Humboldt-Uni: Vom Saulus zum Paulus?

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    • Humboldt-Uni: Vom Saulus zum Paulus?

      In folgendem Artikel geht es zwar um meist unnötige Operationen an intersexuellen Kindern, doch diese Aussagen lassen einen doch erstaunt aufhorchen:


      Ulrike Klöppel schrieb:

      Genitaloperationen an nicht-einwilligungsfähigen Kindern die nicht medizinisch zwingend erforderlich sind, sollten meiner Meinung nach aus menschenrechtlichen Gründen untersagt werden, da sie einen schwerwiegenden Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen darstellen.
      Bisher zeichnete sich die Humboldt-Universität ja eher als Sprachrohr der Kinderverstümmler aus.
      Vielleicht wird man sich ja irgendwann der Schizophrenie der eigenen Aussagen bewusst.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Weguer schrieb:

      In folgendem Artikel geht es zwar um meist unnötige Operationen an intersexuellen Kindern, doch diese Aussagen lassen einen doch erstaunt aufhorchen:
      Zumindest könnte man einen Fuß in die Tür bekommen, wenn OP´s an Intersexkindern unterbunden würden. Es ist ja oft so, wenn man solche Aussagen hinterfragt kommt oft ein, "Jungenbeschneidung ist in Ordnung weil
      - seit Jahrtausenden ...
      - niemand beschwert sich ...
      - Tradition ...
      - Religion ...
      - Gesundheit...
      - Hygiene ..."
      "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


      George Santayana (1863-1952)
    • Hm, das ist seltsam. Wo hat Ulirke Klöppel das denn gesagt oder geschrieben?

      Sucht man nach "Genitaloperationen an nicht-einwilligungsfähigen Kindern die nicht medizinisch zwingend erforderlich sind, sollten meiner Meinung nach aus menschenrechtlichen Gründen untersagt werden"

      findet man zwei Treffer, hier und in dem Text von Irene Habich. In der verlinkten Studie von Klöppel findet der Satz sich jedenfalls nicht.

      Ich kann überhaupt nichts finden, wo Klöppel sich kritisch zur BGM äußert. Ich glaube auch nicht, dass man sich lange an der Humbug-Uni halten könnte, wenn man dagegen auftreten würde. ;(
      Hingegen nimmt sie öfters auf "die Beschneidung der Klitoris" Bezug:


      Z.B. verbietet das Familien-recht den Sorgeberechtigten bereits, in die Sterilisation eines Kindes einzuwilligen (§ 1631cBGB). Bei Mädchen können die Eltern ferner keine wirksame Einwilligung zur Entfernungoder Beschneidung der Klitoris erteilen, da dies als Verstümmelung weiblicher Genitalienunter Strafe steht (§ 226a StGB).

      Quelle: Ulrike Klöppel: "Geschlechter- und Sexualitätsnormen in medizinischen Definitionen von Intergeschlechtlichkeit"

      In der verlinkten Studie kommt das Wort "Vorhaut" einmal vor, da Wort "Klitoris" 31 mal, "Labien" 17 mal.



      Auch die sogenannte „Präputiums-
      plastik“ dient der Therapie einer Vorhautverengung, die nur bei – körperlichen –
      Gesundheitsproblemen induziert ist; Zirkumzisionen können ebenfalls nicht als
      kosmetische Operationen betrachtet werden. Insofern wurde die Auswertung für
      „Maskulinisierungsoperationen“ auf die OPS-Kodes 5-613, 5-643, 5-645 und
      5-628 reduziert.
      Zirkumzision wäre 5-640.2. Fällt einfach raus.


      Wenn man sich ihre Veröffentlichungen so anschaut, scheint sie aus dem feministischen Lager zu kommen.

      Die ist am "Institut für Europäische Ethnologie", was hinsichtlich traditioneller Riten nichts Gutes erwarten lässt.
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • Öhm, klick mal auf den Namen in dem Zitat ("Ulrike Klöppel schrieb").
      Das war ein Interview, das auf docCheck News veröffentlicht wird.
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    • Ah, jetzt verstehe ich Dich. Ja, stimmt, das wird so nicht wirklich klar. Meine Interpretation ist, dass Frau Dr. Klöppel das im Rahmen eines Interviews mit Irene Habich gesagt hat. Aber das muss natürlich nicht sein, stimmt.
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    • Genitaloperationen an nicht-einwilligungsfähigen Kindern die nicht medizinisch zwingend erforderlich sind, sollten meiner Meinung nach aus menschenrechtlichen Gründen untersagt werden, da sie einen schwerwiegenden Eingriff in die körperliche Unversehrtheit und das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen darstellen.
      An der Stelle könnte ein Interviewer natürlich nachhaken: "Meinen sie damit auch die "Beschneidung" von Jungen"? - weil diese ja massenhaft stattfindet, mit dem "Segen" des Gesetzgebers.

      Weitaus mehr als die einige hundert Intersex-Operationen pro Jahr, welche z.T. sicherlich erheblich schwerwiegender sind und die selbstverständlich verboten gehören, sofern nicht (in wenigen Fällen) medizinisch geboten und wo der Einsatz von Klöppel und Habich sehr zu begrüßen ist.
      Man fasst sich doch an den Kopf, was der Gesetzgeber alles so "einfach laufen lässt" - Elternrecht über alles. Kinderrechte in die Tonne.
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    • Vielleicht sollte man bei Saulus überhaupt mal genauer hinschauen:

      Ein Viertel aller als plagiatsbehaftet eingestuften Arbeiten auf der Wissenschaftsplattform „VroniPlag Wiki“ stammen von Hochschulen aus einer bestimmten deutschen Stadt. Politiker verlangen nun Aufklärung.
      Und die "bestimmte deutsch Stadt" ist - BERLIN

      "Berliner Luft" gewissermaßen.

      Manche Professorinnen könne da nicht mal richtig rechnen. Aber alles ganz toll "gendern".

      Teilweise waren ganze Kapitel von Wikipedia übernommen worden, und manchmal seien im gedruckten Exemplar noch die Unterstreichungen des Internet-Lexikons zu sehen gewesen.

      Jo, und wir wissen, welche Seilschaften bei WP am Werke sind. Damit erklärt sich einiges. :FP01

      faz.net/aktuell/feuilleton/hoc…transparenz-15914012.html
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