Was ist gerecht? Aktion der FR

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    • @Georg:
      Diese Begründung ist doch ganz einfach zu verstehen: Jeder der Kommentatoren dort, mit Ausnahme von Alexander Bachl, der sich als rituell beschnitten zu erkennen gab, ist in den Augen des Herrn Petersmark ein Antisemit oder islamophob. Wer sich gegen die rituelle Vorhautamputation an Kindern ausspricht, aber selber nicht explizit davon betroffen ist, ist religionsfeindlich, antisemitisch, anitirgendwas. Ganz einfach.
      Dass es einem Penis schnurz ist, ob sein Verstümmler ein Dr. med. war, ein Sünnetci oder ein Mohel, das versteht der Gute nicht.
      Er ist einer derjenigen, die den Begriff "Antisemitismus" wie eine Monstranz vor sich hertragen und ihm jeden, der ihm nicht passt, um die Ohren haut, so lange, bis dieses wichtige Wort gänzlich seinen Sinn verloren hat.
      Aber das wiederum ist nicht mein Problem. Sondern seins.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Ja, wer keine Argumente hat, schlägt wild um sich... :D
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    • Danke Georg,

      ich fühle mich geehrt (rot-werd). Ich finde die Kommentare von den anderen Leuten, die dort Beiträge gepostet haben (abgesehen von Manfred Petersmark) dort auch klasse.

      Die Reaktion von ihm könnte z.T. auch ein typischer Abwehr-Reflex sein. Bei den Leuten, die selbst betroffen sind, ist es immer so eine Sache: sich einzugestehen, verletzt worden zu sein und am wichtigsten Teil des eigenen Intimbereichs um etwas Wichtiges beraubt worden zu sein, ist kein Kindergeburtstag. Das kann u.U. auch eine sehr schmerzhafte Einsicht sein. Immerhin reden wir über ein Zentrum des Männlichkeits-Gefühls. Zudem teilt er mit, nicht radikal beschnitten worden zu sein.

      Darüber hinaus wundere ich mich aber auch über so einiges. Diese Annahme, dass die meisten Teilnehmer, die ein Voting abgegeben haben, (zumindest tendenziell) antiislamistisch seien, ist mal wieder extrem lächerlich. Weguer hat darauf schon adäquat geantwortet. Allerdings gibt es gerade wieder so einen polemischen Artikel in der FR, mit dem händeringend versucht wird, den Leuten einzutrichtern, Beschneidungskritik habe etwas mit Antiislamismus oder Antisemitismus zu tun. Schaut mal hier: fr-online.de/kultur/judentum-b…llt,1472786,28887198.html Wenn man so etwas dauernd zu lesen bekommt, dann glaubt man es vielleicht auch irgendwann, auch wenn es noch so abstrus sein mag. Den Leuten wird bewußt eingeredet, dass während der Debatte 2012 die Beschneidungskritiker aus der antiislamischen bzw. antisemitistischen Ecke stammen sollten. Solche Journalisten haben durchaus Erfolg mit ihrer Manipulation. Manfred Petersmark ist vielleicht nur jemand, der sich von solchen Dingen leicht beeinflussen läßt und unkritisch hinnimmt - ich kenne den Mann überhaupt nicht und einige seiner Aussagen, vor allem die Sache mit dem "Arier", ist mir ziemlich aufgestoßen. Dennoch hat er kein Patent auf diese absurde Keulenschwingerei, er nimmt die entsprechende Polemik möglicherweise einfach für bare Münze und hinterfragt sie nicht.
    • Maria Werner schrieb:

      Zudem teilt er mit, nicht radikal beschnitten worden zu sein.
      jaja, aber nur um nicht als Jude zu gelten... so what?
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Tja, das wars dann wohl. Obwohl "unser" Thema die mit Abstand besten Bewertungen hatte und die meisten Kommentare, hat es leider für eine Platzierung unter die ersten Zehn nicht gereicht. So ein dummer Zufall aber auch X(

      Hier kann man über die Themen abstimmen, die die Jury für würdig erachtet hat.

