Dreijähriger mit Diagnose Phimose

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    • Dreijähriger mit Diagnose Phimose

      Hallo Liebe Gemeinde
      Bin grade auf dieses Forum gestoßen und hoffe ihr habt ein paar hilfreiche Ratschläge für mich.
      Mein Sohn ist drei Jahre alt
      Letztes Jahr war ich mit ihm bei einem Urulogen da er vier Tage keinen Urin gelassen hat.
      War alles in Ordnung.
      Bei der letzten u-untersuchung sagte unsere Ärztin das sie gerne nochmals einen urulogen hinzuziehen möchte da kaum durchlass wäre.
      Gesagt getan, da waren wir dann gestern.
      Der Arzt schaute sich die Vorhaut an und o-ton:Zu Eng, die muss ab. Op-termin am 18.11. Ich operiere nur total sprich nichts erhaltendes.

      Ich war erstmal geschockt.
      Mein Sohn hat keinerlei probleme, uriniert im Strahl und auch sonst keine beschwerden entzündungen etc.

      Ich habe jetzt heute früh in der Kinderklinik in Köln angerufen da dort die möglichkeit einer erhaltenden op bestehen würde.

      Jetzt bin ich natürlich sehr verunsichert.
      Einerseits ist er erst drei, es kann sich also noch alles von alleine geben.
      Andererseits ist es schon sehr eng, die Eichel nicht sichtbar.
      Habt ihr erfahrungen mit Dehnungsoperationen bzw. Erhaltenden op's?

      Bin völlig durch den Wind.

      Liebe :D Grüße
    • Hallo und Willkommen hier im Forum.

      Ich finde es toll das Du Dich vorher richtig mit dem Thema beschäftigst und nicht blind den Ärzten vertraust, denn leider hat die Erfahrung gezeigt, das all zu oft gleich drauf los geschnitten wird.

      missy schrieb:

      Mein Sohn hat keinerlei probleme, uriniert im Strahl und auch sonst keine beschwerden entzündungen etc.
      Solange er keine Probleme hat muss auch nicht operiert werden, das ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die Meinung von Kinderärzten. hierzu gibt es einen sehr guten Flayer: kinderaerzte-im-netz.de/filead…om-0161_Vorhautbrosch.pdf


      Kinderärzte im Netz schrieb:

      Zitat Durch Reifungsvorgänge kommt es bei der übergroßenMehrzahl der Jungen zur Auflösung der physiologischenPhimose zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr, spätestensbis zur Pubertät.Demzufolge ist eine wiederholte Manipulation an derVorhaut (außer durch den Jungen selbst) zu vermeiden.Diese führt nicht selten zu Verletzungen mit nachfolgenderEntzündung und Vernarbung. Häufig werden Vorhautverklebungenfälschlich als Phimosen gedeutet (s.u.). Die Phimose wird, wenn sie in der Pubertät weiterhinbesteht oder wenn medizinische Probleme auftreten,primär lokal behandelt. Zunächst wird versucht, dieEnge durch eine 4- bis 6-wöchige Salbenbehandlung mit0,1–0,25% Kortison- oder Östrogensalbe zu weiten. EinErfolg stellt sich in ca. 60–70% der Fälle ein.
      Wenn er also keinerlei Probleme hat, dann kann auch noch bis zur Pubertät gewartet werden und sollte dann noch Enge vorhanden sein, so gibt es noch Vorhaut erhaltene Maßnahmen. Selbst wenn die Eichel nicht Sichtbar ist, ist das kein Grund für eine OP.


      Alles gute für Euch
      "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


      George Santayana (1863-1952)
    • Vielen Dank für deine antwort und die links.
      Eigentlich empfand ich bis gestern eine Beschneidung als Lapalie.
      Ist ja nur ein stück haut...hat keinerlei Auswirkungen etc.

      Nun hatte ich ein großes problem mit der psychischen seite.
      Mein Sohn hat einen starken bezug zu seinem Penis und definiert sich auch darüber sehr.
      Er muss zb. Immer wissen wer ein Mann ist und wer eine Frau und bildet teams und dergleichen.
      Das eine Beschneidung aber doch solche gravierenden Auswirkungen haben kann war mir nie bewusst und ich bin froh das ich dieses forum gefunden habe und vielleicht meinem Sohn diese "Tortour" ersparen kann
    • Hallo Missy!

