Haut ab! Sonderausstellung ab 24.10. im Jüdischen Museum in Berlin

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Eine gezielte Kampagne. Weil die Befürworter der Beschneidung bei jeder sachlichen, wissenschaftlichen Diskussion zwangsläufig das Nachsehen haben, versuchen sie mit aller Gewalt, die Kritiker zu diffamieren und gesellschaftlich auszugrenzen, um sie mundtot zu machen.

      Die Gegner der Beschneidung sind keine Antisemiten. Die Feinde dieses Rituals sind die Wissenschaft, die Wahrheit und die Menschenrechte.
    • Bessere Titel:

      Haut kaputt! oder Räbäääää!

      Vergebliche Liebesmüh...
      Egal, wie viel Rabulistik da aufgefahren wird - es bleibt eine Gewalttat, es bleibt eine schmerzvolle Verstümmelung von wehrlosen Babys. Und das ist den meisten eh klar.
      Auf die Schönfärberei fällt doch keiner rein.
      Ziemlich billig die Nummer mit dem Christentum. "Schaut, eigentlich gehört ihr doch auch dazu, auch euer Jesus..."

      Bringt vielleicht Spendengelder fürs Museum?
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • Haut ab!
      Interessant. Dürfen wir den Sachverhalt also nun beim Namen nennen: Haut abziehen bzw. Häutung?
      Art. 2 GG:
      (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.
    • Jetzt lasst unsere jüdischen Mitbürger mit oder ohne Vorhaut doch erstmal ihr Raritätenkabinett aufbauen - danach sehen wir weiter.

      Gibt es da irgendwo eine Webcam?

      Ich würde zu gerne miterleben, wie man ganze Herden von Schülern dort hinduchführt und ihnen etwas von der wunderbaren Tradition der Genitalhäutung erzählt, vom lieben Gott und "Vader Abraham" (und den Schlümpfen) - und dann kommen sie heraus mit gesenkten Köpfen und lesen ihr Sprüchlein vor in bereitstehende Mikrofone. wie bei Erich H. - nur mit anderem Vorzeichen. Mir kommen gleich die Tränen ...
      „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)
    • Mario Lichtenheldt schrieb:

      Ich würde zu gerne miterleben, wie man ganze Herden von Schülern dort hinduchführt und ihnen etwas von der wunderbaren Tradition der Genitalhäutung erzählt


      Vermutl. so ähnlich wie im Jüdischen Museum Jebenhausen:

      Aber für die kleinen Jungs sei die Prozedur, die von einem Fachmann, dem Mohel, acht Tage nach der Geburt ausgeführt werde, nicht schmerzhaft.


      Ferienworkshop

      Oder in Marburg:

      Die Beschneidung an der Vorhaut sei „schmerzlos und schadet nicht“. Außerdem: „Wer braucht eine Vorhaut?“


      Amnon Orbach (Jüdische Gemeinde Marburg) vor Elftklässlern eines beruflichen Gymnasiums: "Wer braucht (schon) eine Vorhaut?"

      Tja, wer braucht schon den vollen Genuss beim Sex? Die Jungfernhaut perforieren und Kinder machen haut doch auch ohne Vorhaut hin!
      Wer braucht schon eine Galle, eine Milz, eine Schilddrüse - man kann doch auch ohne leben. Oder wer braucht zwei Nieren? Eine tut es doch auch!
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • " Ein zentrales Austellungkapitel untersucht das Motiv der Beschneidung in der christlichen Ikonografie und empfindliche Geschichte des Beschneiedungfestes in Kirchenkalender."



      Christliche Ikonografie kenne ich in deisem Punk nicht. Ich nur weiss, dass frühe ungelfähr 20 Jesu Vorhauten existiert, jede echt Original.

      Beschneidungfest Jesu in erste Januar ist nicht Original. Zuerst war in diesem Tag ein Fest der Gottesmutter, seit sechste Jahrhundert war erst Beschneidungfest nur in Galien und Spanien, in Rom erst in dreizehntem Jahrhundert und seit Jahre 1960 ist in katolische Kalender nicht mehr, aber ist in diesem Tag wieder zurück Fest der Gottesmutter.

      Ich finde das alles sehr heuchlerisch. Was hat Jesus mit Judentum zu tun. Christliche Beschneidungstema ist doch ganz anders. Wichtig ist doch eine Beschneidung des Herzens und nicht Beschneidung des Körpers. Beschneidung des Körpers ist für Christen nicht nur überflüssig, aber ist für sie sogar unerwünscht, denn zur Einbildung führt.

