Wie geeigneten Kinderarzt/-urologen/-chirurgen finden?

    • Wie geeigneten Kinderarzt/-urologen/-chirurgen finden?

      Hallo,

      ich lese schon seit geraumer Zeit mit und habe mich nun mal registriert.

      Mein Sohn ist 8 Jahre alt, schon im Alter von 3 Jahren wurde bei ihm eine Phimose diagnostiziert. Nach einer erfolglosen Salbentherapie durch einen Kidnerchirurgen sollten wir ihn beschneiden lassen, wogegen ich mich erfolgreich gewehrt habe (auch dank der Infos in diesem Forum hier).

      Die Vorhaut balloniert beim Wasserlassen, aber er hat keinerlei Beschwerden. Ich würde ihn gern mal einem Arzt vorstellen, der nicht gleich zur Beschneidung rät, der einschätzen kann, wie lange wir mit einer eventuell doch erforderlichen OP warten sollten usw.

      Nun suche ich einen Kinderarzt(Kinderurologen/Kinderchirurgen, der uns die nächsten Jahre begleitet, der nicht gleich zum Messer greift und der auch über vorhauterhaltende OP-Techniken Bescheid weiß.

      Wie suche ich denn da? Ist die kassenärztliche Vereinigung ein guter Ansprechpartner? ODer meine Krankenkasse (sind bei der TK)?
      Wir wohnen im Raum Dresden. Zur Not würde ich auch weiter fahren, aber es wäre schade, wenn ich nicht wüsste, dass es da jemanden in Reichweite (+-200km) gibt.

      Ich freue mich auf Antworten!
      Viele Grüße
      Erika
    • Hallo und Willkommen hier im Forum Erika

      schön das Du Dich hier meldest. Das Ballonieren passiert schon mal, wenn sich die Vorhaut von der Eichel zu lösen beginnt. Wenn er keinerlei Probleme hat, muss nichts gemacht werden.

      Was Eltern wissen müssen



      Ballonierung der Vorhaut schrieb:


      Was Eltern wissen müssen
      1.Ballonierung der Vorhaut ist normal

      Wie in der Grundlegenden Pflege des Intakten Kindes erklärt wurde, ist bei der Geburt die Vorhaut mit der Eichel des Penis durch eine dünne Membran verbunden die Synechie genannt wird. Irgendwann im Leben des Kindes wird sich diese natürliche Verklebung zu lösen beginnen, sodass sich die Vorhaut von der Eichel abtrennen kann. Dies kann in jedem beliebigen Alter passieren, basiert aber häufig bei Kleinkindern und der frühen Kindheit. Denken sie daran, dass nur weil sich die Vorhaut von der Eichel gelöst hat, dies kein Hinweis darauf ist, dass die Vorhaut zurückgezogen werden kann. Ehe das Zurückziehen der Vorhaut möglich wird, muss ein zweiter Entwicklungsprozess stattfinden, nämlich die Weitung der Vorhautöffnung.
      "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


      George Santayana (1863-1952)
    • Liebe Erika,

      eine Verengung ist in diesem Alter noch völlige normal. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. hat hierzu eine kleine Ratgeberbroschüre herausgegeben mit dem Titel "Mann-oh-Mann".

      nach unten scrollen

      Empfehlenswert wären fachlich u.a.

      - Prof. Dr. Maximilian Stehr, Chefarzt der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie an der Cnopfschen Kinderklinik in Nürnberg;

      - Kinderklinik am St.Elisabeth-Krankenhaus in Essen;

      - Dr. med Christoph Kupferschmid, Kinderarzt, Ulm.
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    • Maria Werner schreibt:

      *Empfehlenswert wären fachlich u.a.

      - Prof. Dr. Maximilian Stehr, Chefarzt der Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie an der Cnopfschen Kinderklinik in Nürnberg;

      - Kinderklinik am St.Elisabeth-Krankenhaus in Essen;

      - Dr. med Christoph Kupferschmid, Kinderarzt, Ulm.*


      AW:


      Ich finde als Mögligkeit nur Nürnberg.

      Erika schreibt, dass sie aus Dresdnergebiet ist und dass sie einen Arzt bis 200km sucht.


      Dresden - Nürnberg - 310 km

      Dresden - Essen - 550 km

      und Ulm ist in anderem Deutschlandsende.

