Deus est non FACILIS

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    • Deus est non FACILIS

      Glauben ist Alles.

      Was Deutschland hier fabriziert ist der Blasphemie gleichzusetzen. Diese Diskussion nimmt kein schönes Ende, für die Kritiker.
      Ich rate Ihnen in einer ruhigen Stunde in die Kirche zu gehen, um wieder Vernunft walten zu lassen.

      Gott ist der einzig wahre Herrscher über Recht und Unrecht. Er verlangt die Beschneidung und dem haben wir uns unterzuordnen
    • So eindeutig ist das nun wirklich nicht!!!!!!!!!!!!!

      Letzten Endes läuft es auf einen Grundwertekonflikt hinaus: Religionsfreiheit gegen Recht auf körperliche Unversehrtheit. (Wobei man durchaus auch noch argumentieren kann, dass Beschneidung eines Babys das Recht des Kindes auf Religionsfreiheit einschränkt...)
      Grüße Ludwig
    • Tribunus schrieb:

      in die Kirche zu gehen, um wieder Vernunft walten zu lassen
      Sehr interessant und doch verwirrend. Was hat denn Glauben mit Vernunft gemein? Warum soll man Vernunft ausgerechnet in der Kirche finden?
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Tribunus schrieb:

      Blasphemie


      Zum Thema Blasphemie, hier einmal was witziges... und hier das Original (man soll's nicht glauben) - das Original ist ebenso witzig :D
      vor allem der Untertitel "Gesetz soll für alle Religionen gelten" !!!
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Glauben ist also alles?

      Wir haben mal geglaubt, die Erde sei eine Scheibe.
      Wir haben mal geglaubt, die ersten Menschen seien aus Lehm und einer Rippe geformt worden.
      Wir haben mal geglaubt, Frauen könnten mit dem Teufel im Bund stehen und müssten verbrannt werden.
      Wir haben mal geglaubt, der Papst sei unfehlbar.
      Im Moment glauben manche, "Gott" würde von den Menschen verlangen, den Penis des Mannes zu verstümmeln, um die Schöpfung zu vervollkommnen.

      Wir könnten z.B. wieder anfangen zu denken, damit wir - ebenso wie in früheren Zeiten - erkennen, was Gut und was Böse ist.

      Der Glaube kann den Menschen helfen, ihr Leben zu meistern und ein besseres Leben zu leben. Wenn aber der Glaube durch blinden Gehorsam ersetzt wird und den Verstand abschafft, wird Aberglaube daraus.

      Nein, Glauben ist nicht alles. Vernunft ist alles.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Tribunus schrieb:

      Glauben ist Alles.

      Gott ist der einzig wahre Herrscher über Recht und Unrecht. Er verlangt die Beschneidung und dem haben wir uns unterzuordnen

      Ich weiß absolut nicht warum hier immer wider Gott mit ins Boot gezogen wird.


      Fühlst du dich berufen Gottes Wille zu verstehen? Vielleicht will er/es/sie auch nur die Menschen testen wie weit sie gehen würden. Ob sie ohne nachzudenken unrecht in seinen Namen begehen oder ob sie auf ihr gewissen hören.


      Ist dir das je in den Sinn gekommen?
    • Liebe Lisa,
      dass die Vorhaut kein "unnötiges Stückchen Haut ist" wird mittlerweile nicht mal mehr von den Fundis ernsthaft negiert. Die erzählen jetzt es sei halt religiöser Brauch und sprechen von einer besseren Schmerzverträglichkeit, wenn man es sofort macht.
      Du, als Frau, kennst dich besonders mit Intimhygiene der Männer aus ...
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Tribunus schrieb:

      Glauben ist Alles.

      Was Deutschland hier fabriziert ist der Blasphemie gleichzusetzen. Diese Diskussion nimmt kein schönes Ende, für die Kritiker.
      Ich rate Ihnen in einer ruhigen Stunde in die Kirche zu gehen, um wieder Vernunft walten zu lassen.

      Gott ist der einzig wahre Herrscher über Recht und Unrecht. Er verlangt die Beschneidung und dem haben wir uns unterzuordnen

      Kirche...Beschneidung??? ?(

      Bist Du Christ? Ich habe noch nie gehört, dass die Kirche Beschneidung verlangt. Wie kommst Du darauf? Ehrlich, das interessiert mich jetzt....
    • Anna schrieb:

      @Lisa:

      Würdest Du selbst Dich auch beschneiden lassen, einen operativen Eingriff über Dich ergehen lassen, um etwas "Unnützes" aus Deinem Intimbereich entfernen zu lassen?