      Was für ein Trauerspiel... *Brech*
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    • Die Begründung ist unter dem Punkt "Mehr erfahren" nachzulesen:

      Nicht ins Voting aufgenommen wurde der Vorschlag „Geschlechterdiskriminierung bei Körperverletzung“. Die Redaktion lehnt es ab, ein entsetzliches Verbrechen wie Genitalverstümmelung bei Frauen und Vorhaut-Beschneidung bei Männern unter irgendeinem Gesichtspunkt zu vergleichen, schon gar nicht unter dem der Gerechtigkeit.
    • Eine scheinheiligere "Begründung" ist denen wohl nicht eingefallen?
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    • Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, da nennt man das "gelenkte Demokratie"... *Kotz*

      Die FR ist jetzt mehrheitlich in den Händen der Frankfurter Societäts-Medien GmbH. Und die hat sich zum Ziel gesetzt, das das Erbe Leopold Sonnemanns fortzuführen - wie auch immer das zu verstehen ist... Leopold Sonnemann war Sohn streng religiöser jüdischer Eltern.

      fs-medien.de/unternehmen/geschichte.html

      Es fehlt wohl der Mut, etwas zu bringen was dem "weißen Ritter" nicht gefallen könnte. Schade.
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • Habe das gerade noch mal kommentiert:

      FR gehört offenbar auch zu den "Qualitätsmedien", die von ihren Lesern nicht verstanden werden.

      Die Begründung, mit der die FR dieses Thema ablehnt, ist mehr als fadenscheinig. "Journalismus unter Verdacht" titelt die FAZ und die FR möchte offenbar zeigen, dass sie die Kunst, an den Lesern vorbeizuzielen, auch perfekt beherrscht. Damit hat die FR die ganze Aktion jegliche ernsthaftigkeit verloren. Die Meinung der Leser interessiert sowieso nicht bzw. nur solange, wie es die eigene ist. Passend dazu möchte man twittern: #FRistfuermich scheinheilig.
    • Die Redaktion lehnt es ab, ein entsetzliches Verbrechen wie Genitalverstümmelung bei Frauen und Vorhaut-Beschneidung bei Männern unter irgendeinem Gesichtspunkt zu vergleichen


      Hä? Haben die noch alle? Im Schrank?

      Wer hat von Frauen geredet, wer von Männern? Wer hat etwas gegen Selbstverstümmelung/"verschönerung" von Erwachsenen?

      Es geht um wehrlose Kinder!

      Die Redaktion lehnt es ab, Verstümmelung von wehrlosen Kindern mit Verstümmelung von wehrlosen Kindern zu vergleichen.
      Die Redaktion lehnt es ab, etwas Verbrechen zu nennen, weil es mit Jungen gemacht wird. Sind ja nur Jungen...
      Die Redaktion lehnt es ab, die oftmals betäubungslose Amputation von tausenden von Nervenenden mit der oftmals betäubungslosen Amputation von tausenden von Nervenenden zu vergleichen.
      Die Redaktion lehnt es ab, logisch zu denken.

      Die Redaktion sollte das Wort "gerecht" lieber nicht in den Mund nehmen.

      Die Meinung der Leser interessiert die Redaktion offenbar nicht, sie will Meinung machen. Durch weglöschen.
      Pfui Deibel!
      Das ist kein Journalismus, das ist der journalistische Offenbarungseid.
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Selbstbestimmung ()

    • Her Petersmark hat auch eine eigene Gerechtigkeitsidee:

      Reisbrei für Indien

      Als kleiner Junge war ich meinen Altersgenossen weit voraus: Ich mochte keinen Reisbrei! Rindswurst war mir lieber. Wenn ich so vor meinem Teller Reisbrei mit Zucker und Zimt und Birnenkompott hockte und eine Fresse zog, sagte mein Mütterlein: „Die armen Menschen in Indien wären froh, wenn sie nur einmal am Tag so einen leckeren Reisbrei hätten.“ In der Zeitung hatte ich mal ein Foto von Gandhi gesehen. Was gingen mich dieser und die anderen indischen Hungerhaken an! „Naja, wenn du den Reisbrei nicht willst, esse ich ihn jetzt auf,“ sagte die gute Frau und tat es. Damals ist Vergangenheit und heute ist Gegenwart: Ich würde meine Rindswurst kriegen, und der Reisbrei würde im Müll landen. Und was ist in Indien?

