Meine Geschichte - An alle Eltern von Jungs mit Vorhautproblemen

    • Meine Geschichte - An alle Eltern von Jungs mit Vorhautproblemen

      Ich bin 24 und wurde mit 14 teilbeschnitten und, nachdem sich meine Vorhaut nur wenig Monate nach dem Eingriff wieder begann zu verengen, mit fast 17 dann vollständig beschnitten.
      Während ich heute kein Problem damit habe, beschnitten zu sein, hat jedoch meine Beschneidung(en) mein Verhältnis zu meinen Eltern sehr stark verändert und letztendlich so gut wie ruiniert.

      Die Ursache für die Entzweiung war mir lange Zeit nicht klar und ich hielt es ein Stück für normal, dass man seinen Eltern ab einem gewissen Alter nicht mehr so sehr vertraut, seine eigenen Wege geht. Selbst dass ich mit noch nicht mal 18 von zu Hause auszog, weil ich mich bei meinen Eltern nicht zuhause fühlte, hinterfragte ich lange nicht.
      Mit dem nötigen Abstand, einer liebevollen Freundin an meiner Seite und vielen geduldigen Gesprächspartnern, bin ich heute so weit, dass ich mich im Stande sehe, den Dialog darüber mit meinen Eltern zu führen und hoffentlich schrittweise unsere Beziehung dadurch wieder etwas verbessere.

      Ich weiß, dass meine Mutter, die hauptsächlich involviert war, nicht absichtlich so gehandelt hat. Ihr Verhalten war einerseits geleitet durch Fürsorge, andererseits aber geprägt von Ignoranz und fehlendem Feingefühl. Gepaart mit ihrer Hilflosigkeit, wie ich heute meine. So war sie nie wirklich in der Lage, die Dinge beim Namen zu nennen. So hat sie, glaub ich, nie Penis gesagt oder Beschneidung, sondern immer galante Umschreibungen verwendet. "Da unten", "Operation"...
      Dennoch habe ich mich in dieser Zeit so alleingelassen von ihr gefühlt, wie nie zuvor.

      Vielleicht lesen ein paar Eltern meine Beschneidungs-/Leidens-geschichte, die ihnen vielleicht hilft, sich ein wenig mehr in ihren Jungen hineinzuversetzen, der gerade eine schwere Zeit durchmacht.
      Von meinem Vater war nicht viel zu wollen, obwohl ich lieber mit ihm gesprochen und auch zum Arzt gegangen wäre: "Du weißt doch, ich habe wenig Zeit. Mama geht doch immer mit dir zum Arzt"
      Meine Mutter hingegen ging in ihrer Fürsorge so sehr auf, dass ich in ihr sprichwörtlich unterging. Auch wenn ich sonst mit 13/14 schon recht selbstbewusst war und immer die große Klappe hatte, schaffte ich es nicht, bei ihr Gehör für meine Bedürfnisse zu bekommen. Mit Bravur hat sie immer an meinen Bedürfnissen vorbeigeredet:
      "Mom, ich will nicht, dass du mit zum Doc reingehst" - "Ach Schatz, da musst du nicht alleine durch"

      Ich hatte viele Fragen, Sorgen, Ängste, die wir alle mit dem Urologen hätten besprechen können, hätte sie mir nur mal zugehört. Wenn ich zu Hause mit dem Thema begann, wurde sie immer geschäftig und hatte nie Zeit.
      Bei den Arzt-Terminen saß ich nebendran, weil sie so raumfüllend das Gespräch mit dem Urologen an sich gerissen hat, dass ich so eingeschüchtert war, dass ich mich selbst als wir dann kurz bei der körperlichen Untersuchung alleine waren, nicht getraut habe, zu fragen.
      Selbst die salbenunterstützte Dehntherapie machte vor allem meine Mutter zu einem Akt der Peinlichkeit, die mir seelisch richtig zusetzte. Ich hatte teilweise Angst, meinen Eltern gute Nacht zu sagen, weil ich wusste, was wieder kommen wird:
      "Gut' Nacht Mom, Nacht Dad" - "Vergiss aber nicht die Salbe, sei aber schön vorsichtig! Und nicht übertreiben!"
      "Mom, ich will nicht, dass du mich immer daran erinnerst. Das ist voll peinlich" - "Ach, du vergisst doch ständig was, wenn ich dich nicht immer daran erinnere"

      Auch wenn sie früh an mein Zimmer klopfte, war ihr Standardsatz in dieser Zeit:
      "Keine Angst, ich komm nicht rein, mach ruhig erst fertig" - "Mom, bitte sag das nicht so. Das ist mir peinlich" - "Schatz, peinlich wäre, wenn ich die Türe ohne zu klopfen aufreißen und dich mit heruntergelassener Hose erwischen würde"

      Durch diese unbedachten Sätze und Floskeln, fühlte ich mich permanent bei der Selbstbefriedigung erwischt. Abends im Bett hatte ich immer Stress, weil ich daran dachte, dass meine Mutter jetzt genau weiß, dass ich an meinem steifen Penis herummache.
      Diskretion war für sie ein Fremdwort. So fragte sie mich einmal so nebenbei an der Bushaltestelle "Hast du deine Eichel jetzt eigentlich schon mal sehen können?"