      Ich habe einen Kinderatz in Tschechien zu Empfehlung, aber aus Dresden ist das auch über 300 km (meiestens durch Autobahn), klein bisschen weiter als bis Nürnberg. So ich finde Nürnberg als beste Variant.
    • Hallo gin,
      damit hast Du grundsätzlich natürlich recht. Aber:

      Erika schrieb:

      Die Vorhaut balloniert beim Wasserlassen, aber er hat keinerlei Beschwerden.
      Ein Junge, der keine Beschwerden hat, braucht keinen Arzt, so einfach ist das. Ich kann Erikas Sorgen sehr gut verstehen. Aber warum sollte sie quer durch Deutschland fahren und dem Jungen das Gefühl geben, mit ihm sei etwas nicht in Ordnung, wenn er doch nur eine völlig normale und gesunde Vorhaut hat, die einfach noch nicht komplett entwickelt ist? Wir wissen, dass es bis zum Ende der Pubertät dauern kann, bis sich die physiologische Phimose komplett aufgelöst hat. Und Erikas Sohn hat mit seinen 8 Jahren noch nicht mal das Durchschnittsalter von 10,4 Jahren erreicht, in dem sich die physiologische Phimose regelhaft löst.
      Also alles gut. Der Junge ist gesund und braucht keinen Arzt.


      Erika schrieb:

      Nach einer erfolglosen Salbentherapie durch einen Kidnerchirurgen
      Hier liegt tatsächlich ein Problem. Viele Ärzte beherrschen offenbar die Salbentherapie gar nicht richtig.
      Vor einigen Wochen schrieb mir ein Kinderarzt folgenden Text:

      ...ist die kindliche Phimose keine Krankheit, sondern ein physiologischer Zustand. Unter der Verengung besteht meistens eine vollständige Verklebung des inneren Vorhautblattes mit der Eichel, so dass keine Entzündungen durch retinierten Urin auftreten. Mit den Jahren lösen sich diese Verklebungen teilweise und dann kann es zu Entzündungen der Vorhaut kommen, wenn diese nicht zurückziehbar und damit auch nicht reinigungsfähig ist. In solchen Fällen lässt sich heute durch Einbringen einer entsprechenden östrogenhaltigen Salbe unter das innere Vorhautblatt eine Elastizitätserhöhung der Vorhaut erreichen, welche nach ca. 3 Wochen einmal täglicher Anwendung am Abend, zu einem schmerzfreihen Aufdehnen der Phimose in der Praxis und damit einer Lösung des Problems führt. Wir haben dafür einen speziellen Aplikationsmechanismus entwickelt, denn das reine äußerliche Auftragen der Salbe, wie heute allgemein üblich, ist nur selten hilfreich. Auf diese Weise konnten wir in den letzten 16 Jahren die Anzahl der operativen "Phimosenbehandlungen" auf ganze drei Fälle reduzieren.
      [...]
      Bei den drei operativ gelösten Fällen handelte es sich bei zweien um eine circuläre Narbenphimose nach vielen durchgemachen Entzündungen. Hier können wir konservativ nicht mehr helfen. Narben lassen sich nicht dehnbar machen. Die Kinder wurden einfach zu spät vorgestellt. Ein Fall war eine Sklerodermie der Vorhaut mit starker Einengung bei einem jugendlichen Patienten mit 21 Jahren. Bis auf diese wirklich medizinisch notwendigen Beschneidungen wird bei uns seit 16 Jahren nicht mehr operiert.

      Man sieht, die Salbentherapie funktioniert praktisch immer, sie muss nur wirklich richtig angewendet werden. Und hier hapert es wohl bei vielen Ärzten noch gewaltig.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • In der Antwort des Kinderarztes steht doch mit drin, weshalb es sinnvoll ist, jetzt einen Arzt aufzusuchen. Die Verklebung sorgt dafür, dass sich kein Urin (etc) ansammelt und sich so eine Entzündung entwickelt, die dann genau das machen kann, was man nicht will, nämlich eine Verengung mit Narben.
      Im Prinzip sagt die Antwort, dass man in dem Fall wie beschrieben (Verklebung gelöst, Vorhaut vorne eng), zügig zum Arzt gehen sollte, um die Vorhaut mit Sicherheit komplett zu erhalten, mit einer sinnvollen Salbentherapie.
      Ist der denn nicht in der Nähe oder kennt einen Kollegen, der diese Therapie beherrscht, der in der Nähe ist?
      Man muss ja nicht warten, bis Beschwerden da sind, um dann zum Arzt zu dürfen.

