Theaterstück "Vorhaut"

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    • "Meine Familie ist nicht religiös. Trotzdem habe ich als Kind selbst die Beschneidung gewollt, da ich es gut fand, einen Patenonkel zu bekommen”, sagt der Regisseur.
      Ich finde, dieser Satz drückt sehr gut aus, von welchem Irrsinn wir hier sprechen.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Aber wenn schon Kettensägenmassaker an Genitalien auf der Bühne, dann doch hoffentlich mit richtigen 7-10jährigen Jungen. Ausnahmegenehmigungen für etwas so kulturell Wertvolles erteilt die zuständige Berliner Behörde sicher gerne. (Vorausgesetzt, die Vorhäute sind bis 22 Uhr ab und die Jungs wieder im Bett ... wir sind schließlich in Deutschland).

      Während somit der Regisseur die Frage

      Gehört das dem Jungen und späteren Mann, oder kann das ab?

      schon mit Letzterem beantwortet hat, tue ich selbiges in Bezug auf sein Bühnenstück mit der Frage

      Ist das Kunst, oder kann das weg?
    • Ich sehe Deutschland noch nicht da, wo ich es gern hätte, aber wir sind auf einem guten Weg. Und ich denke, dass ich mit meiner Arbeit auch ein Stück weit dazu beitrage, neue Normen zu setzen
      ohne Worte...
      Das nennt man offen Türen auftreten, die es gar nicht gibt.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Mit der Kettensäge! HA-HA-HA!, der ist gut! *Brech*

      und als nächstes geht es dem Afro-Töchterchen mit der der rostigen Sense oder der Flex zu Leibe - es gibt vermutlich nichts, was manche nicht zu einem drolligen Schwank verwursten könnten.... *Kotz*

      Ich hatte sogar zwei nette und auch generöse Patenonkel! ^^
      Ohne dass mir auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

      Patenonkel gegen Körperteil, das ist ja Organhandel!
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    • noch hat ja keiner von uns das Stück gesehen.

      In der Darstellung gefällt mir schon die Kettensäge und das Blut. Das verdeutlicht auf jeden Fall, dass es hier nicht um Zauberei und "unblutige" Eingriffe geht und steht so in angenehmen Kontrast zu dem Gequatsche von Leuten wie Edward Schramm, Simone Schlindwein, Heiner Bielefeldt, Nikolaus Schneider u.a.
      Auch der Aussage, dass die Frage des Kindeswohls nicht hinreichend behandelt wurde, kann ich zustimmen und steht ebenfalls in Kontrast zu zahlreichen Aussagen von Verstümmelungsbefürwortern.

      In sofern wirft der Bericht interessante und wichtige Fragen auf, an die sich anknüpfen lässt.
    • Pizarro73 schrieb:

      noch hat ja keiner von uns das Stück gesehen.


      Was in dem Artikel steht lässt aber kaum noch Raum für Spekulationen über den Tenor des Stückes.

      In der Darstellung gefällt mir schon die Kettensäge und das Blut.


      Damit sollen die dumpfen Vorurteile der "Kartoffeln" symbolisiert werden, was glaubst du denn?

      Was mit Kindeswohl gemeint ist, ist doch wohl klar: Geschenke und ein richtiger Patenonkel!

      In Deutschland passiert es oft, dass eine Debatte angerissen wird und man dann komplett neben dem Thema landet. Bei der Diskussion zu Beschneidungen ging es ziemlich schnell um Religionen, und das Wohl des Kindes spielte kaum noch eine Rolle”


      Das ist eine sehr einseitige Betrachtung der Debatte. Religionsfreiheit!!!!, das haben immer die Befürworter repetiert, besonders die sogenannten christlichen. Rupprecht, Dörner, usw. die haben ganz klar das Kindeswohl im Fokus gehabt.
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    • Selbstbestimmung schrieb:

      Das ist eine sehr einseitige Betrachtung der Debatte. Religionsfreiheit!!!!, das haben immer die Befürworter repetiert, besonders die sogenannten christlichen. Rupprecht, Dörner, usw. die haben ganz klar das Kindeswohl im Fokus gehabt.

