Geschlechtsverkehrs hyper-stimuliert werden und eine Ejakulation vor dem gewünschten Zeitpunkt auslösen. Diese Hyper-Stimulation kann von der Einzelperson jedoch nicht kontrolliert werden. Einige beschnittene Männer leiden an vorzeitigen Samenergüssen wegen dem fehlenden Schutz der Vorhaut, und dass trotz einen allgemeinen Sensitivitätsverlust des Penis.
      Die Beschneidung entfernt die wichtigste sensorische Komponente der Vorhaut, tausende aufgewickelte Tastrezeptoren, welche auf feinste Berührungen reagieren -die sogenannten Meissner-Körperchen. Auch gehen 40000 spezialisierte erogene Nervenendungen verschiedener Art verloren. Zusammen können diese feinste Bewegungen, feinste Temperaturänderungen und feinste Texturabstufungen wahrnehmen.

      Sorry wegen der Formatierung und der vielen Absätze. Das liegt hier irgendwie am Copy und Paste. Ausserdem ist der Text noch nicht ganz fertig, dass heisst er soll noch lesbarer werden, und die Sätze besser ineinander über fließen.
    • Kapitel 3: Fazit
      Zusammengefasst, warum die Vorhaut keine Laune der Natur ist:
      • Die Eichel wird das ganze Leben hindurch vor Reibung und Wundabschürfung geschützt
      • Die Eichel wird durch ihre natürliche feuchtigkeitsspendenden Hautöle feucht und weich gehalten.
      • Die Eichel wird gleitfähig gehalten.
      • Die Eichel wird nur durch die Vorhaut mit einer wachsartigen, schützenden Substanz ummantelt.
      • Bei der Erektion bietet sie ausreichend Haut, indem sie sich ausbreitet.
      • Die Vorhaut ist eine nicht zu unterschätzende Hilfe für die Masturbation und das Vorspiel.
      • Sie erleichtert die Penetration und reduziert die Reibung und den Hautabrieb während des Geschlechtsverkehrs.
      • Sie ist ein erogenes, sexuell empfindliches Gewebe, aufgrund ihrer enormen Menge an erogenen Nervenrezeptoren.
      • Sie dient mit dazu, den G-Punkt des weiblichen Partnerin zu berühren und zu stimulieren.
      • Viele Menschen glauben, dass die Beschneidung nichts weiter sei, als das Entfernen unnötiger Haut. Tatsächlich werden aber mehrere wichtige Bestandteile der männlichen Genitalien entfernt. Die männliche Beschneidung entfernt dauerhaft normales, funktionales und spezialisiertes Gewebe.
      • Viele konservative Behandlungsmöglichkeiten wie die Dehntherapie werden als aufwendig und blödsinnig abgetan. Dabei ist diese in über 90% der Fälle erfolgreich, meine eingeschlossen.
      • Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ. Dieser normale Bestandteil des äußeren Geschlechts sollte nicht grundlos entfernt werden.
      Zusammengefasst ist die Beschneidung ein Eingriff, der wiederholt darin scheitert jene Vorteile hervorbringen, die seine Befürworter ihm zuschreiben.
    • Vielen Dank John1984, dass Du Dir diese Mühe gemacht hast. Ich finde den Text recht gut, da steckt so ziemlich alles drin, was wichtig ist. Ein paar kleine Anmerkungen zur Verbesserung hätte ich jedoch:

      John1984 schrieb:

      Als beschnittener Mann bleiben dir ungefähr 4000 der fast 30 000 Nerven
      Für diese Zahlen gibt es keinerlei Beleg, keine Primärquelle. In dem Zusammenhang geistern eine Menge Zahlen und Mengenangaben im Netz, aber zu keiner findest Du eine Studie, auf die sich die Angabe stützen würde. Ich rate deshalb, auf solche Zahlenspiele zu verzichten. Sie sind auch nicht nötig. Der unnötige Verlust von Körpergewebe ist immer abzulehnen, da kommt es nicht auf die Anzahl der darin enthaltenen Nerven an. Mit diesem Argument könnte man dann nämlich ohne weiteres jemandem ein Ohrläppchen abschneiden. Es ist kaum innerviert, insofern wäre es also verzichtbar. Ist es natürlich nicht.

      Ansonsten würde ich noch Dopplungen/Wiederholungen etc. ausbügeln, Rechtschreibfehler ausbessern.
      Alles in allem aber eine sehr gute Arbeit :thumbup:
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • @Weguer

      Vielen Dank erstmal für das Lob. :D

      Die Zahlenangabe der Nerven ist tatsächlich in der Form etwas unglücklich formuliert.
      Ich wollte damit lediglich sagen, dass der Großteil der Nerven verloren geht, und die Eichel nur einen Bruchteil erogener Nervenenden besitzt, und somit die Vorhaut für die meisten Empfindungen sorgt, und nicht die Eichel.

      Die Beschneidung entfernt die wichtigste sensorische Komponente der Vorhaut, tausende aufgewickelte Tastrezeptoren, welche auf feinste Berührungen reagieren -die sogenannten Meissner-Körperchen. Auch gehen 40000 spezialisierte erogene Nervenendungen verschiedener Art verloren. Zusammen können diese feinste Bewegungen, feinste Temperaturänderungen und feinste Texturabstufungen wahrnehmen.

      Ist etwas unglücklich formuliert. Aber Belege gibt es da tatsächlich auch meines Wissens nach nicht für.
    • John1984 schrieb:

      Ich wollte damit lediglich sagen, dass der Großteil der Nerven verloren geht, und die Eichel nur einen Bruchteil erogener Nervenenden besitzt, und somit die Vorhaut für die meisten Empfindungen sorgt, und nicht die Eichel.
      Super, und genau das reicht auch! Der Schaden, der entsteht, ist ja eine Tatsache, die durch Studien tatsächlich immer wieder belegt wird. Nur eben diese Zahlen, 4.000, 8.000, 20.000, 30.000 usw. Die schwirren immer mal irgendwo rum, aber keiner findet den Beleg dafür. Irgendwann waren sie da, keiner weiß woher.

      Aber den Schaden zu benennen reicht völlig.

      Siehe auch:
      Neue Phimoseleitlinie ist veröffentlicht
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/