Dringend Hilfe gesucht

    • Dringend Hilfe gesucht

      Hallo:)

      Ich habe vor ca. 2 Jahren schon einmal den ein oder anderen Beitrag hier gepostet, ich glaube nicht, dass mich hier noch jemand kennt aber folgendes:
      Ich bin 15 Jahre alt, beschnitten seit ca. 6 (medizinisch, glaube nicht dass das nötig gewesen wäre) und brauche jetzt dringend Hilfe. Ich bin seit 2 Jahren eigentlich depressiv, habe kein Selbstvertrauen/wertgefühl was auch mit dem beschnittensein zusammenhängt. Zwischendurch kamen noch andere Sachen hinzu die das Problem auf die Rangliste nach hinten gesetzt haben. Jetzt habe ich eine Freundin, wir lieben uns über alles und eigentlich habe ich ein nahezu perfektes Leben, ich bin bloß einfach total unglücklich, das weiß sie und merkt sie, ich muss ihr auch bald Mal erzählen wieso, weil sie das wirklich erkennt und anscheinend belastet. Sie wird es wahrscheinlich nicht wirklich verstehen aber naja.
      Mein Problem: Ich fühle mich anders, weniger Wert, kraftlos, jedes Mal wenn ich auch ihr nur irgendwie Nahe bin weiß ich dass ich bei manchen Sachen nie soviel fühlen werde wie andere, ich habe Angst manche Sachen nicht genießen zu können, was ich jetzt ja schon nicht kann. Manchmal breche ich Zuhause einfach völlig in mir zusammen, heule und habe einfach den Wunsch mein Leben zu beenden. Ich möchte einfach nicht so weiterleben. Es ist das EINZIGE was mich daran hindert glücklich zu sein. Deswegen habe ich mich jetzt dazu entschieden das so hinzunehmen, aber etwas dagegen zu tun. Ich möchte diesen psychisch-physischen Kreislauf beenden. Ich liebe jemanden aber hasse mich selber. Bzw hasse ich meinen Körper, ich glaube sonst bin ich eigentlich ganz ok. Aber dadurch dass ich ihn hasse kann ich nicht glücklich leben. Also kurzgesagt: ich möchte nicht weiter rumsitzen, ich möchte damit beginnen Vorhaut wiederherzustelle. Ich möchte einfach glücklich sein. Ich denke das kann dazu beitragen.
      Vor einiger Zeit habe ich schonmal davon gehört dass Leute aus dem Forum für andere Leute Wiederherstellungsgeräte bestellen würden. Falls sich jemand für mich dazu bereit erklären würde wäre das einfach super, ich kann mir schlecht einen selber bestellen (Eltern, ...). Ich komme aus der Nähe von Würzburg, falls das für jemanden möglich wäre, fände ich eine Rückmeldung sehr nett.
      Vielen Dank
    • Hallo Lo101, schön, dass Du wieder da bist. Selbstverständlich kann ich mich noch an Dich erinnern. Gerade, wenn unsere User noch so jung sind, prägen sie sich für mich gut ein.
      Zu Deiner Situation: Deine Gefühle kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich finde es deshalb sehr, sehr gut, dass Du etwas unternehmen willst!

      Lo101 schrieb:

      Vor einiger Zeit habe ich schonmal davon gehört dass Leute aus dem Forum für andere Leute Wiederherstellungsgeräte bestellen würden.
      Das ist grundsätzlich richtig. Bei Minderjährigen ist das allerdings etwas problematisch. Ganz wohl ist mir nicht bei der Sache.
      In Deinen früheren Beiträgen haben wir uns über selbst gebastelte Geräte unterhalten und auch manuelle Methoden waren ein Thema. Hast Du das schon versucht?
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Hallo Lo101,

      Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen.
      Ich habe einen Enkel, er wurde mit 2 Jahren beschnitten....angeb. Aus med. Grund.
      Er ist jetzt 9...der Bub tut mir von Anfang leid.
      Mein Mann seine Beschneidung ist jetzt 9 Monate her. Seitdem geht nix mehr.