      Außer dass die Fahrt nervt, sehe ich gar kein Problem in einer größeren Entfernung für den Jungen. Man kann doch hoffentlich offen mit ihm reden, wieso, weshalb, warum. Ich finde, ein Kind kann ruhig lernen, dass man nicht zum nächstbesten geht und unreflektiert die vorgeschlagene Therapie durchführt, sondern den Arzt wählt, der sich schon bei anderen oder in der Fachwelt als fähig erwiesen hat - und auch dann noch mitdenkt. Könnte so manchem einiges ersparen.
    • Das ist ein interessanter Einwurf, schluppi. Gerade habe ich ein E-Mail eines ebenfalls sehr guten und erfahrenen Kinderarztes erhalten:
      Das Ballonieren der Vorhaut ist auch bei einem acht Jahre alten Jungen noch normal und zunächst kein Grund, irgendeine Behandlung zu machen.
      Es gibt keine Entzündungen durch „retinierten Urin“, Urin ist steril, solange der Junge keine Harnwegsinfektion hat. Natürlich wirken Östrogen und Kortison bei jeder normalen unreifen Vorhaut, aber es besteht überhaupt keine Indikation für eine Behandlung – auch nicht für eine Salbenbehandlung. Finger weg vom gesunden Penis!
      Deshalb denke ich nach wie vor, dass Erikas Junge einfach nur in Ruhe gelassen werden sollte.
      Keine Beschwerden, keine Behandlung.
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    • Weguer schreibt:

      *Hallo gin,
      damit hast Du grundsätzlich natürlich recht. Aber:*

      Das war natürlich nur technische Antwort für Erika.

      Bei Frau Zuzana (Sussane) aus Pressburg (Bratislava - Slowakische Hauptstadt) das war ganz anders. Ihre 4 Jahrige Sohn hatte schon Narbenphimosis und chronische Entzündungen. Die Ärzte in Uni-Universitet Kramary in Pressburg haben sie gesagt - einzige Lösung ist Vollvorhautamputation, Das sie wollte nicht, und sie fragte in Intenet, ich habe Sie ein Tip gegeben, war klar, dass in diesem Fall die OP nötig ist. Der junge Kinderchirurge die OP gemacht, aber OP, dass dem Jungen ganze Vorhauent geblieben.

      Die Mutter schrieb mir, dass was ich in meinen Webseiten glaubt. Sie hat ihrem Ehemann gefragt, und er sie sagte, dass seine Vorhaut erst in 16,5 Jahre zurückshieben war. Dass sie fragte ihrem Vater, und sie sagte genau so.


      Frau Erika hat natürlich angst, wenn sie siegt, was beschtimmte Ärzte in ihre Umgebung sagen. Ich denke, dass ihre Sohn keine besondere ärztliche Hilfe braucht, genauso wie Vater und Ehemann von Frau Zuzana. Aber bei Sohn von Frau Zuzana war (Narbenphimosis und öfftliche Entzündungen) die OP nötig. Frau Zuzana ist glücklich, dass ihrem Sohn ganz volle Vorhaut geblieben hat, und sie leidet überhaupt nicht die dreimahl Stecke (3 Stunde in Auto und drei Stunde zurück) (erste Untersuchung, dann OP, und dann Kontrolle) und sie ist sehr gücklich, dass ihre Sohn (keine Entzüngen mehr) nach der OP mit der vollen Vorhaut komplett geblieben hat.
    • Hallo,

      erstmal möchte ich Dir meinen Respekt zollen, Du kümmerst Dich wirklich um Dein Kind und versuchst es vor Schaden zu bewahren. Du hast genug Herz und Instinkt, zu wissen, daß man den Ärzten nicht immer alles glauben muss. Gut so :)

      Ich kann Dir leider keinen besonderen Arzt empfehlen, bei mir war das damals die Uniklinik Jena - Urologische Ambulanz, aber das ist über 20 Jahre her und somit nicht mehr aktuell. Bei mir hat Salbe und dehnen (selbst) geholfen. Vielleicht ist Dein Sohn einfach noch nicht soweit, mit 12...13...14 wird er sich schon irgendwann für das Thema interessieren und dann ist immer noch Zeit für eine Salbentherapie. Wenns ihm so lange gut geht, besteht doch noch keine Notwendigkeit, irgendwas zu unternehmen :)

      Das sollte eigentlich jeder Arzt verstehen. Theoretisch hat er da sogar einen Eid drauf geschworen, als erstes mal keinen Schaden anzurichten.

      Ein Zitat aus einem Handbuch für Ärzte und Wundärzte von 1801: "Allein ist diese Operation schmerzhaft, und die dadurch entstandene Wunde bisweilen sehr schwer zu heilen. Auch bleiben oft die Ränder sehr beträchtlich angeschwollen, selbst wenn die Heilung schon einige Zeit vorüber ist, so daß dadurch der Beischlaf sehr erschwert wird. Daher muß man die Operation niemals unternehmen, wenn sie nicht unumgänglich nöthig ist."

      Respekt und viel Glück für Euch
      karli
    • Hallo Erika,

      Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen.

      Die Ballonierung der Vorhaut ist ein vollständig normaler, harmloser Vorgang, der bei manchen Jungen auftritt, wenn sich Vorhaut gerade zu lösen beginnt.

      Solange der Jungen keine Beschwerden hat, besteht absolut kein Grund für irgendeine Behandlung.


      Hier habe ich noch einen Artikel zum Thema gefunden.