      Ich habe gelesen, dass manche amerikaner evangelikalen Christen beschnitten sein gut finden, denn so Jesu ähnliche sind. Dass finde ist als selbe Quatsch, als wenn manche orthodoxische Christen denken, dass lange Haare und lange Bart tragen gut ist, denn so Jesu ähnlichen sind.

      Was machen manche ortodoxische Christen finde ich nur komisch, aber was machen manche amerikaner evangelikalen Christen, wenn sie seine neugeborene Söhne als diesem Grund beschnitten lassen, finde ich scheusslich.

      Welche ist ein Sinn dieser Thema? Ein Anleitung für Deutsche Christen, dass besser ist, wenn sie seine neugeborene Söhne auch beschnitten lassen?
    • Kann er nicht gewesen sein, weil die Art durch das Rabbinat erst ca. 150 nach Christus etabliert wurde.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Dagmar Rehak Wien schrieb:

      Ich habe einmal in einem Forum den Usernamen "Haut ab!" gewählt, um nur zu diesem Thema zu schreiben, und wurde ziemlich schnell gesperrt.
      Das ist auch ehrlich gesagt ein schlechter Username. Niemand will hier irgendwelche Gruppen vertreiben oder diskriminieren. Wir wenden uns NUR gegen das Ritual, wie wir uns auch gegen die Zwangsbeschneidung von Mädchen wenden würden.
    • Dagmar Rehak Wien schrieb:

      Ich habe einmal in einem Forum den Usernamen "Haut ab!" gewählt, um nur zu diesem Thema zu schreiben, und wurde ziemlich schnell gesperrt.
      Klar, erst denken die du bist pro-circ und merken aber dann ...
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Dagmar Rehak Wien schrieb:

      Aber für die oben genannten Ausstellung passt der Name?
      Was ist denn das jetzt für eine Frage? :huh: Also ehrlich....!

      Also gut, noch mal ganz langsam:

      Die WOLLEN suggerieren, dass Beschneidungkritiker rechtslastig seien und Gruppierungen vertreiben wollten, die das Ritual durchführen.

      WIR wollen das nicht. Uns geht es nicht um Vertreibungen, sondern darum, Körperverletzungen von Kindern, insbesondere rituelle Genitalverstümmelungen, zu kritisieren. Die Abschaffung einer rituellen Genitalverstümmelung ist nicht das Gleiche wie der Rausschmiss einer Gruppe aus einem Land oder einer Region.

      Kannst Du mir folgen?
    • "Haut ab!" ist doppeldeutig. Es kann heißen: "Reißt den Babys die mit der Eichel verklebte Vorhaut runter, unter unzureichender Betäubung!"
      Oder es kann heißen: "Juden raus aus Deutschland!"
      Und genau damit spielt das jüdische Museum. Und das ist, im doppelten Sinne unterhalb der Gürtellinie. Es ist die kaum verhüllte Antisemitismuskeule.

      Ich sage: "bleibt hier!" Bleibt hier, ihr Muslime, Juden...... und ihr Knabenvorhäute! Bleibt alle gesund und munter! ^^
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • Guy schrieb:

      Dagmar Rehak Wien schrieb:

      Ich habe einmal in einem Forum den Usernamen "Haut ab!" gewählt, um nur zu diesem Thema zu schreiben, und wurde ziemlich schnell gesperrt.
      Klar, erst denken die du bist pro-circ und merken aber dann ...
      Genau. Es war ein sehr beschneidungsfreudiges Forum, und als sie gemerkt haben, dass ich nicht schreibe, was der Name verspricht, war ich weg.



      Maria Werner schrieb:

      Dagmar Rehak Wien schrieb:

      Aber für die oben genannten Ausstellung passt der Name?
      Was ist denn das jetzt für eine Frage? :huh: Also ehrlich....!

      Also gut, noch mal ganz langsam:

      Die WOLLEN suggerieren, dass Beschneidungkritiker rechtslastig seien und Gruppierungen vertreiben wollten, die das Ritual durchführen.

      WIR wollen das nicht. Uns geht es nicht um Vertreibungen, sondern darum, Körperverletzungen von Kindern, insbesondere rituelle Genitalverstümmelungen, zu kritisieren. Die Abschaffung einer rituellen Genitalverstümmelung ist nicht das Gleiche wie der Rausschmiss einer Gruppe aus einem Land oder einer Region.