      Hm. Also ich verstehe diesen Artikel anders. Hört sich dieser Satz

      Selbstbestimmung schrieb:

      "In Deutschland passiert es oft, dass eine Debatte angerissen wird und man dann komplett neben dem Thema landet. Bei der Diskussion zu Beschneidungen ging es ziemlich schnell um Religionen, und das Wohl des Kindes spielte kaum noch eine Rolle”

      für Dich nach dem Argument eines Befürworters an? Denkst Du, Graumann, Bielefeldt, Schneider oder Schwarzer würden so sprechen?
      Meiner Ansicht nach wird hier schon kritisch angesprochen und hinterfragt, ob die Diskussion 2012 in die richtige Richtung lief bzw. bis heute läuft. Die Betonung liegt hier meiner Meinung nach auf "neben dem Thema". Das ist doch eine sehr realistische Einschätzung, findest Du nicht?

      Denn weiter neben dem eigentlichen Kern der Sache konnte man doch wohl kaum liegen:
      Ein Kind wurde wegen der Komplikationen während eines illegalen Eingriffs in die Notaufnahme gebracht, was zur Folge hatte, dass dieser Eingriff anschließend per Gesetz legalisiert wurde.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
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    • Da spricht eben ein Ungläubiger, bzw. Atheist. Der KANN sich logischerweise nicht auf Religion berufen. Deshalb MUSS es eben noch etwas anderes als Rechtfertigung geben, eben das "Kindeswohl". Er wollte nach eigenem Bekunden die VA selbst (gewiss in einem Alter, wo man einem Kind locker ein X für ein U vormachen kann, wenn es nur schöne Gegenleistungen gibt). Er fühlte sich also "wohl" damit. Und wenn man weiterhaken würde käme bestimmt noch mehr "Wohl", die Hygiene!!!, der Schutz vor Karposi,...
      Ich verabscheue diese Art von korrumpierenden Deals mit Kindern.
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    • Was Du da hineininterpretierst, steht nicht im Artikel.

      Kein Wort davon, dass er sich damit "wohl" fühlt und es z.B. deshalb als Zwangsmaßnahme an alle Jungs empfiehlt oder bagatellisiert.

      Wir haben Zwangsbeschnittene im Facharbeitskreis, die auch ihre VA "wollten", zum damaligen Zeitpunkt, aufgrund der Manipulationen der Erwachsenen.

      Das ganze nicht aus Religionssicht zu betrachten, öffnet Räume für eine sachliche Diskussion. Die Religion war und ist stets das Totschlagargument, um sich einer wissenschaftlich basierten Debatte zu entziehen.

      Insofern finde ich hier interessante Ansätze.

      Ob es dann tatsächlich ein Fragen aufwerfendes Stück ist - keine Ahnung, das müsste man eben anschauen.
    • Im besten Fall kann ich dieser Vorankündigung und den Aussagen in Text und Bild eine gewisse Widersprüchlichkeit abgewinnen.

      "Grosses Theater um kleines Stück Haut"
      "das Team [...] will unterhalten und nicht moralisieren"
      "Das kleinste Stück des Mannes auf die Bühne bringen und daraus einen riesigen Diskurs zu formen, ist absolut nicht unsere Haltung.”

      ... klingt für mich aber eher nach der Bagatellisierung, die wir nun schon zur Genüge kennen.

      Und literweise Kunstblut zu verspritzen kann einerseits heissen: "Beschneidung ist eine blutige Angelegenheit" oder es kann heissen "Wer denkt Beschneidung wäre blutig, übertreibt genau so maßlos, wie wir es jetzt gerade hier in unserem Bühnenstück tun".

      Ausserdem, die "neue Norm", die haben wir ja jetzt: Beschneidung von nichtzustimmungsfähigen minderjährigen Jungen ist jetzt Allgemeingut in Deutschland, eine valable Option für alle Eltern, egal aus welchen Gründen (da mögen sich Juristen noch so sehr bemühen, diese Norm jetzt wieder mit einem "religiösen Gesamtkonzept" "verfassungskonform auszulegen"). Nur begeistert annehmen mag sie die Bevölkerung noch nicht so recht, die "neue Norm".

      Wenn der Regisseur "Deutschland" (wohlgemerkt nicht die beschneidenden Bevölkerungsgruppen!) reichlich nebulös "noch nicht da sieht, wo er es gerne hätte" und daher "neue Normen setzen" möchten, kann ich ihn nur so interpretieren, wie es meine bisherigen Kommentare zu seinem Theaterstück nahelegen.

