Volker Beck bedauert "schreckliche Sätze"

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    • Ist das ein Beitrag aus der Reihe "Heucheln für Fortgeschrittene"?
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Volker Beck ist kein Menschenrechtler, sondern ein Opportunist. Wenn er von Gleichbehandlung spricht oder Beispiele zur Religon anführt, geht es im dennoch im Kern immer nur darum, dass er sich für die Gleichbehandlung von Homosexuellen einsetzen möchte.

      Auch ich finde es absolut wichtig, dass Menschen niemals aufgrund ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt oder bevorzugt werden. Menschenrechte sind aber kein Puzzle, wo man sich ein Teilchen aussucht und dann damit hausieren geht. Menschenrechte beinhalten auch, dass Jungen genauso das Recht haben müssen körperlich unversehrt aufzuwachsen wie Mädchen.

      Ich persönlich halte daher Menschen wie Völker Beck für Heuchler. Am 12.12.12 hat Volker Beck dem zugestimmt, dass Kinder mit ausschließlich männlichem Geschlecht ihrer körperlichen Unversehrtheit beraubt und ihre sexuelle Selbstbestimmung damit für immer eingeschränkt werden darf. Davon abgesehen hat er auch noch der Privilegierung zugestimmt, dass Kinder unter sechs Monaten qualvoll bzw. ohne Betäubung zwangsbeschnitten werden dürfen, wenn die Eltern dies aus religiösen Gründen wünschen.

      Wenn Volker Beck von Menschenrechten spricht, wird mir daher sofort ganz übel. Menschliche Grundwerte sind nicht dazu da, dass sie nur einem selbst nutzen, sondern vorallem dafür, dass die geschützt werden, die sich selbst sonst nicht schützen können. Und hier gehören aus meiner Sicht Kinder wohl zweifelsfrei dazu.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • NoCut schrieb:

      Am 12.12.12 hat Volker Beck dem zugestimmt, dass Kinder mit ausschließlich männlichem Geschlecht ihrer körperlichen Unversehrtheit beraubt und ihre sexuelle Selbstbestimmung damit für immer eingeschränkt werden darf. Davon abgesehen hat er auch noch der Privilegierung zugestimmt, dass Kinder unter sechs Monaten qualvoll bzw. ohne Betäubung zwangsbeschnitten werden dürfen, wenn die Eltern dies aus religiösen Gründen wünschen.
      Wenn es nur um seine damalige Zustimmung ginge!
      Noch heute ist er der aggressivste Verfechter dieses Gesetzes, der Vorwurf des Antisemitismus denjenigen gegenüber, die das Gesetz kritisieren, liegt ihm locker auf der Zunge und als leidvoll Betroffener von ihm beleidigt und verhöhnt zu werden, habe nicht nur ich selbst, sondern auch viele andere erleben müssen.
      Aus seinem Mund Äußerungen zum Art. 3 GG hören zu müssen, ist verletzend und eine Schande.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • "Die Humanistische Union erklärte, dass es eine „einvernehmliche Sexualität“ zwischen Erwachsenen und Kindern nicht geben könne, wandte sich aber gegen eine Dämonisierung von Straftätern und eine Kriminalpolitik der Angst"
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • OMG, hört mit bloß auf mit dieser kinderfeindlichen inhumanistischen Union!

      Die waren doch immer voll für die legale Jungenverstümmelung, wenn ich mich recht erinnere war die Macherin des Jungenverstümmelungsparagraphen, Leutheusser-Schnarrenberger 2012 auch noch im Vorstand dieser Union:

      humanistische-union.de/nc/aktu…h-akzeptierten-kompromis/

      Denen fiel nichts besseres ein, als die "Beschneidungsgegner" zu diffamieren


      Wer aber von der Vermeidung von Machtkonzentrationen als einem zentralen Anliegen ausgeht, wird heute einräumen müssen, dass eine kirchen- oder gar religionskritische Haltung um ihrer selbst willen nicht (mehr) angebracht ist. Dies sage ich angesichts eines gewissen Unbehagens, dass zahlreiche Diskutanten die religiöse Begründung der Knabenbeschneidung prinzipiell für illegitim halten. Es scheint manchen weniger um die Verletzung des Grundrechts auf Unversehrtheit zu gehen, als dessen religiöse Begründung.
      So ein Quark. Gegen medizinisch notwendige Operationen an Kindern hat niemand etwas. Aber gegen Elternwunsch-Operationen an Kindern, ganz egal, ob die ästhetisch oder fetischistisch oder gar nicht begründet werden.
      Ferner haben manche Befürworter einer Kriminalisierung der Knabenbeschneidung ein sehr unangenehmes Argument in die Debatte eingeführt: Sie behaupteten wiederholt, mit dem Verzicht auf eine Kriminalisierung reagiere man auf die Schoah. Das vor Jahrzehnten von Deutschen ausgeübte Unrecht dürfe nicht zur Legitimierung neuen Unrechts dienen.
      Ein Verbrechen kann man nicht "kriminalisieren". Höchstens bagatellisieren, wie es die Inhumanistische Union tut.
      Neben der Knabenbeschneidung gibt es zahlreiche wesentlich gravierendere Eingriffe, die von den Anhängern des Verbots der religiös motivierten Beschneidung inkonsequenterweise oftmals unerwähnt bleiben
      *Brech*


      Die Kritiker der Beschneidung aus religiösen Motiven wären dann glaubwürdiger, wenn sie forderten, diese auch aus medizinischen Gründen nur im Notfall durchzuführen, etwa bei vorliegender Paraphimose, was sicherlich nur in der Minderheit der medizinisch legitimierten Eingriffe der Fall ist.
      Verdammt noch mal, das machen wir doch die ganze, Zeit! :cursing:


      Es ist daher zu bedauern, dass ein vom Abgeordneten Jerzy Montag zu dem im Bundestag verabschiedeten Gesetz eingebrachter Änderungsantrag[3] in der öffentlichen Diskussion eine so geringe Resonanz gefunden hat. Ziel des Änderungsantrages war es zum einen, den Eingriff durch religiöse Beschneider auf eine Frist von 14 Tagen nach der Geburt zu beschränken, denn in diesem Zeitraum werden auch medizinisch begründete Eingriffe ohne Narkose durchgeführt, da dies in der Gesamtabwägung als das schonendere Verfahren gilt.
      Bumm! *plonk* :FP01

      Florian Beger auf dem medizinischen Stand von vor 50 Jahren

      humanistische-union.de/nc/publ…zur-beschneidungsdebatte/
      Where have all the foreskins gone
      long time passing
      where have all the foreskins gone
      long time ago
      where have all the foreskins gone
      doctors cut them one by one

      When will we ever learn, when will we ever learn?