Hormone...

    • Vor einer Weile hab ich bei einem Urologen einen Flyer bezüglich Testosteron gelesen. Darin waren ein Punkte erwähnt, die auch Probleme von mir beschreiben...schwächere Libido, Antriebslosigkeit, Depression, Gereiztheit, keine oder weniger Morgenerektionen...

      Deswegen habe ich den Wert bestimmen lassen (selber löhnen) Referenzwert ist von 3-10, und ich hab 3. Eine Therapieversuch würde schon Sinn machen, meinte der Arzt, um zu schauen ob sich Symptome bessern.

      Aber in den Hormonhaushalt eingreifen, glaub auch nicht ohne. Was versau ich mir da wieder?

      und dann die Frage, Libido steigern...aber befriedigen kann ich eh nix mehr, also warum noch steigern?

      Hat jemand von euch da Erfahrungen, schon mal Testosteron bestimmen lassen? War da alles in Ordnung?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Naja, ich kenne das tatsächlich und auch der Wert, den Du momentan hast, kommt mir sehr bekannt vor.
      Ich denke, Du solltest zunächst die Wirkung des Testosterons nicht unterschätzen. Wie Du schon schreibst, Deine Symptome sind

      Urolüge schrieb:

      schwächere Libido, Antriebslosigkeit, Depression, Gereiztheit, keine oder weniger Morgenerektionen...
      Testosteron ist also nicht nur für die sexuelle Komponente wichtig, sondern wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Ein hoher oder zumindest höherer Testosteronspiegel kann daher Deinen kompletten Lebensantrieb, Deine Lebensenergie steigern. Insofern wäre es sicherlich sinnvoll, hier etwas zu tun.
      Ob das allerdings durch Hormongaben sein muss, sei dahingestellt. Ich habe mich inzwischen auch mit dem Thema Hormone etwas näher befasst und immer wieder gelesen, dass sich der Testosteronspiegel auch durch sportliche Betätigung, z.B. durch Kraftsport steigern lässt. Das kann man als Kreislauf sehen: Mehr Sport erhöht den Testosteronspiegel, mehr Testosteron erhöht die (sportliche) Leistungsfähigkeit usw.

      Eine andere Möglichkeit, den Testosteronspiegel zu erhöhen ist sicher nicht jedermanns Sache, wobei ich mir vorstellen könnte, dass genau diese Methode bei Dir eh nicht funktioniert: Sexuelle Erregung lässt ihn ansteigen, sexuelle Befriedigung senkt ihn ab. Demnach würde es helfen, beim Sex zwar stimuliert zu werden, jedoch auf den Orgasmus zu verzichten, je länger, desto besser. Da dies bei Dir - soweit ich weiß - aber eh genau so läuft, wäre das wohl eher keine Option, oder?
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Mal aus anderer Sicht (Testosteron von 5 auf 0,7, mittlerweile noch niedriger gesenkt, kenne also "normal" und "low" T):

      Bedenke, dass dein T-Spiegel mit zunehmendem Alter weiter sinken wird. Wenn du diesbezüglich ohnehin schon Probleme hast, gibt es schnell einige Probleme, die zumindest mittelfristig auftreten können:

      - Erektionsprobleme
      - Massiver Empfindungsverlust (nicht nur Libido - Teile des Penis haben Testosteronrezeptoren - wenn die nicht besetzt werden, gibt es Schrumpfungen und spürbar weniger Gefühl)
      - Osteoporose (Knochen sind nicht statisch, sondern werden permanent auf- und ab gebaut durch Sexualhormone)
      - Muskelrückgang (v.a. im Oberkörper)
      - Depression
      - Fettleibigkeit
      - eher am Rande: Schrumpfen von Knorpelgewebe (Rücken, Füße etc)
      - Penishaut wird deutlich weniger elastisch und schuppt, reißt ein, macht das Restoring deutlich schwieriger

      Bitte such dir unbedingt deswegen Hilfe!

      Durch einen Eingriff in den Hormonhaushalt von außen gibt es zwei Extreme:
      1. DU fühlst dich deutlich besser und frischer
      2. Dein Körper fährt v.a. bei hohen Dosen die eigene Testosteronproduktion zurück oder wandelt es in Östrogen um -> Brustbildung (Dopingproblem - Muskeln sind da, Möpse sind da, aber andere Sachen schrumpfen "paradoxerweise" trotz hohem T)

      Sport, Sex etc. erhöht das T nur kurzfristig, Sport kann es sogar im Blut senken (da es an den Muskeln "dockt"), der Interessante Teil wird leider in groben Mengen dennoch weiter nur in Hoden, Nebennieren und Eierstöcken gebildet. Aus dem Grund können Transmänner ohne externes T dennoch nicht über das weibliche Maß an Muskelvolumen (nicht Muskelstärke) aufbauen, obwohl die ihre fünfmal Fitnessstudio und zweimal Rudern pro Woche gehen. Allein darauf zu vertrauen das wieder hinzukriegen halte ich für gewagt.