      Kannst Du mir folgen?
      Und was macht man mit denen, die partout nicht aufhören wollen, Kinder zu verstümmeln, und unverdrossen die haarsträubendsten Lügen verbreiten? Es wurde ja noch nicht einmal einer von denen ins Gefängnis gesteckt.
    • Ich sage ja, "Hört auf!" wäre wohl das treffendere Motto. Aber wer Kritik an der Beschneidung von Kindern nur als Angriff auf die eigene Existenz versteht, der hört da statt "Hört auf!" natürlich nur "Haut ab!", zumal dies dann ja auch die Gegner des Rituals in eine Ecke stellt, in der sie politisch tot sind und man im Ergebnis das bekommt, was man wollte. Es ging stets um die Abwertung und Delegitimierung der rational Argumentierenden.

      Und in einem hatte Herr Graumann recht: Die Beschneidungsdebatte hat Schaden angerichtet, der sich noch langfristig und unabsehbar auswirken wird. Dass die Beschneidungsdebatte bereits die schlimmste Zeit seit dem Holocaust war, wirkt selbstredend auch auf die Bewertung der aktuellen Hilferufe, dass derzeit ja wieder die schlimmste Zeit seit dem Holocaust sei. Zu sehen, wie das als politisches Instrument genutzt wurde nährt den Verdacht der erneuten Überdramatisierung. Meine grundsätzlich positive Grundhaltung gegenüber jüdischen Belangen ist einer eher neutralen und zurückhaltenden Grundstimmung gewichen und ich glaube, Versuche wie diese "Haut ab!" Ausstellung, dieses Verhältnis zu kitten, sind zum scheitern verurteilt, weil ich nicht den Eindruck habe, dass sie auf Annäherung aus sind, auch nicht auf Rechtfertigung sondern darauf, Schönfärberei zu betreiben. Als Teil der von z. B. Herrn Kramer vorhergesagten aufrichtigen Debatte kann ich das nicht wahrnehmen, eher als Propaganda in eigener Sache. Aber vielleicht tue ich der Ausstellung ja Unrecht, aber wenn man sieht wie in Veranstaltungen für Kinder nach wie vor behauptet wird, dass das ein klitzekleiner Eingriff sei und Babies keinen Schmerz verspürten, habe ich Zeifel an der Redlichkeit der Veranstalter.
    • Selbstbestimmung schrieb:

      "Haut ab!" ist doppeldeutig. Es kann heißen: "Reißt den Babys die mit der Eichel verklebte Vorhaut runter, unter unzureichender Betäubung!"
      Oder es kann heißen: "Juden raus aus Deutschland!"
      Und genau damit spielt das jüdische Museum. Und das ist, im doppelten Sinne unterhalb der Gürtellinie. Es ist die kaum verhüllte Antisemitismuskeule.

      Ich sage: "bleibt hier!" Bleibt hier, ihr Muslime, Juden...... und ihr Knabenvorhäute! Bleibt alle gesund und munter! ^^

      Ja, es ist ein fröhlicher Schlachtruf zum fröhlichen Vorhäute-abreißen. Aber als Aufforderung zu gehen, ist es allgemeingültig, nicht im Besonderen für Juden. Als Keule verwendet heißt es aber auch: "Wir lassen uns lieber vertreiben als mit dem Verstümmeln aufzuhören, und daran seid ihr schuld!"
      Aber da sind wir uns einig: Sie sollen nicht abhauen, sondern einfach nur mit dem Verstümmeln aufhören. Abhauen hätte auch wenig Sinn, wenn das Verstümmeln dann dorthin, wo sie abgehaut sind, weitergeht. Es soll weltweit aufhören und schwer bestraft werden.

      @ R2D2: :thumbsup:
    • Dagmar Rehak schrieb:

      Und was macht man mit denen, die partout nicht aufhören wollen, Kinder zu verstümmeln..