      Dockcheck schrieb:

      Ballonieren der Vorhaut


      Das Ballonieren der Vorhaut ist ein natürliches, physiologisches Phänomen, und erfordert keine Behandlung. Es ist ein Hinweis darauf, dass die normale Entwicklung der Vorhaut bereits eingesetzt hat, aber noch nicht abgeschlossen ist. Das Ballonieren verschwindet auf natürlichem Wege von selbst wieder, während die Vorhaut ihre Entwicklung fortsetzt und die Vorhautöffnung sich weitet.

      ....

      In der internationalen medizinischen Fachliteratur wird das Ballonieren der Vorhaut inzwischen einheitlich als harmloses, vorübergehendes Phänomen in einem bestimmten Entwicklungsstadium angesehen.[1][2][3][4][5][6][7]

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Sokrates ()

    • Herzlichen Dank für alle Antworten und die Beruhigungen. Klar habe ich mit meinem Sohn geredet und ihm gesagt, dass ich mich erkundige, weil ich den Eindruck habe, dass die Ärzte nicht recht haben und weil man nicht an sich rumschnippeln lässt ohne medizinische Notwendigkeit und er keine Sorge zu haben braucht, dass sicher alles normal sei und sich dass sicherlich noch gebe.

      Ich dachte halt, dass es gut wäre einen Arzt in der Nähe zu haben, damit ich
      - falls Beschwerden auftreten, ich sofort weiß, wohin ich gehen kann, ohne eine Beratung pro Beschneidung zu riskieren und
      - auch Kinderarzt und Co. die garantiert uns bald wieder “bearbeiten“ sagen kann: sind in urologischer Behandlung, alles ok, brauchen Sie sich nicht drum zu kümmern.
      Also eher vorsorgliche Arztsuche. Ich werd's mal bei einem anthroposophischen Arzt hier versuchen, erstmal ohne Kind, versteht sich.

      Ich habe noch mal ne Fachfrage:
      Wie ist das eigentlich in der Pubertät, beim ersten nächtlichen Samenerguss usw. und vielleicht auch ersten sexuellen Erfahrungen. Kann das ein Problem sein, wenn sich bis dahin die Vorhaut noch nicht zurückziehen lässt? Oder wird dieses Problem der eingeklemmten Vorhaut nur herbeigeredet? Mein Mann kann mir dazu nichts sagen, bei ihm war die Vorhaut da zurückziehbar.

      Danke schon mal für alle Beratung. Toll, wie Ihr Euch engagiert.
    • Erika schrieb:

      Wie ist das eigentlich in der Pubertät, beim ersten nächtlichen Samenerguss usw. und vielleicht auch ersten sexuellen Erfahrungen. Kann das ein Problem sein, wenn sich bis dahin die Vorhaut noch nicht zurückziehen lässt? Oder wird dieses Problem der eingeklemmten Vorhaut nur herbeigeredet?
      Bei nächtlichen Samenergüssen sollte eine enge Vorhaut keine Rolle spielen. Bei sexueller Betätigung kann das unter Umständen anders sein.
      Grundsätzlich ist eine Phimose bzw. enge Vorhaut kein Problem, solange sich das Glied im schlaffen Zustand problemlos waschen lässt. Allerdings kann eine zu enge Vorhaut bei einem versteiften Glied tatsächlich problematisch werden. Eine sogenannte Paraphimose oder "spanischer Kragen" ist ein ernsthafter medizinischer Notfall. Er entsteht, wenn eine zu enge Vorhaut hinter die Eichel geschoben wird und nicht mehr zurück kann. Deshalb sollte das Problem zumindest erkannt und bewusst sein.
      Im Idealfall wird die Enge also behoben, bevor der Junge/Mann sexuell aktiv wird, um diesem potenziellen Notfall vorzubeugen. Aber wie schon oft betont: Dazu ist keine Amputation nötig, es gibt genug andere Möglichkeiten.

      Siehe auch
      pflegewiki.de/wiki/Paraphimose
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
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    • Ist relativ einfach:

      so lange man an sich selbst herumspielt, macht man selten etwas, was einem weh tut.
      Wenn es jemand anderes macht, dann ist sie / er meistens viel vorsichtiger als man es selbst wäre.
      Und wir sind Menschen, haben Münder zum sprechen und Ohren zum hören ... auch "im Bett" lässt sich vieles durch reden beeinflussen !

      Geht Euch der Kinderarzt immer noch auf die Nerven ?
      Ohne einen Leidensdruck auf Seiten Deines Sohnes braucht es auch keine Therapie. - Wo nix kaputt ist, muss man nix reparieren.

      Ich zitiere gern wieder aus einer Anekdote von Prof. Maximilian Stehr (die ganze Rede lohnt sich zu hören, z.B. bei YouTube): "Das gibt sich beim bügeln" :)