      Hast du testen lassen, ob es evtl. mit Nebenniere, Schilddrüse zusammen hängen kann (Leber)? WIe sind deine Werte beim FSH (Follikelstimulierendes Hormon), das für die Bildung von Spermien zuständig ist - und Testosteron ist erstmal ein Abfallprodukt der Spermienreifung, wurde das getestet? Dann wäre das Problem wieder woanders. Höhe des DHEAs (Vorhormon zu T und E)?

      Wie ist der Estradiol-Wert? Wie ist dein Dihydrotestosteron (DHT)-Wert?

      Mein vorsichtiger, nichtärztlicher (!) Rat wäre: Überlege zumindest eine vorsichtige Steigerung mit Testosterongel. Das lässt sich sehr leicht auch niedrig dosieren, und anders als bei einer Spritze bist du wenn es dir nicht gefällt nach wenigen Tagen wieder im vorhergehenden Bereich. Und grundsätzlich: Ich kann mich irren, daher korrigiert mich notfalls. EIn EIngriff von außen kann dir was versauen, oder genau das richtige sein. Ganz langsam maßvoll steigern.

      Und zum Schluss: Überleg bitte, dich auch mal statt an einen Urologen stattdessen an einen Endokrinologen zu wenden. Nicht nur in Umgang mit hochsensiblem Gewebe, sondern auch diesbezüglich vertrau ich Urologen nicht mehr.
    • Danke Beatrix,
      damit weißt Du wohl um einiges besser Bescheid als ich. Danke für diese (zumindest für mich) neue Aspekte! :||
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Hey,
      Also ich bin beiweitem kein Spezialist auf diesem Thema, aber ich kenne ein paar kleine Dinge die deinen Testosteronspiegel nach oben treiben.
      Also zum einen ist Sport treiben gut im Testosteron zu erhöhen. Am besten Kraftsport.
      Stress gilt es zu vermeiden (insofern möglich).
      Ansonsten würde ich dir noch das Wechselduschen empfehlen, also erst ganz normal heiß, dann 30 sec. kalt und das Ganze zwei bis dreimal wiederholen. Wenn du das jeden Tag machst kannst du dein testo bestimmt steigern.
      Und was noch hilft ist z.B. Actionfilme oder Kampfsport usw. anzusehen.
      Alkohol und Tabak sollte man vermeiden (macht aber sowieso keiner :) :)) und alle illegalen Drogen ebenso.

      Vielleicht hilft dir das ja ein Stück weiter, wenn du das mal ausprobierst.

      LG
    • Achja und was ich noch dazu sagen wollte, ist das man bei so Hormongeschichten eigentlich nicht genau sagen kann, woran es liegt denke ich.
      Angenommen es liegt in deinen Genen, dass du wenig Testosteron produzierst, dann wird dir sicherlich eine maßvolle Therapie helfen.
      Es kann aber auch sein dass du aufgrund einer Depression, oder was weiß ich warum (möchte dir an dieser Stelle wirklich nichts unterstellen),
      viel Cortisol in deinem Körper hast, welches das Testosteron unwirksam macht. Ich denke das kann auch gut und gerne mit der Beschneidung zusammen hängen, da dass ja für die meisten sehr belastend ist. Vielleicht bringt´s dir ja was, wünsche alle Gute für die Zukunft.
    • Vielen Dank für eure Informationen, wieder viel gelernt...und verstehe wieder ein wenig besser. Wenn ich bei keinem Endokrinologen einen Termin krieg, komm ich glaub zu dir Beatrix ;) , bin geplättet von deinem Wissen...

      Weguer schrieb:

      dass sich der Testosteronspiegel auch durch sportliche Betätigung, z.B. durch Kraftsport steigern lässt

      Weguer schrieb:

      Sexuelle Erregung lässt ihn ansteigen,
      Hab ich auch schon jetzt oft so gelesen, Sport und sexuelle Aktivität lassen ihn normalerweise ansteigen...aber bei mir ist glaub schon lange nix mehr normal.