      Du bist noch so jung....ich denke...du solltest den Mut aufbringen und mit einem vertrauten Erwachsenen darueber reden. Eltern...Tante, Onkel....der, mit dem du am naechsten stehst...und dem du vertraust.
      Hast du schon mal prof. psycholog. Hilfe in Anspruch genommen?...

      Lg
      Lulu
    • Hallo auch,
      mir ging es ähnlich wie dir, also ich hatte keine Depressionen deswegen aber ich hatte große Angst vor der Reaktion der Frauen/Freundin, deswegen hatte ich auch lange keine.
      Irgendwann kam dann doch mal die richtige, zu der ich mich genug öffnen konnte um intim zu werden: Ich hatte große Angst, als sie das erste mal bei mir unten rumgefummelt hat aber sie hat nichts gesagt, sondern einfach "gemacht", was mir dann doch gefallen und viel von der Angst genommen hat "nicht akzeptiert" zu werden.
      Erst paar Monate später erst, kam dann die Frage, warum ich eigentlich beschnitten bin: da ich sie mittlerweile gut genug kannte, konnte ich auch ohne Probleme darüber sprechen und sie hat mir dann auch von ihren Erfahrungen erzählt: Ich war der erste für sie und Gedanken hat sie sich davor noch nie darüber gemacht ... .

      Ich würde einfach mal mit deiner freundin darüber reden, sie wird dir auch viel von deiner Angst nehmen ;)


      Lulu schrieb:

      Mein Mann seine Beschneidung ist jetzt 9 Monate her. Seitdem geht nix mehr.
      Halten die Schmerzen denn so lange an, ich denke das ist eher nicht normal?
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    • Lulu schrieb:

      Nein...das ist nicht normal. :( Es ist und bleibt ungemein beruehrungsempfindlich.
      Eine Errektion ist fuer ihn schon sehr unangenehm..weil es sehr spannt.

      Wir sind fest der Meinung, dass Nerven verletzt wurden.

      Im naechsten Monat hat er einen Jahrestermin beim Urologen....er wird es auf alle Faelle ansprechen....aber er macht sich keine Hoffnung mehr.

      Lg
      Lulu

      Okay, sowas ist wirklich einer der ganz wenigen Gründe, wo ich froh bin noch als Kind beschnitten worden zu sein, da hab ich das wohl nicht so ganz mitbekommen.

      Spannt es denn weil zuviel weggeschnitten wurde oder ist es mehr psychischer Natur, also eher ein "unangenehmes" Gefühl?

      Bye-Bye
    • Hey Lo101

      Leider kann ich dir nicht helfen bei deiner Frage um dieses Gerät zu bestellen =(
      Aber ich wollte dir schreiben, weil ich dich sehr gut verstehen kann ! Ich bin 28 Jahre alt und bin als ich 3 Jahre alt war beschnitten worden =( angeblich
      aus medizinischen Gründen, jedoch hab ich das nie wirklich geglaubt, da ich von meiner Mutter von meinem Vater und vom Arzt jeweils eine andere Geschichte gehört habe, was die Gründe dafür waren!

      Mir geht es ziemlich genau wie du es beschreibst ! Ich fühle mich wertlos, hintergangen und sehr unwohl!
      Ich hatte eine sehr schlimme Erfahrung als ich 7Jahre alt war haben mich meine Cousins aufs Überlste beschimpft wie hässlich das aussieht und ich hatte damals noch nicht einmal gewusst, dass an mir was gemacht wurde! Für mich brach die Welt zusammen !! Natürlich habe ich dann versucht mir die Haut nach vorne zu schieben und gemerkt wie angenehm das eigentlich wäre!

      Es vergingenn 4 Jahre bis ich mich getraut habe meine Eltern darauf anzusprechen, was mit mir gemacht wurde! Dann wurde ich vom Vater ausgelacht -
      ich kann mich noch heute an seine Worte erinnern: ''Ich soll nicht so ein Theater machen wegen einem Stück Haut !'' Er hat mir dann eine Version erzählt, meine Mutter eine und der Arzt eine - somit war ich komplett verwirrt und wurde misstrauisch - allem und jedem gegnüber!!!