      Sicher: Ich kann mich irren. Es wäre vielleicht interessant, sich das Stück anzuschauen (man kann ja in der Pause gehen oder auch vorher, wenn es gar all zu unerträglich wird). Aber vor allem: meinen Dank an die Macher, dass sie das Thema mit ihrem Stück überhaupt auf der Tagesordnung behalten.
    • Ich bin mir nicht sicher, ob man dem Macher danken soll:

      Das mit der Beschneidung ist wie mit allen Debatten. Ich sehe Deutschland noch nicht da, wo ich es gern hätte, aber wir sind auf einem guten Weg. Und ich denke, dass ich mit meiner Arbeit auch ein Stück weit dazu beitrage, neue Normen zu setzen


      Das hört sich in meinen Ohren nach "Multikulti über alles an".

      Die alte Norm in Deutschland war es, Kinder nicht zu verstümmeln. (Bei der pseudomedizinischen VA wurden/werden die Eltern ja verarscht, das kann man nicht "Norm" nennen)

      Ich fürchte, das ist nur wieder ein neues Häppchen Verharmlosungspropaganda.
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    • Ich bin absolut bei Dir, Selbstbestimmung! Allerdings gebe ich auch Pizarro und Weguer recht: Wir sollten nicht nur in diesen Ankündigungstext hineininterpretieren, sondern das "fertige Produkt 'Bühnenstück' " abwarten.

      Ob - wie von mir befürchtet - das Ganze nur eine weitere Bagatellisierung, Nebelkerze, Propagandastückchen oder schlicht Zeitverschwendung wird, sieht man dann.
    • Joeye schrieb:

      sondern das "fertige Produkt 'Bühnenstück' " abwarten.


      Da braucht man nichts mehr abzuwarten!

      Moderatoren, bitte sofort in die Hall of Shame verschieben!

      Das Interview ist ja sowas von entlarvend! *Brech*

      Pizarro73 schrieb:

      Insofern finde ich hier interessante Ansätze.


      Hier hast du deine Ansätze:

      I
      M: Eine eher lächerliche Figur gibt ja da der deutsche Mustervater Christian aus Nieder-Pierscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm ab..

      M: Der will nicht, dass sein Sohn beschnitten wird und versucht sich jetzt durchzusetzen?
      F: Der versucht's! *kicher*

      F: Dieses Stück bietet mit Sicherheit auch noch ganz andere Lacher als das kleinste Stück des Mannes...

      M: Es geht doch im Kern der Debatte darum, dass Kindern im Namen der religion schmerzen zugefügt werden, dass Kinder verletzt werden. Darüber kann man, darüber muss man doch streiten, oder?

      F: ...es gibt einen Riesen-Kontext, Islamophobie, z.B. .. wir kennen das alles

      Das ist wie der Bär im Berliner Zoo, das ist wie das Wetter und der Benzinpreis, das ist eine Scheindebatte, die wird aufrecht erhalten, damit wir mit dem Kopf irgendwo bei dem kleinsten Stück des Mannes sind und nicht über andere, wichtige Sachen nachdenken

      F: Aber wie gesagt, es ging ja im Kern schon um das Kindeswohl. Dass Kinder, die noch nicht frei entscheiden können beschnitten werden, dass sie also einem Eingriff ausgesetzt werden, der medizinisch jetzt nicht notwendig ist...

      M: Da fängt's schon an - was bedeutet jetzt med. notwendig? Da kommen andere und sagen: was ist mit Ohrlöchern, was ist mit Impfungen mit seelischer Folter - wo zieht man da die Grenzen, ja also... ist es vielleicht doch hygienisch besser, ist es villeicht sogar medizinisch notwendig, usw..
      also man streitet sich da über Dinge, die relativ wenig von Belang sind..

      M:
      Und was ist ihnen jetzt in diesem Stück von Belang?

      F: Die Lachmuskeln
      Ein Stück über Beschneidung zu machen, und dann die Debatte neu aufzurollen, das interessiert MICH nicht und keinen der Beteiligten am Ballhaus.


      Klamauk versus Kinderrechte *Kotz*
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    • Ok. Ich geb mich geschlagen. Das HÄTTE was werden können.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
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    • das klingt ja fast so als würde sich hier so mancher darüber freuen, nach den Schilderungen des Radiointerviews "Recht" behalten zu haben... finde ich seltsam und unangemessen, aber das ist vielleicht nur meine Wahrnehmung.