      Nach meiner Beschneidung vor 16 jahren, als ich hinterher merkte das es absolute Kacke ist, auch der 2. Eingriff keine Verbesserung brachte, wurde ich pansich, meine Leben wurde zum Ausnahmezustand, schlief schlecht. Zur Ablenkung machte ich extrem Sport, Ausdauer, ich war fit, kein Gramm Fett (im Gegensatz zu aktuell...) . Sexuell aktiv war ich...verzweifelt nach der Suche meiner Befriedigung, dass muss doch wiederkommen...aber meine Stimmung im Keller, Libido schwand eigentlich, meine Sexualität mehr Suchtverhalten, Erektionen wurden auch schwerer. Das erzählte ich einem Urologen, der mir versuchte wegen der Beschneidungsscheiße zu helfen. Er meinte das er bei mir keinen T-Mangel sehen könne, Muskeln, Bartwuchs wären doch normal, eher sogar überdurchschnittlich... Ich denke eher um mich dahingehend beruhigen zukönnen ließ er meinen T-Wert bestimmen. Er war sogar ein gutes Stück unter der Norm...der Urologe erstaunt...er verschrieb mir Hormontabletten die glaub Proviron hießen. die nahm ich einige Zeit ein. Eine erneute Messung ergab KEINE Erhöhung. Der Urologe wieder erstaunt...erklärte mir dann, dass irgendwas in meinem Körper runterregelt, die Zufuhr von außen zu einer Reduktion der natürlichen Produktion führe. man könne schon noch die Zufuhr von außen steigern, aber es hätte die Stillegung der natürlichen Produktion zur Folge mit weitreichenden Folgen wie z.B. auch Zeugungsunfähigkeit... (das ganze hat sich dann verloren, da ich immer depressiver wurde, Suizidversuche mit stationären Psychiatrieaufenthalten und den ganzen Therapeuten klar war ich hätte keinen Beschneidungsschaden, sondern nur einen Dachschaden...auch der von mir geglaubte Libidoverlust nur psychisch bedingt...)

      Was regelte damals runter...regelt da immer noch was runter? Das da? :

      Mut schrieb:

      Es kann aber auch sein dass du aufgrund einer Depression, oder was weiß ich warum (möchte dir an dieser Stelle wirklich nichts unterstellen),
      viel Cortisol in deinem Körper hast, welches das Testosteron unwirksam macht.
      (Du unterstellst mir da nichts, es ist so, ich habe eine PTBS mit Depressionen, der einzige Grund, warum ich mir in stockdepressiven Phasen noch nicht die Kugel gab, ist meine Familie, meine Kinder...inzwischen kann ich mit diesen Phasen umgehen, weiß das sie vorbeigehen, ich sie halt aushalten muss...)

      Cortisol als Dauerzustand bei mir?

      Beatrix schrieb:

      Mein vorsichtiger, nichtärztlicher (!) Rat wäre: Überlege zumindest eine vorsichtige Steigerung mit Testosterongel
      Hat mir mein Uro verschrieben, Testotop 125mg, einen halben Beutel am Tag, schmier ich jetzt schon, mal schauen, nach den Feiertagen Blutabnehmen, und Ende Januar das Resultat besprechen, bin gespannt ob sich was tut...und hoffentlich tut sich was anderes, als das ich mir einen BH kaufen kann ;)

      Wobei ein Endokrinologe echt mehr sinn machen würde...aber da wieder anfangen mit meiner ganzen wirren Geschichte...langsam wird es immer abgedrehter

      Beatrix schrieb:

      Osteoporose (Knochen sind nicht statisch, sondern werden permanent auf- und ab gebaut durch Sexualhormone)

      Beatrix schrieb:

      eher am Rande: Schrumpfen von Knorpelgewebe (Rücken, Füße etc)
      Ein Grund dafür warum ich "zusammengelatschte" Füße hab? Ein Fuß durch einen Unfall Fehlstellung, immer wieder Ermüdungsfrakturen, der andere durch die Mehrbelastung schon das Quergewölbe zusammengebrochen...(ich kann keinen Schritt ohne Schmerzen gehen...aber das ist keine Belastung für mich, nur ein Handicap...Belastung sind die folgen meiner Beschneidung für mich...)

      Nochmal vielen Dank...echt schräg, was da vielleicht alles mit dranhängt?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Urolüge ()

    • bleibgesundmann.com/2014/02/testosteron-und-cortisol/


      Wie reduziert Cortisol unser Testosteron ?
      Cortisol unterdrückt direkt die Testosteronproduktion in den Leydig-Zellen der Hoden.
      Bei moderatem Cortisolspiegel oder nur kurzen Spitzen verhindert ein Enzym namens
      11ßHSD-1 , daß die Testosteronproduktion durch Cortisol gestört wird.
      Wenn aber dauerhaft zu viel Cortisol im Blut ist, reicht der Schutz durch dieses Enzym nicht mehr und die Produktion von Testosteron wird heruntergefahren.
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Dann wird der Endokrinologe die einzig sinnvolle Lösung sein.

      Cortisol kommt mir aus der Debatte um die unzureichende Anästhesie bei der Zirkumzision von Kleinkindern bekannt vor.