      Heute bin ich mir sicher und weiß, sie tat das nicht, um mich bloßzustellen oder zu demütigen (auch wenn sie das damit klar tat). Ihre eigene Unsicherheit führte zu diesem dominanten, wenig empathischen Verhalten. Klar musste sie nicht damit rechnen, dass ich an der Bushaltestelle ein tiefergehendes Gespräch anfange. So war sie auf der sicheren Seite.
      Und wenn es mir dann doch mal gelang, in einem mir angenehmen Moment all meinen Mut zusammenzunehmen, wurde nie ein Gespräch daraus. So kam es, dass ich mich mit für mich wichtigen Fragen zur OP unnötig bis zu dem Termin quälte, die so leicht hätten geklärt werden können, hätte sie diese in ihrem Redeschwall beim Urologen mal für mich gestellt.
      "Mom, rasieren die mich da unten für die OP?" - "Weiß nicht, aber wächst doch wieder nach"
      "Mom, wie viel schneiden die weg, sieht man das dann arg?" - "Der Arzt macht das schon richtig, mach dich nicht verrückt"
      Die Ungewissheit darüber hat mich wahnsinnig beschäftigt. Mein Plan war, vorerst niemandem von der OP zu erzählen. Aber ohne Schamhaar wären Fragen beim Duschen nach dem Sport vorprogrammiert gewesen und hätte zu viel Vorhaut gefehlt, hätte es sowieso jeder gesehen.

      "Mom, ich habe voll Schiss, wie es danach sein wird." - "In vier Wochen ist alles vergessen und du denkst nicht mehr dran"
      "Mom, wo stechen die die Betäubung rein?" - "Willst du eine Vollnarkose wegen der Kleinigkeit?"
      Ich könnte die Liste fortführen...

      Auf der anderen Seite konnte sie aber mit anderen recht offen über mein "kleines Problem da unten" sprechen. Den Vogel abgeschossen hat sie bei einem Grillnachmittag mit der Familie. Meine Großeltern waren da, meine Tante mit ihrer Familie, meine etwa gleichaltrige Cousine.
      Wie immer wurde der neueste Familientratsch ausgetauscht und mir wurde sofort mulmig als die aktuellen familiären Leiden an der Reihe waren. Mit einer Inbrunst berichtete sie der versammelten Mannschaft über mein Leiden und ließ auch kein Detail aus. Ich wusste nicht wo ich hinsehen sollte. Manche deren Kommentare haben sich richtig in mein Gedächtnis gebrannt:
      "Ja gut, Jungs waschen sich halt auch da unten nicht immer so, wie sie es sollten"
      "So schlimm war das Eincremen sicher nicht für dich" (Sprach mein Onkel mit vielsagendem Grinsen in meine Richtung)
      "Ach, so ein kleiner Schnitt. Dann hat er wenigstens seine Ruhe"

      Fortsetzung folgt...
    • ... Fortsetzung

      Ich bin dann voller Scham ins Haus gerannt, wo dann mein Vater ausnahmsweise mal ins Spiel kam. Er hielt mir eine Standpauke, dass mein Verhalten so unmöglich sei. 1 Woche Hausarrest habe ich bekommen, damit ich mal über mein Verhalten nachdenken kann...

      Ein paar Wochen später war dann die Operation. Es lief alles gut und das OP Team war wirklich toll. Ich war erleichtert, es nun überstanden zu haben. Die Freude, nicht ständig an Salbe und Dehnen erinnert zu werden und die Aussicht, dass bald alle die Peinlichkeiten vergessen haben werden, ließ mich strahlend und voller Lebensfreude die Praxis verlassen.
      Vorsorglich verschwieg ich meinen Eltern, dass der Arzt mir sagte, ich solle baldmöglichst nach der Operation die verbleibende Vorhaut vorzugsweise bei Erektion vor und zurück schieben. Und sobald die Fäden raus sind, auch noch für mindestens 14 Tage die Kortisonsalbe benutzen, um einer erneuten Verengung vorzubeugen. Viel zu groß war die Angst, wieder von meiner Mutter ständig daran erinnert zu werden.
      Die Schwester hatte mir auch erklärt, wie ich die Wunde zu versorgen hatte und was zu beachten ist. Die Nachkontrolle war ein paar Tage später vorgesehen. Zuhause legte ich mich sofort ins Bett.