      24.10.2014, Manfred Petersmark
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • Vielleicht gab es nach dem Blogtalk im April Gegenwind, weswegen sie jetzt den Schwanz (ink. Vorhaut!) einziehen

      ERBÄRMLICH!!!!
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    • Auch Petersmark moniert die Ablehnung

      Viele weitere Beiträge sind hinzugekommen, die sich in großem Unmut zur Ablehnung des Vorschlags äußern.

      Sogar Manfred Petersmark moniert - bin fürbass erstaunt:

      "[...] Aus dem Recherche-Vorschlag und den Kommentaren hierzu geht eindeutig hervor, daß es nicht das Anliegen ist, die Verstümmelungen in bezug auf den Deliktgehalt zu vergleichen. Die Forderung, daß das männliche Genital den gleichen gesetzlichen Schutz vor Verstümmelung genießen soll wie das weibliche, ist berechtigt, auch wenn ich selbst sie nicht unterstütze. Ich mißbillige, daß die Redaktion dem Gerechtigkeitsempfinden der vielen Betroffenen und Interessierten zuwiderhandelt."
    • Die Sache verhält sich vermutlich ganz einfach. Ich vermute mal, in der Redaktion sitzt keine "beschnittene" Frau.
      Und ich möchte wetten, in der Redaktion sitzt mindestens ein rituell vorhautloser Mann. Für den das "identitätsstiftend" bzw. völlig normal ist. Und der der Redaktion erklärt, wie toll oder normal oder wichtig das ist. Und wie völlig anders als FGM.
      Oder vielleicht auch ein im Kindesalter pseudo-medizinisch zirkumzidierter. Denn auch unter jenen gibt es ja durchaus welche, die sich das schöndenken. Die den Gedanken, dass ihnen etwas wichtiges fehlt auf keinen Fall an sich heranlassen wollen/können. Die das abkapseln müssen. Dann ist Angriff die beste Verteidigung - der Kapsel.

      Dass es jede Menge afrikanisch Frauen gibt, die glauben dass FGM ganz wichtig und richtig ist - auch für ihre Töchter - die den Ausdruck "Verstümmelung" entrüstet zurückweisen - das wollen die nicht wahrhaben. Dass sich in Afrika auch erwachsene Frauen dieser Prozedur unterziehen - weil sie glauben, dass sie etwas verpasst haben, dass es mehr Parallelen zwischen FGM und MGM gibt als Unterschiede, dass es dieselben psychologischen Mechanismen sind, Täter-Opfer-Kreislauf, Komplizengemeinschaft - da wird abgeblockt und ausgeblendet.
      Da werden bei FGM dann immer die pösen Männer hinter vermutet. Oder die wären nicht genug gebildet, aufgeklärt. Demnach wären hier rund 4 Millionen Menschen nicht genug gebildet, aufgeklärt. Punktuell stimmt das auch.

      Auf alle Fälle mal wieder ein Paradebeispiel, wie unsere vermeintliche Qualitätspresse die Diskussion über MGM wegpresst.
      Und parallel verständnisheischende Propaganda (siehe z.B. gerade die "Haut ab!"-Berichte fährt.
      Die Leser sind aber nicht so blöd, dass sie das nicht mitbekommen.
      All in all it's just another brick in the wall. Bzw. ein weiteres Steinchen im Mosaik.
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    • Selbstbestimmung schrieb:

      in der Redaktion sitzt mindestens ein rituell vorhautloser Mann
      Deswegen fordere ich, dass solche Sitzungen in der Sauna stattfinden.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
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      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • @ R2D2: man kann zumindest die Email-Adresse des Moderators anschreiben und dort eine Protestnote hinterlassen.

