Theaterstück "Vorhaut"

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    • Danke für die beiden Links, R2D2!

      Wenn man die beiden Rezensionen vergleicht fällt sofort auf, wie peinlich-unkritisch die von Mounia Meiborg im rbb ausfällt.
      Ein sehr lustiger Abend...aber auch Wahrheit ...modernes Volkstheater...Es macht Spaß zu sehen...ein sehr lustiger Theaterabend

      Sema Poyraz spielt die Großmutter als herrliche, extravagante Diva


      Die alles erprest, was nicht niet und nagelfest ist und sogar droht, im Falle einer Beschneidungsverweigerung den Stiefsohn Christian zu entmachten, aus der Wohnung zu werfen und darüber hinaus dessen Eltern das gleiche Schicksal anzukündigen.

      Wirklich "herrlich" bzw. gender-korrekt: "dämlich".

      Und ein wenig Adolf muss natürlich immer dabei sein...

      Jede Pointe kommt wie aus dem Kanonenrohr geschossen. Zum Beispiel wenn der palästinensische Schwiegersohn erzählt, wie er Türkisch gelernt hat; nämlich mit einer Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“.


      Geil! Ist das witzig! Hahahahaha! :thumbdown:

      (BTW, damit kann man Feuer machen, aber kein Deutsch lernen. Das kann man auch wenn man Deutsch kann nicht lesen, weil jeder Mensch nach spätestens 15 Seiten von diesem Geblubber einschläft....)


      Nur der deutsche Schwiegersohn bleibt bei Michael Wenzlaff im Clownskostüm arg tölpelhaft und flach.


      Die merkt wirklich nicht wie peinlich das ist, was sie schreibt...

      Deutlich kritisch-informativer die Rezension bei Pagewizz

      Die Krankenschwester Marianna Schwenzer erzählt eine Art Witz: "Kannst du schon schwimmen? Ja? Ich möchte dich gern ins Becken stoßen." Dieses Niveau wird etwa achtzig Minuten durchgehalten.


      Das Thema Beschneidung ist ein durchaus heikles Thema, das die Bereiche körperliche Unversehrtheit und Religionsfreiheit involviert, aber der Regisseur Miraz Bezar möchte eine ernsthafte Debatte vermeiden und lässt alles in Heiterkeit untergehen. Der nächste Lacher ist ihm wichtiger als eine kleine Wunde zu hinterlassen, die zum Reflektieren anregt und die eigene Haltung des Zuschauers herausfordert. Der in der Geburtsstation ausgetragene Crash der Kulturen ist lediglich ein laues Lüftchen mit harmlosen Verbalrundumschlägen, und so wird der Inszenierung der Stachel genommen.


      Und am Ende wird natürlich ein intersexuelles Baby geboren (damit haben wir jetzt aber wirklich "alles drin") - erbarmet... da kann man noch viel mehr schneiden...

      Volkstheater?
      Da lobe ich mir ja glatt noch das Ohnsorg-Theater - und das will was heißen!

      Und noch ein kleiner, aber feiner Unterschied zwischen den beiden Rezensionen. Unter der pagewizz-Rezension befindet sich - wie sich das gehört - eine Kommentareingabe! Was uns der ÖR, also auch der rbb seit jeher üblicherweise verweigert. Da hat man offenbar regelrecht Angst vor Kommentaren.
      Bloß keine Kommentare! Wir wissen auch so, was wir für einen Mist schreiben/senden! :D
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      When will we ever learn, when will we ever learn?
    • Aber mit meiner Vorhaut habe ich ja nicht meinen Kopf verloren.


      Genau, man muss immer das Positive sehen! :wacko:

      Und das ist befreiend, auch für die ZuschauerInnen.


      Werden die dadurch von ihrer Klitoris-Vorhaut "befreit"?

      Kastrationsängste werden weidlich ausgekostet


      Die Ängste von Kindern "auszukosten"... *Kotz*

      Wobei das Detail, dass der Deutsche die ganze Zeit mit Pluderhose und ausgestopftem Po rumlaufen muss - also das denkbar Schlechtangezogene und Unförmige verkörpert -, zeigt, dass das Stück gegenüber Machtgefügen nicht naiv ist


      ..dass einer besonders oft vom Sockel geholt werden muss, weil die deutsche Gesellschaft ihn ständig wieder neu überhöht. Das ist natürlich der deutsche und nicht der türkische Mann.


