Haolam: Was versteckt sich hinter den Angriffen auf die Beschneidung?

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    • Haolam: Was versteckt sich hinter den Angriffen auf die Beschneidung?

      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Danach wurden von Israel und jüdischen Organisationen große Anstrengungen unternommen die Entscheidung zu bekämpfen.


      Ja, das hat man gemerkt. Mit allen Tricks und Finessen wurde da gekämpft. Und mit vielen Millionen $$$.

      Es gibt auch in einigen politischen Kreisen einen starken Wunsch, den Muslimen das Leben unbequem zu machen. Probleme für durch diese antimuslimischen Handlungen betroffene Juden werden oft als Kollateralschäden betrachtet. Das bedeutet aber, dass bei diesen Angriffen auf die Beschneidung Antisemitismus eine Rolle spielt.


      Aha, wenn "Muslimen das Leben unbequem" gemacht werden soll, dann ist das nein- nicht Anti-Islamismus- das ist Antisemitismus!

      ...einer weit verbreiten, kriminellen Einstellung unter den Europäern.


      Kriminell ist es, gesunden Kindern gesunde Körperteile zu rauben.
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf
    • Eine genitale Verstümmelung ist und bleibt eine Verstümmelung, egal ob man diese mit religiösen, medizinischen, gesellschaftlichen oder modischen Argumenten zu begründen versucht.
      Darum sind wir kein Antisemitisten, sondern bestenfalls Antimutilatoren.

      Den Antisemitismus-Vorwurf müssten wir uns höchstens gefallen lassen, wenn wir einseitig gegen das Ritual der Jüdischen Minderheit wären, jedoch die routinemässige Beschneidung der viel grösseren Masse von nichtjüdischen, nicht einwilligungsfähigen Kindern stillschweigend tolerieren würden (wie z.B. die der Amerikaner).
      Das tun wir aber eindeutig nicht!

      Die Frage müsste daher vielmehr lauten:
      Warum versuchen sich gewisse Kreise immer wieder einer ernsthaften sachlichen Debatte zu entziehen, indem sie krampfhaft nach versteckten Anzeichen von "Antisemitimus" suchen, um damit dem eigentlichen Thema auszuweichen?