      Unter Umständen hängt Dein Cortisolspiegel ja mit der Dauerstressituation zusammen. Wundern würde mich das nicht.

      Dann hättest Du im schlimmsten Fall einen schicken Teufelskreis:

      Stress - zuviel Cortisol - zuwenig Testosteron - ein Paket Probleme - noch mehr Stress

      Wäre schön, wenn ich mich irrte.
      Gruß
      Hickhack
    • Boahh...ist dieses Thema Hormone Komplex...anscheinend fährt unser Körper bei einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel die Produktion runter...was aber auch wieder meine Probleme Antriebslosigkeit und Mattigkeit erklären könnte...
      [*]"-ein Cortisolüberschuss aufgrund eines gestörten Hormon-Neurotransmitter-Zusammenspiels unter anderem zu Stoffwechselstörungen, Übergewicht, Diabetes, Immundefekten und Depressionen führt,
      [*]-ein Cortisolmangel hingegen zu Entzündungen, Antriebsschwäche und Mattigkeit.
      [*]Cortisol-Mangel ist eine mögliche Folge von lang anhaltenden Stressbelastungen und wird insbesondere bei dem Burnout-Syndrom beobachtet. Durch den dauerhaften Stresszustand wird die Tages-Cortisolproduktion anfangs deutlich gesteigert, im Laufe der Zeit jedoch zunehmend blockiert, wodurch der natürliche Cortisol-Tagesrhythmus erheblich gestört und schließlich aufgehoben wird. Das dargestellte Zusammenspiel der beteiligten Hormone und Neurotransmitter kann je nach individuellen, genetisch bedingten Faktoren vollständig zusammenbrechen."
      [*]neurolab.eu/infos-wissen/wissen/hormone/cortisol/


      Ich alter Hypochonder sollte aufhören solche Sachen zu lesen...

      Hormone ist glaub so eine Feinfühlige Sache die sich gegenseitig beeinflussen, untereinander vernetzt in wechselseitiger Beziehung stehend, da von aussen beeinflussen?...wie ein Orchester in dem einer Falsch spielt...und schließlich alles zusammenkracht?

      Damit zum Endokrinologen? Was kann der da groß machen? Symptomatisch behandeln...aber die Ursachen bleiben...

      Und dann wieder meine ganze Geschichte ausbreiten...und ich seh schon wieder diesen Blick "duarmerkleinerirrerwillstmirderichmedizinstudierteerzählendasbeschneidungproblememachteindrittelallermännerbeschnittenistdieallekeineproblemehabenaberDU" Auch wenn einige Ärzte denen ich meine Geschichte erzählte inzwischen differenzierter über Beschneidungen denken...ich bin es LEID...

      Und dann noch der Dauerschmerz an meiner Narbe...was macht der? Macht der auch was im Hormonhaushalt? Vor ca. 3 Jahren habe ich meine Narbe mit EMLA "totgemacht"...es war eine tolle Erfahrung, ich war anders, strukturierter, konnte besser arbeiten...es war toll. Nicht so toll war das bewusstwerden, das die Daueranwendung von EMLA an derselben Stelle irreversible Folgen für die Nerven hat...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Beatrix schrieb:

      Mal aus anderer Sicht (Testosteron von 5 auf 0,7, mittlerweile noch niedriger gesenkt, kenne also "normal" und "low" T):
      Wenn ich fragen darf...wie war das für dich, wie hast du das erlebt, wie schnell erfolgten spürbare Veränderungen (physisch und psychisch)? Aber bitte nur Antworten wenn es nicht zu intim...aber ich find dieses ganze Thema interessant und spannend...vor allem richtige persönliche Erfahrungen (die nicht übertragbar sind, ist mir klar...)
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Urolüge schrieb:

      Boahh...ist dieses Thema Hormone Komplex...anscheinend fährt unser Körper bei einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel die Produktion runter...was aber auch wieder meine Probleme Antriebslosigkeit und Mattigkeit erklären könnte...
      "-ein Cortisolüberschuss aufgrund eines gestörten Hormon-Neurotransmitter-Zusammenspiels unter anderem zu Stoffwechselstörungen, Übergewicht, Diabetes, Immundefekten und Depressionen führt,
      -ein Cortisolmangel hingegen zu Entzündungen, Antriebsschwäche und Mattigkeit.
      Cortisol-Mangel ist eine mögliche Folge von lang anhaltenden Stressbelastungen und wird insbesondere bei dem Burnout-Syndrom beobachtet. Durch den dauerhaften Stresszustand wird die Tages-Cortisolproduktion anfangs deutlich gesteigert, im Laufe der Zeit jedoch zunehmend blockiert, wodurch der natürliche Cortisol-Tagesrhythmus erheblich gestört und schließlich aufgehoben wird. Das dargestellte Zusammenspiel der beteiligten Hormone und Neurotransmitter kann je nach individuellen, genetisch bedingten Faktoren vollständig zusammenbrechen."
      neurolab.eu/infos-wissen/wissen/hormone/cortisol/


      Ich alter Hypochonder sollte aufhören solche Sachen zu lesen...

