"Ein sehr stichhaltiges Argument gegen die Vorhautbeschneidung lautet....

    • "Ein sehr stichhaltiges Argument gegen die Vorhautbeschneidung lautet....

      dass man dadurch weniger von einem Austernfischer hat."

      Schreibt Charles Foster in dem Buch "Der Geschmack von Laub und Erde":


      Wenn wir die Verteilung und die Dichte der verschiedenen Rezeptortypen betrachten, können wir herausfinden, welche Art von Input das Gehirn in welchem Umfang erhält.
      Sehen wir uns den Austernfischer an.... Seine Schnabelränder besitzen eine große Anzahl von Merkel-Zellen, Herbst-Körperchen, Gandry'schen Körperchen, Ruffini-Körperchen und freien Nervenenden. Bei seinem Gestocher sendet er Stoßwellen im feuchten Sand aus, und sein Netzwerk aus aus Rezeptoren liest wie ein Sonar aus den zurückgeworfenen Unregelmäßigkeiten heraus, die auf die Anwesenheit eines Wurms hindeuten können. Manche Rezeptoren nehmen sogar feinste Vibrationen wahr und erkennen es, wenn die Härchen des Wurms an die Wand seiner Wohnröhre kratzen....

      Ein sehr stichhaltiges Argument gegen die Vorhautbeschneidung lautet, dass man dadurch weniger von einem Austernfischer hat.
      Denn beim Mann hat das Innere der Penisvorhaut eine ähnlich hohe Konzentration an Merkel-Zellen und anderen Rezeptoren, die beim Geschlechtsverkehr massiv stimuliert werden...
      Es ist wohl noch mal eine besondere Ironie, dass eine Frau, und ausgerechnet noch eine Namens Merkel, jene Merkel-Zellen von Jungen zur Zerstörung frei gegeben hat.


      Charles Foster ist ausgebildeter Tierarzt (mit Spezialgebieten Tierverhaltenslehre und Akupunktur in der Tiermedizin) und Anwalt, er unterrichtet Ethik und Rechtsmedizin in Oxford.
      books.google.de/books?id=w3iYD…=de&source=gbs_navlinks_s
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)