      Genau das ist es doch: Ich behaupte mal, dass eine Vagina "unhygienischer" ist als ein männlicher Penis. Dort kann sich in den vielen Hautfalten viel mehr Schweiß, Smegma, Hautschuppen, Menstruationsblut, Sperma, Scheidensekret und Urin ablagern als am Penis. Ich habe aber noch nie gehört, dass sich eine Frau freiwillig die inneren Schamlippen und die Klitorisvorhaut aus hygienischen Gründen hätte absäbeln lassen.
      Warum eigentlich nicht? *ironieon* Was ist mit Gleichberechtigung? *ironieoff*
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
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    • Ja, finde ich auch. Wenn jede Religion ihre eigenen Gesetze und Vorschriften mitbringt, die unbedingt befolgt werden müssen, dann kann das ja nicht gut gehen. Aber wenn das Zusammenleben unter einem gemeinsamen Dach stattfindet, das die groben Regeln vorgibt, dann kann doch eigentlich nicht mehr viel schiefgehen, oder? Es müsste einfach der Wille da sein, auch mal zurückzustehen. Aber wie vor kurzem von jüdischer Seite gepoltert wurde: "Wir werden nicht ein Jota nachgeben!"
      So wird das nix...
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
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    • >welcher< Gott?

      Tribunus schrieb:

      Glauben ist Alles.

      Gott ist der einzig wahre Herrscher über Recht und Unrecht. Er verlangt die Beschneidung und dem haben wir uns unterzuordnen


      Wie bitte???? Welcher Gott tut das? Bitte ankreuzen: Zeus, Jupiter, Neptun, Wotan, Jahwe, Ziu, Aiolos, Allah, Buddha, Manitu, Swantewit, Gott, Loki, Poseidon, Teutates, Baal,... usw usf.



      Aha. Jahwe also "verlangt" die Beschneidung (alles Männlichen), na, wenn das dann
      kein Grund ist...
      Kybele
      verlangte übrigens die Selbstkastration ihrer
      Anbeter.

      @Tribunus
      Virtus non est facilis! Wenn dein Wissen so schlecht
      gefestigt ist wie deine lateinischen Wortstellungskenntnisse, dann
      besser: Ora et labora!
    • Manfred schrieb:

      Klar würde sich Lisa auch beschneiden lassen. Bei Frauen mit so vielen Falten, mit Pisse, Smegma, Schweiss und Menstruationsblut ist es doch ohne Beschneidung noch viel unhygienischer.

      ;( *würg* Na das nenn ich mal deutlich.

      Ob Lisa sich noch mal hier beteiligt? Ich warte ja noch auf den entrüsteten Aufschrei und den Hinweis auf Dusche und Bidet (mit dem sie dann selbst das Hygieneargument entkräftet hätte).

      Annuntiator schrieb:

      Im Übrigen kann ein Zusammenleben verschiedener Religionen in ein- und demselben Gebiet nur auf Basis der Verfassung/ des Grundgesetzes funktionieren, welches über allen sonstigen Vorschriften zu stehen hat.

      Es reichen die bestehenden Gottesstaaten wie z.B. der IRAN bereits!
      Volle Zustimmung!

      Ich liebe ja meine Religion, aber man sieht nur zu deutlich auf der Welt, dass sie sich viel zu leicht missbrauchen lässt von gierigen Machthungrigen.

      Im Iran und in Saudiarabien läuft so vieles nicht wirklich islamisch...so wie es auch hier zu Zeiten der Herrschaft der Kirche, nicht wirklich "christlich" zuging. Zumindest nach meinem Verständnis von "christlich" und "islamisch".

      Der Mensch ist einfach nicht gut genug dafür, die Religion in einem Gottesstaat wirklich so zu "leben", wie es sein sollte. Es werden in einem solchen Staat immer wieder die Falschen sein, die nach Macht streben...



      Weguer schrieb:

      Aber wie vor kurzem von jüdischer Seite gepoltert wurde: "Wir werden nicht ein Jota nachgeben!"
      So wird das nix...
      Ach, das sind nur die Fundis. Die gibt es überall. Aber glücklicherweise gibt es auch überall Gläubige, die sich nicht von ihren verbohrten Glaubensgeschwistern beeinflussen lassen. :)
    • Anna schrieb:

      @Lisa:

      Würdest Du selbst Dich auch beschneiden lassen, einen operativen Eingriff über Dich ergehen lassen, um etwas "Unnützes" aus Deinem Intimbereich entfernen zu lassen?
      Es wundert mich auch, dass die Frauen nicht erkennen, dass die männliche Beschneidung negative Auswirkungen auch auf ihr eigenes Sexualleben haben kann -- aber nicht zwingend muss. Genauso hat die weibliche Genitalverstümmelung negative Auswirkungen auf den intakten Partner. Die MGM und FMG haben immer Auswirkungen auf die partnerschaftliche Sexualität - harmlosere, wenn der beschnittene Mann an Ejaculatio Präcox leidet und schwerwiegendere, wenn er beim Liebesakt ewig lange braucht, um den Höhepunkt zu erreichen, wodurch die Partnerinnen sich wund fühlen oder sogar unangenehme Schmerzen haben, um den Akt gar zu unterbrechen. Bei beschnittenen Frauen ist die Penetration ebenfalls unter sehr starken Schmerzen möglich, was auch den Partner behindert und bei ihm nur Schuldgefühle auslöst, da er ihr dabei Schmerzen bereiten muss!

      Aber vielleicht ist "unsere gute" Lisa ja lesbisch und benutzt ein Dildo oder sie mag überhaupt keine Penisse und verabscheut sie. Dann müsste sie sich entweder psychotherapeutisch behandeln lassen oder ins Kloster gehen, aber nicht öffentlich die Vorhautamputation propagieren! Dort ist sie garantiert von der Welt und vom dem ach so "ekelhaftem" Stückchen Vorhaut abgeschirmt und braucht sich nicht in diese Diskussionen einzumischen. Frauen, die sich für die männliche Beschneidung aussprechen, bekommen irgendwann den Bumerangeffekt zu spüren.
      "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
      "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)
    • Hallo Aphrodite,
      Lisa Menke hat im Laufe der Diskussion ihre Meinung geändert:
      Ich hatte bis vor kurzem keine wirkliche Meinung zu diesem Thema, da ich finde, daß man auch Minderheiten schützen muss und sollte. Deshalb sprach ich mich zu Beginn der Debatte für die Beschneidung aus. Doch was die Parteien, die Medien und die Politik im Allgemeinen hier im Verlauf der Debatte durchgezogen haben, setzt dem Berg die Krone auf.
      Du siehst: Menschen können sich ändern! :)
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
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      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Weguer schrieb:

      Hallo Aphrodite,
      Lisa Menke hat im Laufe der Diskussion ihre Meinung geändert:

      Zitat

      Ich hatte bis vor kurzem keine wirkliche Meinung zu diesem Thema, da ich finde, daß man auch Minderheiten schützen muss und sollte. Deshalb sprach ich mich zu Beginn der Debatte für die Beschneidung aus. Doch was die Parteien, die Medien und die Politik im Allgemeinen hier im Verlauf der Debatte durchgezogen haben, setzt dem Berg die Krone auf.
      Du siehst: Menschen können sich ändern!
      Oh ja stimmt. So entschuldige ich mich hier offiziell bei ihr!
      "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
      "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)
    • @Aphrodite

      "Frauen, die sich für die männliche Beschneidung aussprechen, bekommen irgendwann den Bumerangeffekt zu spüren."

      Es wäre vielleicht mal interessant, der Frage nachzugehen, warum seitens der Befürworter in der Debatte häufig solche " Argumente" auftauchen wie:"ich kenne keine Beschnittenen, die sexuelle Probleme haben" - "das sind Einzelfälle" - "sexuelle Probleme von Beschnittenen können viele Ursachen haben" - "es sind doch nicht 30% der Weltbevölkerung traumatisiert". Von ihren Frauen ist da niemals (!) die Rede. Sie scheinen gar nicht zu existieren. [IMG:webkit-fake-url://D92C8EA8-4897-48CB-A6F1-A88D58D78B3D/imagepng]
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • werner schrieb:

      Es wäre vielleicht mal interessant, der Frage nachzugehen, warum seitens der Befürworter in der Debatte häufig solche " Argumente" auftauchen wie:"ich kenne keine Beschnittenen, die sexuelle Probleme haben" - "das sind Einzelfälle" - "sexuelle Probleme von Beschnittenen können viele Ursachen haben" - "es sind doch nicht 30% der Weltbevölkerung traumatisiert". Von ihren Frauen ist da niemals (!) die Rede. Sie scheinen gar nicht zu existieren.
      Das ist wahr! Von ihren Partnerinnen hört man gar nichts. Die werden nie befragt als wären alle beschnittenen Männer Single und würden sich problemlos selbst zum Höhepunkt bringen. Aber dass vielleicht die Frauen noch mehr Probleme haben als ihre Partner selbst, weil er in sie eindringen muss, was auch schon das bei einigen Frauen schmerzhaft sein kann oder der Akt so schmerzhaft, dass er abgebrochen werden muss! Damit hat der Mann auch seinen Frust, weil auch er unbefriedigt bleibt. Schmerzen hätte er selber kaum und könnte weitermachen...