      Am nächsten Morgen sollte der Verband gewechselt werden. Ich erinnere mich, dass ich ein wenig erschrocken war, über die Schwellung und die Blutergüsse, war aber erleichtert, dass noch sehr viel Vorhaut belassen worden war. Fühlte mich auch gut, dass ich den Verbandswechsel perfekt hinbekommen habe, weil mir mein Penis im Verband verhüllt dann doch besser gefiel als blitschblau und geschwollen.

      Abends beim Abendessen kündigte sich dann aber das Demütigendste und Peinlichste an, was meine Mutter (mein Vater blieb tatenlos) mir jemals angetan hat.
      Sie erklärte, während sie mir die Brotschale reichte, dass sie sich nachher mal die Wunde ansehen werde, damit da alles in Ordnung ist...
      Ich hatte mich bestimmt seit ich 11 war oder noch länger nicht mehr vor meinen Eltern nackt gezeigt. Nun bestand sie darauf, sich meinen frischoperierten Penis anzusehen. An den ich mich selber noch nicht so richtig gewöhnt hatte. Ich erinnere mich noch an die pure Verzweiflung, die in mir aufstieg. Ich habe gefleht, dass ich das nicht will. Ich habe gebettelt. Ich habe ihr geschworen zu sagen, wenn irgendwas wehtut oder komisch aussieht. Ich habe geheult.
      "Stell dich nicht so an, ich guck dir schon nichts weg"...

      Die Ignoranz, die sie an den Tag legte. Das Wegsehen meines Vaters. Die Hilflosigkeit in diesen Minuten, hat sehr viel bei mir hinterlassen.
      Unter Tränen, für die ich mich zusätzlich geschämt hatte, ging ich mit ihr ins Bad und ließ meine Hose runter. Sie hat kritisch geschaut und irgendwas gesagt, an das ich mich aber nicht erinnere, weil ich wie neben mir stand. Für mich hilfreich waren ihre Sätze in dem Moment wohl nicht.

      Zunächst war die Teilbeschneidung auch erfolgreich, ich hatte noch recht viel Vorhaut übrig, so dass gerade mal die Spitze der Eichel im schlaffen Zustand zu sehen war. Alles funktionierte perfekt, bis ich nach ein paar Monaten eine erneute Enge bemerkte. Kurz vor meinem 15. Geburtstag war es dann wieder so schlimm, dass ich überlegte, erneut zum Arzt zu gehen. Weihnachten in der Nähe und auch mein Geburtstag, vertagte ich das Vorhaben auf das neue Jahr. Schließlich musste ich ja wieder mit meinen Eltern darüber sprechen, bzw. sie würden es irgendwie ja doch mitbekommen.

      An meiner eigenen! Geburtstagsfeier hat es meine Mutter aber dann mit einem Satz geschafft, mein restliches Vertrauen zu ihr zur Gänze zu ruinieren.
      Wie immer Familientratsch, neuerliche Leiden in der Familie. Bis meine Tante mich direkt fragt, ob "es mir wieder besser ginge". Noch bevor ich antworten konnte, sagte meine Mutter - und diesen Satz werden ich nie vergessen, auch nicht, was sie anhatte und wo sie im Wohnzimmer saß, es ist wie ein Bild mit Ton vor meinem geistigen Auge:
      "Es ist toll geworden. Die haben recht wenig abgeschnitten, [mein Name] ist sogar fast noch ein ganzer Mann".

      Ich war wie geohrfeigt. Macht die Vorhaut einen Mann zum Mann?

      Ich habe mich meinen Eltern nicht anvertraut. Lieber habe ich fast ein ganzes Jahr unter meiner erneut verengten Vorhaut gelitten und Schmerzen ertragen. Zuvor war sie so eng, dass sie gar nicht zurückzuziehen ging. Selbstbefriedigung machte Spaß und so gesehen hatte ich keinerlei Probleme. Jetzt konnte ich sie zurückziehen, aber wenn ich bei der Selbstbefriedigung nicht aufpasste, blieb sie hinter der Eichel hängen. Bestenfalls war es unangenehm und ich musste sie umständlich wieder nach vorne drücken. Manchmal tat es aber auch richtig weh, und ich hatte Mühe, sie aus der misslichen Lage zu befreien. Klar, dass Selbstbefriedigung keinen Spaß mehr machte. Ich wurde zunehmend unausgeglichen. Kumpels, die über das Thema sprachen, verunsicherten mich. Ich wollte einfach nur wieder Spaß mit meinem Penis haben. Meine Eltern schoben meine depressiven Schübe auf die Pubertät…
      Mein Verhältnis zu Mädchen war deshalb sehr getrübt. Das Interesse war da, aber die Angst, "dass es dann nicht klappt" war viel, viel größer. Auch wollte ich ein "ganzer Mann bleiben". Die seelischen Höhen- und Tiefflüge, die ich in dieser Zeit durchmachte, wünsche ich niemandem.