      Danke dass Du Dich gemeldet hast!
      Du empfindest völlig richtig: Dein Sohn hat keine Beschwerden, also braucht er auch keine Therapie. Es gibt Jungen, deren Vorhaut sich erst mit 15 oder 17 weitet. Voraussetzung ist, dass sie nicht vorher veralteten medizinischen Vorstellungen geopfert wurde.
      Eine Vorhautenge per se ist keine Krankheit. Es gibt überhaupt keine wissenschaftlichen Daten, die diesen Arzt in seiner Einschätzung stützen.
      Es sollte immer anzustreben sein, dass auch Jungen die Möglichkeit haben, mit vollständigen Genitalien das Erwachsenenalter zu erreichen.
      Lass Dich nicht verrückt machen.
      Alles Gute!
    • Missy schrieb:

      Ist ja nur ein stück haut...hat keinerlei Auswirkungen etc.
      Em, das meinst Du jetzt nicht ernst oder?

      Zum einen ist die Vorhaut ein Gleitmechanismus, der für manche Frauen bei der Penetration schon äußerst wichtig sein kann. Zum anderen sitzen in der Vorhaut tausende Nervenenden die zur Sexuellen Lust beitragen. "Funktionieren" tut der Penis ohne Vorhaut auch, doch die Empfindlichkeit und das Empfinden werden deutlich herab gesetzt. Manche Männer leiden später sehr darunter, andere nicht. Sieh Dich hier im Forum um, da wirst Du viele Männer finden die nicht glücklich mit ihrer Beschneidung sind.
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    • Hallo missy,
      herzlich willkommen auch von mir.
      Ich kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen.
      Solange Dein Sohn keine Beschwerden, Probleme, Schmerzen etc. hat, besteht überhaupt kein Grund, irgendetwas zu tun.
      Sollten tatsächlich mal Probleme auftauchen, ist die konservative Behandlungsmethode, also die mit kortisonhaltigen Salben, überaus erfolgversprechend.


      missy schrieb:

      Der Arzt schaute sich die Vorhaut an und o-ton:Zu Eng, die muss ab. Op-termin am 18.11. Ich operiere nur total sprich nichts erhaltendes.
      Diese Aussage ist so schlimm wie typisch.
      Obwohl der Junge keine Beschwerden hat, muss die Haut amputiert werden und zwar nur radikal, erhaltend zu operieren kommt gar nicht in die Tüte. Wir machen hier keine Gefangenen!

      Danke, dass Du auf Dein Herz hörst, Deinem Sohn diese völlig sinnlose Tortur ersparst und ihm die Chance gibst, mit seinem natürlichen Körper aufzuwachsen.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Danke für euren zuspruch.
      Das bestärkt mich sehr auf meinen Instinkt zu vertrauen.
      Es ist sehr schlimm wenn man so verunsichert wird.
      Mein Neffe wurde mit zwei Jahren beschnitten und leidet heute als 12jähriger massiv unter dem Eingriff.
      Ich werde auf jeden Fall die meinung der Kinderklinik in Köln abwarten und kann nun dort dank diesem Forum auch arhumentieren was mir gestern, völlig ahnungslos, nicht möglich war!
    • Sehr, sehr gerne.
      Als Argumentationshilfe sei Dir dieses Video noch ans Herz gelegt.

      Prof. Maximilian Stehr, der Chefarzt der Kinderchirurgie und -urologie am Cnopf'schen Kinderklinikum in Nürnberg erklärt hier sehr gut und laienverständlich den Aufbau der kindlichen Vorhaut, was bei einer "Beschneidung" passiert und welcher Schaden dabei zwangsläufig entstehen muss.
      Mit seinen Argumenten im Hinterkopf sollte es Dir leicht fallen, eine Operation OHNE Anlass abzulehnen.

      Viel Erfolg, missy!
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    • missy schrieb:

      Ich muss zu meiner schande gestehen das ich bis gestern wirklich so dachte.
      Ich hatte mich nie mit diesem Thema beschäftigt

      Hallo missy,
      das ist keine Schande, denn selbst die meisten Menschen denken genauso.
      Doch wenn ein angeblicher Facharzt selbst nichts besseres kennt als zu schneiden, dann sollte man an seiner Fachkompetenz stark zweifeln!

      Gerade die kleinsten stecken so einen Eingriff nicht mal so eben weg. Die Auswirkungen eines solchen Eingriffs können zum Teil auch erst Jahre später zu Tage treten. Daher solltest du genau überlegen ob es das richtige ist, gerade da er anscheinend keine wirklichen Probleme hat.

      Wünsche dir und deinem Kleinen alles gute, das du die richtige Entscheidung triffst.
      Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit. (Anatole France)
    • Hallo missy, auch von mir ein herzliches Willkommen, und Danke für deine (leider) typische Geschichte...