      Ja umgekehrt wurde man das Rassismus nennen, oder wenn es gar um Juden ginge Antisemitismus. Aber in die Richtung ist natürlich OK. Vor allem, wenn die Macher Türken sind.

      Wer bei der französischen Erfolgsklamotte "Die Töchter des Monsieur Claude", noch gedacht hatte, niemals können Deutsche sich mit dieser Leichtigkeit über tief verwurzelten Rassismus lustig machen, darf sich nun revidieren.



      "Tief verwurzelter Rassismus" - meinen die Macher des Stückes sich selbst? Und darüber sollen wir lachen?

      Die taz wird auch immer unterirdischer....
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      When will we ever learn, when will we ever learn?
    • Klasse Kommentar, hätte ich einer Zeitung der DuMont-Gruppe gar nicht zugetraut! :thumbup:

      Am Ende löst sich das Problem dann von selbst: ein Hermaphrodit ist geboren! Lustig, was?


      Wenn man das jetzt vergleicht mit der taz...
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      When will we ever learn, when will we ever learn?
    • Was an dem Kommentar klasse sein soll, erschließt sich mir nicht... nur, weil die Rezensentin das Stück und die Darsteller scheisse findet und sie immerhin zugibt, dass es eine wichtige Debatte zu dem Thema gab?

      Ein bisschen Vorhaut wurde zum großen Ding, was keineswegs läppisch oder aufgeblasen ist, sondern direkt in Kernbereiche religiösen Selbstverständnisses zielt.


      Ekelhafter Sexismus äußert sich in mal wieder einer geringschätzigen Formulierung über männliche Genitalien... und wenn diese Debatte in irgendwelche Kernbereiche zielte, dann in die der Allgemeinen Menschenrechte. Hat die Frau Redakteurin in all ihrem Frausein und sich in jedem Quadratmillimeter ihres Körpers staatlich geschützt Fühlen leider nicht dran gedacht. SIE betrifft es ja nicht. SIE lebt ja mit vollständigen Genitalien. Geht ja nur um Jungen.

      Und der Biodeutsche, der "kein Fitzelchen Vorhaut" an seinem Sohn missen möchte.... schon wieder so eine menschenverachtende Sprache.

      Nee danke, die Kritik dieser Frau geht völlig an dem vorbei, was man wirklich kritisieren müsste. Die hat gar nichts kapiert.
    • Aber das "kleine Stückchen Haut" ist deswegen ein großes Ding, weil es das Selbstverständnis von Religion trifft! Nicht etwa aus sich selbst heraus, aus dem Verlust für den Jungen/Mann!
      Der Biodeutsche ist freilich Zitat, meine Kritik war das "Fitzelchen Haut". Es wird in keiner Weise angedeutet, dass der Biodeutsche vielleicht das ganze Gegenteil von lächerlich sei, in dem er sich für die körperliche Unversehrtheit seines Sohnes einsetzt.
    • Traumatisierte Menschen