      Deine Worte: ''eigentlich habe ich ein nahezu perfektes Leben, ich bin bloß einfach total unglücklich'' - Ich kann dich sooo gut verstehen! Mir standen dir Tränen in den Augen, als ich dein Beitrag gelesen habe! Mir ging es leider genau so, ich hatte eigentlich alles was ich brauchte, das konnte aber leider nie das ersetzen, was mir fehlt!

      Hast du jemals mit jemanden darüber gesprochen? Ich habe ziemlich viel Erfahrung mit Gesprächstherapie - mir hat es aber leider nur kurzfristig etwas gebracht, war auch 2 mal stationär in einer Klinik. Ich würde dir raten alles ausprobieren - schlussendlich ist ja jeder verschieden!
      Wenn du auch jemanden brauchst um darüber zu sprechen, kannst du mir jederzeit schreiben!



      Ich schicke dir viel Kraft und Energie

      R
    • Hallo,

      Danke für deine Antwort.
      Mein Beileid und Mitgefühl für deine Geschichte...
      Bei deiner Antwort kamen mir auch etwas die Tränen...
      Ich möchte jetzt nicht wieder zu viel über das psychische schreiben, da das denke ich meine Sache ist und ihr da wahrscheinlich nur eure eigenen Erfahrungen erzählen könnt. Deshalb brauche ich eure Hilfe, da ich jetzt wirklich mit dem Wiederherstellen anfangen möchte.
      Die manuellen Methoden sind nicht wirklich was für mich.
      Was gibt es denn noch alles für Möglichkeiten ohne etwas zu bestellen?
      Die Frage ob es jetzt möglich ist dass mir jemand ein Gerät bestellt ist immernoch offen.
      Irgendwie bin ich echt am verzweifeln :(
    • Hi Lo101

      Danke dir ! Ist voll in Ordnung, wenn du den psychischen Aspekt nicht hier erläutern willst, falls du aber doch
      etwas loswerden, fragen oder diskutieren willst - ich bin offen dafür - auch per privat Nachricht, wenn dir das lieber ist.

      Ich wünschte ich könnte dir das Gerät bestellen, aber ich wohne in der Schweiz =( Gestern Abend als ich nochmals darüber nachgedacht habe, kam
      mir die Idee, dass du eventuell bei einem Arzt oder Psychiater nachfragen könntest ob Sie dir dieses Gerät bestellen können?! Die haben ja sowieso Schweigepflicht ! Und vielleicht würd es dir auch gut tun persönlich mit jemandem zu sprechen!

      Ich habe mich auch schon informiert, was es für Optionen gibt .... wiederherzustellen, es gibt die Manuelle, mit einem Zuggerät oder auch operativ,
      Bei mir ist es so, dass mir Manuell eigentlich garnichts gebracht hat, das Zuggerät hat mir oft Schmerzen bereitet und wa snoch dazukam - man sollte es so oft wie möglich tragen, dass wirkliche eine Veränderung da unten geschieht, was mir alleine vom Arbeiten her nicht möglich war, weil ich ziemlich oft auf die Toillete muss und nicht die Zeit hatte das Ding jedesmal ab und anzuziehen =( Und letzteres - hab mich mal mit einem Arzt darüber unterhalten, um eventuell Adressen von Plastischen Chirurgen zu erhalten, die schon Erfahrung damit haben, aber leider stiess ich auch dort auf Unverständnis und wurde einmal mehr belächelt. =(


      Somit bin ich quasi am Ende des Lateins - aber ich denke wenn ich möchte, dass es mir psychisch besser geht muss ich physisch etwas Verändern können !!!

      Am liebsten wäre mir eigentlich die 3. Option, habe aber zur Zeit nicht die Kraft und Mut wieder einen Arzt aufzusuchen, ausserdem kommt noch dazu, dass es natürlich extrem teuer ist und natürlich nicht von der Krankenkasse bezahlt wird =(
    • Hi Lo101,

      zunächst einmal finde ich es sehr gut, dass Du Dir den Kummer von der Seele geschrieben hast. Du bist in diesem Forum mit dem Problem nicht allein und wirklich gut aufgehoben.