      Zum Glück traf ich mehr als ein Jahr später einen älteren Mann in der Nachbarschaft, bei dem ich mein Taschengeld aufbesserte, indem ich mal Rasen gemäht, eingekauft habe und seinen Hund Gassi geführt habe. Ich mochte ihn. Er war schon alt aber hatte eine warme, väterliche Ausstrahlung. Man spürte, dass das Leben für ihn nicht immer leicht war, aber er war immer so positiv. Er wusste immer genau wie ich mich fühle. Ihm entging nicht, wenn ich mich die Nacht zuvor mal wieder depressiv und verzweifelt in den Schlaf geheult hatte. Er war ein toller Zuhörer und Ratgeber.

      Nach einiger Zeit habe ich mich ihm dann anvertraut. Er war es, der mich motiviert hat, erneut einen Arzt aufzusuchen. Durch ihn schaffte ich es, meine Ängste und Zweifel abzulegen.
      Ich war beim Arzt und habe mir ohne das Wissen meiner Eltern erneut die Salbe verschreiben lassen. Als diese allerdings nicht mehr half, brauchte ich deren Unterschrift für die erneute Operation. Ohne ihn hätte ich das nie geschafft. Ich hätte mich einfach nicht getraut und mich wahrscheinlich lieber noch ein ganzes Jahr gequält, bis ich 18 geworden wäre.

      Mit meiner Vorhaut ging auch ein paar Tage vor meinem 17 Geburtstag die Bindung zu meinen Eltern dahin. Weihnachten feierte ich bei Freunden. Im Frühjahr hatte ich einen Job und zog von zu Hause aus.
      Ich hätte es mir anders gewünscht, meine Eltern fehlen mir manchmal. Nicht, dass ich sie nicht hin und wieder sehe und besuche, aber es ist schwer. Sehr schwer, sich wieder anzunähern. Für sie trage ich die Schuld. Und der böse Nachbar, der mich ihnen entfremdet hat. Auch ihn vermisse ich. Er ist kurz nach meinem 18. Geburtstag gestorben.

      Es wurde jetzt ein bisschen melancholisch. War nicht so geplant - hat sich einfach so ergeben.
      Und bitte liebe Eltern von Teenie Jungs. Zuhören bei diesem Thema ist oft wichtiger als Antworten zu geben. Mitgefühl zeigt man, durch Anteilnahme, nicht durch Verniedlichung. Trost und Kraft spendet man durch Zuhören und Ernstnehmen. Auch ein vorlauter Teenie mit großer Klappe ist sehr, sehr verletzbar, wenn es um seinen intimen Bereich geht.

      Keinen geht es was an, dass euer Junge ein Problem mit seinem Penis oder seiner Vorhaut hat. ER alleine darf entscheiden, wer es erfährt.
      Er ist auch nicht mehr so klein und weiß noch nicht, was er will. Es ist sein Penis! Und wenn er sich mal nicht sicher ist, dann kann man warten.
      „Dann hast du es hinter dir“ will kein Betroffener hören. Drängen ist schlecht, sehr schlecht. Eine Phimose ist kein medizinischer Notfall!

      Ich wünsche allen Betroffenen die richtigen Worte und alles, alles Gute!

      Tut mir Leid, dass es so lang wurde.
      Danke, dass du mir trotzdem bis zum Ende zugehört hast!

      Mir tat es sehr gut, das alles zu schreiben. Vielen Dank!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von onka92 ()

    • Danke, onka92, dass Du Deine Geschichte mit uns geteilt hast. Und es freut mich sehr, dass es Dir gut tat, sie zu schreiben.

      Im Kern geht es darum, dass Eltern in ihrer Fürsorge nicht übergriffig werden dürfen, die Privat- und Intimsphäre ihrer Kinder angemessen zu respektieren müssen. Gerade bei unserem Thema stoßen wir immer wieder darauf, dass Eltern und Ärzte genau das nicht tun; viele von uns haben solche und ähnliche Geschichten schon erlebt.
      Ich hoffe wie Du, dass möglichst viele Eltern Deine Worte lesen, verstehen und ernst nehmen.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Ein interessanter Beitrag! Sehr aufschlussreich!

