Vortrag von Monika Ebeling: "Männer haben einfach keine Lobby"

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    • Vortrag von Monika Ebeling: "Männer haben einfach keine Lobby"

      Vortrag im Schloss Schönfeld, Kassel., vom 20.01.2017.



      Monika Ebeling schrieb:

      Und jene Männer, die hierzulande als Kind diesen Eingriff, zum Beispiel aus religiösen Gründen, über sich ergehen lassen mussten, melden sich vermehrt zu Wort und kritisieren, was man da mit ihnen machte. Es gibt Menschen, die argumentieren die Beschneidung eines Jungen ermögliche eine bessere Hygiene. So ein Quatsch. Beschneidung könnte meines Erachtens Grundgesetz widrig sein, weil auch einem Kind die körperliche Unversehrtheit zustehen dürfte. Mit Sicherheit ist eine Beschneidung nicht nur ein Fest, sondern kann auch viel menschliches Leid verursachen.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Doch, Männer haben schon eine (kleine, sehr kleine) Lobby.

      Sind das Männer, verunglimpft man sie als "Frauenfeinde" oder Maskulinisten (was im Ggs. zur "Ehrenbezeichnung" "Feministin" als Schimpfwort gemeint ist.
      Sind es Frauen nennt man sie "Verräterinnen am eigenen Geschlecht". Sind es gar ("selbstverständlich" weibliche) Gleichstellungsbeauftragte, entlässt man sie geschwind.

      Am wenigsten Lobby haben offensichtlich männliche Kinder.

      Von Männern wird erwartet, dass sie einerseits "neue Männer" und ganz feminin und soft sind - auf der anderen Seite, dass sie sie sich nicht beschweren ("jammern"), sondern Benachteiligung hinnehmen "wie ein Mann".
      Obwohl das menschliche Genie in verschiedenen Erfindungen mit verschiedenen
      Mitteln zu einem und demselben Ziel antwortet, wird es nie eine Erfindung weder schöner,
      noch leichter, noch kürzer als die der Natur finden, weil in ihren Erfindungen nichts fehlt und nichts überflüssig ist." Leonardo da Vinci