      Deine geschilderte Situation, Deine Gefühle und Eindrücke kann ich vollends verstehen. Auch bei mir hat sich schon in der Kindheit rasch das von Dir geschilderte Minderwertigkeitsgefühl entwickelt, weil ich recht frühzeitig feststellen musste, dass mein Penis durch die Beschneidung völlig anders aussah, als bei intakten Jungen. Bei mir kamen leider verschiedene Aspekte zusammen:

      1. Eine starke Traumatisierung in Bezug auf Ärzte. Meine Mutter erzählte mir, dass ich einige Jahre nach der OP immer noch panische Angst vor Ärzten und dem weißen Kittel hatte. Das lässt vermuten, dass ich mit knapp 2 Jahren mehr von der OP mitbekommen habe, als vielleicht angenommen.

      2. Die ungewollte Übernahme einer Außenseiterrolle; ob Kindergarten, Grundschule oder später Gymnasium: Meistens war ich der einzige in der Gruppe oder Klasse ohne Vorhaut. Ich habe meine Schulfreunde immer beneidet. Und irgendwie stellte sich immer wieder die Frage: "Warum gerade ich ?"

      3. Der Umgang der Gesellschaft mit uns Beschnittenen; die Intoleranz kannte keine Grenzen. Wie an anderer Stelle in dem Forum von mir geschildert, wurde ich wegen der operierten Phimose regelmäßig von sog. "Freunden" im Kindergarten und i.d. Grundschule gehänselt. Die Folge war, dass ich als Kind lieber mit Mädchen spielte (davon gab es reichlich in der Nachbarschaft ) als mit Jungen und bewusst gewisse Sport- und Spielarten unterließ, z.B. den Schwimmsport. Die Neigung meiner Mutter, Verwandten, Freunden und Bekannten zu erzählen, dass ich an einer Phimose operiert worden sei, wenn das Thema Kinderkrankheiten besprochen wurde, empfand ich als psychische Belastung.

      4. Der Faktor Schmerz: Es hat einige Jahre gedauert, bis sich die Eichel an den operierten Zustand gewöhnt hat. Intimpflege- von meinen Eltern mit einer gewissen Pedanterie betrieben - war ein Problem, denn die Seifen der 60er Jahre brannten höllisch.

      5. Physische Probleme mit der verbliebenen Resthaut, die sich wie eine Plastik oder ein Fremdkörper anfühlte, geschwollen und nur schwer zu bewegen war. Ich hatte immer das Gefühl, einen viel zu engen Ring hinter der Eichel zu tragen. Vermutlich ist bei der Beschneidung gepfuscht worden. Diese Enge konnte ich mit Einsatz der Dehnungsgeräte erstaunlicherweise beheben. Physische Probleme durch die stetig nachlassende Sensibilität der Eichel und eine zunehmende Verhornung, wie von vielen hier im Forum beschrieben.

      6. Ganz ehrlich: Höllische Angst wie Du vor dem "sich Outen" ggü. einem Mädchen. Wie reagiert meine Freundin auf einen operierten Penis, der seiner Vorhaut beraubt wurde und der vergessen hatte "hier" zu rufen, als der Wachstumsprozess hätte starten müssen. Ich hatte Glück; denn sie vertrat die damals stark verbreitete Ansicht, dass die Beschneidung des männlichen Gliedes das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, deutlich schmälert.

      Sechs Punkte, die Dir vielleicht mehr oder weniger bekannt vorkommen. Würde mein Cousin sich zu dem Thema äußern, würden wir auf zahlreiche Parallelen stoßen.
      Vielleicht tröstet Dich diese Schilderung.

      Als ich vor Jahren über das Internet überhaupt von der Möglichkeit dieser Wiederherstellung erfuhr, habe ich sofort gehandelt. Da zwischen meiner Beschneidung und dem Beginn der Dehntherapie über 40 Jahre lagen, kann man sich vorstellen, wie mühsam der Prozess verlief.