      Hormone ist glaub so eine Feinfühlige Sache die sich gegenseitig beeinflussen, untereinander vernetzt in wechselseitiger Beziehung stehend, da von aussen beeinflussen?...wie ein Orchester in dem einer Falsch spielt...und schließlich alles zusammenkracht?

      Damit zum Endokrinologen? Was kann der da groß machen? Symptomatisch behandeln...aber die Ursachen bleiben...

      Und dann wieder meine ganze Geschichte ausbreiten...und ich seh schon wieder diesen Blick "duarmerkleinerirrerwillstmirderichmedizinstudierteerzählendasbeschneidungproblememachteindrittelallermännerbeschnittenistdieallekeineproblemehabenaberDU" Auch wenn einige Ärzte denen ich meine Geschichte erzählte inzwischen differenzierter über Beschneidungen denken...ich bin es LEID...

      Und dann noch der Dauerschmerz an meiner Narbe...was macht der? Macht der auch was im Hormonhaushalt? Vor ca. 3 Jahren habe ich meine Narbe mit EMLA "totgemacht"...es war eine tolle Erfahrung, ich war anders, strukturierter, konnte besser arbeiten...es war toll. Nicht so toll war das bewusstwerden, das die Daueranwendung von EMLA an derselben Stelle irreversible Folgen für die Nerven hat...
      Ich würde das nicht ganz so pessimistisch sehen. Ein guter Endokrinologe dürfte daran interessiert sein, die Ursachen zumindest festzustellen. Oder anders: Geh zum Doc und beschreib nur Deine Symptome. Wenn er korrekt arbeitet wird er die komplette Diagnostik durchziehen, d.h. Bluttests, Tumorcheck, etc. wenn es das alles NICHT ist, muss es eine andere Ursache geben. Auch dafür wird der Spezialist schon eine Reihe Ideen haben. Wenn für Dein Hormonproblem tatsächlich nur ein Trauma in Frage kommt, wird ein Traumaspezialist die physischen Auswirkungen kaum ignorieren können. Eigentlich.
      Gruß
      Hickhack
    • Ein wenig kann ich gern dazu schreiben (das meiste erfährt man ohnehin mit etwas Geduld, wenn man englischsprachig im Netz sucht). Ich unterteil das mal in drei Blöcke. Sofern ich das sicher weiß, versuch ich das mal dem jeweiligen Hormon zuzuordnen. Vieles davon geht am Thema vorbei, daher evtl. off-topic Gefahr, aber vielleicht hilft's ja.

      1. Monat, nur mit E-Pillen (Normales E, langsam leicht sinkendes T):
      Physisch: Beginnendes Brustwachstum (E), leicht reduzierte Kraft im Oberkörper (sinkendes T), leichte Reduzierung der Körperbehaarung (sinkendes T), weichere und trockenere Gesichtshaut (E/sinkendes T), "weicherer" Körpergeruch (E/sinkendes T), schwächeres Bindegewebe (sinkendes T), deutliche Gewichtszunahme (reduziertes T)
      Psychisch: Euphoriegefühl, "high" sein (E), deutlich reduzierte Libido (sinkendes T), erhöhter Wunsch nach Intimität und sozialem Kontakt (E?), weniger aggressives Verhalten (sinkendes T)

      2-3 Monat, nun mit Testosteronblocker Cyproteronacetat (Normales E, massiv gesenktes T):
      Physisch: Sichtbares Brustwachstum (E), sichtbar zurückgebildete Muskulatur im Oberkörper (sinkendes T), massiver Rückgang der Körperbehaarung (sinkendes T), Haarneuwuchs auf ehemals kahlen Stellen (E/sinkendes T), sichtbares Schrumpfen und Rückgang des Gefühls im Genitalbereich, Sprödewerden (sinkendes T, bereits zwei (!) Tage nach der Einname von CPA, unvorsichtige Masturbation/Restoring führt zu Schwellungen), trockene Orgasmen (sinkendes T), Körpergröße um etwa 1 cm zurückgegangen (sinkendes T), Schuhgröße um eine Größe zurückgegangen von 40/41 auf 39/40 (sinkendes T), Verringerung des Taillenumfangs (E), mehr Hintern (E), deutlich langsamerer Bartwuchs (sinkendes T), Gewichtsabnahme (E/sinkendes T), brüchige Nägel (niedriges T), keine ungewollten oder morgentlichen Erektionen mehr (sinkendes T), Alkoholunverträglichkeit (niedriges T), schnelleres Sättigungsgefühl (niedriges T), Männer riechen intensiver (E)
      Psychisch: Stimmungsschwankungen (E), praktisch keine Libido (sinkendes T), Wunsch nach Partnerschaft und Kindern (E), nahezu kein aggressives Verhalten/Wut mehr stattdessen "zickig" (sinkendes T), insgesamt deutlich positivere Stimmungslage trotz Stimmungsschwankungen (E)