      Es ist unbedingt nötig, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu wecken! Wir stehen erst am Anfang. Es ist ja den betroffenen Männern selbst nicht bewusst, woher die sexuellen Schwierigkeiten herrühren. Den Partnerinnen noch weniger. Ich kann mir vorstellen, dass in sehr vielen Ehebetten Frust statt Lust herrscht aber die Sexualität ist per se so schambehaftet, dass kaum jemand darüber spricht!

      Die religiösen Fanatiker am wenigsten! Auch ist gemäss der katholischen Moraltheologie die Sexualität nur in der Ehe und nur zur Kinderzeugung erlaubt!
      "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen" (Hermann Hesse)
      "Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden" (Epikur)
    • Alles schön und gut.
      Ich könnte sogar mein Eigenes Zeugnis vorbringen, WIE mein Praeputium das Hochwohllöbliche Tun verbessert.
      Nur steht das HIER gar nicht zur Debatte!
      HIER geht es m.E. um
      >>Gott ... verlangt die Beschneidung und dem haben wir uns unterzuordnen<<
      Also darum: "Stimmt diese Behauptung"
      Ich behaupte: Stimmt nicht.
      Zumindest nicht für die Christliche Version des LOGOS des Abrahamitischen Kreator G-Ds: Denn (deren) Jesus(der)Christus hat die Beschneidung des Fleisches, durch seinen NEUEN BUND mit den Menschen, durch sein FREIWILLIGES Blutopfer am Kreuz, abgeschafft.
      (Als Ungläubiger betrachte ich den Abrahamitischen Kreator als nicht existent, in dem Sinne, dass es keine Evidenz für ihn gibt. Was von "ihm" existiert, ist alleine das Menschen-Geschaffene, in der Schrift niedergelegte Bild; die Idee, der Sinn, die Absicht, die Zweck-Bestimmung von und über ihn = "LOGOS", der in den Köpfen des Gläubigen Menschen existiert.

      Für den Jüdischen Menschen kristallisiert m.E. alles in der Frage, ob er die DOKUMENTARISCHE HYPOTHESE akzeptiert, die sehr gut beschreibt, wie die TORAH als ein Patchwork über Jahrhunderte EVOLVIERTE. Demnach hat die Rabbinische "P"riesterschaft, nach 5 Jahrhunderten, den "Ewigen Bund mit G-D, durch Beschneidung" in das Element "J" (das Buch des "J"ehovisten) eingefügt- der Verhängnisvolle Text, der heute als Bereshit 17 (bzw Genesis 17 im Alten Testament) bekannt ist, sozusagen INTERKALIERT, zwischen die Kapitel 16 und 18. Fortschrittliche Juden WISSEN DAS.

      Es kommt jedoch noch viel besser: Die Rabbinische Priesterschaft schlug im Laufe der Geschichte noch einmal zu, und verschärfte die Rituelle-Baby-Zwangs-Reduktiv-Chirurgie. Dass diese Tatsache verschwiegen wird, ist ein Skandal. Keineswegs war die Ursprüngliche Zirkumzision eine Prozedur, mit der man mit einer Spitzen Sonde ins Baby-Genital ging, um Praeputium und Glans voneinander zu lösen.
      Milah vs Periah
      Ressource: Links zum Thema "Beschneidung"
      pastebin.com/KLQ6UBff
      Noch ne tolle Übersicht - auf Deutsch
      Zottelhexe
    • Das Abraham nicht exitierte, möchte ich hier in diesem Forum nicht in Frage stellen, da dies wiederum das Fundament der Religionen in Frage stellen würde. Und wir sind auch kein Atheisten-Forum, sondern eines welches Menschenrechte schützt und sich für die Rechte sowie Integrität der Kinder einsetzt und interessiert.
      Ich diskutiere nicht ob falsch oder wahr, ich propagiere nicht, ich lege dar (Arno Holz)
    • Pallas schrieb:

      Das Abraham nicht exitierte, möchte ich hier in diesem Forum nicht in Frage stellen, da dies wiederum das Fundament der Religionen in Frage stellen würde. Und wir sind auch kein Atheisten-Forum, sondern eines welches Menschenrechte schützt und sich für die Rechte sowie Integrität der Kinder einsetzt und interessiert.
      Ja, ausserdem würde es ins Uferlose führen, die "dokumentarische Hypothese" hier zu diskutieren. Daran haben sich schon sehr viele Gelehrte die Zähne ausgebissen. Die Behauptung, die HaWeWa in den Raum stellt, würde ich anders formulieren: "Religiöse Gruppen verlangen die Beschneidung und das staatliche Recht hat sich dem unterzuordnen." Ersteres stimmt, zweiteres stimmt nicht.
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.