      Bei den Einlassungen der Macher darf auch nicht vergessen werden, dass es sich hier (im Gegensatz zu manch schnibbelfreudigem Arzt/Ärztin oder Politikern, Journalisten, Rechtsprofessoren etc) um Betroffene handelt, und zwar der Art, die ihr Erleben mit offensichtlichen Schutzbehauptungen bagatellisieren ("was ist mit Impfungen?"). Gleichzeitung sprechen sie von "todtraurig" und dass "mancher versucht hat, wegzulaufen". All das sind Anzeichen, dass die Künstler ihrem eigenen Erleben gegenüber womöglich ratlos - wie als seien sie immer noch Kinder - gegenüber stehen und die Produktion des Stücks unterm Strich nichts anderes als die Funktion eines Abwehrmechanismus erfüllt. Sie haben ein Bedürfnis, sich darüber mitzuteilen,irgendwie wackelt der Status quo, der bisher ihre eigene VA legitimierte. Und bleiben dann aus Angst vor der Konfrontation mit sich selbst auf einem völlig oberflächlichen Niveau hängen. Anstatt Konfrontation mit sich selbst Konfrontation mit der Aussenwelt, der pe se Islamophobie unterstellt wird.
      Die Komödie als Ausweg. Für mich sind die Macher nicht in erster Linie Gegner o.ä., sondern Opfer: alles was sie von sich geben, spricht in diese Richtung. Besonders auch die Tatsache, dass ihre Aussagen im Gegensatz zu denen vieler Anderer NICHT so weit gehen, klar ein "Recht" auf Kinderverstümmelungen o.ä. zu fordern. Es bleibt bei unreflektierten, großspurig pubertär mosaikartigen aber eben auch verstört wirkenden Aussagen.
      Das Schlimme ist für mich deshalb weniger das Stück selbst, sondern dass diese Gesellschaft diesen Mechanismen eine derartige Plattform bietet, und zwar bereitwillig und sich damit sogar noch tolerant und bestens unterhalten vorkommt. DAS ist wirklich schlimm. Unser Protest sollte sich gegen das Theater richten, gegen diejenigen, die sowas mit staatlichen Mitteln fördern usw und damit ein Klima mit herstellen, in dem Kinderverstümmelungen toleriert werden bzw. die Kritik daran diffamiert wird.

      Eine das Kindeswohl wirklich beachtende Gesellschaft würde Menschen, die mit einem solchen Skript ankommen, sagen: "Such Dir einen guten Therapeuten, für mich klingt das so, als ob Du Hilfe brauchst. Denn es scheint alles sehr widersprüchlich. Ich bin aber damit überfordert, Dir da einen Rat zu geben." Oder so ähnlich.
      Aber es passiert (noch) genau das Gegenteil.
    • Tunçay Kulaoğlu: "Und dann kommt irgendein Gericht, fällt irgendein Urteil und schon redet man über 'die Anderen'. Ob das jetzt in der Kopftuch-Geschichte... ist oder 'Ehrenmord' oder Pisa-Studie - es ist jedes Mal nach diesem Schema: Wir hier, ihr da."


      Kaum kommt irgend ein Gericht und fällt ein Urteil - über einen Mord?
      Über Mord darf man auch nicht mehr debattieren? Soll der jetzt auch noch legalisiert oder rabattiert werden, wenn er irgend eine gefühlte "Ehre" wieder herstellen soll? *Brech*


      Ich sehe Deutschland noch nicht da, wo ich es gern hätte, aber wir sind auf einem guten Weg. Und ich denke, dass ich mit meiner Arbeit auch ein Stück weit dazu beitrage, neue Normen zu setzen


      Es wird immer klarer, was da für neue Normen installiert werden sollen.

      Necati Öziri: "Ob es das Ideal ist, weiß ich nicht, aber schauen wir mal, was mit dem männlichen Glied so passiert, wenn Deutschland sich irgendwann abgeschafft hat."


      Aha! Sarrazin auf türkisch... *Brech*

      Deutschlandradio Kultur? Was haben Genitalverstümmelung und "Ehrenmorde" mit Kultur zu tun? Das ist Unkultur!
      Oder wann kommt der erste FGM-klitternde Beitrag beim Deutschlandradio?

      Den Kritikern ging es nicht um das Wohl der Kinder, sondern um eine generelle Abrechnung mit dem angeblich rückständigen Islam, sagt Regisseur Mıraz Bezar:


      Nein, um eine Abrechnung mit dem stellvertretenden tollpatschigen "Biodeutschen" im Dummclown-Kostüm. Um eine Abrechnung mit den Verstümmelungskritikern.

      Wenn das so weiter geht mit der Maulkorberteilerei, dann bekommen wir auch noch einen Paragraphen "Beleidigung des Türkentums bzw. Judentums" (=Verstümmelungskritik)

      Die Kinderverstümmelung ist das größte Integrationshindernis überhaupt.
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    • Ob es veröffentlicht wird weiß ich nicht


      welt.de/kultur/buehne-konzert/…ger-tuerkischer-Mann.html

      Das ist gruselig. Wenn ich sowas lese:"Den Kritikern gehe es nicht um das Wohl der Kinder, sondern um eine generelle Abrechnung mit den angeblich rückständigen Muslimen"

      Es geht einzig und alleine um die Kinder. Was der erwachsene Mann später mit seinem Körper anstellt bleibt ihm völlig selbst überlassen. Seinem Kind an die Genitalien zu gehen ist und bleibt falsch. Immerhin hat die Vorhaut, anders als Fingernägel oder Haare viele Nervenenden die für die Sexuelle Stimmulation zuständig sind. Die Eichel wird durch die Vorhaut vor dem austrocknen geschützt und die Vorhaut sorgt für eine angenehmere Reibung beim Sex.