      4-6 Monat, nun zusätzlich mit 5Alpha-Reductasehemmer Finasterid, CPA erhöht, Biotin, Minoxidil (normales E, kaum mehr nachweisbares T, deutlich gesenktes DHT)
      Physisch: Rundlichere Brust (E), Muskeln sind sehr weich geworden (sinkendes T), auffällige Körperbehaarung nur noch an "weiblichen" Zonen (sinkendes T), stärkerer Haarneuwuchs (E/sinkendes T/DHT), Beginn Cellulite (E/sinkendes T), Fettumverteilung bei gleichem Gewicht (E/sinkendes T), sichtbare Risse entlang der Nägel (niedriges T), Gesichtshaut bildet Risse ohne Feuchtigkeitscremes jedoch sehr weich und ohne Pickel etc (sinkendes T), Gesichtszüge werden weicher (E), Stimme wird weicher (E)
      Psychisch: weniger Stimmungsschwankungen (aber immer noch ungewohnt - das spontane Zungenpiercing direkt nach der Arbeit gestern wäre mir vorher nie eingefallen), langsame Rückkehr der Libido, aber irgendwie anders, weniger "gierig", wichtiger ist das "begehrt werden" (E), Harmonie und Verständnis/Gutes Miteinander werden im privaten und im Beruf zunehmend wichtiger als persönlicher Erfolg und Ansehen (E/sinkendes T), viele Gefühle sind völlig neu und ungewohnt, insgesamt deutlich intensivere Gefühlswelt (E/niedriges T?)

      Vorgegriffen 7. Monat CPA weiter erhöht: Muskeln werden langsam härter durch Eigengewichtsübungen/Kraftsport und definierter, bauen aber kaum Volumen mehr auf (niedriges T), Gewichtsverlust

      Insgesamt ist das alles recht typisch (mit Ausnahme des langsamen Haarneuwuchses, da habe ich wirklich Glück), zeigt aber vor allem, was über einen recht kurzen Zeitraum (etwa 6 Monate!) passieren kann, wenn T nicht in einem gesunden Bereich ist, obwohl das eigentlich der "Stoff" ist, mit dem man sich im Idealfall wohl fühlt. Gerade im Bereich des psychischen und der Sexualität geht da fix was kaputt - und ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es Männern ergehen wird, die einiges davon wegen niedrigem T mitmachen müssen.

      Und nun definitiv off-topic: Ein frohes Fest wünsche ich ;D
    • Hickhack schrieb:

      Ich würde das nicht ganz so pessimistisch sehen. Ein guter Endokrinologe dürfte daran interessiert sein, die Ursachen zumindest festzustellen. Oder anders: Geh zum Doc und beschreib nur Deine Symptome. Wenn er korrekt arbeitet wird er die komplette Diagnostik durchziehen, d.h. Bluttests, Tumorcheck, etc. wenn es das alles NICHT ist, muss es eine andere Ursache geben. Auch dafür wird der Spezialist schon eine Reihe Ideen haben. Wenn für Dein Hormonproblem tatsächlich nur ein Trauma in Frage kommt, wird ein Traumaspezialist die physischen Auswirkungen kaum ignorieren können. Eigentlich.
      Hast ja Recht...ich bin eine alte, pessimistische Unke...aber ich hab echt ein Vertrauensproblem mit Ärzten. Meine Probleme vielleicht hormonell erklärbar...aber auch psychisch. aber alles hängt auch irgendwie zusammen, Hormone und Psyche, das kann sich gegenseitig aus der Bahn schmeißen. Und Hormone messen ist auch schwierig, gerade Cortisol hat stark schwankende Tageswerte...und was für den einen schon zuviel ist, beim anderen zuwenig...und da von außen reinmurksen, was einstellen, nahezu unmöglich?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • @Beatrix
      Vielen Dank für deine Erfahrungen. Wahnsinn, was Hormone eigentlich alles bewirken und mit einem machen könne, wie sie unser denken fühlen und handeln beeinflussen...