      Eine Op an einem 3jährigen, der keinerlei Probleme hat, nur weil Ärzte meinen das da was noch nicht ganz so ist, wie das nach ihrer Meinung sein sollte...allein schon eine Vollnarkose ist bei so einem Kleinen wegen so einem Mist...verantwortungslos...

      Medizin ist in meinen Augen leider oft mehr Fluch als Segen...man wird oft verunsichert...man will ja selber auch nur das beste fürs eigene Kind, und wenn das ein Arzt sagt, dann wird das schon stimmen, der muss es ja wissen...und nach ärztlicher Empfehlung hätten schon 2 meiner Kinder keine Mandeln mehr, und eines wäre schon am Ritalin fressen...und der Instinkt meiner Frau hat da nichts zugelassen, hinterfragt, zu anderen Ärzten, bei denen all das wieder kein Problem war, die andere Lösungen parat hatten...

      Meine Frau hat da schon viel mit Ärzten diskutiert, die sie sogar als verantwortungslos bezeichneten, nur weil sie nicht deren Empfehlungen befolgte...

      So wie du es beschreibst, dein Sohn hat keinerlei Probleme, ich würde nicht mal eine vorhauterhaltende Op machen lassen, das hat in meinen Augen noch Zeit. Eine 2. oder 3. Meinung bringt da sicher mehr (wobei ich persönlich mir das in diesem Fall sogar sparen würde, so wie du es beschreibst ist das alles normal...und der Urologe, der dich so abgespeist hat, den würde ich bei der kassenärztlichen Vereinigung anschwärzen oder ein paar nette Bewertungen auf entsprechenden Portalen schreiben)

      Ich hoffe du vertraust weiterhin deinem Instinkt mehr als dem erstbesten Arzt ;) . Viel Glück
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
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    • Wow, es ist gut, dass er darüber reden kann. Ich konnte das nicht, es war mein großes Geheimnis ||
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    • Danke für deine antwort missy.

      Es ist so übel was eine Beschneidung alles anrichtet, physisch und psychisch.

      Das dein Neffe sich darüber mitteilen kann, würde ich als Ausnahme sehen, ist aber gut und wichtig.

      Noch wichtiger ist es, dass er mit seinem Problem ernst und wahrgenommen, und ihm geholfen wird. Vielleicht auch von einem Psychologen. Aber Vorsicht, da gibt es auch Esel, die nur relativieren, sagen dass sind doch viele. Solche können noch mehr Schaden anrichten. Ich glaube, es gibt nichts schlimmeres, wie wenn sich jemand öffnet und nicht ernst und wahrgenommen wird.
      Zu sagen, mann, was für eine Sch..., jetzt schauen wir mal und versuchen Wege zu finden was dir helfen könnte, ist was ganz anderes als 'stell dich nicht so an, es gibt zig Millionen Beschnittener, und du willst sagen, dass es da Probleme geben kann'.

      Ich hoffe deinem Neffen wird geholfen die Sache irgendwie zu verarbeiten, denn es gibt viele Männer, die diesen Mist ihr ganzes Leben mitrumtragen und darunter leiden, es nicht schaffen eine Beziehung einzugehen.

      Falls ihr einen Psychologen sucht, muss einer sein der bereit ist sich auf dieses spezielle Thema einzulassen. Wenn er bereit ist "Ent-hüllt" von Clemens Bergner und/oder "Unausprechliche Verstümmelung" von Lindsay R. Watson zu lesen, dann hätte ich ein gutes Gefühl...

      Wichtig auch die Unterstützung durch seine Familie, dieses heikle Thema nicht zu tabuisieren. Vielleicht wäre ja Vorhautrestoring ja wa für ihn, durch Zug auf die verbliebene Haut kann ein Vorhautersatz erdehnt werden. Dauert zwar, aber gerade bei jungen geht es oft leichter und schneller. Und das optische Ergebnis kann oft nicht von unbeschnitten unterschieden werden

      Falls sich die Eltern oder dein Neffe hier anmelden wollen...aber helft ihm...umso schneller, umso besser...es kann einem das ganze Leben versauen...
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    • Danke für eure wahren Worte
      Urolüge, ja mitteilen kann er sich seinen Eltern. Das finde ich auch sehr wichtig und hilfreich.
      Natürlich ist es in dem Alter ganz massiv unangenehm wenn man seine Mutter bitten muss einem zu helfen weil die Ablagerungen wehtun und er es selbst nicht kann.
      Ich habe meiner Schwester sofort den Link zu diesem Forum gegeben und sie liest auch fleißig hier
      Ich hoffe auch das man ihm irgendwie helfen kann
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    • missy schrieb:

      Man kennt ja nur die dahingefasselten Sprüche wenn man nicht wirklich betroffen ist.
      Genau - so ging es mir auch vor ca. 23 Jahren. UND damals gab es diese Aufklärungsmöglichkeiten über Internet und Co. noch nicht. Bitte verbreite Deine neugewonnenen Eindrücke - gerade auch in der Mamiwelt. Hier hat man den Eindruck - je früher je besser beschneiden lassen; auch wenn das Kind gar keine Probleme hat.
      Viele Grüße aus dem Rhein-Neckar-Raum

      Ich
    • Hallo ihr Lieben.
      Kommen nun grade aus der Kinderklinik in Köln.
      Der Zwerg hat einen schnürring
      Sie raten auch zur vollständigen beschneidung weil ihrer meinung nach die erfolgsquote der Erweiterungsplastik zu gering ist.
      Sie meinte auch das in dem alter das alles ja gar kein problem wäre.
      Ich werde es jetzt als erstes mit einer Cortisonhaltigen Salbe versuchen, die sollen wir morgen beim kinderarzt holen.
      Habt ihr da irgendwelche Tips welche am besten ist?
      liebste Grüsse
    • missy schrieb:

      Sie meinte auch das in dem alter das alles ja gar kein problem wäre.
      Jedesmal, wenn ich sowas lese oder höre, schwillt mir der Kamm. :cursing:
      Klar, wenn man die Scheuklappen aufsetzt und alles rausfiltert, was grad nicht ins Konzept passt, kann man so eine Aussage schon treffen.
      Rein auf die Wundheilungsfähigkeit bezogen hat die gute Frau wahrscheinlich sogar recht. Bei kleinen Kindern heilen Wunden viel besser als bei älteren.
      Das wars aber schon mit den nicht vorhandenen Problemen. Koriphäen wie diese Ärztin übersehen leider gerne, was Prof. Stehr richtigerweise immer wieder betont: Die Komplikationsrate bei der Zirkumzision liegt bei 100%. Es wird IMMER der größte Teil an empfindlichem Gewebe am Penis entfernt. Es wird IMMER die Eichel freigelegt, so dass sie austrocknet und an Empfindsamkeit verliert. Da ist es völlig wurscht, ob ein Neugeborenes operiert wird, ein Dreijähriger oder ein 80jähriger.



      missy schrieb:

      Ich werde es jetzt als erstes mit einer Cortisonhaltigen Salbe versuchen, die sollen wir morgen beim kinderarzt holen.
      Habt ihr da irgendwelche Tips welche am besten ist?
      Hier ist es zunächst so, dass es einen Unterschied gibt zwischen den frei verkäuflichen Hydrocortisonpräparaten und denen, die ein Arzt verschreiben kann. Die sind nämlich höher dosiert.
      Dann ist es auch sicher nicht sinnvoll, wenn wir hier als Nichtärzte Produktempfehlungen für Medikamente geben. Das sollte wirklich Sache des Arztes sein. Meiner Meinung nach ist es auch zweitrangig, welche Marke auf der Packung steht. Wichtig ist, dass korrekt dosiertes Kortison enthalten ist. Alternativ sind auch Hormonhaltige Salben denkbar, aber auch das muss der Arzt entscheiden.
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    • missy schrieb:

      Die Ärztin meinte das man eine Phimose vielleicht in den griff bekommen könnte aber einen schnürring wohl nicht.
      Das sehe ich in der Tat auch so. Bei einem Schnürring wäre eine Vorhautplastik sicher erfolgversprechender. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, schaden kanns auf keinen Fall.

      Warum eine Amputation besser sein soll als der Versuch, die Haut zu erhalten, bleibt mir ein Rätsel.
      Ich hab noch immer das Gefühl, die meinten eigentlich eine Teilbeschneidung, keine Inzision.
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    • Genau das wärs. Hier wird halt unterschieden zwischen der Dorsalinzision, bei der nur ein Schnitt gemacht wird und der Triple Inzision, bei der drei Schnitte gesetzt werden. Mit dieser Technik können viel stärkere Verengungen beseitigt werden als mit der Dorsalinzision.

      Zur Wirksamkeit und den Erfolgsaussichten siehe hier:
      Dissertation zur Triple Inzision
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    • Ich hatte schon gehofft, Du hättest den Termin in der Amsterdamer Str. abgesagt.

      Solange Dein Sohn keine Schmerzen oder andere Beschwerden hat, wüsste ich nicht warum man überhaupt untersuchen sollte.