      Deinen Wunsch über die Abhilfe des geschilderten Zustandes kann ich uneingeschränkt nachvollziehen, ich hätte in dem Alter auch so argumentiert, wenn es 1977 derartige Geräte schon gegeben hätte. Unterstützend eingreifen kann und darf ich aber nicht. Du musst durchhalten und spätestens mit Beginn der Volljährigkeit über den Kauf eines Wiederherstellungsgerätes selbst eine Entscheidung treffen, wenn Du z.Zt. als Minderjähriger bei den Eltern nicht auf das gewünschte Echo stoßen solltest. Meine Eltern hätten einem derartigen Erwerb seinerzeit auch niemals zugestimmt und wissen bis heute nicht, dass ich mit über 50 Jahren quasi wieder intakt bin. Gibt es in Deiner Familie vielleicht jemanden, der Dich bei Deinem Vorhaben unterstützen kann ?

      Du solltest aber die kommenden Jahre nutzen und die verbliebene Haut auf den Dehnungsprozess quasi vorbereiten. Ich persönlich würde zu einer qualitativ wertvollen Propolissalbe tendieren und die Resthaut regelmäßig damit behandeln und auch dehnen. Gewiss ist - je eher Du mit dem Dehnen startest um so zügiger verläuft der Prozess, da Dein Körpergewebe noch jung und elastisch ist. Insofern bin ich sicher, dass die geplante Restaurierung 12 Jahre nach der Beschneidung erfolgreich verlaufen wird.

      Zum Trost bleibt Dir die Option: " Ich bekomme meine Vorhaut zurück". Das sollte Dich über Deine geschilderte, absolut nachvollziehbare Situation hinweg trösten. Versuche, den momentanen Zustand als vorübergehend zu belächeln und über den Dingen zu stehen, die Dich zu Recht belasten. Der Wert eines Menschen steht und fällt nicht mit Frage über die erfolgte Beschneidung seines Genitals.

      Ich wünsche Dir viel Kraft und Energie und vor allem für die geplante Wiederherstellung viel Erfolg
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    • Update:
      Da ein schon länger bekannter beschnittener Internetfreund bereit war, mir einen Tugger zu bestellen, habe ich jetzt seit vorgestern das TLC Tugger Kit (tlctugger.com/product/tlc-tugger-kit/).
      Da mein erstes Mal relativ nahe ist und ich so auch schon relativ viel Kontakt in der Richtung hatte, hoffe ich, dass sich relativ schnell etwas bessert... Zumindest dass die Eichel etwas empfindlicher wird da sie jetzt keiner Reibung mehr ausgesetzt ist.
      Eine Frage stellt sich für mich noch... Wie lange soll/darf ich das Teil denn tragen? Gestern hatte ich es eigentlich 24h drauf, hat bloß teilweise recht wehgetan und wurde etwas rot. Ist das nur anfangs so oder was kann ich dagegen machen? Sollte ich eher stark oder lockerer ziehen lassen?
      Ich würde es sehr gerne 24/7 tragen, allein schon weil ich dann das Gefühl hab keine Zeit zu verschwenden. Was muss ich dabei beachten?
      Ich weiß dass das nicht in Monaten sondern wahrscheinlich in mehreren Jahren geht aber will trotzdem alles mögliche tun und trd optimistisch bleiben :)
      LG


      PS: jemand erzählte Mal was von Salben, die dabei helfen sollen. Welche sind das, bekommt man die in der Apotheke?
    • Hallo,

      schön, dass es mit dem Tugger geklappt hat.