      Noch eine intime Frage, die sich mir aufgrund deiner Schilderungen stellt: Wie erlebst du seither einen Orgasmus? Anders wie vorher? Aber nur Antworten, wenn die Frage für dich o.k. ist...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Das heißt jetzt nicht mehr Orgasmus, sondern Orgaskann ,D In erster Linie ist der Druck, unbedingt "Kommen" zu müssen, weg. Wenn's klappt, ist das super, und wenn nicht, war zumindest der Weg dorthin schon den Aufwand wert. Das hängt nun auch maßgeblich von der Stimmung und vom Umfeld ab - und wenn ich gestresst oder schlecht gelaunt bin, läuft da auch nichts. Ein "mechanisches" Erzwingen gibt es nicht mehr, auch kein "in Stimmung bringen".

      An sich ist er jedoch deutlich intensiver, es spielt sich viel mehr im Kopf und im Rest des Körpers ab, wo das vorher oftmals nur fünf Sekunden Anspannung, danach zehn Sekunden Entspannung ist, und denn war's auch schon vorbei. Berührungen nehme ich am ganzen Körper intensiver wahr, das ist nicht mehr nur auf den Genitalbereich beschränkt - Rücken, Beine, Nacken...
      Aber wenn's denn klappt ist er wesentlich länger. Wo ich vorher, wie angedeutet, manchmal dachte "und das war's jetzt? Ohne diesen Druck ist's den Aufwand nicht wert", ist das im Kopf für ein paar Minuten wie auf Droge, An- und Entspannung im ganzen Körper, deutlich intensivere Atmung.
    • Danke Beatrix für diese Beschreibung...
      Ich finde es echt krass, wie allein Hormone unser Fühlen und Erleben beeinflussen können.

      Bei mir hat sich inzwischen folgendes ergeben:
      Anfangs merkte ich nichts, dann fiel mir langsam auf, dass meine Gelenke und Muskeln weniger schmerzen (körperlich anstrengender Job, dachte es wäre normal, da ich auch nicht mehr das jüngste Baujahr bin...), fühlte mich kräftiger, wurde ruhiger und weniger leicht reizbar. Erektionen waren leichter erreichbar und besser, beim Sex kam ich sogar leichter. Befriedigung war aber nicht besser, Libido auch nicht, auch keine Morgenerektionen...

      Aber:
      Nach ca. 3 Wochen war der Höhepunkt überschritten, und das ganze ging wieder zurück, mein Gestell fing wieder an zu zwicken, ich wurde wieder reizbarer. Also zu meinem Urologen. Da eine Besserung da war, möchte er weiter schauen, aber nun genauer untersuchen, die ganzen Hormone die du, Beatrix, oben schon erwähntest. Aber dafür müsse ich die Hormone nun 10 Tage weglassen, bis sich der Hormonhaushalt bei mir wieder auf normalbetrieb eingestellt habe. Eine Woche hab ich nun schon ohne...und ich muss sagen krass...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Noch eine Korrektur, hab da was falsch am Telefon verstanden..., mein T-Wert bei der ersten Messung war nicht 3, sondern 2, Referenzbereich 3-10.
      Jetzt hab ich seit 2 Wochen kein Testosteron mehr geschmiert...und seit 3 Tagen würde ich sagen, dass ich überhaupt keine Libido mehr habe, nur noch müde und schlapp bin...was hab ich mir da wieder eingebrockt, ob da wieder was zurückkommt? Oder hab ich mir da wieder was endgültig versaut?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Ist schon bisschen älter, bin da aber grade drübergefallen.
      Du schreibst oben, dass du jetzt mitnichten mehr in die "kein Gramm Fett"-Kategorie fällst. Bauchfett ist gar nicht gut für die Männlichkeit. :>
      Und auch schlechte Zuckerwerte können reichlich schlecht sein.
      Hast du mal deinen Langzeitzucker messen lassen? Wird oft auch in Apotheken angeboten, wenn du keine Lust auf Arzt hast.

      Cortisol kannst du auch alleine messen. In der Regel nehmen die Labore auch ohne Probleme Proben von privat an, eben dann auch auf deine Rechnung. Das Nette am Cortisol ist, dass zwar keine perfekte Aussage bekommst mit 24h-Sammelurin, aber doch mal einen nicht ganz so schlechten Anhaltspunkt. Und 24h Urin zu sammeln ist zwar bisschen nervig, aber ganz ohne Blutabnahmekenntnisse möglich. :) Also auch da musst du keinem Arzt deine Geschichte vorquasseln. Cortisol im Sammelurin ist auch nicht so teuer im Test.