      Also nach den Beschreibungen haben sich die Macher dieses Theaterstücks in dem Radiointerview ja ordentlich blamiert und die Redakteurin hat gute Arbeit geleistet, in dem sie genau überprüft hat, wie diese Leute ticken.
    • Pizarro73 schrieb:

      die Redakteurin hat gute Arbeit geleistet
      Das ist wohl wahr. Die hat zum einen nicht locker gelassen, und Kumpanei und Schmuserei kann man der mal nicht unterstellen. Professionelle Leistung.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Es bleibt uns wirklich nichts erspart.
      Ich hörte von den Protagonisten, neben dem Unsinn, vor Allem Überheblichkeit heraus.
      Und das ist ihrer Sache nicht dienlich, obschon sie das glauben.
      Mal sehen in welchen hintern die Kritik schlüpft.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Es hört sich fast so an, als wollte hier jemand jemandem etwas unterstellen. Finde ich seltsam und unangemessen, aber das ist vielleicht nur meine Wahrnehmung.

      Was soll das? Ich freue mich natürlich nicht, wenn sich eine Befürchtung von mir in Richtung Fakt entwickelt. Ich freue mich nicht, wenn Leute die Kritik an der Kindsverstümmelung ins Lächerliche ziehen, und das noch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

      Aber (zurück zum Thema)

      Dieses Stück bietet mit Sicherheit auch noch ganz andere Lacher als das kleinste Stück des Mannes...


      Was lernen wir?

      1. Die Vorhaut (also rund 50% seiner erogenen Oberfläche) ist "das kleinste Stück des Mannes".
      2. Die Vorhaut ist lächerlich, eine Lachnummer.

      Da haben wir es! Der Abspann von Cato!

      Ein gerupfter Spatz verspottet das Gefieder seiner Artgenossen.


      Wenn es mir nicht vergönnt ist, dann ist es lächerlich. Bei Kindern gibt es ganz ähnliche Effekte. Evi möchte furchtbar gerne die Puppe, die Susi hat. Evi bekommt diese Puppe aber nicht. Schwups, schon ist Susis Puppe "total doof!!!"

      Aber immerhin, es scheint wohl noch etwas Lächerlicheres als die Vorhaut des Mannes zu geben.
      Vielleicht "das kleinste Stück der Frau"? Was das wohl ist?
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    • ..das ist eine Scheindebatte, die wird aufrecht erhalten, damit wir ...nicht über andere, wichtige Sachen nachdenken


      Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Das sind also die wahren Motive der "Beschneidungsgegner"! Das hat gar nicht mit Kindern zu tun. Sondern mit anderen, wichtigeren Sachen, über die die Leute nicht nachdenken sollen.
      Hm.
      Welche anderen wichtigen Sachen könnten das sein? Unser nächster Auslandsfeldzug? Oder der Ukraine-Schwindel? Oder der NSA-Skandal?
      Und wer steckt hinter den "Beschneidungsgegnern"? Die Regierung? Die CIA?
      Sind da nicht schon die ÖR effektiv genug? Wird das wirklich alles durch die "Beschneidungdebatte" verdrängt?

      Ich gehe mal davon aus, dass das Stück auf ähnlichem Niveau ist wie seine Macher...
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    • Da kommen andere und sagen: was ist mit Ohrlöchern, was ist mit Impfungen mit seelischer Folter...
      also man streitet sich da über Dinge, die relativ wenig von Belang sind..


      Und was lernen wir noch?

      MGM ist so was ähnliches wie seelische Folter.
      Und seelische Folter ist etwas, was relativ wenig von Belang ist. *Brech*

      Das ist dann wohl die "neue Norm" die da jemand in Deutschland installieren möchte.
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    • Die beiden Herren kommen mit der (mit ihrer) Beschneidung offensichtlich überhaupt nicht zurecht. Erst ist es todtraurig, aber doch auch wieder urwitzig und am Ende soll man, sprich die beiden Herren, aber vielleicht auch das Publikum einfach darüber lachen. In der Überzeichnung (siehe die Blutspritzer im Trailer) merkt man ihre Machtlosigkeit vor dem Erlebten.
      Wunderbar wie sie hier ihre Hilflosigkeit zur Schau tragen, vor allem in ihren Galgenhumorigen und verharmlosenden Bemerkungen.
      Wie sagt Tante Jay? Das hat was von Münchhausen by Proxy.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
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    • Und der ur-provinzielle Christian, aus Hintertupfingen, der noch nie eine Straßenbahn gesehen hat, engstirnig, rechthaberisch, typisch deutsch eben, eine lächerliche Figur, wird "ein Bisschen Unterdrückt". Weil es sonst ja andersrum läuft, gell?
      Und die Frau ist die Unterdrückerin aller Männer... jaja...