      Zu Deinen Fragen: Stellt sich ein Schmerz ein, ist das für mich ein Warnsignal. 24 Stunden den Tugger zu tragen, ist heftig - m.E. zu viel. Du solltest langsam, für einige Stunden starten und versuchen, die Dauer des Einsatzes langsam und schonend zu steigern. Die Rötung der Haut deutet auf einen zu langen Prozess mit zu hoher Spannung hin.
      Unter Zeitdruck zu arbeiten, ist der falsche Weg - denn Wunder sind nicht zu erwarten. Eine Vorhaut-Restaurierung dauert ihre Zeit.
      Die Eichel kann durch den Tugger anfangs noch unempfindlicher werden, weil sie jetzt dem Druck des Silikonkegels ausgesetzt ist und sich durch eine verstärkte Hornhautbildung schützen wird - zumindest war es bei mir so.

      Zur täglichen Pflege der gedehnten Haut und der Eichel benutze ich eine Propolis-Creme. Es gibt Stimmen, die den Einsatz von Cortisonsalben empfehlen, um den Vorgang zu beschleunigen. Davon würde ich dringend abraten.

      Viel Erfolg und vor allem wünsche ich Dir die notwendige, absolut erforderliche Geduld.
    • Dem schließe ich mich absolut an. Schmerzen solltest Du dringend beachten und respektieren. Sobald es weh tut: aufhören! Das kann ein Zeichen dafür sein, dass die Haut zu reißen beginnt. Zumindest ist es aber ein Warnsignal, dass der Körper überlastet ist. Und das ist nicht gut. Also aufpassen!
      Hab Geduld. Ohne Deinen "Beschneidungsgrad" und näheren Umstände zu kennen, tippe ich mal, dass Du mindestens drei bis vier Jahre brauchen wirst. Aber Du wirst sehen, die Zeit geht rum und hinterher bist Du froh, es gemacht zu haben.
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    • Hey Lo101,

      Zum Thema Freundin.
      Als ich meine Freundin hatte und ihr war es völlig egal ob ich beschnitten bin oder nicht.
      Nur weil du beschnitten bist liebt deine Freundin dich trotzdem noch und wenn du magst kannst du ja auch mit ihr über deine Probleme reden.
      Ich weiß sowas ist immer schwer... hilft aber eigentlich immer.
      Sie verstand es und hat mich in dieser Hinsicht unterstützt.

      Nunja jetzt habe ich einen Freund :D der nicht beschnitten ist. Diesem habe ich von meinen Problemen erzählt, aufgrund der Beschneidung. Und von ihm werde ich auch unterstützt und er versucht es zu verstehen. Kann auch wiederherstellen wenn er dabei ist, ihm stört das nicht :)
      Aber in erster Linie war ihm auch egal ob ich beschnitten bin oder nicht.

      In dieser Hinsicht macht man sich meistens mehr Gedanken als es im Nachhinein nötig gewesen wäre. Wenn der Partner einen liebt, wird er es akzeptieren und Sex und was dazu gehört ist ja nicht alles in einer Beziehung. ;)
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    • .....man muss nur aufpassen. Jemand der nicht in der Situation sich befindet versteht das Problem nicht.
      Aus eigener Erfahrung:man kann auch etwas "kaputt" Reden.
      Frag am besten Leute hier die betroffen sind.
      Wir versteheneher dein Problem und haben auch Lösungsvorschläge.
      In diesem Sinne: nicht verzagen.
      • Ich suche seit 41 Jahren nach etwas, das ich vor 48 Jahren ein halbes Jahr besitzen durfte.
    • NM1998 schrieb:

      Ich meinte damit, dass sie nichts dagegen hat und es akzeptiert.
      Mache Frauen mögen es ja auch nicht.
      Bitte den letzten Satz STREICHEN WIR!
      das ist genau das; was hier nicht hingehört und DEF. nicht zu Debatte steht und nichts mit dem Thema zu tun hat PUNKT!

      Ich kann doch niemand beurteilen nur weil er beschnitten ist und Frauen einem deswegen nicht mögen.
      Erinnert mich ein wenig an die Frischfleischtheke zu viel Auswahl an Wurst... ach was nehm ich da...
      Sorry für den Vergleich aber so kann kein Mann sprechen der betroffen ist.
      Das ist für mich wie ein Schlag mit dem kalten Lappen am Morgen ins Gesicht
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