      Es ist einfach ein Unding zu meinen, das es weniger schlimm ist wenn nur das Kind männlich ist und möglichst früh beschnitten ist, so das es dann zufrieden mit seinem Zustand ist da es diesen ja nicht anders kennt.

      Zudem gibt es Betroffene die sich mittlerweile auch, trotz zum teil massiven Druck von Außen, trauen über ihre Probleme zu reden. Folgendes sollte sich mal jeder reinziehen. youtube.com/watch?v=TkDr51___Jc

      Zudem gibt es noch Beschneidungen genügend Komplikationen die immer gerne unter den Teppich gekehrt werden. drmomma.org/2010/05/the-perils…stibell-circumcision.html



      Den Menschen die sich für die Rechte von Kindern einsetzten immer vorzuhalten es ginge ihnen nicht um die Kinder, ist eine Unverschämtheit. Kinder mit 7 Jahren zum Mann zu erklären indem man einen Teil abschneidet ist eben nicht eine gute Tradition. Sie ist barbarisch in meinen Augen und gehört abgeschafft. Als Erwachsener Mann kann das gerne nachgeholt werden - ist ja sein Körper.
      "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


      George Santayana (1863-1952)
    • Nun ich denke

      diese Äußerungen in der WELT unterstützen traurig meine Thesen.

      Er beschwert sich, man wisse in Deutschland ja gar nichts über Beschneidung.

      Dabei ist es ja er selbst, der gar nichts darüber weiß, er gibt es ja selbst zu, dass man kaum darüber spräche. Er weiß so wenig darüber, dass er sich noch nicht einmal mit den physischen und psychischen Folgen auch für ihn selber auseinandergesetzt hat.
      Das ist ja für ihn persönlich sein gutes Recht!
      Aber ist das nicht etwas wenig Anspruch an jemanden, der ein Theaterstück konzipiert?

      Von Reflektion über psychische Mechanismen wie die "Identifkation mit dem Aggressor" bei Herrn Bezar keine Spur.
      Wohl aber genutzt wird jede Möglichkeit, aggressiv nach außen gegen die "Mehrheitsgesellschaft" zu polemisieren. Freilich ohne die Nennung eines einzigen Beispiels.
      Der Mann folgt einem "Gefühl" und passt die Realität dem einfach an. Eine sehr kindliche Reaktion. Die eines vermutlich Traumatisierten.
      Es steht mir nicht an, darüber zu urteilen. Wohl aber, nach Gründen zu suchen, warum ein intelligenter Mensch Dinge behauptet, die mit der Realität wenig bis nichts zu tun haben und dabei andere Menschen und den Schutz von Kindern in ihren Grundrechten diffamiert.

      Dann das Gefühl des Zurückversetzfühlens gegenüber jüdischen Menschen. Und reflektiert überhaupt nicht, ob es angemessen ist, in einen sozialen Wettstreit um gesellschaftliche Anerkennung zu treten auf der Ebene, wer am ehesten noch ein Gesetz geschrieben bekommt, dass er weiter seine Kinder verletzen darf.
      Was offensichtlich wird: spätestens hier hat seine Argumentation dann völlig den Kontext "Beschneidung" verlassen. Es stellt sich also die Frage, wer hier eigentlich eine "Scheindebatte" führt, um auch ganz anderen Gefühlen (die berechtigt sein mögen, nur nichts mit dem Thema Kinderrechtsverletzungen zu tun haben) Ausdruck zu verleihen.

      Und das "Gefühl", man hätte "über sie" entschieden und gesprochen. Dies These hält auch keiner Prüfung statt. Zahlreiche PolitikerInnen aus dem Kulturkreis waren 2012 in Zeitungen und TV-Shows präsent, und natürlich auch ein ZdM-Vertreter im Rechtsausschuss geladen.