      Und nebenbei: auch für einen Dreijährigen ist es nicht lustig sich vor x verschiedenen wildfremden Leuten zu "entblößen" und wohlmöglich auch noch angefasst zu werden.
      Gruß
      Hickhack
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    • missy schrieb:

      schlimm genug da ständig von pontius zu pilatus zu gehen und mich rechtfertigen zu müssen warum ich mich gegen eine Beschneidung so sträube
      Das sehe ich auch und darum danke ich Dir umso mehr, dass Du da nicht nachlässt, missy! :love:
      Meine Frau war damals, als bei meinem Sohn die Beschneidung im Raum stand, ebenso hartnäckig wie Du. Ich war damals noch lange nicht so schlau und hätte ohne zu zögern der OP zugestimmt. Zum Glück bestand meine Frau darauf, es ohne OP zu versuchen. Das Ergebnis ist ein völlig gesunder, intakter 14jähriger.
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    • Schön dass Du Dich wieder meldest...wenn auch mit nicht tollen Neuigkeiten.

      Aber wenn ich Ausagen lese wie "in dem Alter gar kein Problem" da krieg ich einen dicken Hals...vielleicht ist es jetzt kein Problem sie einfach wegzuschneiden...aber was ist wenn dein Junge mal später Probleme mit seiner Sexualität hat...wenn er sie auch nicht bewusst wahrnimmt, glaub mir da sind schon Beziehungen daran gescheitert...und die Ärzte juckt das einen feuchten Dreck...

      Wie gesagt, wenn es s bei einem meiner Söhne wäre, nichts entzündet, bieseln kein Problem, nur eng, meine Frau und ich würden gar nichts machen, egal was uns Ärzte uns erzählen...

      Und wenn einmal ein operativer Eingriff anstünde weil nichts anderes geholfen hat, Zuerst der Versuch mit einer Erweiterungsplastik und ja, die Dehnerei hinterher ist notwendig, und wenn sie nicht konsequent gemacht wird sind die Erfolgsaussichten nicht gut, wenn dass nicht helfen würde eine Beschneidung bei der nur der Schnürring entfernt wird...

      Und ich würde darauf bestehen bei der Op mit dabei zu sein...

      Denn ich bin gerade noch geschockt von einem Gesprächvor 5 Tagen...als mir eine Frau von einer Bekannten ezählte, die mit ihrem 3jährigen Sohn wegen einer beschwerdefreien Phimose von Ärzten zu einer Behandlung genötigt wurde. Sie wollte auf keinen Fall eine Beschneidung und es wurde eine Erweiterung oder ganz sparsame Beschneidung ausgemacht...und als sie ihren Sohn wiederbekam...radikalst...als sie die Ärzte zur Rede stellte wurde sie zusammengestaucht...war vor ca. 20 Jahren...

      Vielleicht hilft dir dass weiter, frag doch mal diesen Arzt dort, dem würde ich persönlich zu Vorhautfragen vertrauen...

      onmeda.de/forum/m%C3%A4nnergesundheit/2346283-rat

      lies dir mal diese Geschichte durch, was dieser Arzt zu Beschneidungen sagt und frag ihn zu deinem Problem...
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    • Vielen Dank Urolüge.
      Ich bin jetzz etwas verunsichert wegen dem Befund schnürring.
      Laut der Ärztin kann sich eine Phimose weiten bzw. Zurückbilden im laufe des wachstums, ein schnürring aber nicht.
      Das macht mir sorgen.
      Habe jetzt heute nochmal ein Gespräch mit der Kinderärztin zwecks salbenbehandlung und werde auf jeden fall im hintergrund nach einer klinik suchen die die Triple inzision macht.
      Möchte für den Notfall gerne etwas in der hinterhand haben.
      Radikal beschneiden lasse ich auf gar keinen fall und mit der ein-schnitt-methode bin ich auch nicht soooo glücklich.
      Werde diesem arzt den du verlinkt hast das problem mal schildern.
      Danke dafür
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    • Und vielleicht hat der Kinderarzt zu dem ich Euch geraten habe, ja auch noch eine Idee.

      Und ob sich ein Schnürring tatsächlich nicht zurückbildet würde ich mir mal gerne durch eine anständige klinische Studie belegen lassen - ich kann mir bei der Schnittfreudigkeit der Kinderärzte kaum vorstellen, daß man genügend Probanten zusammenbekommt...
      Wenn Du eine Klinik im Großraum Köln gefunden hast, sag bitte Bescheid.
      Gruß
      Hickhack
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