      Ja, ich finde es auch skandalös, wenn Eltern im Verwandten- und Bekanntenkreis über die Phimose bei ihren Söhnen reden. Das geht niemanden etwas an außer dem Kind, den Eltern und dem Arzt. Habe das mal auf der Arbeit in der Frühstückspause erlebt, als sich Kolleginnen detailliert über die Penise ihrer Kinder unterhielten, d.h. ob und wann man die Vorhaut zurück ziehen kann und ob das Kind doch besser beschnitten werden solle ehe es evtl. zu Komplikationen kommt. Ich habe mir das angehört und dann gefragt, warum sie das hier so offen erzählen, dass es doch die Privatsphäre ihrer Söhne ist und nicht hierher gehört. Und außerdem solle man niemals vorschnell beschneiden. Die haben dann dumm geguckt und das Thema gewechselt. Manchmal verstehe ich Frauen nicht, dass sie alle familiären Krankheiten jedem erzählen müssen.
      Auch bei Ärzten erlebt man seltsame Dinge. Habe mal im Wartezimmer meiner Hausärztin gehört wie die Schwester sagte: "Hier ist die Überweisung zum Urologen für den Jungen mit der Phimose". Diskretion ist bei Ärzten und Apothekern leider oftmals ein Fremdwort.
    • Wow man, das hast du echt ganz schön was mitmachen müssen. Es ist wirklich eine Schande wie insbesondere deine Ma dich behandelt hat, pfui Teufel. Dass sie dich gezwungen hat ihr deinen Penis zu zeigen ist der Gipfel. Wenn man in diesem Szenario mal die Geschlechter umdreht und sich vorstellen würde ein Vater würde das mit seiner Jugendlichen Tochter machen, wäre sicher von Missbrauch die Rede, und das vollkommen zu Recht. Ich will damit nicht sagen, dass deine Mutter dabei sexuelle Motive verfolgt hat, muss sie aber auch nicht um grenzüberschreitend und übergriffig zu sein. Auch diese Situationen in Gegenwart deiner gesamten Familie... der blanke Horror. Ich war persönlich immer sehr sehr sensibel wenn es um meine "Beschneidung" ging, nicht auszumalen wie das für dich gewesen sein muss. Danke für deine Geschichte und deinen Appell.
    • Thommyx schrieb:

      Habe das mal auf der Arbeit in der Frühstückspause erlebt, als sich Kolleginnen detailliert über die Penise ihrer Kinder unterhielten, d.h. ob und wann man die Vorhaut zurück ziehen kann und ob das Kind doch besser beschnitten werden solle ehe es evtl. zu Komplikationen kommt. [...] Manchmal verstehe ich Frauen nicht, dass sie alle familiären Krankheiten jedem erzählen müssen.
      Das habe ich auch schon häufig erlebt, dass sich Mütter in illustrer Damenrunde über die Penisse ihrer Söhne unterhalten.
      Kein Vorwurf an diejenigen, die ratsuchend den Dialog mit Freundinnen suchen, um das Richtige zu tun. Sie sind natürlich oft besorgt und wollen das Allerbeste für ihr Kind. Komisch, dass das bei Themen wie Impfen, Mandeln, Windpocken usw. perfekt funktioniert, wenn es aber um die Geschlechtsteile geht, arten die Gespräche zu oft aus.

      Lupo schrieb:

      Wenn man in diesem Szenario mal die Geschlechter umdreht und sich vorstellen würde ein Vater würde das mit seiner Jugendlichen Tochter machen, wäre sicher von Missbrauch die Rede, und das vollkommen zu Recht.
      Und das gilt in dem Zusammenhang nicht nur für das Zeigen oder Berühren des Geschlechtsteiles, sonder auch für das darüber Sprechen.
      Frau darf "ungestraft" sagen, dass sie "einen straff beschnittenen Penis toll findet", dass "es ja viel hygienischer für die Frau ist, wegen HP-Viren". Aber auch das Verniedlichen der Beschneidung steht niemandem und vor allem nicht Frau zu. "Der kleine Schnitt, dann hat er es doch hinter sich", "Das kleine Stückchen Haut, was soll das Drama?"
      Stellt euch mal den Aufschrei vor, wenn Mann in die Runde wirft, dass er auf kleine Brüste steht und sich seine Angebetete gefälligst die Busen verkleinern lassen soll. Oder, dass große Brüste schlecht für den Rücken sind und daher prophylaktisch am besten direkt nach der Pubertät operativ verkleinert werden sollten. Zum Wohle des Mädchens, versteht sich.

      Thommyx schrieb:

      Die haben dann dumm geguckt und das Thema gewechselt.

      Genau das habe ich auch schon erlebt, nachdem ich angeboten hatte, als Betroffener bei dem Thema mitzureden.
    • onka92 schrieb:

      Das habe ich auch schon häufig erlebt, dass sich Mütter in illustrer Damenrunde über die Penisse ihrer Söhne unterhalten.

      Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich dazu schreiben soll oder "darf". Das kommt mir so ähnlich vor, wie wenn sich katholische Priester schenkelklopfend über den ehelichen Beischlaf unterhalten würden.

