Die vielbeschworenen "medical benefits"

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    • Die vielbeschworenen "medical benefits"

      Wie sich auch schon in früheren Studien gezeigt hatte: Die vielbeschworenen bzw. behaupteten "medical benefits" spielen bei der Entscheidung der Eltern bzw. der Mütter praktisch keine Rolle. Das ist alles nur vorgeschoben, nur Tarnung.

      The father being circumcised (P < .0001)
      That's all, folks!


      ..and of special interest, there was no association between newborn circumcision status and counseling by a medical professional
      Leider zieht die Studie dann falsche Schlüsse aus ihren Ergebnissen:

      The higher rate of circumcision among more educated parents may be related to their familiarity and access to data regarding the health benefits of circumcision.
      Nö. Das liegt einfach daran, dass höhere Bildung mit höherem Einkommen korreliert ist und BGM Geld kostet. Und von daher seit jeher auch ein Statussymbol der Eltern war.

      Therefore, the importance of the role of medical providers to guide parents through this process must be emphasized.
      Leute, ihr habt gerade selbst belegt, dass das bei der Entscheidung der Eltern bedeutungslos ist... :FP01

      Und dann beziehen sie sich noch auf die berüchtigte Studie von Sneppen und Thorup, und auf Morris... =O

      journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/2333794X17711767
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • Interessant ist, dass beim mütterlichen Entscheidungsprozess im Falle von "Vater nicht involviert" mehr als doppelt so viel Jungen intakt gelassen werden.
      Das, was bei GGM behauptet, aber fraglich ist ist bei BGM tatsächlich gegeben: es ist im wesentlichen etwas PATRIARCHALISCHES, also nach politisch korrekter Lesart, böse, böse, böse.
      Söhnchen soll "so sein" wie der Papi. Was eh nie der Fall ist.

      Von den Jungen mit intaktem Vater wurden also nur 17% verstümmelt. Was für texanische Verhältnisse sehr wenig ist. Bei "Circumcised" war in immerhin 13% der Fälle der Vater bei der Entscheidung nicht involviert, da wäre es mal interessant gewesen den Zusammenhang mit den 17% zu ermitteln. Desweiteren wäre interessant gewesen, im Falle der 17% den Genitalzustand des Vaters der Mutter zu erfahren, dann wäre die Sache wohl weitgehend geklärt gewesen.
      Aber die Macher der Studie hatten ja offensichtlich ganz andere Interessen: mehr Jungenverstümmelung, mehr Geld in IHRE Kassen:

      Dr. Meller's Experience

      Years in Practice: 37
      Dr. Meller's Specialties


      Pediatric Surgery

      Procedures Performed by Dr. Meller:

      ....
      Circumcision

      Bei "Conditions Treated by Dr. Meller" steht übrigens nichts von "Phimosis" oder von irgendwelchen Penis/Vorhauterkrankungen.

      Die Studie ist in ganz anderer Hinsicht aufschlussreich als von ihren Machern intendiert :P
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • Ich habe mal irgendwo gelesen das ein Teild er US-Amerikaner z.B. nicht wissen das die Vorhaut zurückziehbar ist. Und das hat noch nicht mal was mit dem Bildungsstand was zu tun. Die Sexualkunde ist da drüben noch ein größeres Streitthema als bei uns.

      Was mir auffällt ist das bei den Leuten die eine Krankenversicherung haben sich mehr gegen eine Beschneidung entscheiden.

      Ich abe ja mit eine Persönliche Theorie warum Beschneidungen sich in den USA so festgesetzt haben.

      Kellog und Co haben die Sexualität und die masturbation verteufelt und die Beschneidung als "Heilmittel" gesehen.
      Was man aber auch nich vergessen sollte ist das in den Weltkriegen Männer sich teilweise über Wochen nie richtig waschen konnten. Vielleicht hat das tatsächlich dazu geführt das viele Männer wegen der fehlenden Hygiene nach geraumer Zeit Entzündungen bekammen und dann als Kampfkraft ausgefallen sind. Davon ab das die Männer natürlich wohl auch erhebliche schmezen durch die entzündung hatten wurde ihnn die Entscheidung wahrscheinlich dadurch schmackhaft gemacht das sie dann sowas nie wieder bekommen würden.
      Als die Männer dann wieder zu Hause waren und Väter wurden dachten sie sich wohl das eine Bechneidung als Säugling nicht so unangehm sei wie eine Entzündung+Beschneidung im Erwachsenen-Alter und waren damit definitiv eher Pro-Beschneidung eingestellt.
      Ich erinnere mich an eine Szene in einem US-Kriegsfilm in der ein Soldat sagte das er sich freiwillig zur Beschneidung meldet da er daurch einige Tage frei bekommt. Also denke ich mal das diese Szene irgendeinen realen Hintergrund hatte.
    • brokendream schrieb:

      Ich erinnere mich an eine Szene in einem US-Kriegsfilm in der ein Soldat sagte das er sich freiwillig zur Beschneidung meldet da er daurch einige Tage frei bekommt.
      Aber war es dann wirklich "freiwillig"? Ein paar Tage frei waren ein paar Tage weniger, an denen man totgeschossen werden konnte.

      Diese Story mit dem "Sand im Getriebe" in Nordafrika wird ja von Zirkumzisionspropagandisten immer wieder aufgetischt. Aber ich glaube nicht so recht daran. Dann hätte die Wehrmacht da auch Probleme mit gehabt. Und die Nazis hätten nicht eine Sekunde gezögert, alle Soldaten zirkumzidieren zu lassen, wenn das deren Kampfkraft nur ein iota erhöht hätte.

      Die Welt: Zu so viel sexistischem Müll und Fehlinformationen fällt mir keine Überschrift ein

      historyofcircumcision.net/inde…n=content&task=view&id=30
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • Das man einige Tage weniger an der Front war hat der Soldat auch als Begründung herangeführt. Vielleicht sollte ich noch anmerken das es ein Vietnam-Film war.

      Ich glaube an jedem Kriegsschauplatz waren die hygienischen Bedingungen nicht optimal. Ich bezweifel auch das die Nazis irgendwas machen würde was igendwie Jüdisch sein könnte. Beschneidungen waren ja in Deutschland nicht so weit üblich. Ich denke da an die Geschichte von Sally Perel die als Hiterjunge Salomon verfilmt wurde. Er hatte massiv Angst das durch seine Beschneidung rauskommen würde das er ein Jude ist.

      Was mir aber über die Jahre seit ich mit mit dem Thema beschäftige aufgefallen ist das es nach dem 2. Weltkrieg einen Anstieg an Beschneidungen in den USA gegeben hatte. Ich vermute das dies mit den Kriegserlebnissen der Väter zu tun hatte