      Die Frage beantwortet sich von selbst, in dem Moment wo man zum guten alten §223 StGB und zum Grundgesetz zurückkehrt, und das konsequent anwendet. Nicht einfach wegschaut, wie vor Köln.
      Was macht man mit Straftätern? Man bestraft sie. Aber die Strafe muss verhältnismäßig sein, und das Wohl der Kinder im Auge behalten. Und natürlich ist auch das Jugendamt gefordert, sich schützend vor Kinder zu stellen.
      Es wird dann leider weiter zu GM kommen, so wie alle anderen Straftaten trotz Verbot passieren. Aber die Zahl wird zurückgehen.
      So manche Eltern werden erleichtert sein, dem Druck der Verwandtschaft ein "es ist aber verboten!" entgegenhalten zu können.
      Und wer dieses schöne und prosperierende Land für immer verlassen möchte, dem stehen alle Grenzen offen. Reisende soll man nicht aufhalten. Zu einem großen Gefängnis wie in der Nazi-Zeit oder der DDR wird dieses Land hoffentlich nicht noch mal werden.
      Aber Urlaubsverstümmelung muss natürlich auch bestraft werden. Wer mit seinem Haustier ins Ausland fährt, um es dort illegal verstümmeln zu lassen wird ja auch bestraft. Kinder sollten niemals schlechter geschützt sein als Hunde.
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • __________________________________________________
      "Ein zentrales Ausstellungskapitel untersucht das Motiv der Beschneidung Jesu in der christlichen Ikonographie und die Geschichte des Beschneidungsfestes im Kirchenkalender. " (siehe Link Eingangsthread)
      __________________________________________________
      Knapp daneben. Das ist wie mit Hase und Igel. Die Frage lautet daher nicht, warum Jesus beschnitten wurde, sondern warum Paulus dafür gesorgt hat, dass die Beschneidung im Christentum (weitestgehend) abgeschafft wurde.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)

    • Gleich in der Überschrift:
      Viele wissen aber bis heute nicht, welche religiösen und kulturhistorischen Hintergründe dieses Ritual hat.

      Als ob diese Hintergründe irgend eine Rolle spielen würden! Für die Bewertung des Eingriffs sind ausschließlich die Folgen relevant. Und da herrscht in der Tat eine erschreckende Unkenntnis, hauptsächlich bei Politikern, aber leider auch bei etlichen Juristen und Ärzten.
      Ein gerupfter Spatz verspottet das Gefieder seiner Artgenossen. (Sorbisches Sprichwort)
    • Cato schrieb:

      Als ob diese Hintergründe irgend eine Rolle spielen würden! Für die Bewertung des Eingriffs sind ausschließlich die Folgen relevant. Und da herrscht in der Tat eine erschreckende Unkenntnis, hauptsächlich bei Politikern, aber leider auch bei etlichen Juristen und Ärzten.


      Naja, ganz unbedeutend dürfte diese Frage nicht sein. Man vermutet, dass die Beschneidung entweder den Sexualtrieb dämpfen soll (Widerspruch sexuelle Selbstbestimmung - kennen wir ja vom Vatikan, der die Resolution zu den Menschenrechten daher nicht unterzeichnen kann) oder es geht um ein Menschenopfer (Pars pro toto).

      Ob nun eine Religion Teile von Kinder opfern möchte oder mit dem Messer über deren zukünftige Sexualität für immer verfügen möchte, ist beides übel. Wohl aus diesem Grund will man nicht warten, bis die Kinder erwachsen sind und selbst entscheiden können.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • "Und die griechische Auffassung vom männlichen Körper ist sehr interessant: Das sind Skulpturen, die schöne maskuline Körper zeigen und ganz kleine Penisse, die nicht den Proportionen des Körpers entsprechen und der Penis muss komplett mit Vorhaut bedeckt sein. Und der Gegensatz dazu ist der jüdische Körper mit dem beschnittenen Penis, aber interessant ist, dass beide aus ihrer Perspektive das gleiche interpretieren. Für beide ist es wichtig, dass es eine Selbstkontrolle der Sexualität gibt, des Sexualtriebs. Und in der griechischen Auffassung symbolisiert der unbeschnittene Penis diese Selbstkontrolle und nach jüdischer Auffassung symbolisiert der beschnittene Penis diese Selbstkontrolle."


      So so, die Jungen gewinnen also "Selbstkontrolle", wenn sie festgehalten und beschnitten werden.


      deutschlandfunk.de/juedisches-…ml?dram:article_id=300197
    • Ist der gleiche Autor wie neulich:

      Igal Avidan, geboren 1962 in Tel Aviv, studierte Englische Literatur und Informatik in Ramat Gan sowie Politikwissenschaft in Berlin. Igal Avidan lebt in Berlin und arbeitet seit vielen Jahren als freier Journalist und Deutschland-Korrespondent für verschiedene israelische Zeitungen (wie z. B. der Tageszeitung Maariv, Tel Aviv), Hörfunksender und Nachrichtenagenturen sowie als freier Autor und Kolumnist zum Thema Nahost u. a. für die Süddeutsche Zeitung, die NZZ, Cicero, Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel, Die Welt, Handelsblatt.


      chrismon.evangelisch.de/personen/igal-avidan-13415
    • ...welche Spuren die Beschneidungsdebatte bei diesen Minderheiten hinterlassen.