      Ihm scheint auch gar nicht bewusst zu sein, dass er gerade eine große Medienplattform geboten bekommt, und sich sein Theaterstück aus öffentlichen Geldern finanzierte.
      Christa Müller hätte für (I)NTACT nicht einmal eine Gemeinnützigkeit anerkannt bekommen, wenn sich ihr Verein auch für Jungenrechte in der Frage von Genitalverstümmelungen satzungsmäßig ausgesprochen hätte.
      Das nur mal zu den Fakten!
      Über das wissenschaftlichen Symposium in Köln waren auch all die Medienorgane informiert, die auch von seiner Theatepremiere erfuhren.
      Ergebnis:
      eine Veranstaltung von anerkannten internationalen Fachleuten bringt:

      0 Artikel

      ein Theaterstück über die Agressionen und unreflektierten Thesen einer einzelnen Person aus dem Kreis derer, die man angeblich gesellschaftlich übergeht:

      öffentliche Gelder und ein Artikel, ein Interview nach dem anderen.

      Das sind die FAKTEN.

      Die einzigen, die fast gar nicht gehört wurden bzw deren Erleben in der schließlichen gesetzlichen Regelung zu 0 % berücksichtigt wurden, waren die negativ Betroffenen. Aber die kommen für Herrn Bezar ja auch einfach nicht vor.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pizarro73 ()

    • Mit Vorhaut bist du kein richtiger türkischer Mann

      abendblatt.de/kultur-live/arti…ger-tuerkischer-Mann.html

      danke das er "türkischer" eingefügt hat. Ich fühle mich erleichtert.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Erpressung durch dominante Frauen


      Ach kiekste, und bei der FGM wurde immer gesagt, sie sei patriarchalisch, und deshalb böse. Aber matriarchalische Unterdrückung von männlicher Sensibilität ist dann wieder total OK...
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    • Die überzogene, heitere und derbe Stimmung auf der Bühne steht im starken Kontrast zum Ärger und zur Verletzlichkeit der Theatertruppe, die die seelischen Narben der öffentlichen Diskussion noch nicht überwunden hat.

      Da ist man doch ganz bei unserem Pizarro73...
      Nur das Pizarro73 die eigene Beschneidung meint und nicht die Debatte als Ursache der eigenen "Verletzlichkeit".
      Wieder so ein semantisches "Abgleiten"... um der Realität nicht ins Auge zu sehen.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Guy schrieb:

      Nur das Pizarro73 die eigene Beschneidung meint und nicht die Debatte als Ursache der eigenen "Verletzlichkeit".

      Das kann ich sehr gut nachfühlen.
      Als sich meine Frau damals weigerte, unseren Sohn zu beschneiden und damit in meinen Augen meine eigene Beschneidung ablehnte, war ich tief verletzt.
      Heute weiß ich, dass es nicht meine Frau war, die mich verletzt hat, sondern dass ich schon viele Jahre vorher verletzt wurde. Und dass sie einfach nur auf diese Wunde gezeigt hat.
      Das zu erkennen und zu akzeptieren, hat aber ziemlich lange gedauert.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Weguer schrieb:

      dass es nicht meine Frau war, die mich verletzt hat,
      das umschreibt genau den Begriff der Ver-Antwortung.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Noch so ein Verstümmelungsklamauk:

      The youngest, Sajit (Michael Karim) refuses to remove his manky anorak, wearing it as a sort of invisibility cloak, which still fails to save him from an eager auntie who, with one glance into his underpants, confirms he’s a case for circumcision.


      londonist.com/2014/10/east-is-east-is-right-for-west-end.php
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    • Zum Glück! Ein theatrales Wiederaufwärmen der Debatte mit ernster, besorgt-paternalistischer Erörterung der gesundheitlichen Vor- und Nachteile, bzw. ein Rechtfertigungstheater, es hätte nur abgelenkt vom viel Interessanteren: Den Motiven, den Ängsten, dem Kontext postnationalsozialistische und postmigrantische Gesellschaft, die hier als Witzekiste
      dienen. Und es hätte auch nicht ins Ballhaus Naunynstraße gepasst.


      unruheimoberrang.net/2014/10/2…g_vorhaut_ballhausnaunyn/
    • Sehr schön, jetzt haben wir wieder gelernt, was WIRKLICH wichtig ist.
      Menschenrechte?
      Körperliche Unversehrtheit?
      Lebenslange Schmerzen und Einschränkungen?