      Bronski selbst ist mit Sicherheit nicht schuld an der Ablehnung. Wer damals seinen Blogtalk verfolgt hat, dem wird klar sein, dass er dem Thema objektiv gegenübersteht und streitige Diskussionen darüber ruhig und seriös moderiert. So eine scheinheilige Aussage passt irgendwie nicht zu dem, und sie wurde ja auch von der FR-"Redaktion" gezeichnet, nicht vom Moderator.

      Email-Adresse
    • Ich bin nicht bei Twitter, aber twitter.com/hashtag/wasistgerecht darf mich sich auch verewigen.
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    • Sollte vor einer solchen Diskussion nicht Sinn und Zweck des männlichen Präputiums stehen?

      Ist dieses Gesetz nicht nur dadurch entstanden, da alle Politiker der Meinung waren, das kann man erlauben denn es hat ja keine neg. Folgen?

      Wurden damals nicht nur Männer erhörtdie behaupten ihnen fehle nichts, aber sie kennen es auch nicht anders?

      Und Ärzte die sich rühmten wieviele Jungen sie schon zu wahren Männern gemacht haben, und wieviele kleine Jungs sie schon durch eine VA von ihrer Phimose befreiten?

      Sind nicht 70% gegen rituelle VA, aber bei einer Phimose denken Fast alle da hilft nur eine VA?

      Würde so eiine Diskussion nicht mehr Menschen ansprechen, als trockene Paragrafenwo die meisten denken, rituelle Beschneidungen tangieren mich peripher, nicht mein Problem, sollen die doch machen wenn sie damit glücklich werden?

      Aber geht es uns nicht alle an, kann es nicht jeden treffen, Frauen wie Männer, Mütter und Väter?
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
    • was ich in dem Zusammenhang interessant finde: Der Vorschlag wurde nicht als "bereits Thema der FR oder nicht realisierbar" gekennzeichnet, wie z .B. "Das Internet und die Gerechtigkeit". Also müssen sie entweder die Reaktionen unterschätzt haben oder ihnen ist zu spät aufgegangen, dass das Thema ein zu heißes Eisen ist. Zieht man noch den bereits erwähnten Blogtalk aus dem April in Betracht, dann passt das alles hinten und vorne nicht.

      Übrigens, man hat bei der Begründung das Wort "und" durch "mit" ersetzt:

      Nicht ins Voting aufgenommen wurde der Vorschlag „Geschlechterdiskriminierung bei Körperverletzung“. Die Redaktion lehnt es ab, ein entsetzliches Verbrechen wie Genitalverstümmelung bei Frauen mit Vorhaut-Beschneidung bei Männern unter irgendeinem Gesichtspunkt zu vergleichen, schon gar nicht unter dem der Gerechtigkeit.
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    • Selbstbestimmung schrieb:

      damaged schrieb:

      Übrigens, man hat bei der Begründung das Wort "und" durch "mit" ersetzt


      Wodurch sie 0,0% sinnhaltiger wird. ;(

      Nuja, aus Sicht der Redaktion schon. Vorher hätte der Eindruck entstehen können, dass man beide Eingriffe als "entsetzliches Verbrechen" betrachtet. Im Gesamtkontext kommt da natürlich niemand auf die Idee, aber bei einem unbedarften Leser, der nur die Begründung liest, evtl. schon. Sowas darf natürlich nicht passieren!
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    • Die FR kümmert sich weiterhin intensiv um Gerechtigkeit. Z.B. um das im Zeitalter der Spülmaschinen besonders drängende Thema: "Und wer macht den Abwasch?"

      Nur das Thema Geschlechtergerechtigkeit in Sachen körperliche Unversehrtheit, nein, das wollen wir nicht, igitt!

      fr-online.de/gerechtigkeit/ger…h-,28328898,28816028.html
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