      Und welche Spuren hat die Vergewaltigung des Rechtsstaates (1631d) bei der Mehrheit (die gibt es ja ganz nebenbei auch noch) hinterlassen?
      Ist das nicht auch eine sinnvolle Frage?

      Die da oben machen ja doch, was sie wollen.

      Der Schwanz wedelt mit dem Hund

      Das ganze jahrelange Gelaber von wegen "Kinderrechte stärken!" war Verarsche

      Die Lobbys setzen sich sowieso immer durch

      Politik wird hinter geschlossenen Türen ausgekungelt, die Opfer werden nicht gehört

      Was man wählt ist sowieso egal
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • Und für Herrn Edathy ist anscheinend auch was dabei ;) : der Film "Partly Private":

      Der Film, der sowohl komisch als auch informativ ist, geht der Frage nach, wie sich in Nordamerika und anderen Teilen der Welt ein alter Brauch in gängige medizinische Praxis verwandeln konnte. Dabei hält er sich nicht mit Betrachtungen über richtig oder falsch auf, sondern entführt uns in eine Welt zeitgenössischer Heiden, Stammesrituale und Familientraditionen.


      jmberlin.de/main/DE/01-Ausstel…rit-mila.php?exp=,5,#h5-5

      Ist ja sowas von komisch....
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • Es ist nicht alles Banane

      Immer wieder dieses dämliche "Bild" mit der angeschnittenen Banane! :cursing: :thumbdown:

      Was das transportieren soll ist völlig klar: Die Frucht ist gut und lecker, die Schale (mit giftigen Mitteln gespritzt und gewachst!) ist bah!, weg damit. Giftig und ungenießbar. Sie ist im Weg, muss weichen, damit man an die leckere Frucht kommt.
      Und die Schale hat auch keine Nervenzellen, da tut nichts weh, wenn man schneidet.
      Eichel gut, bringt Genuß, Vorhaut schlecht, Abfall.
      Das ist Demagogie aus der alleruntersten Kiste.



      jmberlin.de/main/DE/01-Ausstel…lungen/2014/brit-mila.php
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • Ich bin ja mal gespannt

      ob im Rahmen der Ausstellung und ihrer Publikationen auch nur ein Wort verloren wird über

      - die eigentlich gesetzlich garantierten Selbstbestimmungsrechte auch von Jungen
      - den Artikel 24 Absatz 3 der UN-Kinderrechtskonvention
      - die Todesopfer weltweit
      - die verletzten und schwerverletzten Opfer weltweit
      - die medizinischen und anatomischen Details
      - Folgen und Spätfolgen (vom Maimonides-pdf abgesehen)
      - psychologische Erläuterungen von Täter-Opfer-Kreisläufen, wie es sie bei allen Gewalthandlungen von Erwachsenen an Kindern gibt
      - jüdische Intaktivisten

      Von den Kuratorinnen, die sicherlich mit vollständigen Genitalien leben dürfen, kam bisher jedenfalls nichts dazu.
    • Was für billige, durchschaubare Propaganda!
      Und das auch noch von nichtbetroffenen Frauen ausgeführt, die für sich selbst natürlich nicht im Traum darauf kämen, mit reduzierten Genitalien zu leben...oder vielleicht doch?

      Denn, so die österreichische Judaistin und Kulturhistorikerin, Körpermodifikationen unterschiedlicher Art sind Teil vieler Kulturen.


      Interessant, interessant...soll das jetzt auch weiblicher Genitalverstümmelung und allen möglichen anderen leider vorkommenden Foltermethoden an Kindern à la 12 Stämme den Weg der Akzeptanz ebnen? So auf den Spuren der Frau Prof. Hörnle?
      Sind diese Leute eigentlich noch ganz dicht?

      Und was schreibt der Redakteur gleich: als ob es in diesem Land keine anderen Probleme gäbe...?
      Was provozierte denn das Kölner Urteil? Richtig, ein Junge, der zwangsvorhautamputiert wurde, schwere Nachblutungen erlitt, nachoperiert und wochenlang in der Klinik bleiben musste... was kümmert uns das denn? Is doch scheissegal - jedenfalls offensichtlich für die Jüdische Allgemeine! Meine Güte, sind doch nur Jungen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pizarro73 ()

    • Man wolle stattdessen »dem Thema ... Tiefe geben«

      :||
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)