      Kinkerlitzchen!
      *Brech*
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Unruhe im Oberrang ist ein Blog für ungestüme Theaterreflexion


      Was denn nun, ungestüm oder reflektiert?

      Der angehende Vater, der provinzielle deutsche Christian mit überdimensionalem Clownsarsch und dümmlichem Blick...
      ...der eingeheirateten Kartoffel ...


      Oha, gut dass Christian keinen Migrationshintergrund hat oder Jude ist. Sonst wäre das Stück ja wegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus bzw. Antisemitismus ein Riesenskandal.

      Der Angriff gilt der Mehrheitsgesellschaft ..


      Bloß bei einem Angriff auf eine "Minderheitsgesellschaft", da bräche die Hölle los.

      Die Kindesverstümmelung als Kalauer... (würg)
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    • Jetzt hat dieser Propagandamist Stuttgart erreicht... (würg)


      unverblümt antijüdische und antimuslimische Vorurteile

      Ja freili, das kommt dann immer - so sicher wie das Amen in der Kirche.

      stuttgarter-nachrichten.de/inh…51-94a2-5b7db600201f.html
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    • Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Theater- und Filmschaffende sich an dem Thema abarbeiten, indem sie daraus eine Komödie machen. Humor ist wohl wirklich ein notwendiges Ventil, um damit zurechtzukommen, was man da eigentlich propagiert. Warum "strafbare Körperverletzung" da in Anführungszeichen steht, weiß wohl auch nur die Autorin dieses Textes, ebenso, warum die Frage, ob die Beschneidung legal sein kann und zu rechtfertigen ist nur im Rahmen von "­unverblümt antijüdische und antimuslimische Vorurteile"n vorkommen kann. Ich frage mich noch immer, worin das Vorurteil liegt, dass dort Kindern ohne Not Teile der Geschlechtsorgane entfernt werden. Zum Kotzen, Frau Jähningen.
    • unverblümt Antideutsche Vorurteile:



      Der angehende Vater, der provinzielle deutsche Christian mit überdimensionalem Clownsarsch und dümmlichem Blick...
      ...der eingeheirateten Kartoffel ...
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    • Frau Jähningen gefällt sich offensichtlich darin, mal so richtig politisch salonfähig rumpöbeln zu können.
      Dass die Theatermacher Kritik an Genitalverstümmelung an dümmlich-anti-"deutschen"(?) Stigmatisierungen festmachen, liegt in ihrem Interesse der Verdrängung.
      Aber warum diese Journalistin sich dem so "mutig" anschließt... weil man sich damit so richtig cool und korrekt vorkommt.
      Wie verlogen.
    • In der Inszenierung von Miraz Bezar, einer Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße, wird die Vorhaut-Frage ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten oder politische Korrektheit volksnah wieder aufgerollt.

      Hey, hey, 70% des Volkes lehnen Verstümmelung von Jungen ab. Was ist da volksnah dran?

      26€ für diesen Schmodder... :FP01

      mrn-news.de/2016/03/01/ludwigs…eater-im-pfalzbau-243492/

      Ja wenn die Vorhaut auch nur aufgerollt würde....
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    • Der staatliche Verblödungsfunk meldete:

      "Faktisch können über die Beschneidung... keine deutschen christlich sozialisierten Menschen erzählen, sondern die Beschneidung hat sehr viel in unserem Fall mit der Türkei zu tun und mit der Tradition zu tun
      Die Folgen von Indoktrination, peer pressure und Mobbing. Wie man Kinder so weit kriegt, dass sie verstümmelt werden möchten.
      Der türkischstämmige Autor des Stückes Necati Öziri wuchs in Recklinghausen auf. Als 10-Jähriger wollte er unbedingt beschnitten werden:
      Necati Öziri: "Bei mir war es damals so, dass ich mitbekommen habe, wie alle meine Freunde so nach und nach beschnitten wurden und meine Mutter hat sich darum überhaupt nicht gekümmert ... Es war dann so, dass ich irgendwann gedrängt habe: ‚Hei, alle anderen waren cool, alle anderen waren schon Männer und die türkischen Papas haben ihnen auf die Schultern geklopft. Ich hatte irgendwann das Gefühl: Ich will auch endlich!"