      Und die beiden Herren ändern Ihren Sinn. Was Theater so alles vermag...
      Zu Beginn waren Sie Intaktivisten und am Ende... na wir wissen es jetzt.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Hier sollte die Kritik dazu gleich kommen: Fazit am Abend
      srv.deutschlandradio.de/themes…tml?audioMode=2&audioID=3
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Stichworte der Kritik:

      Klamauk, kein künstlerischer Mehrwert, Blut und Exkremente auf der Bühne.
      Potpourri der Religionsklischees. Grobe Komödie.
      Unsubtil, nicht feingeistig, mit der groben Nadel gestrickt.
      Aber... Gut gelauntes sich hinwegsetzen über die Kulturellen Klischees. Gute Laune, die mitreißt.
      Utopie des Abends: Theater über Theater.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Dass ein Junge "unmittelbar nach der Geburt" verstümmelt wird, ist ja wohl schon mal ziemlich untypisch für den türkischen Kulturkreis. Aber mit einem sechsjährigen Jungen als Opfer-Darsteller, das wäre wohl rechtlich etwas heikel geworden...

      I: Das klingt aber doch, als würde da so ein Splatter-Boulevard draus werden, wenn eben diese doch ja gar nicht so komödientauglichen Themen da durch diese Mühle gedreht werden.


      Auf diese dankenswert kritische Frage der Moderatorin geht Andre Murmot "nicht wirklich" ein:


      M:Es wird am Ende tatsächlich eine Splatter-Komödie, es gibt Blut und Exkremente, aber es ist durch und durch liebenswert gestaltet... aber es ist schon so, dass das Thema durchdiskutiert wird..
      .

      Inwiefern? DAS wäre jetzt mal interessant, inwiefern das Thema MGM da "durchdiskutiert" wird. Aber - kein Wort dazu. Ich bezweifle das auch, wie sagte der Regisseur:

      Ein Stück über Beschneidung zu machen, und dann die Debatte neu aufzurollen, das interessiert MICH nicht und keinen der Beteiligten am Ballhaus.


      Derb, eine Krankenschwester die immer besoffener wird, eine Mutter, die ihre Kinder erpresst, aber "liebenswert gestaltet" Was ist am Kinderverstümmeln liebenswert?

      M: "Das sind diese ganzen kleinen Verhaltensweisen".
      Die Baby-Vorhaut ist ja klein, und sie dem Baby zu rauben ist demnach "eine kleine Verhaltensweise"

      M:
      Das was wirklich schön ist an diesem Abend...aber es ist dann doch sehr befreiend am Ende dann doch.


      Die Befreiung von einem funktionalen Körperteil!

      Die Religionen werden am Ende frei gewählt
      .

      Und das Baby? Hat das die Wahl?

      Man könnte damit doch eigentlich viel entspannter und lustiger damit umgehen


      Dem Baby süßen Wein einflößen, auf dass es "lustiger" wird?

      Christian Eichelmann - der Name spricht natürlich schon Bände...


      Soll das eine Anspielung auf "Eichmann" sein (ist ja "derb", das Stück!) oder warum nicht "Vorhautmann"?

      Alle drei abrahamitischen Religionen in einer Familie (hätte man nicht noch einen Yesiden, Aleviten, Drusen, Hindu, einen Nazi-Uropa, eine anorexische Tochter, einen vegan-frugetarischen Schwiegersohn und eine transsexuelle Tante einflechten können? Wäre doch noch brüllend komischer!

      Gibt es in Berlin keine Intaktivisten, die da mal für einen "derben" Eklat sorgen könnten?

      Tante Jay schrieb:

      AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGHS....


      Joeye schrieb:

      AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
      AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
      AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGHS


      Ich hatte doch um eine Verschiebung in die "Hall of Shame" gebeten. Was in aller Welt spricht eigentlich dagegen?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Selbstbestimmung ()

    • Selbstbestimmung schrieb:

      Ich hatte doch um eine Verschiebung in die "Hall of Shame" gebeten. Was in aller Welt spricht eigentlich dagegen?