      Ab Alter 35 steht dir alle zwei Jahre ein bezahlter Checkup zu bei den meisten (allen?) Krankenkassen. Standardmäßig - wenn ich es richtig im Kopf habe - Leber- und Nierenwerten und einem großen Blutbild. D.h. da wird eh Serum genommen und eingeschickt. Da könntest du als IGEL-Leistung noch weitere Werte machen lassen, die dich interessieren - weil es dich halt interessiert, kann ja sein, dass du halt neugierig bist und zu viel Geld hast. Dann müsstest du auch nicht alles nochmal ausbreiten.
      Uuund, wenn du dazu keine Lust hast: Die meisten Labore machen auch selbst Blutabnahmen, kostet halt nochmal extra, gibt aber gar keine Fragen. Hinfahren, abnehmen lassen, alles anfordern, wozu du Lust und Laune hast, musst du natürlich privat zahlen, und Befund geht an dich. Damit kannst du dann jede Nacht kuscheln, ihn im Ofen verbrennen oder eben doch zu einem Arzt gehen damit.
    • Ja, schon älter...aber für mich immer noch aktuell, danke für die Tipps.

      Blutwerte hat man mir in letzter Zeit glaub grad so ziemlich alles abgecheckt was so möglich...und alles Top...außer Testosteron, das sei auffällig niedrig, aber meist grad noch so in der Norm. Gecheckt wurde, weil da etwas für alle Ärzte unerklärliches mit meinen Mittelfußknochen ist, da immer wieder Ermüdungsbrüche sind...ich warte echt nur noch auf die Diagnose "psychopathologische Fehlverarbeitung" wie wegen meiner Beschneidungsfolgen ;) ...alles nur Kopfsache...

      Hormone schmier ich wieder...und ich muss sagen, zunächst wieder phänomenal die positiven Effekte, ich bin ruhiger, ausgeglichener, offener im Umgang mit anderen, keine Muskel und Gelenkschmerzen mehr. Auch sexuellen Effekte, bessere Erektion, etwas das die Bezeichnung Libido verdient, ich komme leichter, meine sexuelle Wahrnehmung wird besser...und mit der besseren Wahrnehmung nehme ich auch was anderes wieder besser war...meine Narbenschmerzen...und alles fängt an zu kippen, wird wieder schlechter...trotzt Hormoneinahme und Dosissteigerung...die pos. Effekte wieder weg, die Narbenschmerzen bleiben..und das erklär mal einem Arzt...langsam glaub ich selber das ich sie nicht mehr alle hab...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • Also Cortisol im Serum kann man ziemlich knicken. Es gibt zwar beim Menschen einen zirkadianen Rythmus, zumindest beim gesunden, aber die Streuung ist ziemlich weit.
      Wenn wirklich etwas wie Cushing oder auch "nur" wegen ständigen Stresses (zB psychische Probleme!) im Raum steht, ist 24h-Sammelurin ggf. noch mit Cortisol-Kreatinin-Quotient sinnvoll. Ansonsten bei so richtiger Diagnose drauf beim Endokrinologen wäre da ein Tagesprofil wohl bei den "Humanis" der Standard. Aber da braucht man mehrfache Blutabnahme.
      Es gibt auch Speichelcortisoltests, aber ich weiß nicht, inwieweit da die Referenzwerte schon so richtig ausgereift sind. Denke, da wird einiges an Geldschinderei getrieben aufm Heilpraktikermarkt. :/

      Also Östradiol wurde auch gecheckt?
      Das viszerale Bauchfett, also das beim festen dicken Bauch, nicht so das beim schwabbeligen ist ziemlich gut drin, Testosteron in Östradiol umzuwandeln. Ich weiß, das nervt, damit vollgelabert zu werden (hab darin ja Übung, s. anderen Thread ;) ), aber das kann echt viel ausmachen.

      Ich bin zwar glücklicher Weise von Komplikationen der Narben im Intimbereich (Geburt) verschont, aber ich habe im Daumenballen eine Narbe, die schon ordentlich rumzwackte.
      Von einem Biss, also nicht "schön" geschnitten, nicht vernäht, sondern "von innen" verheilt und natürlich mit Infektion. Da bildete sich dann ein recht starres, eher hornhautartiges Narbengewebe drauf. Das tat auch recht ordentlich weh - besonders bei Bewegung.
      Ein Freund ist Apotheker und hat mir als Narbencreme Contractubex empfohlen. Was soll ich sagen - er Hammer!
      Ich musste erst mal eine Woche anwenden, bevor sich so richtig der Erfolg einstellte, eine weitere, bis die Narbe beweglich und schmerzfrei war. Aber seitdem ist es super. Alle paar Tage/Wochen/Monate (die Abstände werden länger) verhärtet sie wieder und spannt/tut weh, dann creme ich wieder ein. Mittlerweile muss ich (so auch gestern) meist nur noch ein oder zwei Tage cremen.
      Hast du sowas schon probiert? Vermutlich ohne Erfolg, oder? :(