      So ähnlich wie die Kinder gewisser christlicher Freikirchen indoktriniert werden ihre Züchtigung als gerecht und gottgewollt zu akzeptieren, dankbar dafür zu sein und schließlich ihre eigenen Kinder ebenso zu be- misshandeln.



      "Wir sind ins Krankenhaus gefahren, dann habe ich eine Vollnarkose bekommen, dann bin ich aufgewacht und habe festgestellt: Jetzt bin ich ein Mann."
      Mit 10. Ein Wunder, ein Wunder! Ein Wunder der Einbildung.
      Während der Narkose wucherten die Schamhaare, Schniedel, Hoden und Bizeps explodierten geradezu und die Stimme wurde tief und männlich.
      Und erst mal die geistige Reife.. OK, die kommt bei manchen wohl nie...


      Das Urteil löste eine Debatte über Legitimität und Legalität der rituellen Beschneidung Minderjähriger aus.Für den leitenden Dramaturgen Tunçay Kulaoğlu war diese durch Islamophobie getrieben
      Unsinn, es geht um Praeputiophobie und sonst gar nichts.


      Den Kritikern ging es nicht um das Wohl der Kinder, sondern um eine generelle Abrechnung mit dem angeblich rückständigen Islam, sagt Regisseur Mıraz Bezar:
      Wer hat jetzt Vorurteile?


      Nur dass in dieser ideal-verrückten Welt die Christen in der Minderheit sind.
      Aha, in der idealen Welt sind Muslime in der Mehrheit und Christen in der Minderheit, so so...


      Necati Öziri: "Ob es das Ideal ist, weiß ich nicht, aber schauen wir mal, was mit dem männlichen Glied so passiert, wenn Deutschland sich irgendwann abgeschafft hat."
      Solche Phantasien lassen tief blicken...

      deutschlandradiokultur.de/thea…ml?dram:article_id=300087
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    • Ausländerbeirat: "Gelebtes Miteinander in der Vielfalt"
      Alsbesonderes Highlight durften sich die Beiratsmitglieder zudem über dieEinladung von Claudia Herzog-Kaiser vom Landestheaters Schwaben freuen. DieReferentin für Marketing lud den Ausländerbeirat zu dem furiosen undirrwitzigen und zur interkulturellen Thematik passenden Stück „Vorhaut“ im Juniin das Theater ein.Informationen zum Fest der Kulturen und zum Stück "Vorhaut" gibt es im Internet unter meile.memmingen.de und www.landestheater-schwaben.de
      und was findet man da?


      Los geht sie, die aufgeheizte Debatte um den drohenden Untergang des Abendlandes angesichts eines kleinen Hautzipfels.
      *Brech*

      lokale-mm.de/news/auslanderbei…miteinander-der-vielfalt/

      PS: dieser Necati Öziri scheint auch ansonsten "sehr witzig" zu sein:


      Tagesspiegel schrieb:

      ...Ardas Einbürgerungstest bei Herrn Kozminski (Aram Tafreshian) vom Ausländeramt, der zum Schluss noch den schriftlichen Sprachnachweis verlangt. „Du schreibst: ‚Ich vögel deine Tochter, bis sie arabisch spricht. Ich klau deinem Sohn den Praktikumsplatz, mach ihn drogenabhängig und verkauf seine Organe auf dem Türkenmarkt.“
      Where have all the foreskins gone
      long time passing
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      long time ago
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    • Und sie tingeln immer noch damit über die Lande....

      Und Steffen Maier vom Schwarzwälder Boten erblödet sich: "kleinen Hautzipfels"
      Was in aller Welt soll an diesem Schmarren "politisch inkorrekt" sein?
      Die Bagatellisierung der Vorhaut ist doch politisch hoch erwünscht, 434 Abgeordnete wollten es so.

      schwarzwaelder-bote.de/inhalt.…20-a26f-27cb6acbec5f.html
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