      "Damen" haben eine andere Vorhaut als Männer und "Mütter" sind durch die Geburt ihrer Kinder nicht automatisch zu Experten in allen medizinischen Fragen mutiert. Natürlich kann man sich auch nicht blind auf den Rat von "Experten" verlassen, aber was hier ausartende Gespräche in "illusterer Damenrunde" bezwecken sollen, ist ja sehr fragwürdig bzw. fast schon pervers.

      Mal noch eine paar Fragen zu Deinen Erlebnissen. Bist Du ein Einzelkind? Und wie alt ist eigentlich Deine Mutter? Ist Deine Mutter berufstätig oder geht bzw. ging sie ausschließlich in der "Aufgabe Deiner Erziehung" auf?

      So wie Du Deine Mutter geschildert hast, kann ich lebhaft nachvollziehen, dass die Beschneidungen nicht Deine einzigen Probleme waren, was Du zu ertragen hattest. Es ist daher schön zu hören, dass Du mit Deiner Freundin jemanden gefunden hast, die Dir hier den Rücken stärkt.

      Wenn auch OT hier mal ungefragt ein Buchtipp, den ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen kann ;)
      buecher.de/shop/eltern-kind-be…/detail/prod_id/06173252/
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • NoCut schrieb:

      Mal noch eine paar Fragen zu Deinen Erlebnissen. Bist Du ein Einzelkind? Und wie alt ist eigentlich Deine Mutter? Ist Deine Mutter berufstätig oder geht bzw. ging sie ausschließlich in der "Aufgabe Deiner Erziehung" auf?
      Ich bin kein Einzelkind, aber das Nesthäkchen. Meine Mutter war 42, als ich geboren wurde...
      Meine beiden älteren Brüder sind zu der Zeit schon aus dem Haus gewesen. Sie sind 18 und 21 Jahre älter als ich. Also ja, eigentlich Einzelkind mit älteren Geschwistern.
      Wir kommen perfekt miteinander aus, sie haben auch nur noch den nötigsten Kontakt zu meinen Eltern. Sie hatten ihre eigenen, aber im Grunde sehr ähnlichen Probleme mit meiner Mutter, die sich ausschließlich um die Erziehung ihrer Kinder kümmerte.

      NoCut schrieb:

      So wie Du Deine Mutter geschildert hast, kann ich lebhaft nachvollziehen, dass die Beschneidungen nicht Deine einzigen Probleme waren, was Du zu ertragen hattest. Es ist daher schön zu hören, dass Du mit Deiner Freundin jemanden gefunden hast, die Dir hier den Rücken stärkt.
      Völlig richtig, sie war so etwas wie eine Übermutter. Perfekter Haushalt, alles organisiert - so gesehen hätte man sagen können, dass es mir bestens gegangen ist. Ich will sie auch nicht im falschen Licht darstellen, aber Empathie ist nicht ihre Stärke. Und sie wird leicht ungeduldig, wenn etwas nicht am Schnürchen läuft. Das wurde unserer Beziehung zum Verhängnis.
      Sie hätte durch Zuhören und einfach mal "in den Arm nehmen" sehr, sehr viel bei mir ausrichten können. Sie hat mich in dieser Zeit oft mit verheultem Gesicht "erwischt", aber nie gefragt, warum. Sie wusste ja schon gleich die Antwort: "Komm, bald ist es vorbei und vergessen".

      Danke auch für den Buchtipp!
    • Hey Onka92,

      na das hört sich ja alles nicht so toll an...
      Ich kenne das, wenn die Mutter vor der ganzen Familie darüber redet und dabei gar nicht merkt, wie peinlich das einem überhaupt ist.

      Und das mit ,,Übermutter" kann ich nur bestätigen. Tut alles dafür, dass es ihrem Kind gut geht aber merkt nicht einmal, was sie für einen Schaden mit nur so einen ,,kleinen harmlosen" Schnitt auslöst. Wenn man noch kleiner war und nicht viel darüber wusste. Oder es anfangs als normal angesehen hat, war ja noch alle schön und gut aber sobald man älter wurde und merkte, dass irgend etwas anders ist, sieht die Sache schon ganz anders aus.

      Mein Verhältnis zu meinen Eltern, besonders zu meiner Mutter, wird auch immer schlechter. Egal wie sehr ich mich bemühe darüber hinwegzusehen. Ich kann ihr es einfach nicht verzeihen. Und zu meinen Vater, er hätte da ruhig etwas zu sagen können, ich meine er ist ja auch ein Mann und weiß doch am besten darüber bescheid aber nein...
    • Hallo,

      wenn ich Deine Zeilen so lese, merke ich erstmal wie gut es mir damals erging.