      Ist ja gut, ich fliege ja schon... ;)
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
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    • Danke!

      Um klarzustellen, wer diesen Mist finanziert: natürlich wir alle!

      Zur Förderung von Projekten gesamtstaatlicher Repräsentation in der Bundeshauptstadt wird der Hauptstadtkulturfonds weitergeführt. Der Bund stattet ihn mit jährlich 9,866 Mio. € aus.


      berlin.de/imperia/md/content/r…nzierungsvertrag_2007.pdf

      Wenn dieser dumpfe, baby-empathielose Splatter-Verharmlosungmist unsere "gesamtstaatliche Repräsentation" ist, dann gute Nacht!
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    • Knochenharte Gutmenschen und watteweiche Fundamentalisten wollen es wissen!


      Und wer ist wohl der "Gutmensch" in dem Stück? Jede Wette, es ist "der deutsche Mustervater Christian". Die Kartoffel, gewissermaßen.
      Gutmensch heißt nichts anderes als ein Depp, der es gut meint, der aber etwas schlechtes macht, oder bewirkt, oder versucht zu bewirken.
      Die Vorhaut, sie ist nicht nur lächerlich, sie ist schlecht...
      Mir auch! *Brech*
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    • Und dann widerspricht sich der Typ noch stante pede:

      Ein Stück über Beschneidung zu machen, und dann die Debatte neu aufzurollen, das interessiert MICH nicht und keinen der Beteiligten am Ballhaus.


      „Wir haben Bilder gefunden, die dazu führen, dass man ernsthaft diskutieren kann, obwohl wir es auf der Bühne gerade nicht tun“, sagt er.​


      Bevor Bezar seine "Bilder" (Kettensäge Blut Exkremente) endlich gefunden hatte, konnte wir gar nicht ernsthaft diskutieren!

      Wo ist die Pinnocchio-Nase? Hier: (Pino)

      Ernsthaft diskutieren heißt dann bei Miraz Bezar vermutlich: es gibt wichtigeres als solche relativ belanglosen Dinge wie z.B. auch Benzinpreise und seelische Folter, außerdem ist das ja wie Impfung, und viel hygienischer...
      Aber lasst das mal besser, es gibt viel wichtigere Themen! Aber welche, das verrate ich euch doch nicht. Ätsch-Bätsch!

      bild.de/regional/berlin/theate…k-haut-38039476.bild.html
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    • Erinnert an Monsieur Claude

      Ségolène (Emilie Caen) heiratet den Chinesen Chao Pierre Paul Ling (Frederic Chau), Isabelle (Frederique Bel) den Muslim Rachid Abdoul Mohamed Benassem (Medi Sadoun) und Odile den jüdischen David Maurice Isaac Benichou (Ary Abittan). Von seinen Schwiegersöhnen ist Monsieur Claude entsprechend wenig begeistert. Die Beschneidung seines Enkels ist ihm mehr als suspekt..


      ..als der Schwiegerpapa, der so überhaupt nicht gern angeredet werden möchte, Beschneidungen für Barbarei erklärt und mit latenten Rassismen um sich wirft. Und auch die Schwiegersöhne erlauben sich gern die eine oder andere diskriminierende Entgleisung.


      moviemaster.de/archiv/film/fil…d-seine-toechter-2014.htm

      Dabei greift der Film auch kontroverse Themen wie die Beschneidung auf.

      "Die Muslime machen es mit sechs"
      "Ihr habt ihm die Vorhaut abgeschnitten", beschwert sich Monsieur Claude bei seinem jüdischen Schwiegersohn über die Beschneidung seines Enkels. "Es ist nicht, als wenn ihr ihm einen Lutscher gegeben hättet. Entschuldigung, David. Ich finde es geradezu barbarisch." Die Antwort von Schwiegersohn David: "Ich versichere Dir, Claude, mit acht Tagen ist das Nervensystem des Kindes noch nicht vollständig ausgeprägt. Deswegen machen es die Juden in diesem Alter. Nicht wie die Muslime. Die machen es mit sechs." Darüber ist der muslimische Schwiegersohn natürlich auch nicht begeistert - und der Streit geht weiter und weiter und weiter.

      Das kommt erst einmal witzig rüber, doch wieviel soziale Wirklichkeit steckt in dem Film?


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      You gotta fight
      for kids right
      of foooooreskin!