      Meine Mutter hat mich da deutlich selbstbestimmter entscheiden lassen. Ich war ungefähr genauso alt und bin alleine im Arztzimmer gewesen, hätte sie aber jederzeit dazu holen können, sie hat mich in die Klinik begleitet. Ich kam mit einer Verschreibung für Cortisoncreme wieder heraus und habe danach niemals erinnert werden wollen oder müssen. Das Einzige, was damals am Abendessenstisch besprochen wurde, daß ab jetzt vielleicht besser anklopfen angesagt ist vor dem in-mein-Zimmer-gehen. Allerdings war der Umgang mit Nacktheit in unserer Familie deutlich lockerer... es hat nie jemand das Bad abgeschlossen und es konnte schon (selten) mal passieren, daß jemand mal geklopft hat und gefragt hat, ob kleines Geschäft oder Zähne putzen okay wäre, während jemand anderes in der Badewanne liegt.

      Mein Vater hatte vor meinem Klinikbesuch nur den wenig hilfreichen Kommentar: "na dann muss da halt was geschnitten werden" für mich übrig.Es sind also nicht zwangsläufig die Väter, die da etwas sinnvolles dazu beizutragen haben. Damals hatte mein Vater aber auch eine ziemlich "mechanische" Weltsicht... sozusagen was kaputt ist, muss man reparieren. Das hat sich nach einer heftigen Erkrankung von ihm aber auch geändert und er interessiert sich mittlerweile sehr für natürliche Heilmittel.

      Ich kann mich auch nicht erinnern, daß meine Mutter darüber jemals mit irgendwem außer mir geredet hätte. Ich habe da wirklich Glück gehabt. Wir hatten auch im Erwachsenenalter nochmal ein Gespräch dazu und Muttern meinte da ganz selbstverständlich: "Was hätte ich denn da entscheiden sollen ? Es ist doch Dein Körper und Du musst mit ihm klarkommen. Du warst alt genug um für Dich selbst zu sprechen, ich konnte nur versuchen, Dir Mut zu geben." Wenn sich diese Erkenntnis mal überall durchsetzen würde....

      Insofern: Danke, Mutti :)
    • Hallo Onka92,

      vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Bericht mit Deinen Erlebnissen. Solche Erfahrungen / Erlebnisse können für das Forum nur hilfreich sein.

      Die eine oder andere Parallele zu meiner Kinder- und Jugendzeit habe ich dabei entdecken können.

      Vor allem haben Deine und meine Mutter offensichtlich das selbe, stark ausgeprägte Mitteilungsbedürfnis ggü. Dritten. Wie an anderer Stelle schon beschrieben, konnte meine Mutter es sich nicht verkneifen, in der Verwandschaft, Bekanntschaft, bei Nachbarn usw. den Leuten zu erzählen, dass mir - O-Ton "der Piepmatz vorne ganz abgeschnitten " worden sei. Ich stand dann wie ein "begossener Pudel" daneben. Selbst in Gegenwart anderer Kinder, z.B. meiner Cousinen, hatte sie keinen Respekt vor diesem Eingriff, den man wirklich nicht jedem, der es wissen will oder nicht, auf die Nase binden muss.

      Anstatt mir zu zeigen, wie man den Penis zu reinigen hat, legte sie lange Zeit, selbst als ich schon 10 oder 11 Jahre alt war, immer noch selber Hand an und klappte die verbliebene kurze Resthaut zurück, um Smegma zu entfernen, was ich als peinlich und zudem äußerst unangenehm empfand.

      Die Beschneidung hat mich Sicherheit das Verhältnis zu meinen Eltern geprägt. Damals wie heute werfe ich ihnen vor, dass sie übereilt gehandelt haben, die Meinung eines 2. Arztes hätten einholen müssen und sich auf die sehr einseitig ausgelegten Argumente eines nicht unumstrittenen Chirurgen verlassen haben.
    • sause18 schrieb:


      Wie an anderer Stelle schon beschrieben, konnte meine Mutter es sich nicht verkneifen, in der Verwandschaft, Bekanntschaft, bei Nachbarn usw. den Leuten zu erzählen, dass mir - O-Ton "der Piepmatz vorne ganz abgeschnitten " worden sei. Ich stand dann wie ein "begossener Pudel" daneben. Selbst in Gegenwart anderer Kinder, z.B. meiner Cousinen, hatte sie keinen Respekt vor diesem Eingriff, den man wirklich nicht jedem, der es wissen will oder nicht, auf die Nase binden muss.
      Wenn Mütter (oder Väter) anderen Menschen detailliert über die Anatomie des Penis ihres Sohnes erzählen (also ob er beschnitten wurde o.ä.), ist das im Prinzip nicht viel anders als ein Foto davon zu zeigen - und das ist eigentlich eine Verletzung der Intimsphäre und damit strafbar. Das wäre etwa das gleiche, als wenn ein Vater herumerzählt dass seine Tochter schon Schamhaare hat.
    • sause18 schrieb:

      Vor allem haben Deine und meine Mutter offensichtlich das selbe, stark ausgeprägte Mitteilungsbedürfnis ggü. Dritten. Wie an anderer Stelle schon beschrieben, konnte meine Mutter es sich nicht verkneifen, in der Verwandschaft, Bekanntschaft, bei Nachbarn usw. den Leuten zu erzählen, dass mir - O-Ton "der Piepmatz vorne ganz abgeschnitten " worden sei. Ich stand dann wie ein "begossener Pudel" daneben. Selbst in Gegenwart anderer Kinder, z.B. meiner Cousinen, hatte sie keinen Respekt vor diesem Eingriff, den man wirklich nicht jedem, der es wissen will oder nicht, auf die Nase binden muss.
      Ich habe mir gerade deine Geschichte durchgelesen. Hänseleien sind mir zum Glück erspart geblieben, ich war ja schon älter. Neugierige Blicke und Fragen waren mir zwar unangenehm, aber dass war nur kurz nach der zweiten OP und lies dann auch schnell wieder nach.
      Was du über das Mitteilungsbedürfnis deiner Mutter erzählst, klingt so vertraut. Leider haben so viele Mütter das Bedürfnis, es herauszuposaunen. Und sei es nur beiläufig.
      - Im Radio wird irgendwas über die "Beschneidung der Grundrechte" gesagt. Meine Arbeitskolleging: "Wir mussten unseren Jüngsten ja auch beschneiden lassen, das hat ihm natürlich gar nicht gepasst"
      - Im Kino beim Warten auf den Einlass: "Er hat ja so einen Aufstand kurz vor der OP gemacht, dass wir seine Beschneidung verschieben mussten. Ich habe mich in Grund und Boden geschämt. Vor zwei Wochen haben wir das dann in Vollnarkose erledigt. Zum Glück kriegen Männer keine Kinder". Der Junge stand direkt daneben. Knallroter Kopf. Ich bereue wirklich, dass ich damals gekniffen habe, was zu sagen.

      Um nur die heftigsten meiner Erlebnisse diesbezüglich zu schildern.

      Die Sache mit dem Bild ruft auch Erinnerungen bei mir wach. Irgendwann als ich 15 oder 16 war, tauchte eine Collage mit Kinderbildern von meinen Brüdern und mir im Esszimmer auf. Hübsche Bilder, darunter aber auch eins auf dem ich mit 3 oder 4 in einer Plastikwanne im Garten zu sehen bin. Nackt, mein Penis zu erkennen. Das alleine hätte mich gar nicht mal so sehr genervt obwohl sie sich das auch hätte sparen können. Von meinen Brüdern war auch je ein ähnliches dabei. Jedoch, wenn Verwandte oder Bekannte kamen und diese entdeckten, hieß es immer "Oh wie süß", "Guck mal die kleinen Nackedeis".
      Klar wurden immer alle sofort darüber aufgeklärt, dass meine Vorhaut jetzt nicht mehr so lang ist, "weil da ein Stück abgeschnitten werden musste". Antworten wie "Die war ja schon arg lang" oder "Ach, wenn noch was übrig ist, dann ist das doch nicht so schlimm", folgten ohne Scham und Zurückhaltung mit mir in Hörweite. Irgendwann nervten mich diese aber so sehr, dass ich einen schwarzen Balken drüber malte. Hätte ich mich nur damals gleich getraut, die Collage zu zerstören!
      Eine Arbeitskollegin meiner Mutter zu Besuch - sie sagte nicht mal was, sah wohl nur Richtung dieser Collage. Ich im Wohnzimmer nebenan, höre meine Mutter nur sagen: "Hat [mein Name] drüber gemalt, weil er sich schämt, dass er beschnitten werden musste. Mit 14 war das ihm schon recht peinlich".
      In der Nacht darauf verschwand die Collage. Ich habe sie gerade mal so im Garten zerschlagen und das bisschen Brennbare davon angezündet. 1 Woche Hausarrest, weil ich "die Gefühle meiner Mutter, die sich damit solche Mühe gegeben hat, so sehr verletzt habe"...
    • onka92 schrieb:


      In der Nacht darauf verschwand die Collage. Ich habe sie gerade mal so im Garten zerschlagen und das bisschen Brennbare davon angezündet. 1 Woche Hausarrest, weil ich "die Gefühle meiner Mutter, die sich damit solche Mühe gegeben hat, so sehr verletzt habe"...
      Das hätte ich genau so gemacht! Es ist schon erstaunlich, wie wenig sich manche Eltern in die Psyche ihrer Kinder hineinversetzen können.